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Wandelung bis Wäng (Bd. 9, Sp. 244 bis 246) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wandelung wandern bewandern zerwandern Wander-bündeltag Wanderkrähe Wandermann Wandermaus Wanderschaft Wandertag Wandertisch Wandervögel Wänder Wanderung Wänder I Wänder II Wändel wanderterr ver-wandt wane I wane II Waner Wäner er-wanen Wang I Wang II Wäng Wange Wangen-stück Wängert wangele wängeln wängern Wangert Wangk wängseln wängscheln Wank I Wank II Wank III wankeln wanken Wankert Wankum wann I wann II wann III wann-ehe(r) Wann I Wann II Wanne Wann-blume Wannflicker Wannkorb Wannläpper Wannmächer Wannmande Wannmühle wannmühlen wannmultern Wannofen Wannpläcker wannschön Wannschüssel Wannsift wannen I erwannen Ge-wännsel Wännef wannen II wannen III wännen Wannung wansch wan-schaffen wan-schauen wanscheln wänscheln Wänscho wansen wansig Wanst wanstig want Want I Want II Wanten-handschuhe Wäntchen Wante wanten Wanter want-schaffen Wanze Wanzen-balg Wanzenbengel Wanzenbett Wanzenblumen Wanzenbutter Wanzenhöhle Wanzenkraut | PfWB LothWB wandern schw.: 1. wanərə wie nhd.; no, dann welle mer wedder w. nur vereinz. Saarbr, Saarl, Siegld; -a·i.nd- Eup-Stdt; -and- n. Ruhr. In Ra.: En wandernde Kroh (Krähe) fengt (findet) mih wie en settende Sol-Wald. We wit gewandert es on alt, de mag legen (lügen) met Gewalt Erk-KlBoslar. Muss w., muss w. von einem Jahr zum andern usf. im Ringelreigen Saarl, Verbr. Ringlein, R., du muss wandern, von dem einen Ort zum andern (an einer langen Kordel läuft es durch die Hände der im Kreise sitzenden Mädchen; ein im Kreise stehendes Mädchen muss den Ring suchen) Gummb. — 2. im übrigen in best. Anwendung; wanərə, –a·n.-. a. sich unstät verhalten, aus einem Bett ins andere wollen, von einem Kranken Wend, Merz-Riml. — b. umziehen mit den Möbeln von einer Wohnung in die andere; auch mer sen gewannert, wenn man in demselben Haus die Zimmer ihrer Verwendung nach vertauscht Saarbr, Goar-Weiler. — c. umziehen, von der Braut in das Haus des Bräutigams od. umgekehrt der Bräutigam in das der Braut, wo eben die Wohnung der knüftigen Eheleute sein soll Rhfrk. Michaelis trat der neue Hirt seinen Dienst an; dann wurde er von den Bauern gewannert, seine Habseligkeiten wurden ins Hirtenhaus geschafft; anschliessend eine kläne Kirb (Freibier) auf die Kosten der Gemeinde Birkf-Vockenth Siesb. — d. umziehen, die Stelle wechseln, vom Gesinde Rhfrk, Mosfrk in Saarl-Bisten Leiding, Saarbg-Eft Körrig Nohn Palzem, Trier-Hochw. Wittl-Altrich Dodenbg Flusb Rievenich, Zell, Koch-Bruttig Lütz Wollmerath, Daun-Schönb u. Rip in Ahrw-Neuenahr. — e. -a·n.d- ein Klickersp.; ein Kl. wird ausgeworfen; ein anderer Spieler wirft einen Kl. nach; trifft er den ersten od. bleibt er nur eine Spanne von ihm entfernt liegen, so hat er ihn gewonnen; sonst bleibt auch er im Spiele liegen, so daß die Anzahl der Klicker immer wächst; jeder darf so lange werfen, bis er fehl wirft Bo. — Abl.: die Wader(er)ei, dat Gewander(sch). be- wandern: in der RA.: Bewander der Mann (wandere mit ihm) on lof em dann! Neuss.zer -wandern: tswandern hin- u. herlaufen Siegld-OSetzen. Wander-bündeltag wānərbendəldāκ{??A} Wittl-Piesport m.: Ziehtag des Gesindes. Wander-krähe wa·n.ərgr:n Goar-Dörth Niederbg f.: Kr., im Gegensatz zur Standkrähe. Wander-mann -nər-, –ndər- Verbr.: wandernder Handwerksbursche. Wander-maus wanər- Kreuzn-Langenlonsh f.: Mäuseart. PfWB ElsWB LothWB Wander-schaft -nər-, [Bd. 9, Sp. 245] Wänder węndər, Pl. -dərs, Dimin. -dərkə Klev m.: schmaler Gang zwischen zwei eng nebeneinanderstehenden Häusern. S. Wanderung 2. PfWB Wanderung wanəriŋ Siegld; waŋ- NSiegld Sg. t. f.: 1. Wanderung. — 2. schmaler Gang zwischen zwei in der Strassenfront stehenden, aber nicht Wand an Wand gebauten Häusern Siegld-Bühl Hilchenb Kromb. Wänder I s. o. bei wandern. Wänder II, Wändel = Enterich, Gänserich s. Winder. [Bd. 9, Sp. 246] wane I -ā- s. o. bei wan II. Waner, Wäner = Wagner (s. d.); er-wanen -ā- = zurechtweisen s. wannen. Wang I = Strohseil s. Wande I; Wang II s. Wange; Wäng s. Wände (Pl.).
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