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Schieferstein bis Schienstab (Bd. 7, Sp. 1096 bis 1098) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Schieferstein Schieferstelle Schieferwein Schieferwingert schieferig schiefern Schiefert Schiel I Schiel II schielen Schiem Schiemanns-garn Schieme Schiem-kraut (ver-)schiemen schien Schiene Schien-bein Schienbutt Schienfass Schienhaken Schienholz Schienknochen Schiennagel Schienpfeifen Schienstab Schienstock Schienen-bahn Schienenblotsch Schienenbräter Schienenbücker Schieneneiche Schieneneisen Schienenfett Schienengebündchen Schienengeld Schienenkloben Schienenklöpfer Schienenknochen Schienenkorb Schienenmande Schienenpetze Schienensäge Schienenschnäuzer Schienenseicher Schienensift Schienenstösser Schienenstrang Schienensträufer Schienenzeinchen Schienchens-korb schienen Schienzel Schiep I Schiep II Schiep III schiepig schier schier-auf schierdrüge schierweg schierlich schierenzig Schier I Schier II Schier III Schier IV Schiereck Schierel I Schierel II schieren schierenzig schierlich Schierlei Schier-ling Schiess schiessen abschiessen anschiessen aufschiessen ausschiessen beschiessen beischiessen durchschiessen einschiessen erschiessen nachschiessen verschiessen vorschiessen zerschiessen zuschiessen Schiess Schiess-äbbes Schiessämmels Schiessangel Schiessbogen Schiessbrötchen Schiessbüchse Schiessbude Schiessding | PfWB ElsWB schieferig -iw-, –īw- Allg. im Geb. von Schiefer Adj.: 1.a. abblätternd, leicht verwitternd, vom Gestein, aus dünnen Scheiben bestehend, auch von rostigem Eisen, Blätterteig. — b. reich an verwittertem, abgeblättertem, zersplittertem Gestein, vom Ackerboden; sch.ər Boddem Allg. u. īəvəreχ Geilk-NBusch. — 2. übertr. a. schuppig Saarbr. — b. gesprenkelt, vom Gefieder der Hühner Altk-Bachenbg Kirchen, Siegld. PfWB ElsWB schiefern schw.: 1.a. den Weinberg sch., Sch.steine in den W. tragen u. dort kleinschlagen u. den Boden damit bedecken; mer gihn haut (heute) sch. Mos. — b. mit Schiefer decken; en Koh es geschewwert, wenn sie hinten mit Kotklumpen bedeckt ist Siegld. — c. flache Steine (Sch.platten) über eine Wasserfläche hüpfen lassen Saarl-Berus, Neuw-Dierd Stdt u. abseits vom Schiefer-Geb. -iw- Rees-Brünen, Geld-Stdt, Mörs-Orsoy. — 2. übertr. a. sich absplittern, z. B. von rostigem Eisen Siegld; irdene Gefässe, deren Glasur abgesprungen ist, sind geschewwert Siegld. — b. -iw- Schuppen vom Kopfe entfernen Neuw-Dierd. Schiefert iwərt Merz-Michelb, Saarbg-Nennig Sg. t. m.: Kopfgrind. S. Schäbert. Schiel I = Kurzf. für Ägidius (s. d.); Schiel II = Frucht-, Baumschale s. Schale II; schielen s. scheelen. Schiem -īə- = Schatten s. Schem. Schiem-kraut ī:m- Trier-Waldrach n.: Rainfarn, tanacetum vulgare. (ver-)schiemen -ī:- Trier-Mehring schw.: etwas v., verschütten, dass man eine Spur sieht. [Bd. 7, Sp. 1098] Schien-bein (s. S.) Allg. n.: wie nhd. RA.: Mer kann och en Fluh für et Sch. tredde Neuw-Unkel. Schien-butt -o- Dinsl m.: dass. Schien-fass i·n.əs Trier-Hermeskeil, Bernk-Malborn; -e- Rheinb-Queckenbg; s. auch Schimmes n.: aus Hasel-, Eichenschienen geflochtener länglicher Korb mit Henkel (auch schennəsse Korf Queckenbg). Schien-haken -ǫ- Saargeb. (Bergmspr.) m.: Nagel für die Schienen 2 a β. Schien-holz (s. S.) Siegld, Gummb n.: H., geeignet zu Flechtschienen. Schien-knochen Bernk-Crummenau m.: 1. –bein. — 2. übertr. verächtl. fauler Sch. Faulpelz. PfWB Schien-nagel Saargeb. (Bergmspr.) m.: N. für die Schienen 2 a β; zum Festnageln des Gleises auf Holzschwellen; N. im Radreifen. Schien-pfeifen inpēpən Lennep-Radevormwald Pl.: -beine. Schien-stab -tf Daun-Neroth m.: Haselgerte zum Flechten von Körben.
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