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Saugzähne bis Saumende (Bd. 7, Sp. 809 bis 811) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Saugzähne säugen Säug-amme Säugkalb Säugkind Säugmutter Säugsau Säuge Ge-säuge Säuger säugern Säug-ling säuken Saul I Saul II Säule Aufsäule Säulen-heiliger Säulenofen Sault Säult säulten Saum Vorsaum Saum-eis Saumende Saumfleisch Saumobst Saumschneider Saumstich säumen absäumen ansäumen besäumen einsäumen umsäumen Säum-stein Ge-säums Saume Saum-seite saumen I säumen I saumen II säumen II versaumen Ver-saum saum-selig Saumsel ver-saumselen säumig Säumig-gänger Ver-säumnis säumern Saump Saund Sänndo saunder Saupe Saupel saupig säupsen saur saurern säus Saus I Saus II sauschen Sausche sause säuseln sausen absausen besausen versausen Saus Saus-düppchen Sauskaspar Sausmücke Sausteufel Sause säuseln ansäuseln Sauser Sausert Sausse Sausse-back Saussedüppen Sausseerdäpfel Saussefleisch Saussekanne Saussekell Saussekump Sausselampett Saussemöbbel Saussemöpp Saussemulde Saussepfanne Saussescheppe Sausseschuttel saussen | PfWB ElsWB LothWB säugen das Wort ist zunächst im Rhfrk u. Mosfrk, wo saugen fehlt, allg., u. zwar saiə, sęijə, zə sait [zājə Bernk-Hottenb u. uMos; z:jə, –ā:-, –ē:- Eif; zə sāiχt, zęχt WEif]; dann im Berg zouγən, Prät. zøyχtə, Part. jəzøyχt Gummb-Homburgisch; zjən Gummb-Schwarzenburgisch; -:j- Sol; -ø·y.- uWupp u. n. Ruhr zyən [Emmerich -γ-]; sonst de Sau löt sugen; dem Kend de Brost gevve st.: wie nhd., vor allem von Muttertieren; de Sau sächt zehn Ferkeln; de S. s. gut Prüm, Allg.; e Kalf s. mit Milch tränken, indem man es durch Einführen des Fingers ins Maul zum Saufen bringt Wend. — De Frau sait ihr Kenn selwert Saar, Allg.; doch nur in niedriger Sprechweise. A.: Sag emol Renboge! B.: Deng Motter hät ene Esel gesoge (statt gesäugt)! Eusk-Billig. PfWB Säug-amme saiam, –a·m. Rhfrk; zj-, zāj- Mosfrk; zj- Gumm-Schwarzenbergisch; z:j- Sol, Monsch f.: Schenkamme. PfWB ElsWB LothWB Säug-kalb (s. S.) sai- Nahe, Saar [z:- Saarl-Schaffhsn, Saarbg-Winchering] n.: noch junges, saugendes K. Säug-kind zj- Gummb-Schwarzenbergisch n.: Säugling. Säug-mutter zxmōər, zøyx- Mörs; zōx- Klev f.: 1. die stillende M. RA.: En alt S. wett (weiss) mehr als drij Dokters [Bd. 7, Sp. 810] Säuge sai, Pl. -ə Simm f.: Zitze des Mutterschweines. Ge-säuge gəsai Saarbr, Saarl Sg. t. n.: derb, die Brust der Frau. Säuger -jər Sg. u. Pl. [Klevld -γərs] m.: 1. von Tieren a. -ȳ- Saugfohlen Kemp, Mörs, Mettm. — b. -ū- S.ferkel Rees. — c. -y- ein ohne Muttertier aufgezogenes Lamm MGladb-Bettr. — 2. sachl. a. -ȳ- Gummisauger auf der Milchflasche des Säuglings Geld-Kervenh Pont, Klev-Materborn; -ū- Mörs-Alpen Hörstgen; zuγərt Eup. — b. -y-, –ȳ-, –ȳk- wie bei saugen [zȳr, Pl. -rə f. Kemp-Süchteln] Sauger an der Saugpumpe Allg., wo ‘saugen’ herrscht. — c. -y- verächtl. schlechte, verschmierte Tabakpfeife Monsch-Kalterherbg, Aach-Merkst. — S. auch Söger. säugern -ø·y.- Sol; -ȳ·ə.- Remschd; -- Selfk schw.: saugend trinken, schlürfen beim Trinken. — Abl. die Säuger(er)ei, dat Gesäuger(sch). PfWB Säug-ling nur in der Selfk von jungen Tieren, u. zwar zȳjəleŋ Heinsb-Dremmen Lümb; zøkliŋ Schirwaldenr; Pl. -·ŋ.ə m.: Füllen bis zu einem Jahre; Kalb, an der Kuh saugend (gewöhnlich wird das K. gleich nach der Geburt von der Mutter getrennt). säuken = suchen (s. d.). Saul I = Schusterahle s. Seule. Auf- säule: ufzę·i.l Bernk f.: Teil des Spitzpfluges; die vom untern Plōchkǫpp zum obern Grennel (Grindel) führende Verbindung. Er besteht aus [Bd. 7, Sp. 811] Säulen-heiliger (s. S.) Trier-Stdt m.: scherzh. verächtl. einer, der in die Kirche geht u. gerne an eine Säule gelehnt steht, nicht kniet und nicht betet. Säulen-ofen (s. S.) Allg. [Rhfrk vielfach sailərūə] m.: hoher, säulenartiger Ofen. Sault = Salz (s. d.); Säult = Salzlake s. Sülze. säulten = suchen (s. d.). Vor- saum: frsōm der Bretterstreifen, der rechts vom Flügelbalken der Windmühle auf den Schäjenenden (Scheiden-) ruht; der V. steht schräg, da die äussere Längskante auf dreieckigen Klötzchen ruht, die auf den Spitzen der Schäjenenden aufgenagelt sind Mörs-Sonsbeck. Saum-eis -īs Rip, Nfrk n.: wie nhd. RA.: Öm et S. rimgoəhn um eine Sache herumgehen, so recht nicht anpacken wollen, ausweichen im Gespräch Kref-Linn. Saum-ende -ę·ŋ. Sieg-ODollend n.: Rand des Waldes.
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