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Hohlweg bis Hohn I (Bd. 3, Sp. 752 bis 754) | |||
Hohlweg Hohlwurm Hohlzange Hohlziegel Höhlde Höhlden-schisser Höhle Höhlen-kob höhlen aushöhlen Höhl-axt Höhlbock Höhlbohr Höhlmaus Höhlmesser Höhlstock höhlerig Hohlert Höhles Hohlicht hohlichen hohlich Höhlich höhlig hohlzen Hohn I Hohn II hohn-lachen ver-hohn-nickeln verhohnübeln ver-hohnen-pippeln höhnen hohniken hoi Hoi hoien I hoien II Hoil Hoj hojä hojannen höjern Hok I Hok II Hök hökeln Hökels höken Hokes I Hokes II hokessig hokes Hokes-blatt Hokus-pokus Hol I Hol II Hol III Hol IV holau holchen hold Holden holder Holder Hölder I Hölder II Hölderholz holdern holder(di)bolder Holderich Hol-dorn holdria Hol-dutz Hole Hole-gans holen I holen II abholen anholen aufholen ausholen beiholen durchholen einholen erholen nachholen umholen verholen vorholen zerholen zuholen hol Hol Erhol Hol-mahl Holmann holäcks holäcksen Aus-holer Holenkter | Höhlde Saarl, Merz, Saarbg, Trier-Hochw hilt, –i·l.-; Bitb, Wittl, Daun -ē-, –īă- [-ū- Bitb-Betting Neuerbg]; Pl. -tə(n); vereinzelt ausserhalb dieses geschlossenen Geb. hø·l.t Sieg-Ägid, Monsch-Witzerath; -·l.də uWupp, Sol, Eup; -ø- u. -- Köln-Stdt; -y- u. -- MGladb-Rheind; Pl. -də(n), je nach Geb. in verschiedener Bed. f.: 1. Höhle u. Hohlweg; verächtl. schlechte Behausung Saar, Hochw, Bitb (s. o.). RA.: Der Honger dreift den Fochs aus der H. Merz-Nunk. — 2. die Hohlseite des Eies; et Ei hot en H. un en Spetzt; H. op H. beim Kippen mit den Ostereiern WEif (s. o.). — 3. Vertiefung, Aushöhlung schlechthin Sieg-Ägid usf. (s. o.); Hohlweg u. Höhlung MGladb-Rheind. — 4. nur in der Wend.: Glatt af, gen Hölt en gen Bölt von einem Mädchen mit flachem Busen Emmerich. Höhlden-schisser hiltəesər Merz m.: Deppeweiler H. Neckn. derer von Düppenweiler, wegen der kleinen Wohnhäuser. NRhWB Höhle Rhfrk hūl, –ō- (s. hohl) [Meis-Meddersh -ī-; Birkf heute meist -ī-; Goar-Weiler -ō-, Pl. -lə u. hēlə]; Wend, Ottw, Saarbr --; Saarl -ē:-; Mos bis Bernk u. Bitb -ī-, –ē:-; Daun, Prüm hi·l. [Wittl-Hetzerath Cröv -ū:-; Wittl-Bengel -e-]; SDaun, Koch, May, Kobl, Goar, Neuw ho·l., –u-, –ǫ- [-ǫ- Ahrw-Remag, uWupp; -u- Aden-Rodder]; Rip hy·l., meist -ø- [Aach-Stdt -ə-]; Waldbr, Gummb, Wippf -ȳə-; SNfrk in Grevbr, Erk, MGladb hy·l.; Kemp -ȳ-, sonst -ə-; Selfk hələ, –ō-; Pl. -lə(n) f. [Erckörrenz, Kref-Fischeln n.]: 1. Aushöhlung jeglicher Art, Einbuchtung; en H. en et Land, en et Bett SNfrk, Allg.; finf H.ən en aner H.? der Handschuh Bernk-Talling; im bes. a. Höhle in einem Ufer, in einem Berge, H. best. Tiere, Dachs-, Fuchs-, Kaneinh. Allg.; s. auch Bau, Erde, Frang. RA.: Wann Lichtmess der Dass (Dachs) sine Schem (Schatten) süht, dann krüppt e noch verzig Dag en et H. Kref-Fischeln (Var. s. Lichtmess). Dat is en schlechte Foss, de mär en H. hät Heinsb. Den kloppt de Ölk (Iltis) üt de H. on krüppt der eiges in er nutzt die Dummheiten anderer zu seinem Vorteil aus Klev. [Bd. 3, Sp. 753] Höhlen-kob hīləkōp, Pl. -bə Saarbr-Burb m.: Dohle. PfWB LothWB höhlen -ū-, –ō-, –ī-, –ē:-, –y-, –ø-, –ə-, –o- schw.: eine Höhlung machen Allg.; bes. eine Klinge h. NBerg; den Holzschuh h. Nfrk. RA.: Dat dohn ech net emol für en gehüllt Brut on en Bockskäs! Sieg-Rhönd. PfWB aus- höhlen: etwas a., wie nhd. Allg. RA.: En däglich Treps (Tropfen) hillt en Millestain aus Kobl. Höhl-axt hylags Daun-Neroth f.: Beil, Dechsel zum Aushöhlen der Fugen. Höhl-bock Rees m.: Gestell, in dem das auszuhöhlende Holzschuhstück in einem Einschnitt eingekeilt ist. Höhl-bohr (s. S.) SNfrk, Klevld n.: B. zum Ausbohren der Holzschuhe. Höhl-maus Bitb-Geichl Neuerbg f.: Wühlmaus. Höhl-messer SNfrk, Klevld n.: fingerlanges u. –breites, etwas gebogenes, scharfes M. mit etwa 75 cm langem Stiel zum Glattschneiden der inneren Höhlung des Holzschuhes. Höhl-stock uWupp 1870 m.: Holzblock mit Füssen, in dem das in einem Einschnitt eingekeilte Holzschuhstück ausgehöhlt wird. höhlerig -ø- Ess Adj.: inhaltslos. Hohlert -ə(r)t, Pl. -tə, –də(n) m.: 1.a. hǫlət Hohlweg uWupp 1870 (im RhKlaaf). — b. -o- Unterschlupf, Behausung Eup. — c. āl hulăt altes Haus Bitb-NWeis, Saarbg-Weiten. — 2. -o- dummer Kerl Kemp-SHubert. Höhles hələs, Pl. -sər Kemp-Dülken n.: unordentliches Zimmer, in dem alles durcheinandergeworfen ist; Haus ohne jegliche Ordnung. Hohlicht hūliχ u. -liχt, –ūă- Bitb, Wittl [-īă- Bitb-Wiersd; -ē- Bitb-NWeis]; -ū-, –ī- Trier-Ld n. Mos; -i- Hochw, Pl. -dər m., f.: kleine Höhle, Aushöhlung, z. B. am Flussufer, [Bd. 3, Sp. 754] PfWB hohlichen meist aushilχə Birkf, Ottw, Saarl, Merz, Saarbg, Trier-Stdt (-i- u. -ø-), Hochw Mos, Bernk, Wittl-Honth; -hūlijən, –ūă-, –īă- Bitb, Wittl, Trier-Ld n. Mos; -ū- Simm-Laub, Bernk-Gornhsn, May-Collig; -hulχə Meis-Meddersh schw.: 1. aushöhlen, z. B. das Mark aus Holunderholz herausmachen; de Meis hon et Brot ganz ausgehilcht; en Gesicht wie e ausgehilcht Reib (Rübe) Allg. — Hølijə mit dem sogen. Höllichiser einen Hohlraum unter dem Felle des geschlachteten Kalbes schaffen, durch den der Atem geblasen wurde (jetzt verboten) Bo-Stdt. — 2. übertr. a. ausgehilcht ausgehungert, ausgemergelt, vom Menschen, Vieh u. Acker Allg. — b. aushilχə ausziehen in eine andere Wohnung Saarl-Berus. hohlich hīlχ Birkf-Idar Adj.: hohl. Höhlich hil Trier-Stdt Sg. t. m.: Mark der Sträucher. höhlig -ə- Gummb Adj.: ausgehöhlt. hohlzen -ō- Trier-Detzem Mehring schw.: der Wein hohlzt, wenn er eine Zeitlang hohl, nicht aufgefüllt, gelegen hat; er wird dann hochfarbig u. bekommt einen eigenartigen Geschmack. Hohn I -:- s. Hag.
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