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Heimsuchung bis Heimelwäscher (Bd. 3, Sp. 453 bis 456) | |||
Heimsuchung Heimtreiber heimwärts Heimweh Heimat Heimchen Heimchen-fänger Heimchenmännchen Heimel Heimel-däumchen Heimeldöppchen Heimelgänschen Heimelkrickes Heimelmännchen Heimelmäuschen Heimelmäuschen Heimelmäuschen Heimelschäfchen Heimeltierchen heimeln abheimeln anheimeln verheimeln Heimel-mäus-chen Heimelkitzchen Heimelköpfchen Heimeltierchen Heimelwäscher Heimer-maus heimern heimerzen Heimerz heimisch einheimisch ver-heimsen be-heimt Heimel I Heimel II Heimer Heimer-jänchen Heimer-täsch Heimert I Heimert II Heimes heimo Heims Heims(-chen) Hein I Hein II Hein III Heiner-döppchen Heine-mann Hein-mörder Heinrich Heinrichs-bohnen Heins-berger Heinsch I Heinsch II heinscheln I heinscheln II Heinschelchen heinsern heint Heinz I Heinz II Heinzen-bauer Heinzenblume Heinzenkopf Heinzenmann Heinzel-brötchen Heinzelloch Heinzelmännchen heinzeln heio Heipchen Heipe Heipel heipeln Heipelchen heiraspeln heiraten anheiraten einheiraten erheiraten verheiraten Heirat Heirats- heiratsdorig Heiratsfuss Heiratsgedanken Heiratsgeschäfte Heiratsgroschen Heiratsknöchelchen heiratskrank heiratslustig heiratsmässig Heiratspfennig Heiratsschmuser Heiratstaler Hei-rauch | PfWB LothWB Heimat im Mosfrk vielfach nach dem Nhd. haimā:t, h-, hām:t; aber Bitb, Trier (Mos) hmĭχt m. u. f.; Koch-Urschmitt hmət n.; Rip, Mettm, SNfrk hēmət f. [Dür, Aach n.; Monsch, SNfrk n. u. f.]; Eup heimət f.; Elbf hēmōt, –mūət; Wermelsk hīmō:t f.; Gummb hēmərt n. Sg. t.: wie nhd. RA.: Wenns du ens de Föt (Füsse) onger (unter) onger (ander) Lüts Dösche stecks, liəhrschte ens kenne, wat et H. es Heinsb-Dremmen, Allg. Et H. es söt (süss) Heinsb-Lümb; de H. treck (zieht) Dür-Gürzenich; et es wat üm et H. Gummb. Häte mer es en egen H.! Prüm, Allg. De hät ken H. mih Rip, Allg. Der Has liebt sei H. Saarbr-Sulzb. En Ochs hat em de H. gefress er weiss nicht, wo er geboren ist Daun-Strohn. Wammer ne Hongk (Hund) us der H. sieht, es mer alt (schon) fruh Dür-Gürzenich. Dem sein Fess (Füsse) (Ben) stinn no der H. er hat X - Beine Kobl, Verbr. NRhWB PfWB ElsWB Heimchen nach Wk. III 16 hai-, hęi-, h:-, hā:-, hē:mχə(n), auch wohl -ī:-, im rhfrk., mosfrk., rip. Geb. einheimische Bildungen verdrängend; hi·m.χə Grevbr; hi·m.(p)kə, –e- (seltener -ei-) NBerg, Neuss, MGladb, Kref, Geld, Mörs, Klev, n. Ruhr [hęmkə, –a- Klev-Hasselt Keeken Qualbg, Dinsl-Stdt, Mörs-Büderich, Düss-Lintorf; -- Mörs-Borth; hęrmkə Mörs-Ginderich; hęmərkər Düss-Angermund; hīmskən Rees-Loikum; imkən Rees-Wertherbr; [Bd. 3, Sp. 454] Heimchen-fänger heimkəs- Ess m.: einer, der den Weibern nachstellt. Heimchen-männchen he·m.-, hi·m.ę·n.χə Grevbr-Eringhv Höning; hē:m- Düss-Itter, Bergh-Harff n.: Grille. Heimel nach Wk. III 16 hē:məl, Pl. -ələ f. Daun-Gerolst Michelb, Prüm-Büdesh; h:məlχə, –ē:- Trier-Damflos, Wittl-Meerf Neuerbg, Daun-Brück Dreis Müllenborn OBetting Rockeskyll Wallenborn, Prüm-Mürlenb, Aden-Dümpelf Insul; -ę·i.- Bitb-Fliessem, Daun-Glees Gerolst Gönnersd NEhe Lissend, Aden-Müsch, Schleid-Ahrhütte, Malm, Sol-Burschd Hilgen Pattschd; hēməltjən Gummb-Belmicke; Pl. -χər n.: Grille. Heimel-däumchen n.: 1. hē:mərdø·m.kə Grille MGladb-Bettr. — 2. -dęim- wilder Apfelbaum Hunsr (o. O.). Heimel-döppchen nach Wk. III 16 hē:məldpχə, –dpkə, meist hē:mə(r)- Grevbr, MGladb-Geistenbeck Mülfort Neuenhv Schelsen, Erk-Keyenbg; hē:nə- MGladb-Stdt Güdderath Hockst Mülfort Morr Odenk; hę·n.ə- Grevbr-Orken, MGladb-Kleinenbr; hē:lə- Grevbr-Bedburdyck Wickrathh, MGladb-Horst Liedbg Pesch Steinforth n.: 1. Grille; die Kinder singen: H., komm erut, ech wönn (winne) dech all de Jongen ut! Kref. — 2. übertr. verächtl. hē:mədǫp kleiner Mann Jül-Linnich. Heimel-gäns-chen he·i.mər- Aden-Acht n.: Grille. Heimel-krickes nach Wk. III 16 h:(r)mər- u. -grigər Trier-Zemmer m.: dass. Heimel-männchen nach Wk. III 16 hē:lə- Grevbr-Bedburdyck; hē:zəl- Grevbr-Gind Gustorf n.: dass. NRhWB Heimel-maus , meist {ete} Heimel-mäus-chen (s. S.); (s. Wk. III 16) die Belege bis zur Mos u. im Westerw, wo noch deutlich Reste von Hammelmaus vorliegen, sind unter diesem Worte behandelt; lrhn. uSaar, Mos u. n. Mos h:məl-, –ā:-, –ē:- (seltener -ę·i.-) Saarbg, Mos, Eif [h:mər- Saarbg-Canzem Hentern Köllig NZerf Soest Wawern; h:nər- Manneb; h:mər-, –ā:- in einigen Orten des trier. Hochw.; hī·ə.məl- Trittenh Leiwen (s. auch Pimpermaus, Melldierchen); h:mər- Wittl-Bergw Bombogen Carl Dierschd GrLittgen Heckmünster Minderlittgen NKail Monzel; -ę·i.- Greimerath; -ī:- Landschd (Wort vielfach nicht bekannt; dafür Grill, Schir-, Jamermaus); h:mər- Zell-Aldegund Neef (s. auch Hawer-, Krickelmaus, Bakesvogel, Heuhipper; die uMos hat meist h:mər-, hā:mər-, –a·i.- (dies bes. Kobl; -məl- Kaltenengers) (s. auch Hawer-); May hat hā:mə(r)-, –:- (-ę·i.- Boos Thür; -məl- Saffig; h:də(r)- Brenk OMendig Rieden Volkersf Waldesch; s. auch Hawer-, Schlirps, Schlips, Schirps, Schips); Bitb h:məl, –ā:- nur in Burg Geichl Holsthum Irrel Koxhsn Mettend Neuerbg Obersgegen Rittersd; -ę·i.- PrümzurLay (s. Heimeltier, Grell, Heimchen, Zirps, Müll, Heusprung, Grasmücke); [Bd. 3, Sp. 455] [Bd. 3, Sp. 456] PfWB LothWB heimeln schw.: 1. --, –:-, –ā:- Kreuzn, Meis, Birkf-Dienstw, Wend, Saar, Trier, Wittl, Bernk, Zell, Koch, Bitb. a. einen h., zutraulich, zärtlich streicheln, liebkosen (Obj. kleine Kinder, Tiere) Allg. — b. Tiere, Vögel udgl. durch Futter, das man ihnen vorwirft oder auf der Hand ihnen darreicht, anlocken, dass sie ‘heimlich’ werden; auch einen h., anziehen, anlocken, ihm gut sein Wittl, Bitb. — 2. -ē:- anheimeln; dat hemelt mutet mich an wie die Heimat; meist aber an- Rip. — 3. schmeicheln, von Kindern; dat Kend versteht ze h.; et K. hamelt ger Verbr. wie 1. ab- heimeln: einem etwas a., abschmeicheln Verbr. wie h. 1.an -heimeln: 1.a. einen sich a., durch Freundschaftsbezeichnungen oder Liebesdienste an sich ziehen, anfreunden; hämel dir de Jung alt e winig on, e kann der alt zur Hand gihn; mer hon es (uns) die frim Kaz ogehämelt, wel mer ze viel Meis hon. — b. sich an einen a., anschmiegen, lieb Kind machen Verbr. wie h. 1. — 2. einen a. (mit sachl. Subj.); die Sproch hemelt enen su an Rip, Birkf. PfWB ver -heimeln: 1. etwas v., vertuschen Saarbr-Heusw, Trier. — 2. verhämelt schlecht entwickelt, ungesund Wend-Kirchenbollend. Heimel-mäus-chen Verbr. wie heimeln 1 u. Kobl n.: gern schmeichelndes Kind. Heimel-kitzchen Bitb-Biesd n.: dass. Heimel-köpfchen -ęb- Birkf-Herrst n.: dass. Heimel-tierchen Bitb-Badem n.: dass. Heimel-wäscher -ələ- Zell-Enkirch m.: dass. [Bd. 3, Sp. 457]
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