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graten bis Gratschtier (Bd. 2, Sp. 1364 bis 1366) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
graten Grate Graten Grates Gratias Gratias-trunk grätig I grätig II gratis Gratsche Grätsche I Grätsche II gratschen abgratschen begratschen vergratschen Gratsch Gratsch-bas Gratschfutte Gratschgang Gratschkarre Gratschkerl Gratschmensch Gratschpfote Gratschsack Gratschtante Gratschtier Gratschweib Gratsch(e) gratscheln vergratscheln Gratschel gratschelig gratschig gratschen I gratschen II gratschen III abgratschen aufgratschen Gratsch Grattel gratteln gratulieren Gratz I gratz I gratz II gratzig Gratzbiren gratz-äppeln gratz Gratze gratzen Gratze gratzig Gratz-köpfchen grau grau-achtig Grauamsel Grauapfel Grauarsch Graubirne graubinselig Grauboz Graubrand Graubrot Graufäule Grauflachsfink graufuchsen Graufuss graugrünzelig grauhaarig Grauhans Grauhummel Graujack Graukappe Graukatze Graukopf Graukrähe Grauling Graumatz Graumaus Graumäuser Graumerle Graumoll Graumönch Graumutz Grauoks Graurock Grauschale Grauschimmel grausprunzelig Graustein Graustiel Grautag Grautatsche grauwachen Grauwasserbirne grauweiss Grauwurst Grauzwirn | Grate -āt. Pl. -tə f.: Klageweib. Graten -ātə Kemp-Ld Pl.: kleines, verschrumpftes Obst. [Bd. 2, Sp. 1365] Gratias-trunk -ā:tsĭjəsdrōŋk Aach, Rheinb-Altend m.: der gemeinsame Tr. nach der Beerdigung; Leichenschmaus. grätig I s. Grat II. Grätsche II -ęt [-ā- Bitb-Geichl NWeis Wolsf], Pl. -tən Saarbg, Trier, Bitb, Prüm f. [m. Prüm-Ringhuschd]: Sensenbaum, an dem die Sense befestigt ist, kürzer als der Warf, von Luxembg, Frankreich in den letzten Jahrzehnten erst eingeführt, früher nur der etwas längere Warf. PfWB LothWB gratschen -- Birkf, Wend, Saarbr, Ottw, Saarl, SMerz [-ęi-, –äu- Saarbr-Völkl Riegelsb, Ottw-Dirming Merchw Uchtelfang, Merz-Conf; -- Wend-Aulenb Freisen Heimb Baumholder Berglangenb Nahbollenb, Birkf-Idar Eisen Oberst Tiefenst]; -ā- Merz, Saarbg, Trier, Wittl, Bitb; -ǫ- Bernk-Gonzerath; -a- Neuw, Köln, Bergh, Dür (-ę-), Jül, Grevbr, Neuss, MGladb, Erk, Kref, Kemp, Geld, Mörs-Rheinb Neuk Rumeln; -ǫ- MGladb-Viersen, Heinsb-Erpen, Kemp-Stdt; -ā- Kemp-SHubert; -ę- Grevbr-Hochneuk; -y- Heinsb-Karken; im Nfrk statt -t- auch -dž- schw.: 1.a. die Beine spreizen. — b. grosse Schritte machen; bes. über ein Hindernis; weit ausschreiten Allg. — c. nachlässig, schlaff, schwerfällig, kriechend, mühsam, schief u. ungleichmässig, stolpernd, breitspurig gehen; de gratscht wie en Bär, — mar ens drop an Siegld, Neuw, SNfrk (s. o.). — 2.a. klettern, womit aber eine Reibung der Kleider verbunden ist, auch an [Bd. 2, Sp. 1366] ab- gratschen: eine Strecke a., mit weiten Schritten abschreiten, etwa eine Wiesengrenze, das Gras niedertretend, um die Grenze zu bezeichnen Allg.be -gratschen: sich b., sich verbessern, geschäftl. u. gesundheitl.; wohlhabend werden Siegld.ver -gratschen: 1. e vergratsch Wif watscheliges Weib MGladb-Rheydt. — 2. die Schuhe v., schief treten, abnutzen Bergh-Kirchtroisd. Gratsch -a- MGladb-Viersen Sg. t. m.: in der Wend.: Deə hät ene goue (guten) Gr. onger (unter) er ist gut zu Fuss. Gratsch-bas -ā.- MGladb-Viersen m.: einer, der gut zu Fusse ist. Gratsch-futte -vot Kemp-SHubert f.: derjenige, der sich auf einem Stuhle hin- u. herbewegt. Gratsch-gang Kemp m.: schlotteriger G. Gratsch-karre -kā:r Monsch-Witzerath f.: der Mensch, der unbeholfen geht. Gratsch-kerl MGladb m.: dass. Gratsch-mensch Kref-Lank n.: Weib mit derselben Gangart. Gratsch-pfote -pū·ə.t Kref f.: einer, der gratscht. Gratsch-sack -ǫ- Kemp-SHubert m.: -futte. Gratsch-tante -tant MGladb-Rheydt f.: -mensch. Gratsch-tier -dī·ə.r Kemp n.: schwerfällig gehende Kuh.
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