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gaupsen bis gautschen (Bd. 2, Sp. 1061 bis 1063) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
gaupsen angaupsen Gaups-michel Gaupser gaupserig Gaupsert gaupsig gaurig Gaus Gausch Gauschel Gäuschel gauschen gausen Gause gauseln vergauseln Ver-gäuselung ver-gäusen gäusterig Ver-gäustung Gaussel gäustern I gäustern II Gausting gautschen Gautsche gäutschen gauwen gauzen angauzen aufgauzen Gauz Gauz-bär Gauzgret Gauzmarei Gauzhals Gauzert gäuzen vergäuzen gax- Gaz Gazau gegäuzen ge- II geben abgeben angeben aufgeben ausgeben begeben beigeben durchgeben eingeben ergeben nachgeben vergeben vorgeben zugeben geb-achtig Gebhochzeit geblich gebschnitzig gebweiler ver-geb-lich Gebde gebe-gebig Gebelchen Geben-dorf Gebenhausen Gebenheim Be-geben-heit Gebenich Gebeningen Geber Aufgeber geber-gebig ge-geberig gebig ausgebig nachgebig geb-merches Ver-gebnis gebsch gebsen geck geck-achtig Geckbrief gecklich gecksausen geckweg Geck Geck-heit Geckkopf Gecklied Geckmacher Geckmattes Gecknagel Gecksack geckscheren | an- gaupsen: einen a., anbellen; erzürnt anfahren Verbr. wie g. 2 c. Gaups-michel -e- Koch-Leienkaul m.: der viel gähnt. Gaupser Sg. u. Pl. m.: 1. einer der gaupst. — 2. Sg. t. das Aufatmen; noch e G. hat er gedohn, on da war er dot Saarbr-Sulzb. gaupserig Saarbr Adj.: anhaltend zum G. geneigt. Gaupsert Pl. -dən m.: 1.a. einer, der viel gähnt. — b. Sg. t. Gähnanfall, –sucht; de G. hun Verbr. wie gaupsen 2 a. — 2. übertr. schlecht brennende Lampe Saarbr-Ludw. gaupsig Bitb-Wiersd Adj.: nur in der Wend.: G. aus den Auən kucken schlecht aussehen. Gaus = Gans (s. d.); Gausch, Gauschel, Gäuschel = Handvoll s. Gaufsel. [Bd. 2, Sp. 1062] Gause gǫ·u.s, Pl. -zən Trier-Kenn f.: kurzer, kräftiger Regenguss. gauseln -ǫ·u.z-, –ę·i.- Trier, Wittl, Bernk schw.: etwas g., verschwenden. — Abl.: die Gausel(er)ei, dat Gegausel(s), der Gauseler, die Gauselisch. NRhWB ver- gauseln bə(r)-: 1. etwas v. a. durch lebhafte Bewegung aus einem Gefässe Flüssigkeit schleudern, vergiessen. — b. verschwenden, die Zeit vertrödeln. — c. einen unangenehmen Vorgang (Eindruck, Erlebnis, Erinnerung) verwischen, vergessen; gih of de Räs (Reise), da bərgeiselste't zu einem, der schwer heimgesucht wurde von Unglück, Sterbefall, damit er auf andere Gedanken komme. — 2. sich v., sich verlieren. a. -ę·i.z- die Wolken v. sich, verziehen sich langsam Merz-Bergen, Bitb-Badem. — b. der Schmerz vergeiselt sich verzieht sich ebd. — c. -ǫ·u.z-, –ę·i.-; von unangenehmen Gedanken; eich hon dack (oft) gehurt, wenn enen drefsinnig wir, soll e viel on de fresch Loft gohn, dat die Gedanken sich b. Trier, Wittl, Bernk. Ver-gäuselung -ę·i.- Trier-Stdt 1858 f.: Zerstreuung. gäusterig -ī-, –øy- Siegld, Altk-Hellert Adj.: erschrocken, unruhig, flatterhaft. Ver-gäustung fərgøysteŋ Altk; [Bd. 2, Sp. 1063] Gaussel = Handvoll s. Gaufsel; gäustern I fər- = erschrecken s. vergäusen; gäustern II = lärmen s. jäustern; Gausting = Wegerich s. Ganszunge.
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