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walken bis wall (Bd. 9, Sp. 218 bis 220) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
walken abwalken auswalken beiwalken durchwalken verwalken Walk Walk-bank Walkblock Walkbrett Walkdach Walkfass Walkhaus Walkholz Walkjacke Walkmühle Walkschraube Walke Walken-vater Walker Walkes I Walkes II Walkes III walkig walksen wall wäll Wall I Wall II Wall III Wall IV Wall-kapitän Wall V Wall-graben Wallklöpfer Wallmauer Walla Wallach Wallach-gaul Wallachei Walle Wall-baum Wallhau Wallholz Wallmann Wallstab Wallstock Wallen-klotz Wallenprügel wallen Waller Wallerich Walles Walle-feld wallen I wallen II wallen III verwallen Wall Walle Wallen-born Wall-fahrt Wallfahrtstag wallfahrten Ge-wälle Waller-birnen wallsen Walls Wallung Walläpper Waller Wallewillewall Walli Wall-mut Wallone Walm Walm-band Walmdach Walmen Walmen-dach walmen Walmet Walmeter Wal-nuss Walp Walp-dach wälsch wälschen wal-schafflich Ge-walt Wälte I Wälte II walten Ge-walt Oberwalt Unwalt Ge-walt-schütz Ver-walterei Wältde wältig | [Bd. 9, Sp. 219] ab- walken: einen a., verprügeln Eusk-Lechenich.aus -walken: einen a., dass. Neuw-Datzeroth.bei -walken: die Schneide des Beiles b., schleifen Sol, Remschd. PfWB ElsWB durch -walken: einen d., verprügeln Allg. (nicht Klevld). PfWB ver -walken: einen v., dass. ebd. Walk -lək, Pl. -kə(n) Prüm-Ihren Mützenich, Rheinb-Meckenh, Bo-Volmershv, Geilk m.: zusammenhängende, geballte, gerollte rundl. od. walzenförmige Masse, etwa Rauch, Dampf, Nebel, Mist, Gras, Heu, Haar, grosse zusammenhängende Erdmasse, Scholle. Walk-bank SNfrk f.: B., auf der in der Töpferei der Ton, stückweise abgeschnitten, näher untersucht wird (s. walken 1 aγ). Walk-block Grevbr-Wickr, Mörs-Neuk m.: Bl., auf dem das Leder für den Fussrücken geformt wird. Walk-brett n.: 1. Br., auf dem das Leder aufgezogen u. geformt wird (s. W.holz) Kreuzn, Sieg-Fussh. — 2. Br. zum Glätten des Tones, in der Töpferei Rees-Schermbeck. Walk-dach Bo-Pech n.: Walmdach (s. d.). Walk-fass -fāt Grevbr-Wickr n.: F., zum Einfetten der Häute, in der Gerberei. Walk-haus waləkəs Rip (o. O.) [urkdl. boven den Walkheise Neuw-Isenbg 1373] n.: Raum, in dem das Tuch gewalkt wurde. Walk-holz (s. S.) Saarbr, Simm, May, Sieg, OBerg, SNfrk, Mörs, Klev n.: Buchenholz, um das der Schuhmacher ein Stück Leder breitet, dieses mit einer Schraube an beiden Enden festschraubt u. es durch Klopfen mit dem Hammer biegsam, rund macht. Walk-jacke Gummb-Ründeroth f.: gestrickte Mannsjacke. PfWB Walk-mühle (s. S.) [walgəmēl Siegld] veralt. [urkdl. häufig: by der alden walkenmole [Bd. 9, Sp. 220] Walke walək, Pl. -kə f.: 1. Walkraum der Tuchfabrik Aach-Stdt. — 2. grosses Fass, zum Einfetten der Häute in der Gerberei Jül-Inden. Walken-vater -ləkəvā:r Jül-Tetz m.: Schimpfw. (s. unter Balken-). Walker m.: 1. -a- Aufzieh-, Glättholz des Schuhmachers Sieg-Fussh. — 2. -ę- der herausschraubbare Griff am Ortspahn, auch Krücke genannt; beim Walken der Klingen zieht man den Walker auf sich zu u. erhält dadurch die Rundung an der Schneide Sol. Walkes I s. o. Walk-haus. Walkes II walkəs, Pl. -əsə m.: 1. verächtl. Kerl; dommer, fuler, aler W. Siegld. — 2. dicker, eiserner Wurfklicker May-Köllig. Walkes III -kəs kurköln. Neuw, Sieg Pl. t.: Prügel; du kriss W.! walkig Prüm-Mützenich Adj.: dickschollig, vom Ackerboden. walksen -aləks- Aach-Merkst schw.: einen w., gehörig prügeln. — Abl.: die Walkerei, dat Gewalks. wall, wäll s. wohl;
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