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scharren bis Scharsch (Bd. 7, Sp. 936 bis 938) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
scharren ausscharren verscharren Scharr Scharr-beieinander Scharreisen Scharrkuchen Scharrküken scharrlich Scharrplatz Scharrplätzchen Scharrpöttchen Scharrraum Scharrschmier Scharrwall Scharrweib Scharrwürstchen Scharre scharreln scharren-marren scharrenwarren Scharres scharrig Scharrsel Schärrling Scharsch Scharschant Scharsche scharschen scharssen Scharschin Scharschte Scharstel Schart Schärt Schärtchen Scharte Schärtchen Scharten-feile Schartenmaul Schartennagel Schartenpflug ver-schartet scharterig schartig schartsen Scharteke scharteln schärteln Schärtel Scharüpp Scharüppchen Scharut Scharutt scharütt Scharutz Schar-wache schar-wacheln scharwachteln-wachteln,scharwachteln scharwachteln Schar-wachel ScharwachtelScharwachtel Scharwachtel Schar-wagen Scharwaldes scharwargelig scharwascheln Scharwattel Scharweis-chen scharweelen Scharwellchen scharwenzeln schar-werken scharwitteln scharwitzeln Schar-woche Schärz Scharz I Scharz II Scharze schartze schairtz schaet Scharzen-ball Scharzenburg Scharzendecke Scharzenhandschuhe Scharzenkrämer Scharzentuch scharzen I scharzen II schärzen Scharzen-ei Schäs Schasch Schäse Schäsen-blume Schäsengaul Schäsenkopf Schäsenmann | aus- scharren: auskratzen; den Teller, Pott utsch. die Reste des Essens aus dem Teller, Pott zus.kratzen SNfrk.ver -scharren: 1. etwas v., unter die Erde sch. Allg. RA.: Ne goden Hahn kann nit esu vill zosammendragen, als en Hohn v. kann Köln-Stdt. — 2. etwas auseinanderspreiten, z. B. Maulwurfshaufen, Simm-Ravengiersbg, Zell-Pünderich. [Bd. 7, Sp. 937] Scharr -a- Aach-Stdt Sg. t. m.: das Raffen; der engelsche (engländische) Sch. mache alles nehmen. Scharr-beieinander -bəēn Waldbr-Eckenhg m.: grosse Schleifharke. Scharr-eisen -ī:zər Sieg-Fussh n.: 1. Schabeisen. — 2. übertr. verächtl. geizige Frau. PfWB Scharr-kuchen (s. S.) Kemp-Breyell Lobberich m.: 1. aus den Teigresten gebackener K. — 2. übertr. scherzh. das jüngste Kind, Nesthäkchen. Scharr-küken Klev-Goch n.: zuletzt ausgeschlüpftes K. scharr-lich -ar- Ess-Altenessen Adj.: kleinlaut. Scharr-platz , gern Scharr-plätzchen Sieg-Sieglar, Bergh-Glesch Heppend OEmbt, Jül-Boslar, MGladb-Schiefbahn, Kref-Anr, sonst a·r.ə- Eusk, Bo, Köln, Bergh, Dür m. (n.): 1. Pl. oder Brot, aus Teigresten gebacken. — 2. übertr. scherzh. zuletzt ausgeschlüpftes Küken, das jüngste Kind. Scharr-pöttchen -ptə Kemp-Dülken n.: scherzh. das jüngste Kind. Scharr-raum Bo verbr. m.: Hühnerpark. Scharr-schmier armīr Birkf-Idar m.: der Sinter, der sich beim Sieden der Butter ansetzt u. nach Abschicken der flüssigen B. zusammengescharrt wird. Scharr-wall a(r)wal Klev m.: Grenzstreifen zwischen zwei Feldern, wohin das Unkraut gescharrt wird. Scharr-weib (s. S.) Geld-Wankum n.: W., das die Kartoffeln bei der Ernte sammelt. Scharr-würstchen -wȳəχə Jül-Stetternich n.: kleinstes W. für die Kinder. PfWB LothWB Scharre a·r., Pl. -·r.ə(n) f.: 1.a. Kratze, z. B. die Trogsch. Trogkratze, ein Schabeisen mit angeschmiedetem Stiel, mit dem man den an den Wänden des Backtrogs festsitzenden Teig herunterkratzt Siegld. — b. -a- Mörtelrührer Simm-Hasselb (abseits); -ē- Holzb, Kreuzn-Monzing; ęrχə Harke, mit der man das gedroschene Getreide zusammenscharrt Simm-Argenth Ebschd. — 2.a. -ā- Hobel Geld. — b. -a- Riegel, Schieber, zum Verschliessen des Hoftores NBergh, Grevbr, MGladb-Rheind; -- Kemp-Boish, Geld-Hinsbeck. — c. -a- Schollbrett zwischen den Deckenbalken Gummb-Bomig. — d. -a- Scheit an der Egge Sieg-Fussh. — e. -a- das im Topfe Zusammengescharrte Altk; -ę- Saarbr (Panneschärr). — f. -a- die auf der gekochten Milch sich bildende Haut Saarl-Guerlfang. — g. -ę-, Botterschärr Sinter der gesottenen Butter Saarbr. scharreln -a- Klev-Wyler schw.: scharren, von Hühnern usf. scharren-marren a·r.əma·r.ə Aach-Stdt, Eup-Stdt schw.: 1. etwas sch., zusammenscharren, –raffen. — 2. ein Kartensp. Aach-Stdt 1836. scharren-warren Aach-Stdt; ǫ·r.əwǫ·r.ə Eup-Stdt schw.: 1. betteln Eup-Stdt. — 2. unverständlich, schnell sprechen Aach-Stdt. Scharres a·r.əs Eusk Sg. t. m. (n.): Unkraut im Felde. scharrig -a- Adj.: 1. erwerbssüchtig, geizig Sieg. — 2.a. trocken, leicht brüchig, vom Erdboden MGladb-Rheind. — b. steinig, vom Feld Wittl-Binsf. PfWB PfWB Scharrsel -a- Kreuzn-Dorsh (abseits), Altk-NFischb; [Bd. 7, Sp. 938] Schärrling = Fohlen s. Schierling; Scharsch -ā- = Scharte (s. d.);
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