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saumen II bis sause (Bd. 7, Sp. 813 bis 814) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
saumen II säumen II versaumen Ver-saum saum-selig Saumsel ver-saumselen säumig Säumig-gänger Ver-säumnis säumern Saump Saund Sänndo saunder Saupe Saupel saupig säupsen saur saurern säus Saus I Saus II sauschen Sausche sause säuseln sausen absausen besausen versausen Saus Saus-düppchen Sauskaspar Sausmücke Sausteufel Sause säuseln ansäuseln Sauser Sausert Sausse Sausse-back Saussedüppen Sausseerdäpfel Saussefleisch Saussekanne Saussekell Saussekump Sausselampett Saussemöbbel Saussemöpp Saussemulde Saussepfanne Saussescheppe Sausseschuttel saussen durchsaussen versaussen Saussisse Saussjär Säuster Saut säut sauteln versauteln Sauteler Sautel-milch sautern Säuterich säutern versäutern sautschen Savatt Sawel Savojen sauwen Sawel Säwel Sawer Säwer sawern säwern Sawet sawweln sazen säzen sch Scha I Scha II Schä Schab I Schab II Schab III Schabäbes Schabanna Schabari Schabau Schabaus- | ver- saumen: etwas v., wie nhd. RA.: De mecht e Gesicht wei e Katjessemeskremer, den de Mort (Markt) bərsaumt hät Merz-Saarhölzb. Wenn's Schäfche mät (mä ruft), verseimt 's zu viel Kreuzn, — v. et Zeit Bernk-Bollenb. We nüs v. kann, de kann och nüs beiholle sagt der Saumselige Monsch, Dür. Met Ärbede wiərd de mihschte (meiste) Zick (Zeit) versümp sagt der Faulpelz Jül, u. so ist v. Rhfrk, Mosfrk, Rip, Berg (-y- Sol-Höhschd), Nfrk verbr.; versumm mich! ruft das Kind dem Fänger beim Nachlaufesp. zu, worauf dieser es nicht abschlagen darf Heinsb-Höngen. Ver-saum -zūm Kemp Sg. t. m.: das Versäumen, Nachlässigkeit; dat kömmp dor V. PfWB LothWB saum-selig nach dem Nhd. vereinzelt zm- Saarbg-Onsd, Bitb-Mettend, Bernk-Stdt, Schleid-Marmag; zōm- Prüm-Mürlenb 1860, -- Neuw-Stdt; zūm- Sieg-Fussh, Gummb-Schwarzenbergisch, Lennep, Düss-Stdt, Köln-Stdt; zum- Siegld, Sol Adj.: wie nhd. Saumsel zūmzēl , Pl. -lən Lennep-Heidersteg m.: saumseliger, träger Mensch. ver-saumselen fərzūmzēlən Gummb-Berghsn schw.: etwas v., versäumen, verpassen, vernachlässigen. PfWB säumig -y·m.- Sol 1870 Adj.: wie nhd. Säumig-gänger -ȳm- Rees-Ringenbg m.: Träger. RA.: Enen S. mäckt der mehr. Ver-säumnis fərzęiməs Bitb-Mettend Sg. t. n.: wie nhd. säumern s. sümmern II; Saump = Sumpf (s. d.); Saund = Sand (s. d.); Sänndo = Sünde (s. d.); saunder = sonder (s. d.). Saupel -ǫub- Bernk-Stdt Sg. t. m.: schlammiger Niederschlag. saupig WBitb (s. o.) Adj.: sumpfig, bes. von Wiesen. [Bd. 7, Sp. 814] säupsen -ps- LRip vereinzelt in Malm-Bütgenb Nidrum; gebildet zu saufen schw.: langsam trinken oder saufen, von Mensch u. Vieh. — Abl.: die Söpserei, dat Gesöps. saur = sauer (s. d.); saurern = schwatzen s. saudern. säus -øy- = sonst (s. d.); Saus I -o·u.- = Obertenne s. Suse; Saus II -ou- s. folg. sausen. Sausche zǫ·u. Sg. t. f.: in folg. Wend.: Et giht ön aner S. ohne Rast; de Wan (Wagen) is in die S. kumm er war nicht genug gebremst u. geriet ins Rollen; en de S. geroden in Eifer geraten, auch bei der Arbeit; dat ös esu en S. (augenblickliche zornige Erregung), die giht widder eriwer. RA.: Er is im S. (m. u. f.) wie en Kihbauer, de et Joch ferlor hot er hat es sehr eilig Simm-Laub.
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