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Rheinisches Wörterbuch 
 
Sabel II bis Sächen (Bd. 7, Sp. 662 bis 666)
 
  PfWB  ElsWB  LothWB Sabel II, Säbel das Wort ist allg., Rhfrk, Mosfrk swəl, –ē-, z:- vielfach neben -aw- im scherzh. Sinne: Rip ts:bəl (selten z:-), scherzh. -ā:b- (u. tsaxā:bəl ); Malm veralt. zā:vəl; Berg tsbəl (OBerg auch z-), scherzh. tsābəl; SNfrk tsēəbəl, scherzh -āb-; Klevld sābəl u. zab- [Mörs-Orsoy u. Klev. hier u. da sāwəl; Mörs-Neuk sābəl u. --], Aach-Stdt zā:bəltər, sā:-, tsā:bəlstər u. tsāv- u. salvəstər; Eup zā:bəl u. z:bəlstər; Pl. Rhfrk wie Sg., sonst -ələ, –əln NBerg, Aach, Snfrk, Klevld -əlts; Demin. swəlχə(n), -bələ, –əlkə, –əltjə; m. [Siegld auch f.]: 1. wie nhd., das Seitengewehr bei Soldaten u. Polizei (scherzh. Zabel (s. o.), Zachabel, Käsmetz bei der Infanterie, Plempe, der Schlepps. bei der Kavallerie) u. als Kinderspielzeug; gruəte, kromme S., Fecht-, Kopf-, Reise-, Trogs.; Teile: Griff, Klinge mit Angel oder Erl, Parierstange (Knewel), Scheide Sol. RA.: De hät e Paar Ben we ne törkesche S. O-Beine Dür-Heistern; en hot en Maul we en S. eine lose Zunge Wittl-GrLittgen; Buhne wie S.ə sehr grosse Stangenbohnen Schleid-Hellenth; kromm wie ne Z. Eusk. — Hobbelde, h. Reider, de S. op de Seider, de Feder op em Hut, dat stiht dem Häns-che gut! Kniereiteld. Trier, Verbr. — Mords zabel in de Sched (Scheide)! Fluch Dür (s. Mord 2 b). — 2. übertr. a. sachl. α. scherzh. grosses, auch schlechtes Messer Allg. — β. tsābəl englische hohle Gartensäge Remschd. — — γ. Penis; ech han Jöck am Z., et git Kreg (Krieg) Rheinb-Meckenh; o du met deine kromme S. spöttisch Saarbr-Sulzb; Geschlechtsteil des Stieres Saarbg-Schoden. — δ. Eiszapfen Koch-Laub. — ε. Pl. die Blätter der Schwertlilie May-Trimbs, Daun-Gerolst. — ζ. Binse Neuw-Datzeroth. — η. Pl. lange Stangenbohnen Neuw. — θ. Gebildweck zu Nikolaus Jül-Röding. — b. persönl. verächtl. α. langbenige S. Schwein mit langen Beinen Geld-Hartef; lange Zachabel hagerer Mensch Dür-Langerwehe. — β. hölte S. dummer Mensch Mülh-Ruhr. — γ. böses Weib mit scharfer Zunge Rees; quoje S. Geld-Nieukerk.

 PfWB Säbel-beine (s. S.) Allg. Pl.: verächtl. O.Beine. Säbel-krumme -elts- veralt. Sol f.: s.artig gekrümmtes Messer. Säbel-mann tsbəlχəs- Köln-Stdt m.: scherzh., verächtl. Polizist; ein Offizier von sehr schwächl. Gestalt. Säbel-messer (s. S.) veralt. Sol n.: -krumme. PfWB Säbel-scheide -ē:t (s. S.) Allg. f.: wie nhd.

[Bd. 7, Sp. 663]

 PfWB säbeln mit Umlaut -w- usf. u. nicht mit ts- [Saarbr -w- u. -āw-; Klevld -āb-] Allg. schw.: 1.a. etwas, an etwas s., beim Abschneiden zerfetzen, zerstückelt abschneiden; absol. mit stumpfem Messer, ungeschickt, mühsam schneiden; wat beste widder am s.; am Brut s., — eröms. Rip. Allg.; dau hascht der elo e geherig Steck Brot (e Ranke) eronnergesäwelt Ottw, Allg. — b. absol. in fremden Feldern Getreide, Kartoffeln udgl. ausreissen u. mitnehmen Wittl.-Binsf. — c. absol. mit Messern spielen, Kindersp. Saarl-Ensd. — 2. übertr. a. absol. beim Schreiten die Beine seitwärts werfen, wie die Kühe es tun Monsch-Rollesbr. — b. einen s., verprügeln; ek sall öm s. Klev. — Abl.: die Säbel(er)ei, dat Gesäbel(s).

 PfWB ab- säbeln: etwas a., ein grösseres Stück mit stumpfem Messer, ungeschickt abschneiden Allg. En āfgesābelt Ms abgenutztes Messer Emmerich.ver -säbeln: 1. etwas v., ungleich abschneiden; das Brot v. Rhfrk. — 2. einen v., verprügeln Klev.

sabeln I s. bei Sabel I; sabeln II = prügeln s. bei Sabel II;
 
 
sabeln III -āb- Heinsb-Breberen schw.: mit Wohlbehagen essen.
 
 
be-sabeln IV -āw- Birkf schw.: sich b. die Knöchel aneinanderreiben.

Säbelster = Sabel II (s. d.).
 
 
 PfWB Sabine selten tsəbi·ŋ.(kə) Kemp-SHubert; bīn Birkf, MüEif (auch für Jakobine, Philippine) Sg. t. n.: der weibl. Vorn.
 
 
Sabott das aus frz. sabot (Holzschuh) entlehnte Wort, ist vereinzelt aus Saarbr-Lauterb Ludw, Wittl, Bitb-Cruchten, Bernk-Crummenau, Daun-Tetting bezeugt als Pl. t. tsawǫtə  Saarbr-Lauterb Ludw; sawatən Bitb-Cruchten; tsabǫtən Wittl; sabętχər Bernk-Crummenau; tsambən  Daun-Tetting, dazu savat, Pl. -tə Eup-Stdt, Köln-Stdt Pl. t.: 1.a. Holzschuhe Saarbr-Lauterb. — b. verächtl. plumpe Schuhe, alte abgetragene Sch. Allg. — 2.a. Pantoffeln Bitb-Cruchten, Wittl, Eup. — b. feine Stiefelchen Crummenau.
 
 
Sabsch ein Wort der Nahe u. Bernk-Bollenb, u. zwar sab, –bχ [ Birkf] Sg. t. m.: feuchter, klebriger Schmutz, auf der Strasse, Schlamm im Teiche.

sabtil, -tel = bedächtig, langsam s. subtil.

sach = sieh s. bei sehen.
 
 
 PfWB  ElsWB  LothWB Sache das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk sax; Mosfrk, Rip zāx; n. Benr.-L. sāk [Berg -kə]; Pl. -xə(n), –kə [Aach -xə u. -xənts; SNfrk, Klevld -kəs], Demin. zęχəlχə(n), –-, zkskə, –ę- f. [Wend-Ulmet m.]: 1. Angelegenheit. a. Gegenstand eines Rechtsstreites; Die Sach loss ech an et Gerich gohn; meng S. küt bal für; die zwin han en S. metənander, die brengt der ene für et Gerich; dat G. hät die Sach net angenonn (-genommen); dem seng S. steht net got; der Affekat N. hät meng S., — führt m. S. Rip Allg.; de S. geht nu ehren Gang Gummb. — b. persönl. Angelegenheit, durch Demonstr. oder anders auf eine bestimmte Person bezogen; das sen net meiner (deiner, dem seiner) S.ə geht mich nichts

[Bd. 7, Sp. 664]
an, mit derartigen Machenschaften habe ich nichts zu tun, — sen m. S.ə geht andere nichts an Saarbr, Allg.; dat sen denger S.ə och ken Sieg, — din Sakes net SNfrk, Allg.; dat es nit allemaləkəs S. NBerg; dat es meng S., dat geht dech nüs an Rip, Allg.; kemmer (stoss, kehr) dich net om (an) anner Leits S.ə Saarbr, Allg.; wat ding S. net es, do verbrenn dich de Schnüss net dran! sprich nicht von anderer Leute S. Jül; dat es so ming S. das lasse ich mir gefallen MGladb; he versteht seng S. sein Handwerk, sein Amt Rip, Allg.; he het sing S.ən op et Drüge (Trockene) gebreit (gebracht) seine Angelegenheiten geordnet Elbf; seiner S. gewiss (sicher) sin Rhfrk, Allg. — c. schlimme S., dummer Streich; Quertreiberei; wat ös dat en S.; dat sei S.ən! Trier, Allg.; meist Pl. wat sin dat vor S.ə, do kimmt ach neist Gures (Gutes) eraus! Simm, Allg.; dat sein su S.ə, — all sun S.ə; dat sei ken S.ən das geht aber nicht Mosfrk, Allg.; mach (mir doch) ken S.ə keine Geschichten, Dummheiten, auch zum Kranken, dem es schlecht geht Rip, Allg.; der hat wedder schene S.ə gemacht Saarbr, Allg.; du drifs allerhand (domm, net schün) S.ə Rip, Allg.; bat liwwert der fir S.ə! Kobl. — Ei, wat S.ə! Ausr. der Verwunderung, ist's möglich, natürlich! Saar, Kobl. Was S.əχ! mit der scherzh. Forts. necks se koche on doch se esse! Saarbr-Sulzb, — un kä Kläderschank! Saarbr, — un ke Schaf! Wittl-Binsf, Eif.; Vöjjel, die net senge; Klocke, die net klenge; Peərder, die net sprenge; Kamere (Böller), die net krache; Kenger (Kinder), die net lache; wat sönd mih dat för S.ə! Aach. — d. Tatsache, Umstand, Handlung, meist Sg. t. die S. es die, — verhält sech su es verhält sich so; wann et S. wör, dat ... wenn es geschähe, dass; dat es en S. für sech eine andere Angelegenheit, die nicht hierher gehört; dat es en ander S. dass. u. von dem gesagt, der belehrt worden ist u. eine verkehrte Auffassung hat, auch dat ändert de S.; de S. es en der Reih geht ordnungsgemäss; ech sen die S. nu satt bin der Bummelei, des Schuldenmachens u. dgl. überdrüssig; de S. es eröm das Fest ist vorüber; dat es alt su en S. heikle Angelegenheit, — en domm S., — en schmerige S. eine schmutzige Handlung Rip, Allg., — en Schimelss. eine schändliche H. Bitb-Dahlem; dat sen mir (dann doch) nette S.ə Unangenehmes Rip, Allg.; de het en nette S. ist in angenehmen Verhältnissen Elbf.; dat es en al S., so Saken bruckt me nich wiər optewärmen; dat es en Ogenblickssake; dat sind Groschenssaken beim Kartensp. kostet einen Gr. Gummb, Allg.; he kallt (spricht) domm Sakes SNfrk, Allg. RA.: En S. we'ə Vögelchen em Korf Wermelsk. Wat den anen nöt mag, ös dem annern en gut S. Mosfrk, WEif. Da's en ander S.; wann dat ming Köh sin, welle mer der Pruzess erömdrihe (-drehen)! Köln-Stdt. Ärbede es en schün S., do kammer der ganze Dag zokicke, ohne möd ze werde Jül. De S. es en de Rüəhr im Flusse Aach. De S. hät ehren Hoke (Haken) Rip. Jeəder S. hät üəhr twi·ə. Siə (zwei Seiten) SNfrk, Allg. Got S. well Wil (Tit) han Nfrk, Allg. De S.

[Bd. 7, Sp. 665]
ledd (leidet) ke Leif (Leib) sie gedeiht, glückt nicht Bitb. De S. hot Hand on Fuss Birkf, Allg. De S. es verduckt wor verheimlicht worden Zell. Die S. will aus sen es wird nichts draus geworden sein Merz. de S. ös steckig da stimmt etwas nicht Kemp, Bitb-Rittersd. De S. steht op dem Schnapp (op der Kipp) vor der Entscheidung Prüm, Allg. Enger S. Fuss gön sie fest gründen WBitb. Der (die) S. mott ech ens op der Grond gohn, sät der Sterekiker, du fel (fiel) er en der Pött (Brunnen) Heinsb. Eich han weil (jetzt) gutt S. wenig Arbeit, ein feines Leben Saarl. Dat hät sing richtige S. net da stimmt etwas nicht Sieg. Ich well mer de S. ens beschlofe Rip, Allg. En hat de S. verweilt zu lange hingezogen Prüm-Ihren. Mer soll ken S. üvverdrive Rip, Allg. Wej wellen de S. mar blau, bl. lote einschlafen lassen Klev. Bichten (beichten) on brake (Flachs brechen) send twiə hell Sake harte Arbeiten Kemp-Amern SAnton. An der S. es jet; hüər ens, wat an der S. (dran) es! Sol, Allg. Jeder lur (schaue) op sing S.ə, net op dat, wat andere mache! Bo-Dransd. Bleib bei der S.; er is net bei der S. beim Thema Kreuzn, Allg. Enen en er S. öm Rot (Rat) froge; wat sall ech en der S. dohn? Rip, Allg. Den as durch an (in) de S.ən erfahren Prüm-Mürlenb. Dat rich (richtet) sech no gestalter S.(ə) nach den Verhältnissen Sieg-ODollend, Birkf. Dat häbb ek öm (för) Vadders S. gedohn wegen des Vaters; do moss fir de Kender öhr S. bi dine Mann bliwe wegen der Kinder muss die Frau bei ihrem Mann bleiben Mörs. He kregt Wond (Wind) van er S. wie nhd. Prüm, Allg. Dat hürt (sech) net zur S. Rip, Allg. — e. das Pflichtgemässe, das Zustehende α. seng S. dohn seine Pflicht erfüllen; dat es deng S., dem ze helfe Rip, Allg. — β. he hät sinn S.ə was ihm zukommt, sein Erbteil, zo sinne S.ə komme zu dem, was man nötig hat, was einem zusteht, auf seine Kosten kommen Siegld, Allg. Der hat sein S. wie der Hond sein Sopp, alles muss sei S. han wie ... Saarbr. — Der hat sei S. ist betrunken Ottw, Zell-Irmenach; der hat sei S. kriet Prügel Ottw, Goar. — γ. sei S. machen Notdurft verrichten, bes. von Kindern Saar, Trier, Goar-Weiler. — δ. Pl. t. sei S.ə (Schuls.ə) mache die schriftlichen Schulaufgaben erledigen; hosde dei S.ə? Birkf, uNahe, Hunsr, Berg, Kemp, auch Rip möglich. — 2. greifbarer Gegenstand (für den einzelnen G. sagt man Ding), in besonderer Anwendung. a. Sg. t. collekt. α.Hab u. Gut, Erbe, Besitz; mei S.; er hot S., — en gross (schen) S., — viel (schwer) S.; do is viel S.; so en groß S. will zesamme gehal sin; Vaddersch S. väterliches Vermögen; Heiser aus eiəner (eigner) S. baue Rhfrk, Saar, uMos u. May; im übrigen Geb. nur in den Wend., die auch im obengen. Geb. gebräuchl. sind: Sei S. vermache (verschreiwe) durch Testament, — verkofe Allg.; de (ihr) S. ausənannermache teilen Rhfrk, Mosfrk; die S. anziche das in die Ehe eingebrachte Vermögen der Frau von ihr als alleiniges Eigentum beanspruchen Hunsr; seng S.ə durchbränge, verspille verprozessieren udgl.; der

[Bd. 7, Sp. 666]
süff su lang, bös e seng ganze S. versoffen hät Rip, Allg.; vill op de S. halen Bitb-Seimerich. Eich hun mei S. (mein Erbteil), sät dem Bedelman sei Jung, du hott en e ledigen Sak Trier-Schleidw. We wöllt seilig (seelig) sterwen, de vermach sein S. zou de rechten Erwen Saarbg-Faha. Wanmer net lütter (lauter, immer) op seng S. sitt, da geht et de Bach eraf geht das Vermögen verloren Aden-Hümmel. — β. in der Wend.: De olde Mann es noch gut op Säk noch rüstig Rees-Ringenbg. — b. Sg. t. collektiv. α. in der Wend.: Ich hon mei S. im Klickersp. nichts gewonnen u. nichts verloren, den Einsatz Saarbr, Ottw, Hunsr, Trier-Schleidw, Ahrw-Hönningen, Schleid-Wollenbg; ich sen bei S. Rheinb-Eicherschd; ech sing bi behalenen S.ən (Pl.) bliewen Waldbr-Erding; et hat sei S. es gerät Saarl-Lebch. Et as ken behale S. mat him auf ihn kann man sich nicht verlassen Bitb-Speicher. Et es neist der S. nichts Bernk-Dusemond. Ovven de Krag (Kragen) on enne (unten) ken S. (nichts) hui, pfui Prüm-Reuth. — c. Pl. t. α. Früchte in Garten u. Feld, Feldfrüchte; mer han dis Johr sching S.ən op em Flor (Flur), — am (im) Gorden Bitb, Allg. — β. Gegenstände bes. wertvoller Art, Kleider, Arbeitsgeräte, Geschenke udgl.; al S.ə Gerümpel; Selver-, Spill-, Schulls.ə der Kinder (Mosfrk für letztere mehr Geschiər) Rip, Allg.; sewe (7) Sakes allerlei Krimskram Kref; dat sin min S.ə; gott met sing S.ə ömgoəh; s. S. en Iəhre hale Aach, Allg.; seng sibbe S.ə packe sich aufmachen Rip, Allg. RA.: Riche Lück (Leute) han schön (fein) S.ə; de se nit han, de losse se sich mache Köln, Verbr. Wen sinn S. (hier Sg.) behöt (behütet), b. dem annern sinn Iehr man soll wertvolle Gegenstände nicht unverwahrt lassen, damit sie nicht wegkommen u. andere Leute unschuldig in Verdacht geraten Malm-Bütgenb. Säu sind Säu, mer halden uns S.ə rein! Köln-Stdt. Met fremd Lüts (Leute) S.ə moss me beister ömgoəh wie met sing eige Aach, Allg. De geht met de S. (Sg.) öm wie de Sau merem Berelsack Simm. Loss deng Föngere va gesente (gesegneten) S.ə! sagt das Mädchen zum Burschen, der es knutschen will Rheinb-Hilberath. — γ. Medizin, die S.ə inholen einnehmen Saarbr, Ottw, Hochw, Hunsr.

Sach-geld Wend-Reichenb n.: Mietgeld, das die Dienstboten beim Verdingen erhalten. Sach-recht Trier-Kenn n.: Gabe des Bräutigams an die zur Verlobung erscheinenden Burschen. Sach-richt Trier-Ld (Mos) n.: Verlobung, wobei die vermögensrechtliche Vereinbarung zwischen den Brautleuten erfolgt; de Nowend as S.; of et S. gohn. PfWB Sach-spiel Birkf, Kreuzn, Simm, Hunsr-Orte von Bernk u. Zell n.: 1. viel (e schen) S. bedeutendes Vermögen; dat will ich der san (sagen), do sticht e S. Vermeə (Vermögen). — 2. eine grosse Menge, e S. Daler (udgl.).

Sachen-glas Ottw, Hochw, Hunsr, n.: Arzneiglas.

Sächen -:- = Märchen s. Sage;