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Sabbel bis Sabelstück (Bd. 7, Sp. 660 bis 662) | |||||||||||||||||||||||||||||
Sabbel Sabber sabbeln sabbern besabbern besabbern versabbern versabbern Sabbel-düppchen Sabbelhannes Sabbelkopf Sabbelläppchen Sabbellätzchen Sabbelmaul Sabbelsack Sabbelschnüsse Sabbeltines Sabbeltrine Sabbeltuch Sabbeler(t) Sabbelte sabbelig Sabberich sabbig sabben sabdil Sabel I Sabel-boden Sabelsand Sabelstück sabelig sabeln versabeln Sabel II Säbel Säbel-beine Säbelkrumme Säbelmann Säbelmesser Säbelscheide säbeln absäbeln versäbeln sabeln I sabeln II sabeln III be-sabeln IV Säbelster Sabine Sabott Sabsch sabtil sach Sache Sach-geld Sachrecht Sachricht Sachspiel Sachen-glas Sächen sachen Sachse Sachsen Sachsen-pflug sächsisch sacht sacht-mütig sachtsinnig Sachtsinnigkeit Sachtig-keit sack Sack Sack- Sackarbeit Sackaufzug Sackband Sackbändel Sackbergerei Sackdiel sackdunkel sackdüster Sackesel Sackfass Sackfreder Sackgasse Sackgeld sackgrob Sackhaken Sackhannes Sackhäuer Sackjacke Sackkalender Sackkarre Sackküppe Sacklappen Sackläpper Sacklapperei Sacklaufen Sacklaus Sacklein | sabbeln, sabbern das Zeitw. ist ziemlich über das ganze Gebiet verbr., mit Geb., die in der Bed. abweichen, u. zwar meist sabələ, zabəln Wend (hier auch -aw-), Saar, Trier, Wittl, Bitb, Prüm, Daun, Malm, [sawələ Goar-Weiler, Kreuzn, Birkf (-wərə Idar), Saarl-Berus, sawərə Saarbr (neben -ab-), Prüm-Leidenborn; -ab- Koch]; dann May, Aden, Ahrw, Schleid, Rheinb, Köln, Sieg [zabərə Sieg-Lohmar, Waldbr, Altk (Sieg), Bergh-Hüchelhv, Düss-Stdt; -aw- Sieg-Eudenb], Barm, Mettm; dann geschl. n. einschl. Ruhr, Klev, Mörs schw.: 1.a. den Speichel, Geifer aus dem Munde fliessen lassen, von Kindern (bes. beim Zahnen) u. alten Leuten; auch Getränk aus dem M. fl. l. u. sich dadurch beschmutzen; dat Kand sabbelt Verbr. in den Geb. mit Ausn. des Klevld. — b. die Tabakpfeife sabbelt sudert Bitb-OGeckler. — c. langsam trinken Bitb-Bollend Hütting. — d. langsam u. spärlich fliessen; et as ke Wasser mih am (im) Borren, et sawwert noch e biss-chen Prüm-Leidenborn, et Blot (Blut) sabbelt rinnt Sieg-Fussh. et säbbelt es regnet, fuselt; Regen no veer Auhren (Uhr) säbbelt ondouen (immer) Bernk-Filzen; -ab- Bitb. — 2. übertr. a. -abələ an etwas s., saugen, an leckere Babbelatjes (Bonbon) s. de Kinder en ganz Stond Rees. — b. zabələ viel unnützes Zeug reden Wittl-Meerf, Bitb-Nweis, Prüm-Wallersh, Daun-Gerolst, Ahrw-Stdt, Rheinb-Flamersh, Köln-Knapsack, Barm, Mörs, Klev, n. Ruhr; domm Tüg s. Klev, Allg. — Abl.: die Sabbel(er)ei, dat Gesabbel(s), der Sabbeler, die Sabbelersch. PfWB be- sabbeln, be- sabbern: 1. sich b., sich beim Geifern oder beim Essen (durch Vorbeilaufen lassen) beschmutzen Verbr. wie sabbeln 1 a u. Sieg-Honnef, Jül. — 2. besawwelt betrunken Birkf-Oberst, Kreuzn-Hahnenb. ver -sabbeln, ver -sabbern: sich v., dass. Ottw-Schiffw; Saarl-Berus; Saarbg-Wellen. Sabbel-düppchen -debəlχən Bitb-NWeis n.: scherzh. Kind, das sabbelt 1 a. Sabbel-hannes -bərha·n.əs Waldbr-Wildbg m.: verächtl. einer, der sabbelt 1 a. Sabbel-kopf -bəlkop Ess m.: langweiliger Schwätzer. Sabbel-läppchen Verbr. wie sabbeln 1 a n.: 1. Geiferlätzchen, Tuch, das kleinen Kindern um den Hals gehängt wird, um den Sabbel auf [Bd. 7, Sp. 661] Sabbeler(t) zabələr(t), Pl. -dən Saarbg, Trier, Bitb m.: 1. einer, der sabbelt 1 a. — 2.a. einer, der seine Tabakspfeife stets voll Sudder hat. — b. Stotterer. — c. einer, der Unsinn redet, der Geheimnisse ausplaudert; en ale Sabbeler Bitb-NWeis. Sabbelte -bəltə, Pl. -tən Barm f.: eine Frau, die sabbelt 1 a. sabbelig Adj.: 1. -abəl- gerne sabbelnd 1 a; e s. Kend Barm; -abər- Düss-Stdt; Gummb-Nümbrecht. — 2.a. -abəl- einen teils zähen, teils lockeren Boden habend, vom Feld, es lässt sich nicht gut bebauen Neuw-Dattenbg. — b. -abər- sumpfig, vom Acker- u. Wiesenland Koch-Leienkaul Lutzerath. — c. -abəl- schleimig, dickflüssig; en s.ə Zauss (Tunke) MülhRh-Holweide, Bergh-Heppend; -abər- Köln-Ehrenf Frechen, Sieg-Bellinghsn Siegburg, uWupp, Sol, Gummb-Stdt. — d. -abəl- regnerisch, s. Weder Bitb-NWeis Wiersd; -ę- Saarbg-Nennig. Sabberich zabəriχ Sieg-Lohmar Sg. t. m.: einer, der sabbelt 1 a. sabbig -ab- Sieg-Ägid, Köln-Stdt, Aach-Eschw Merkst; -bədiχ Bo-Stdt. -bətiχ (-achtig) Eusk, Dür-Winden, Aach-Stdt Walh Adj.: schleimig, dickflüssig. sabben = waten s. sappen. sabdil = gemächlich s. subtil. PfWB LothWB Sabel-boden (s. S.) Allg.: leichter Sandboden; [Bd. 7, Sp. 662]
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