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Ruin bis rük-los (Bd. 7, Sp. 592 bis 594) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ruin Ruine ruinieren Ruj rujen rüjen I abrüjen abrüjen Ruj Ruj-boot Rujdollen rujhalten Rujschloss rujen II rujenieren Ruk I Rück Ruk II Rüke Rüken-drusch Rükenstrich rükeln rükels ruken rüken I rüken II Rükel rükelig rük-los Gerükels ver-rükelsen Rükelserei rükelsig ruksen Rül I Rül II rula rulala Rulade Ruländer rulben Rülch rule Rülen rülen Rulf rulieren Rulk Rülk Rülkes rulksen Rull I Rull II Rüll rülle Rulle rullen Rullert Rullee Rulles Rullett Rullen Rüllen rullen Rüllen-küll Rulles Rülles Rülles-chen Rulli Rulljee Rullo Rülpen Rülpen-buch rülpen Rülpert Rülpes I Rülpes II Rülpes-buch rülpessig Rülps I Rülps II Rülps-bruder Rülpsjunge Rülpsknöllchen rülpsen I rülpsig rülpsen II aufrülpsen Rülps Rülpsert Rüls Rüls-busch Rüls-ball rülschen Rülse rülzen I rülzen II Rülz-bock Rülzdippen Rülzfass | [Bd. 7, Sp. 593] PfWB Ruine ruīn , Pl.- nə(n) f.: Burgruine nach dem Nhd. Allg. (mdl. al Burg). PfWB ElsWB ruinieren nach frz. ruiner ruinē:rə(n), –nē:rə(n) u. rujən- Rhfrk, Mosfrk, Siegld, Rip, Berg, SNfrk [run- Goar-Weiler; rouən-, roən- Eup; roun- Barm]; daneben häufig Entartungen: ruŋən-, roŋən-, ru- Nahe, Saargeb, Saarl [runjən-, runžən- Roden; reŋən- Hüttersd], Merz-Saarhölzb, Trier, Bernk-Neumagen (rujən-), Simm, Goar, Bitb, Prüm, Malm, Altk-Flammersf, Rip, Berg; rumən-, ro- Wend-Dörrenb, Saarbr-Sulzb, Merz-Merching, Zell-Lötzbeuren, Koch-Hambuch Laub, Kobl-Kaltenengers, Daun-Strohn, Siegld, Sieg-ODollend, Bo-Volmershv, Eusk-Billig Zülp, Monsch-Kalterherbg, Dür-Froitzh Winden, Heinsb-Karken, MGladb-Rheind, Mörs-Neuk Orsoy Wallach, MülhRuhr, Elbf; ronəwē:rə Aach-Stdt; ręnəwē.rə, re- Heinsb-Kempen Kirchhv, Kemp-Amern; ranəwē·ə.rə u. ronəwijərə Kemp-Stdt schw.: etwas r., verderben, zugrunde richten; er hät se Vermöge, se Geschäf, seng Gesondhet, seng Eldern, sech, seng Kleder rongeniert Rip, Allg.; dafür auch noch beliebter oder ausschl. vərrongeniert (u. frong-). Ruj = Rute II (s. d.). ab- rujen, ab- rüjen: 1. abrudern. — 2. eine Strecke a., hintereinander ablaufen. Ruj ru, Pl. -ə Klev, Rees f., m.: Ruder zum Rudern. Allg. Ruj-boot rui- Rheinschiff n.: Ruderboot. Ruj-dollen rē·i.do·l.ən Bernk-Kues Neumag Pl. m.: zwei Zapfen, die senkrecht im Geberds (Bord) eines Nachens stecken, ungefähr 10—15 cm voneinander; dazwischen wird der Riemen (Ruder) gelegt; je nach der Richtung, in welcher der Kahn gerudert werden soll, werden sie umgewechselt. ruj-halten rē:ihā:lə Goar-Alken schw.: steuern, beim Kahn- und Schlittenfahren. Ruj-schloss rī:- Bernk-Wehlen; r:- Kobl-SSebastian n.: eines der beiden Löcher auf der Kante des Nachens, im Abstand von etwa 10—20 cm, in die die Dollen gesteckt werden; zwischen den D. bewegt sich das Ruder. rujenieren s. ruinieren. Ruk I -ū- = Rauch (s. d.); Rück -ȳə- = Geruch s. Ruch III. [Bd. 7, Sp. 594] Rüken-drusch Gummb m.: Schar Krähen. Rüken-strich ebd. m.: op den R. goəhn (sin) Krähen schiessen gehen. rükeln -ȳə- = röcheln (s. d.); rükels = schmutzig, nachlässig s. u. bei rüken II; ruken -ū- = riechen (s. d.); rüken I -ȳ- = räuchern s. bei Rauch II. Rükel -ȳ:-, Pl. -ələ Neuw-Isenbg (abseits) m.: Auswurf, Sputum. rükelig -:k- Adj.: 1. unsauber, schmutzig Sieg-Fussh. — 2. hastig, rauh, ohne Bildung Bergh-Heppend. rük-los eine nberg. Abl., u. zwar rø:kloas Elbf, Mettm-Langenbg; rȳkə- Mettm-Neviges; r:kəloaziχ Barm, Elbf; sonst > rø:kəlts, –ȳə- entwickelt uWupp, Sol, Düss, Mettm; -ȳ:- Wermelsk; -ȳ·ə.- Wippf-Wipperf; -ø:- Pütz; -øy- Stdt; fərø:kəlts Sieg-Hänschd u. ganz abseits -ō:- Bitb-Dudeld; -o·u.- Prüm Adj.: 1.a. unordentlich, in der Pflege des Körpers, unsauber, schmutzig, nachlässig, in der Arbeit; en r.ə Kerl; der es r.; dat Kengk hät sech r. (schmutzig) gemat; dat es r. nachlässig gearbeitet; der arbet su r. em Garden. — En rökels Wagen altersschwacher, im Gefüge lockerer W. Sieg-Süchterschd (abseits). — b. leichtfertig, mutwillig, durchtrieben. — c. stämmig, robust; e rökels Wif Wippf (nfrk.) u. Pütz. — Abl.: die Rökloasigkett Elbf. — 2. subst. [Bd. 7, Sp. 595]
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