| Rheinisches Wörterbuch | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ramm V bis rammen (Bd. 7, Sp. 52 bis 54) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ramm V Ramm-bock rammdösig Rammkohl Rammkopf Rammnase Rammsamen rammspännig Rammspuk rammspuken rammspukig rammspürig Rammsput Rammwurzel rammsch rämmsch Rämm I Rämm II Rämm III rämmen Ramme I Rämmer Rammes Rammsche Ramme II rammen Ramm Ramm-bär Rammpfahl Rammstein rammeln durchrammeln einrammeln verrammeln zurammeln Ramme III Rämme Rämm-balken Rämmbaum Rämmblock Rämmbogen Rämmgeschirr Rämmholz Rämmkette Rämmklotz Rämmknebel Rämmknüppel Rämmreidel Rämmscheit Rämmschraube Rämmschuh Rämmstange Rämmstecken Rämmwerk rämmen einrämmen zurämmen Rämmer Rämmsche Rammel I Rammel II Rämmel I Rämmel-bämmel Rämmelbock Rämmelkater Rämmeler rämmelig rammeln rämmeln abrämmeln abrämmeln ausrämmeln ausrämmeln verrämmeln verrämmeln Rammel-kiste rämmelsch Rammel III Rämmel II Umrammel Rämmel-birnchen Rämmelsack Rämmelstürzchen Rämmeler rämmelig rämmeln I abrämmeln aufrämmeln durchrämmeln verrämmeln zerrämmeln rämmeln II rammeln I rammeln II rammeln III Rammel Rammel-apfel Rammelbass Rammelbuckse Rammeldose | [Bd. 7, Sp. 53] Ramm-bock Waldbr-Hahn m.: verächtl. einer, der arg springt. PfWB ramm-dösig ein der Umgangsspr. entnommenes Wort, bezeugt Saarl-Roden (ra·m.əl-) Differten, Kobl (Bend rm-), May, Ahrw-Heimersh (ran-), Schleid-Dottel, Malm-Bütgenb (rām-), Bergh-Elsd, Aach-Eschw, Geilk-Beggend (ran-), Heinsb-Rurkempen (rām-), Sieg-Troisd, Gummb, Wippf-Thier, Wermelsk, Elbf, Sol, Düss, Rees Adj.: verrückt, unsinnig oder wild sich benehmend; ich schlihn dich, datsde r. weərs! Kobl-Bend, Allg. Ramm-kohl -kū:l uWupp 1870 m.: Winterraps, Rapssame. Ramm-kopf ra·m.skǫp MülhRh, Köln-Poulh m.: verächtl. 1. K. mit dicken Backen beim Essen, Vielfrass. — 2. Starrsinniger. PfWB Ramm-nase ra·m.snā:s Sol; ra·m.- Saarbr, Kreuzn-Bretzenh, Simm-Laub, Zell-Raversbeuren, Kobl-Stdt f.: verächtl. gebogene N.; dicke, klobige N. Ramm-samen ramz:m uWupp 1870, Sol-Leichl m.: Rapssamen, Winterraps. ramm-spännig Eusk-Zülp, Dür-Froitzh Sievernich, Wippf (nfrk.) Adj.: widerspenstig, wild, wütend, rasend. Ramm-spuk Gummb-Schwarzenbergisch Sg. t. m.: verächtl. 1. Unzufriedenheit, Zwietracht; wo Armut es, do es ok R.; wanne dat nich hät, dann es der R. do. — 2. verächtl. wild umhertollendes Mädchen Gummb-Becke. ramm-spuken ebd. schw.: sehr unzufrieden sein, schimpfen; he es wiər am r. ramm-spukig -ē- Siegld Adj.: sehr erregt, ungeduldig. ramm-spürig -ȳ·ə.-, –:- Schleid-Reifferschd, Rheinb-Meckenh, Köln-Stdt Frechen (rm-) Poulh, Dür-Stdt, MGladb Adj.: widerspenstig, sehr ungeduldig, ungehalten, verrückt; duə kres dat net, on wann de r. wiərsch! [sich sehr nach etwas sehnend, krank werdend vor Sehnsucht MGladb]. Ramm-sput Geld m.: Widerwärtigkeit, Unglück. Ramm-wurzel -wotsəl Aach-Merkst f.: dicke Knolle. rammsch rams Klev-Goch Hülm Adj.: brünstig, von der Ziege. rämmsch ręms Klev-Wissel Adj.: brünstig, vom Kanin. Rämm I -ę- = Pl. zu Ramb ‘Rabe, Krähe’ s. Ramb; Rämm II -ę- = Wagenbremse s. Rämme. rämmen -ę- Eusk-Billig 1880 schw.: sich r., bei eiligem Handeln sich drängen, wo wenig Zeit dazu da ist; et rämmp sich. [Bd. 7, Sp. 54] Rämmer -ę- Sg. u. Pl. Bo-Merten Waldrf m.: dass. Rammes -məs, Pl. -əsə Sieg-Rhönd m.: dass. Rammsche ra·m., Pl. -ə Eusk-Commern f.: dass. PfWB rammen ebd. schw.: 1. etwas r., meist fasr. oder enr. (dies auch Siegld, Rip), etwa einen Pfahl, einen Pflasterstein. — 2. dat Fuhrwerk hät den Bom gerammt dran gestossen, ihn beschädigt.
|
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| © 2002—2010 by Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier Home | Impressum | Kontakt | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||