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rinnen bis Rinscheit (Bd. 7, Sp. 444 bis 446) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
rinnen ausrinnen berinnen gerinnen einrinnen nachrinnen verrinnen zerrinnen Rinnde Rinne Ge-rinne Rinn-futte Rinnlatte Rinnmesser rinnnass Rinnstein rinnsteinig rinnsteinvoll Rinnpflaster Rinnschlacke Rinnert rinnig Rinnsel rinnselig Rino Rinscheit Ri-ochse Riol riolen rip I rip II Rip I Rip II ripe Ripeln Ripert I Ripert II Ripes ripp I ripp II ripp III Ripp I Ripp II Ripp III rippchen Rippe Rippe Ripp-apfel Rippbache Rippgeschirr Rippholz Rippsack Rippscheid Rippschere Rippschwanz Rippsterz Rippsteck Rippstrang Rippen-aas Rippenbisschen Rippenbock Rippenbohnen Rippenbrecher Rippenfell rippenfest Rippenfleisch Rippengaul Rippengehängs Rippengeist Rippengerämsche Rippengespenst Rippengestell Rippengott Rippenhengst Rippenherrgott Rippenkamisol Rippenkasten Rippenkausen Rippenkausenzange Rippenknochen Rippenkohl Rippenkorb Rippenkrach Rippenling Rippenmus Rippennagel Rippenprinz Rippenpuff Rippenschmier Rippensper Rippenstoss Rippenstösser Rippenstück Rippensuppe Rippenstupp Rippentabak Rippentänzig Rippentunig Rippenzähler Rippenzange | PfWB aus- rinnen: et Fass as ausgerunn; de Wein as nost (beinahe, al) ausgerunn, mehr heraus-; de Käs es schlecht a.; de a.ə Käs Trier, Allg. Det is e Fäss-che wohlgebunne, et is kan Droppe ausgerunne; et drenke Herrn un Ferschten draus, un niemand roppt de Zappe raus? die Mutterbrust Westerw.be -rinnen: 1.a. gerinnen, von Milch, de Melch es beronn, bronn, — br. gang Nahe, Saar bis Merz-Becking, — bronnen Malm-Amel Bütgenb Mürring, Dür-Pier, Waldbr-Dreschhsn Sotterb, Gummb-Drabenderhöhe U- u. OBreidenb. RA.: Ich gläf, dir sen de Hiren (Gehirn) bronn du bist nicht recht bei Trost Saarl-Pachten. — b. beronne Blot schwarz getrocknetes Blut, während em geronne Bl. sich Tröpfchen zeigen Rip. — c. beronne Druve Trauben nach der Blüte mit Körneransatz Sieg-ODollend. — 2. et berönnt em die Galle läuft ihm über Malm-Amel. [Bd. 7, Sp. 445] Rinnde ri·n.t Saarl-Hüttersd, Wend-Guidesw NLinxw; -e- Saarl-Körprich, Pl. -dən f.: Rinne. PfWB ElsWB LothWB Rinne das Wort ist allg. [nicht in Wittl, Bitb], u. zwar ri·n., –e- [Siegld, OBerg -nə]; doch ist eine auf *ranja zurückgehende Form rę·n. im ganzen Geb. hier u. da bezeugt (s. Ränne), u. eine auf *runne zurückgehende Form vereinzelt ro·n. Schleid-Dreiborn, Köln-Brauw GrKönigsd Hücheln; rø·n.ə Mettm-Dönbg; Pl. -·n.ə(n), demin. -·n.χə(n), -ntə, –nəkə, –ntjə f.: 1. die durch starken Regenguss ins Feld getriebene R.; der Ren (et Wasser) hät en R. gedrivve Rip, Allg., — geflüzt (geflözt) Rip, — gespielt Klev-Schneppenbaum [das ist ursprüngl. die alleinige Bed.] Für von Menschen angelegte R. (Gosse, Dachrinne usf.) stehen noch durchaus lebende Synon. zur Verfügung, wie Floss, Flöz, Gosse, Graben, Gracht, Gräute, Kalle, Kandel, Kulang, Guge; doch heute schon vielfach auch für diese R. (gegraben, R. von Holz oder Metall, bes. Abfluss im modernen Spülstein) angewandt; z. B. en R. ussteche Wiesengraben Rip, — schmite Geld-Pont; en gestickte, paveide R.; de R. kehre die Strassenrinne, Gosse; en de R. falle; jet en de R. schüdde Spülrinne Rip, Allg.; du häs alt ens möt mech en de R. (Strassenrinne) gelege SNfrk, Allg.; de kömmt en de R. ut sein Leichtsinn bringt ihn auf abschüssige Bahn Kref; de kann em Grongk (von der Erde aus) ut de R. eten aus der Dachrinne, so hoch aufgeschossen ist er Lennep-Ronsd; die R., in der die Kegelkugeln zu den Spielern hinabrollen Verbr.; R. in der Säge, die häufig beim Härten über die Mittellinie der S. hinweg entsteht, weil die S. in den Mittelpunkten stramm eingespannt wird; de R. drute schlagen Remschd; en R. en der Mul Hasenscharte Waldbr-Wildbg. RA.: Hen es so mager, dat e inne R. kann sprenge Mörs-Wallach. — 2. übertr. a. Rönnche kleines Ölkännchen Sülzt. — b. Renn dünnmistende Kuh Gummb-Hückhsn. Ge-rinne -re·n. Sol Sg. t. n.: die Einrichtung an der Mahlmühle, durch die das Mehl rinnt. Rinn-futte rø·n.əvot MGladb-Rheind f.: verächtl. Weib, mit schwacher Blase. Rinn-latte ri·n.lat MGladb-Viersen f.: L., zur Bekleidung der Wetterseite der Giebelwand. Rinn-messer re·n.męts Sieg-Fussh, Schleid-Udenbreth n.: Stossmesser, bes. des Hufschmiedes, mit dem er die Hufe beschneidet. rinn-nass rinənas Simm-Kastellaun Adj.: ganz durchnässt. PfWB Rinn-stein (s. S.) aus Altk, Siegld, MülhRh, Lennep bezeugt m.: nach dem Nhd., Gosse. rinn-steinig [Bd. 7, Sp. 446] Rinnert -e- Duisb Sg. t. m.: Rogener des Härings. rinnig -ø- Duisb-Hamborn Adj.: r. Melk geronnene Milch. PfWB ElsWB Rinnsel -e- Merz-Bergen Sg. t. n.: Kleinkorn, das unter die Wannmühle fällt. rinnselig -ints- May Adj.: körnig, von der Butter.
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