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Riester II bis Rif III (Bd. 7, Sp. 420 bis 422) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Riester II Riester-auge Riesterbrett riesterfällig Riesterfurche Riesterkrampen Riesterkratzer Riesterpflug Riesterschraube Riesterspille Riesterspitze Riesterstab Riesterstock Riesterstrich riestern anriestern umriestern Riester ge-rietlich Rietsch-gerte Riewen rif I rif II Rif I Rif II Rif III Rif IV Rife rifen I rifelig rifen II rifen III riff Riff Riff Geriff Riffe riffel Riffel I Riffel, II Riffel-blech Riffelgerte Riffelholz Riffelknopf Riffelkorb Riffelram Riffelrute Riffelstecken Riffelwand riffeln ab aufriffeln ausriffeln beriffeln durchriffeln nachriffeln Riffel Riffels-bank Riffelsfäden Riffelsgarn Riffelssuppe Ge-riffel Riffels Ausriffels riffelig Ge-riffsel riffen I Riffes-wand riffen II Riffke Rift riften-weise riften Rifter rig Rig(e) Rigder Rigel I Riger Rigel II rigeln rigelig un-gerigelig Riggel(er) Rigger rigolen umrigolen Rigol Rigols-geschirr Rigolswessel Rigoler rih I rih II Rih I Rih II ri-ig Rij Rijert rik Rik I | [Bd. 7, Sp. 421] Riester-auge -ǫ·u. Neuw-Dattenbg n.: Öffnung, in die das hintere Ende des Pflugriesters eingesteckt wird. Riester-brett -brt Bernk n.: Pflugriester. riester-fällig Prüm-Mürlenb 1860 Adj.: 1. gut zu pflügen, zu bebauen, vom Acker, bes. wenn die Erde trocken u. mürbe ist. — 2. übertr. ein schlechtes Geschäft as net r. bringt nichts ein. Riester-furche -fōr Neuw-Datzeroth f.: eine F. mit breit aufgeworfenen Schollen. Riester-krampen Prüm, LRip m.: Haken am hintern Ende des Riesters, mit dem dieser eingehakt wird. Riester-kratzer Westerw (o. O.) m.: der derbe Stock des Pflügers, insofern er damit die Erde vom Riester stösst. PfWB Riester-pflug -blō:x (s. S.) Rhfrk, Koch, Daun, Neuw-Dattenbg, Wippf-Lindlar, Mettm-Dornap m.: Pfl. mit Riester, beim Rühren (s. d.) des Ackers verwendet. Riester-schraube -rūf Rheinb-Queckenbg f.: Schr. zur Befestigung des Riesters. Riester-spille -pe·l., –i- RRip, Berg, Mörs-Neuk f. [Bd. 7, Sp. 422] PfWB ElsWB LothWB riestern -ē:- nur vereinzelt schw.: 1.a. r. u. römr. Pflugriester wechseln, an die andere Seite einstecken u. das Kulter durch Herumlegen des Sprenkelisens herumdrehen RRip, Berg. — b. ein Feld r., zur Saat pflügen Waldbr-Schladern, Kobl-SSebastian. — 2. übertr. a. den Schuh r., auf das Oberleder seitl. einen Flicken aufsetzen. Verbr. wie Riester 2 a β γγ. — b. scherzh. herömr. den Hausrat, die Möbel umstellen, von einer Wohnung in die andere umziehen kurköln Neuw, Sieg, Gummb-Homburgisch. — c. mehr verächtl gerestert, herangerestert kunn schief, in schlapper Haltung, holperig gehen Ahrw-Sinzig; do gong dat Perd äwer r. nahm Reissaus Geld-Straelen. — Abl.: die Rester(er)ei, dat Gerestersch. an- riestern: einen Riester 2 a β γγ ansetzen Neuw-Datzeroth. um -riestern: 1. den Riester an die andere Seite des Pfluges tun Allg. — 2. übertr. etwa das Wohnzimmer zum Schlafzimmer einrichten; die han alles ömgerestert; en dem Hus kennt mer sech bal nit mih widder Neuw-Asb. Riester Gummb-Homburgisch Sg. t. f.: op d' R. gohn nach der Hochzeit zu den Nachbarsfrauen gehen u. bei ihnen Lebensmittel einsammeln, von der jung verheirateten Frau (veralt. bis 1880). ge-rietlich -i:-, –ī·ə.- einträglich, sparsam, wohlfeil s. gerätlich bei Rat. Riewen = Griebe (s. d.). rif I -ī- = reif II (s. d.); rif II -ī:- = verschwenderisch s. reibe; Rif I -ī:- = Reibe s. bei reiben; Rif II -ī:- = Wundkruste s. Ruf II; Rif III -ī- = Taufrost s. Reif III;
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