PfWB ElsWB LothWB Rei II das Wort, ndl., mndl rei m. ‘Reigentanz, Streitgewühl’, mhd. Lexer reie, reige m., mnd. rei, reie, zu vergleichen mit frz. rain ‘Furche, Streifen, afrz. Tanzart’ entsprechend (mdl. rei ohne Schärfung) ist ein rip. Wort u. Daun-Katzwinkel, Eup u. zwar ręi [re·i. f. Rheinb-Queckenbg]; in übertr. Bed. auch im Westerw noch bezeugt Sg. t. m.: 1.a. op den R. gohn tanzen gehen, nur in dieser Wend. die ursprüngl. Bed. Bo-Kendenich u. in dem Lied: De Jann, de woll zom R. gohn, oho; dat Griet on dat woll metgohn. oho; och, Griet, du salls dohem blive, oho; du salls dat Kengkche (Kindchen) sösele, oho! Dür-Stdt 1880. — dann noch übertr. b.α. lärmende, tolle, ausgelassene Lustbarkeit Altk-Birken, Neuw-Heimb Weis; dat es ene bure R. Aach-Stdt. — β. in der Wend.: Dat es ene R. das sind Umstände Aach-Stdt. Ne R. han hereinfallen Aach-Warden. — 2.a. die Burschen ziehen am 30. April op e R. in einer Gruppe durch das Dorf Schleid-Bouderath. — b. die Vereinigung der über 18 Jahre alten Burschen des Kirchspiels zur Abhaltung des Tanzvergnügens bei der Kirmes oder zum Maifest, zum Rundzug durchs Dorf mit Fähndelschwenken; der R. tritt jedes Jahr um Ostersonntag zusammen, nimmt Neulinge auf u. vergibt gegen entsprechende Vergütung die Ehrenämter — Schultheiss (Meister) u. Schreiber. Der R. übte das ganze Jahr nicht nur über seine Mitglieder, sondern auch über die jüngeren Burschen eine Art Aufsicht u. Justiz aus; er überwachte den Kirchgang seiner Mitglieder, sowie ihr sonstiges Verhalten u. bestrafte mit Geldbusse oder durch eine Tracht Prügel; besonders wer von den Reijungen kirmesdienstags [Bd. 7, Sp. 264]
die Messe für den Rei versäumte oder zu ihr zu spät erschien, den Opfergang zum Altare nicht mitmachte oder sich während der hl. Handlung unanständig betrug, wurde zur Strafe gebritscht; er wurde in der Nähe der Kirche auf die Britschbank gelegt u. auf das Gesäss gebritscht, u. zwar gleich nach der Messe in Gegenwart sämtlicher Kirchenbesucher. Sache der Schultheissen war es, auf das Benehmen der R.jungen während der Messe acht zu geben; er ging in der Kirche umher, die Britsche als Zeichen seiner Würde an der Seite tragend. Nach 10 Uhr abends durfte sich kein Bursche unter 18 Jahren auf der Strasse blicken lassen, auch nicht rauchen, wenn er nicht von einem Reijungen geprügelt sein wollte. Morgens am Festtage zieht der R. geschlossen zur Messe, nachmittags zur Complet, wonach im Stammlokal das Fest beginnt, wozu der R. die Musikanten bestellt hat, die er auch bezahlt, u. wo er das Tanzgeld für seine Kasse einzieht; der R. mach et Gelog Verbr. (die Einrichtung war schon vor dem Kriege im Veralten, tritt aber heute wieder hervor). Rei-baum -o- Bo, Köln m.: verzierter B. des Reis an seinem Feste. Rei-junger -jo:ŋ Allg. m.: Mitglieder des Reis. Rei-jungfer -junfər Daun-Katzwinkel f.: das vom R.jungen ersteigerte Mädchen. Rei-lümmel -ø- o. O. m.: dass. Rei-meister Allg. m.: Vorsitzender des Reis.
reien rę·i.ə(n), –ęi-: in Reigenlieder, z. B. ringele, ringele, reien, sitzen Kinder im Freien, s. K. im Rosenbusch, machen alle husch, h., h.! Kobl-Vallendar; roundəreiə (rund-) Eup-Stdt. Reije, r., rididumm, wer kä Loch hot, der is drum! beim Stellungswechsel im Sausp. (s. d.) Kreuzn-Eckw.
Reib I = Reibe s. bei reiben; Reib II -ēi-, –e·i.- = Rübe (s. d.).
PfWB Reibach Mos [ręiw- Daun-Strohn, Koch-Laub u. Neuw-Datzeroth], Eusk, Köln, NBerg, Ruhr, Wesel; rębax Rhfrk [ręw- Saarbr-Sulzb, Meis-Meddersh] Sg. t. m.: 1. Profit, Gewinn, aus dem Judendeutschen; (en) R. maken [schlonn Barm] auch ein Trinkgeld udgl. bei Gelegenheit extra herausschlagen. — 2. ręiwax gen Genugtuung geben Daun-Strohn.
reibe das Wort, norweg. riv ‘freigebig’, anord. rifr ‘freigebig, reichlich, heftig, begehrenswert’, ags. rif ‘gewaltig’, mnd. rive, verschwenderisch, freigebig, reichlich, entsprechend, eine Abl. zu reiben, ist geschlossen im RRip, Berg, im SNfrk u. Klevld verbr.; dazu LRip vereinzelt in Eusk, Rheinb, Bo, Köln, Bergh, Dür, Aach, Eup u. zwar rī:f im Geb. der Schärfung, sonst -ī- [Sol -i-; Gummb rīwə], flekt. -və, –wə Adj., Adv.: 1. Adj. a. sehr freigebig, nicht knauserig, verschwenderisch; he es all te r., he kennt kennen Wert vam Geil (Gelde) Lennep-Tente, Allg.; de [Bd. 7, Sp. 265]
Frau es te r. en de Küək (Küche) Kref, Allg.; de es r. von dohem (daheim) Dür; de es r. dran Grevbr; de hat et r. ist reich, kann gut ausgeben SNfrk; en r.ə Hushalt Kref, Ruhr. RA.: En r.ə Frau es en Onglöcke för en sparsame Mann Gummb. Dat Geld well kenen r.ən Her Mettm-Langenbg. Der Verschwenderische es em (en em) r.ə Johr jongk gewes (gebore) Rip, Berg, SNfrk. — b. schnell aufgebraucht, von Sachen; r. Brot das sich schnell wegschneidet; de Kohlen sind r. verbrennen schnell (usf.) Berg, n. einschl. Ruhr. RA.: Getallt (gezähltes) Geld un geschniən Brot is r. Etten (Essen) Ruhr. — 2. Adv. a. nicht sparsam; r. met dem Geld (met de Botter usf.) ömgohn; gangk mar nit so r. (so reichlich) domöt öm; do geht et r. tu Mörs, Allg.; jet r. bruke; do würd r. gekockt SNfrk, Allg.; r. an den Zucker (an et Geld) gohn Berg, Allg.; r. dren taste mit vollen Händen ausgeben Köln-Stdt; de Erdappele r. schäle Klev, Allg.; he geht r. te Werke ist zu flott Wermelsk; de es et r. gewennt (gewöhnt) hast alles reichlich gehabt, bist gewöhnt, sehr los mit dem Geld umzugehen SNfrk; he es r. gewasse zu schnell gewachsen Erk-OKrüchten. — b. schnell verbraucht; dat Brut ess (schneck ‘schneidet’) sech r. weg; de Botter schmert sech r. fort; fresch Brut schneck sech r. Rip, Allg. reibig rīwəχ Geld-Straelen; rī:flek Selfk Adj.: Adv.: reibe.
reibe s. u. bei reiben.
NRhWB PfWB ElsWB LothWB reiben das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk raiwə, –ęi-, Part. gerīp, –rip; Mosfrk ręiwən, –ei-, Part. gərīwən (uMos -iw-); Siegld rīwə, Prät. rēb (rēw), Part. gərēwə; Rip rī:və [Ahr im diphthong. Geb. -e·i.-], Prät. ref, mir refən, –ftə, Prät. jərevə, –iv-; Berg -īv-, -īw-, Prät. rēf, Prat. jərīəwən, –ēw-; SNfrk rīvə, du rifs, h rif(t), Prät. rīəf, –ē-; Part. jərīəvə, –ē-; Klevld rīwə, ge rift, Prät. rēf, Part. γərēwə [das Rip u. Nfrk hat neben rīvə auch frīvə < wrīwen; letzteres mehr von solchen Gegenständen, die beim R. mehr Schwierigkeiten machen] st.: 1.a. etwas, einen r., drehend zwischen den Fingern r.; ein Glied r., das gestossen oder geschlagen wurde; do hot er gerieb wie er die Hiebe weg hatte Saarbr, Allg.; sich de Hänn (Hände) r. wie nhd.; do reibt er sich die H. wedder, der alt Schlauberger Saarbr, Allg.; de Kopp met Fürlop, de Hor met Fett r. oder enr. Gummb, Allg. RA.: Kümmt der Dokter alt an et Hus, dann riff sech Aptheker on Schrenger (Schreiner) de Fus (Faust) Grevbr. Wer nit schweiss (schwitzt), muss mer r.; wer nit arbeit, muss mer drive Köln-Stdt. Wenn ener Patt (Pate) wiərd, dann weren em met em Strohwisch de Runzele gerieb Birkf-Herrst. Rif je den Buck (Bauch) met Schmärgel! zu dem, der über Leibweh klagt MülhRuhr. Eich hon em de Kimmel gerieb ihm die Wahrheit gesagt, ihm eine Strafpredigt gehalten Rhfrk, Kobl, Siegld. Enem de Fras r. [Bd. 7, Sp. 266]
Schläge auf den Kopf geben Waldbr-Wildbg. Se enem r. ihn prügeln Eusk-Dirmerzh. Enem öm de Bart r. ihm schmeicheln Altk-NFischb, Bo. Ech han em et im (um) de Nos geriewe es ihm vorgeworfen May, — unger (unter) de N. g. Rip, Allg. Dat heww ik mich schon dur de Bucks (Hose) geriewe das ist eine alte Sache, Geschichte MülhRuhr. — Im bes. rohe Kartoffeln r., auf der Reibe zu Brei zerkleinern Allg., mit Ausnahme das Geb., wo rappen gilt (s. Wk. VII 2); märges gerieft, middags gestieft (mit Sausse), owends met de ganze Mondor (gequellt) Dinsl-Gahlen; die Wäsche r., nachdem sie eingesetzt oder früher gebaucht ist, am andern Tage mit Seife waschen; auch ohne Obj.: mer r. heit schunn Mosfrk; Äpfel r., mahlen, beim Vizmachen Mosfrk; Stroh r., nach dem Dreschen zu Bauschen aufbinden Daun-Strohn. — De Duve send an't r. sie girren Geilk-Lindern. — b. sich r. α. sich (an etwas) r., z. B. sech de Knöchele r. beim Gehen die Fussknöcheln aneinander reiben; sech an jet r. Rip, Allg. RA.: Wer sich an al Keissele rif, mät sech schwarz Eusk-Friedh, — der beschmert sich gän (gern) Köln-Stdt. — β. die r. sech (anenander) streiten sich Allg.; sich an enge (einen) r. Zwist, feindliche Berührung mit jmd. suchen; Pastur rif sech gern am Lihrer MüEif, Rip. RA.: En Rövesch (Reifferschd) r. se sich Neckspr. Schleid-Hellenth. — γ. wetteifern, bes. in der Ackerwirtschaft, wenn von zweien der eine dasselbe leisten will wie der andere Zell-Altstrimmig. — δ. der N. hät sich an dem Hus gerevve hat es zu kaufen gesucht MüEif. — 2. Part. a. der es gerevve mit allen Schlichen vertraut, gerieben; en geriewene Kerl, Bruder Allg.; ene gerewene Donder(t) Klevld. RA.: He es eso gerieəwen wie en alen Hosefoss (Strumpffuss) Gumb-Nümbrecht. — b. ongerīwən grob; en o.ə Kerl Bitb-NWeis. — Abl.: die Reiwerei (auch = Zank, Streit), dat Gereiw(s).
ab- reiben: etwas a. 1. wie nhd.; Flecken mit em Lappen afr.; Dreck mit Sangd afr. Gummb, Allg.; eich hon schunn alles abgerieb, et is awer nit alles blank wor Simm, Allg. — 2. übertr. en Schnett Brut afr. unordentl. abschneiden Schleid-Hellenth. PfWB an -reiben: Farwen o(n)r. Trier.auf -reiben: 1. etwas a. a. wie nhd.; du häs der den Schwären (den Fenger) opgerivve Rip, Allg. — b. den Teig a., mit Schrotmehl u. Wasser durcheinanderarbeiten MülhRh-BGladb. — 2.a. sich a., nach dem Nhd.; de reibt sich ach (auch) uf vor der Zeit Rhfrk, Allg. — b. ufgerieb Part. streitsüchtig, mürrisch Saarbr. aus -reiben: etwas a., wie nhd.; Flecken usr.; de Wäsch urr.; sich de Oge usr. Rip, Allg.be -reiben: 1. etwas b., bewerkstelligen Aach-Merkst. — 2. einem de Mul b., ins Maul schlagen Sieg-Ägid. PfWB ElsWB durch -reiben: etwas d., z. B. eine Schnur, einen Schuhriemen d.; den Fenger beim Waschen d. Rip, Allg.ein -reiben: 1. etwas e., z. B. Wäsche met Sef enr.; [Bd. 7, Sp. 267]
einem ein Glied u. einen e., einen mit Salben, Alkohol udgl. e., wie nhd. Allg. Zu dem, der angebl. Branntwein zum E. holt: Gell, de Branndewein trenkener on mem Fläsch-che (Budellge) reiwener en! Saarbr-Sulzb. En kriet dat Maul met Rust (Russ) engeriew um bessere Esslust zu bekommen Saarbg. Den Bart e. Mannsleute machen sich einen Spass daraus, Jungen u. Mädchen den B. enzer. sie reiben ihren Stoppelbart an den frischen Gesichtern derselben hin u. her, eine schmerzh. Prozedur Rip. — 2.a. einem etwas e., etwas heimzahlen; dat werd eich dir a(n)r. Bitb; dat kres de engeriwwe Kobl, Mosfrk, Sol. — b. die (Hiebe) konsche der enr.! Saarbr, Simm; den mosst mol mat ongebrannten Äschen ageriewen gen mit einem Stock verprügelt werden Bitb. nach -reiben: 1. wie nhd. — 2. nachwaschen, nachputzen. ver -reiben: etwas v., durch Reiben auflösen; die Salb muss de ganz v., dat se in die Haut eninzieht Simm, Allg.zer -reiben: etwas z., wie nhd, Allg. (nicht Rhfrk hier ver-).
PfWB ElsWB Reibe das Wort ist nach Wk. VII 2 geschlossen im Westerw, Rip, Nfrk verbr., wobei ins lrhn. SRip ein Repp-Geb. hineinreicht; ausserdem weist ganz vereinzelt das ö. Rhfrk u. an der uMos R. auf im Reibeisen-Geb., u. zwar im Hauptgeb. rę·i.f im westerw. Diphthongierungsgeb.; rī:f Rip, Nfrk [-ī- wo nicht geschärft wird] [ręip Altk-Emmerzhsn; rīb NSchelderhütte; rif Gummb-Marienhg, Düss-Hilden, Sol, Mettm-Haan, Neuss-Zons; rī:p Neuss-Stürzelbg, Heinsb-Schalbr]; die Orte im Reibeisen-Geb., die raip, –ęi- aufweisen, sind Meis-Meddersh (u. -eisen), Kreuzn-Allenf Weiler; rę·i.f Kobl-Arembg Weissenthurm, Koch-Urschmitt, Pl. selten -wə(n), –v- [-fən u. -bən Waldbr-Hespert] f.: 1.a. wie nhd., blechernes Reibgerät in der Küche, bestehend aus der Umrahmung, dem Viergespann (OBerg), dem Blech mit Zacken, Spitzen u. Löchern, zum Zerreiben von rohen Kartoffeln (Toffels-, Eərpelsr.) u. Muskatnüssen, Zucker (bes. kleine R. u. deshalb meist Rifchen) Allg.; zum Zermahlen des Obstes Kreuzn-Langenth. Bei den Kartoffelkuchen aus geriebenen rohen Kartoffeln unterscheidet man die Bläts schlechthin, mit Mehlzusatz Sauerteig oder Hefe, von denen hönner der R. dannen ohne diese Zusätze Westerw; im übrigen werden aus dem so gewonnenen Kartoffelteig Rifkochen in der Pfanne, Digelsknall im Kessel in Öl gebacken u. Knudele (Kart.klösse) gekocht. RA.: So ruh (rauh) wu en R. Selfk. Der hät en Gesech wie en R. ein rauhes Gesicht Rip. Der hät en Stemm (so rauh) wie en al R. Sieg-Sieglar, — als wenn e en R. em Hals hätt MülhRh-Ensen. De hät en R. em Gesech ein rauhes Gesicht Sieg-Rhönd. Ich muss lachen, wann ich dran denken, use Kesselbank, wat würd se blenken; mir han en neu R.! Gummb-Marienhg. — Rätsel. Et heckt [Bd. 7, Sp. 268]
(hängt) an der Wand, hät Röwen (Wundkrusten) am Buch (Bauch)? OBerg, — dat hot en kritzig Hand Westerw. — b. rīf Waschbrett Siegld. — 2. übertr. a. sachl. α. -ī:- grobe Schürze Kemp-Dilkr. — β. -ī- Fettgeschwulst am Halse der Schweine Emmerich. — γ. Pflanzen im Getreidefeld. αα. -ę·i.- klebriges Labkraut Siegld-Freudenbg, Altk-Bachenbg, Neuw-Datzeroth, Sieg-Leuschd. Durt un Rad de Mann wat bat (nutzt) Klät un R. de M. verdreift. — ββ. -ę·i.- schmalblätterige Wicke convolvulus arvensis, haarige W., vicia hirsuta Wittl-Neuerbg, Bernk-Lieser Noviand, Koch, May, Aden, Daun-Strotzbüsch, Prüm-Steffeln; -ī:- Sieg-Honnef, Düss-Benr, SNfrk. R. on Rad, deht dem Bäcker genne Schad, ävvel der Dort, de lott (lasst) mech drut, — dat scheut he en et Bruət SNfrk. Wenn et Pengsdag rent (regnet), dann geht de R. op Kref-Osterath, Kemp-Dülken. Wenn völl R. en't Feld es, es v. Ärmot en de Schür Geilk-Honsd. — γγ. -ę·i.- Kleeseide Kobl-Urmitz. — δδ. -ęi:- Zittergras, brize media Aden-Hanneb Wollschd. — εε. -ī- Rainfarn Grevbr-Kuckum. — ζζ. -e·i.- Quecke, triticum repens Aden-Herresb; -ī:- Neuw-Oberschd. — δ. -ę·i.- Spreu von der Gerste Koch-Lutzerath. Getraudendag, Licht von der Bach, Perd von den Zock (Zügel), Beien von de Flock (Flug), Schofen (Schafen) hirt de R. op (sie werden nicht mehr im Stalle gefüttert) Merz-Bachem. — b. persönl. α. rīb, rīw verächtl. böses Weib Siegld. — β. rī:f scherzh. Igel Sieg-Hänschd.
Reib-ahle rīwāl Siegld f. u. n.: Werkzeug des Schlossers, um gebohrte Löcher weiter u. glattwandig zu machen.