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Schwoll bis schwonk I (Bd. 7, Sp. 2087 bis 2088) | |||
Schwoll Geschwoll Schwoll-bau Schwollblume Schwollkopf Schwollkrade Schwollkraut Schwollkrutte Schwollmöbbel Schwollputes Schwolle Schwollen-hupser Schwollenklopfer Schwollenkopf Schwollenwelle Schwolles schwollig Schwolsper Schwolwe(r)t Schwom Schwomm-bapp Schwomp schwoncheln schwönder schwonen schwong schwonk I schwonk II schwönn Schwonzbel schwonzen schwopp- Schwopp Schwöpp schwor Schwor Schworbel Schwor-bock Schwörde Schworem schwören abschwören beschwören verschwören zuschwören Schworm Schworrem Schworren schwort schworz Schworzbel Schworzsel Schwossel Schwosselt Schwossicht Schwöter Schwott schwotz schwotzen schwowweln Schwubbel schwubbeln schwubbel-fett schwubbelvoll Schwubbelwubbel schwubbelig Schwuche schwuchen Schwuch-bruch Schwucht schwuchten schwuck Schwucke Schwuckel schwuckeln schwucken schwucken-voll schwuckig Schwül schwul schwül Schwülde Schwülicht schwulig schwülig Schwulität Schwüll Schwull-krade Ge-schwulle Schwulles schwullessig Schwulst Geschwulst schwulstig Schwult Schwulz Ge-schwülze schwummeln schwummelig schwummerig | Ge- schwoll: -wǫl Daun-Basbg, Erk-NKrüchten: Geschwulst. Schwoll-bau Trier m.: Färbebau in der Gerberei, ein Raum mit dem Färberkasten, in drei Reihen gewöhnlich mit je 8—10 Kästen, in die die schneeweissen gereinigten Häute kommen; im ersten Kasten, der Stinke, nehmen die H. die meiste Farbe auf, in dem zweiten weniger u. so bis zum zehnten K.; in jedem K. bleiben die H. je einen Tag. Schwoll-blume -blō:m Zell-Enkirch f.: Königskerze, verbascum. PfWB PfWB Schwoll-kopf -kǫp Saarbr-Feching Sulzb, Wend-OReidenb, Simm-Laub m.: verächtl. 1. dicker K. — 2. übertr. Hochmutspinsel, Prahler. Schwoll-krade -krā:t Neuw-Erpel Jungeroth Karb, Sieg-Braschoss Dahlhsn ODollend OKassel Rhönd Süchterschd Vinxel, Eusk-Firmenich, Bo-Friesd Godesbg Küdinghv NHoltorf Pützchen, Dür-Pier f.: Kröte. Schwoll-kraut Eif n.: rundblätterige Malve, malva rotundifolia, als Aufschlag bei Geschwülsten dienend. Schwoll-krutte -ut Neuw-Leubsd f.: Kröte. Schwoll-möbbel Ahrw-Bengen m.: verächtl. dickes Weib. Schwoll-putes MGladb-Rheind m.: dass. Schwolle -ǫl, –o-, Pl. -lə Rhfrk in Kreuzn, Meis, Wend-Grünb (-u-), Ottw-Wiebelsk, Saarbr-Sulzb f.: dicke Ackerscholle; do kannste woll Schw.ə kloppe. PfWB Schwollen-hupser Kreuzn m.: Weisskehlchen, saxicola oenanthe. PfWB Schwollen-klopfer -ǫb- Allg. m.: Gerät, zum Zerkleinern der Schollen. Schwollen-kopf -kǫp Kreuzn, Saarbr m.: 1.a. wu·l.ə- Kaulquappe. — b. verächtl. dicker Kopf. — 2. übertr. dicker Mensch. Schwollen-welle -węl Allg. f.: Walze, zum Zerkleinern der Schollen. PfWB Schwolles -ǫləs, –o-, Pl. -əsə Rhfrk in Saarbr-Brebch, Wend-Oberth, Saarl-Hüttersd, Ottw-Landsw, Merz-Büschf, Bernk-Hottenb, Simm-Dickenschd (-u-) m.: verächtl. 1. dicker Mensch. — 2. dicker Kopf, Krauskopf. PfWB schwollig Verbr. wie Schwolle Adj.: schollig, vom Acker. Schwolsper, Schwolwe(r)t = Schwalbe (s. d.). Schwom -- = Schwamm (s. d.). Schwomp -ǫ- = Schwamm (s. d.). [Bd. 7, Sp. 2088] schwoncheln -o- = an Durchfall leiden s. schwuncheln; schwönder -- = schwerer s. bei schwer; schwonen -- = ahnen s. schwanen II. schwong -o- s. Gruppe schwung-; schwonk I -o- s. Gruppe schwunk;
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