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Schranen bis anschrankeln (Bd. 7, Sp. 1773 bis 1776) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Schranen Schräng I Schräng II Schrange Schrängeln verschrängelt schrangerig schrangig schrängen Schrank Schranken-scheit Schranke Schrank-eisen Schrankholz Schrankkette Schrankmesser Schränke Ge-schränke Schrankel Schrankels-beine Schrankelsbrot Schrankelsknochen Schrankelsweg schrankeln abschrankeln anschrankeln aufschrankeln Schrankel Schrankel-sack schrankelig schranken schränken beschränken einschränken verschränken Schränk-eisen Schränkzange Schrankert schrankig schräntig Schranze I Schranzen-hauf Schranzenklüppel Schranzenmännchen schranzen abschranzen Schranze II Schranzel schranzelig schranzen schrap schrapen schräpen schrapp I schrapp II Schrapp schrappen abschrappen ausschrappen einschrappen zuschrappen Schrapp I Schrapp II Schrapp-aas schrappachtig Schrappalles Schrappbelle Schrappblech Schrappdapp Schrappeisen Schrappeule Schrappglas Schrapphahn Schrapphals Schrapphannes Schrapphans Schrapphein Schrapphexe Schrapphorn Schrappjude Schrappkasten Schrappkiste Schrappküken Schrapplätzchen Schrappmanes Schrappmaschine Schrappmesser Schrappmühne Schrappnase Schrappnell Schrapppüster Schrappsack Schrappschüssel Schrappstein Schrappteufel schrappchen Schrappe Schrappen-klinge Ge-schräppe Schrappel I | [Bd. 7, Sp. 1774] Schräng I = Riss in der Hand s. Schrände; Schräng II Pl. zu Schrank 1 (s. d.). Schrängeln -ę·ŋ.ələ Aach-Richterich Pl. t.: verächtl. Zahnreste. verschrängelt -ę- Duisb Part.: zunzelig. schrangerig -a- uWupp 1870 Adj.: karg. schrangig -a- uWupp 1870 Adj.: schmal, mager, hager. schrängen = ätzend schmerzen s. schränden bei Schrände. Schranken-scheit -ī·ə.r, Pl. -rə (zu Schrank 1) MGladb n.: Holzscheit, zur Feuerung fertig gerissen. PfWB Schranke -aŋk, Pl. -ŋkə(n) f.: 1. rein mdl. vereinzelt. a. schiefer Pfosten im Fachwerk, in der Scheune, Strebe Sieg-Eitorf, Rheinb-Merl, Monsch-Rohren. — b. keilförmige Kerbe im Holzreifen, womit die beiden Enden ineinandergreifen u. sich verschränken Köln-Stdt. — 2. nach dem Nhd. a. Eisenbahnschranke, dafür mehr Barriär. — b. in folg. Wend.: Anen ö Schr.ən halen; anem Schr.ən setzen Mosfrk u. sonst mögl. (aber als Lehngut [Bd. 7, Sp. 1775] Schrank-eisen -ī:zər Bo-Walberbg n.: E., die Seitenbretter des geladenen Wagens verbindend. Schrank-holz ebd. n.: Holz, Stange, zu demselben Zwecke. Schrank-kette ebd. f.: K., zu demselben Zwecke. Schrank-messer -męts Köln-Stdt n.: das M. der Küfer, zum Schneiden der Schranke 1 b. Schränke f.: 1. -ęŋk, Pl. -ŋgə Tragholz über dem Achsstock des Vorderwagens Koch-Lutzerath. — 2. -ęŋgə, Pl. -gən die höchste Stelle eines Weges, mehrfach FlN Siegld. PfWB Ge-schränke -ręŋkə OBerg; -ręŋk(s) Rip Sg. t. n.: 1. Umrahmungsgestell aus Holz, u. zwar äussere Umrahmung der Haustüre, des Hof- u. Scheunentores u. das gesamte Balkengerüst dieses Tores, der äussere in der Wand befestigte Fensterrahmen Rip; das Untergestell, bes. mit gekreuzten Beinen, des Tisches ohne Platte Bo, Köln, Sol; Gestell um die Ackerwalze, Egge Sieg, Sol, Köln; Vierung am Kellerloch, bei Falltüren Köln-Kalk; Balkengerüst am Blasebalg, dem Galgen entsprechend; Lagerbalken der Wasserachse, bestehend aus Lage und Streiche, veralt. NBerg; Gestell des Ziehbrunnens Rheinb-Flamersh Irlenbusch Neuk, uWupp; über dem Wagenkasten aufgelegte Stangen, die die Hühsels, die Aufsatzbretter, halten, beim Breitladen Sieg-Kriegsd, Bo-Muffend Rösbg Waldrf, Eusk-Dirmerzh, Dür-Bürvenich Stockh (-a-); Längsbalken mit Ringen im Stalle vor den Viehtrögen, woran das Vieh festgekettet wird Rheinb; der Deckel der Abortgrube im Hofe Bo-Ippend; Gestell, zum Lagern des Brotes Erk-Granterath; Gestell aus Latten oder Brettern, um zu verschickende Möbel, Maschinen zu schützen OBerg. — 2. oberste Lage von Garben auf dem Erntewagen Kreuzn-Rüdesh. Schrankel -a-, Pl. -ələ: 1.a. m. Pfahl, worüber man fällt Monsch-Hammer. — b. Pl. t. verächtl. Beine Waldbr. — 2. übertr. f. a. alte, magere, schleppend gehende Kuh, altes Weib Eup-Raeren, Grevbr-Wickr, Heinsb (auch -ǫ-). — b. hinkende, schleppend gehende alte Frau MGladb-Hockst, Heinsb. Schrankels-beine (s. S.) Elbf, Mettin Pl.: verächtl. schiefe, ungelenke, dünne B. Schrankels-brot -ū·ə.t MGladb Rheind n.: verächtl. krummes Br. Schrankels-knochen -aŋkəlknkə MülhRuhr; -ǫŋkəltsknōəkə Heinsb-Erpen Pl. t.: verächtl. schiefe, ungelenke Beine. Schrankels-weg MGladb-Rheind m.: verächtl. krummer W. PfWB schrankeln das Zeitw., zu mhd. Lexer schranken »mit schrägen, wankenden Beinen gehen, taumeln«, mnd. schrankeln, ist in fünf z. T. geschlossenen Geb. des Rhfrk, Mosfrk, Siegld, Rip, NBerg (anschliessend Ruhr), SNfrk verbr., u. zwar α. Rhfrk in Saarbr (nach N. noch in mosfrk. Saarl), Ottw, Nahe; n. des Soonwaldes noch vereinzelt in Simm-Riegenr Stdt, Bernk-Hottenb, Goar-Pfalzf Weiler u. an der uMos in Kobl-Kaltenengers; β.Siegld u. angrenzend Altk an der Sieg; γ. Rip [Bd. 7, Sp. 1776] ab- schrankeln: den Schuhabsatz schief treten Elbf.an -schrankeln: torkelnd herankommen Allg.
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