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Schnauze bis Schnäz II (Bd. 7, Sp. 1573 bis 1575) | |||
Schnauze Schnauz-stück Schnauztier Schnauz Schnäuz Schnauz-bart Schnauzvogel Schnauzel schnauzen abschnauzen anschnauzen beschnauzen Schnauz-affe Schnauzbär Schnauzberger Schnauzkolben Schnauzmaul Schnauztuch Schnauzwagen Schnäuzer Schnäuzer-klavier Schnauzert schnauzig schnaven Schnawitt Schnäz I Schnäz II Schnazel Schne Schnebbel Schnecke Schnecken-blätter Schneckenbohnen Schneckenbohr Schneckenbraten Schneckenbüchschen Schneckenbuckse Schneckenburg Schneckendopp Schneckendüppchen schneckenfett Schneckenfresser Schneckenfrisur Schneckenfüsse Schneckengälze Schneckengang Schneckenhaus Schneckenhäuschen Schneckenhut Schneckenklee Schneckenkopf Schneckenkraut Schneckenkuchen Schneckenmörder Schneckenpfote Schneckenplatz Schneckenpost Schneckenquiker Schneckensirup Schneckenspiss Schneckenspisser Schneckenstecher Schneckenstrop Schneckensuppe Schneckentänze Schneckentimes Schneckentöter Schneckentonne Schneckentrapp Schneckentüpper Schneckenwetter schnecken I schnecken II Schnee schnee-achtig Schneebahn schneebalgen Schneeball schneeballen Schneebank Schneebarm schneebäucheln Schneebeere Schneeberg Schneeberger Schneebesem Schneebise Schneeblaue schneeblind Schneeblock schneeblöcken Schneebollen Schneebrocken Schneebrötchen Schneebruch Schneebue Schneedimmer Schneedüne schneedützen Schneeerbsen | Schnauz-stück -ø- MülhRh-Overath n.: [Bd. 7, Sp. 1574] PfWB ElsWB LothWB Schnauz, Schnäuz -ǫuts Bernk-Allenb, Saarl-Diefflen, Trier, Bitb, Daun-Wallenborn, Monsch-Rohren, Eup-Raeren, Aach, Grevbr-Gustorf Neuenhsn; -ęibsχə Saarbr-Völkl, Saarbg-Kanzem, Koch-Lutzerath Poltersd, May-Trimbs; -ęits Bernk-Neunk, Trier-Pelling, Bitb-Rittersd; -øyts Ahrw-Hain, Malm-Büttgenb, Monsch-Lammersd Hammer, Bo-Alfter, Dür-Hastenr, Aach, SNfrk, Geld, Mörs, Klev-Grieth Keppeln Wissel, Meiderich, Dinsl-Möllen Gahlen, Düss, Mettm, Demin. -øytsχə, –tskə [Aach-Stdt -ytsχə] Sg. t. m.: 1. Schnurrbart, in dem Geb. das gewöhnliche Wort neben Schnurrbart, das auch sonst immer mehr eindringt, die mdl. Bildungen Schnarres, Schnorres, Schnurres, Schnorritz in die mehr scherzh. Bed. verweisend; der hät ene schüne (feine, staatse) Schn. RA.: En Schn. wie e Fuchsschwanz so lang Bitb-Wiersd. Der Verstangk (-stand) könnt net för de Johre en der Schn. net för de Hore Aach, Monsh. Der Bart es af, der Schn. lick (liegt) noch en de Kes (Kiste)! Heinsb-Roerkempen. — 2. übertr. a. sachl. scherzh. -øyts Stiefel, grosser Schuh; -øytskəs Ballschuhe Düss-Stdt. — b. persönl. α. -øyts scherzh. Polizist, Gendarm Düss-Stdt. — β. -ęitsχə scherzh. Mann mit kurzem Schnurrbart Koch-Lutzerath. — γ. -outs Rufn. für einen männl. Hund Wend-Weiersb, Trier-Clüsserath, Wippf-Thier, Geilk-Oidtw. — δ. -outs Schlammbeisser, der Fisch cobitis fossilis Wippf; -øytskə Erk-Körrenz. PfWB ElsWB Schnauz-bart Rhfrk, Mosfrk, Rip [-yts- Saarbg-Wellen; -uts- Altk-Birken] m.: scherzh. Schnurrbart. Schnauz-vogel -fūrəl Bitb-NWeis m.: scherzh. Mann mit grossem Schnurrbart. Schnauzel -auts- Wend-Offenb m.: Rufn. für einen männl. Hund. PfWB LothWB schnauzen -auts, –ǫu-, –ou- Allg. im ganzen Geb. bis einschl. Geld, Mörs, Ruhr [-ūts- Waldbr-Eckenhg] schw.: 1. absol. barsch anfahren; der kann der ävver schn. Rip, Allg. — 2. trans. a. einen schn., übertreffen, z. B. beim Turnen, Kartoffelhacken, bes. ich hon ne um e Wan (Wagen) geschnauzt sagt ein Schlepper in der Grube, wenn er einen W. mehr geladen hat als ein anderer Ottw, Saarbr; er hat mich geschnauzt ist mir zuvorgekommen Merz-Bardenb. — b. ein Holz schn., etwas von ihm weghauen, dass es besser aufsitzt, in der Bergmspr. Ottw-Eppelborn. — c. sich schn., schneuzen; der Stern schnauzt sich beim Sternschnuppenfall Kobl-Kobern. — Abl.: die Schnauzerei, dat Geschnauz, der Schnauzer. PfWB ElsWB ab- schnauzen: 1. einen a., ihn grob u. kurz abfertigen Verbr. wie schn. 1. — 2. -ęi-. Bohnen a., die Spitzen an ihnen abziehen Simm. PfWB an -schnauzen: einen a., barsch anfahren Verbr. wie schn. 1.be -schnauzen: einen b., dass. Waldbr-Eckenhg. Schnauz-affe -āp Dür-Ellen f.: verächtl. einer, der einen barsch anfährt. Schnauz-bär Köln-Stdt, [Bd. 7, Sp. 1575] PfWB ElsWB LothWB Schnäuzer -ǫuts- Birkf-Stdt; -aits- Kobl-Mallendar NWerth, May (-ǫuts- Kollig), Altk (-ȳ- Hommelsbg), Bitb-Meckel, Prüm-Stdt (-ou- Nimsreuld); -ǫutsərt Meis-Schweinschd, Saarl-Wadgassen; dann geschlossen -øytsər, Pl. -rə Rip, Berg, Eup, Geilk-Randerath, Heinsb-Hillensbg Porselen Stdt, MGladb, Mörs-Alpen, Rees-Stdt, Duisb; -tsərt, Pl. -tən Gummb-Berghsn Dümmlinghsn Harschd Hesselb m.: 1. Schnurrbart, das gewöhnliche Wort, Schnurres leicht scherzh. RA.: Sech de Schn. striche vergnügt sein in Erwartung einer guten Sache Sieg, Allg. Enem de Schn. ren hale einen nicht mitgeniessen lassen, nicht mit jmd. teilen LRip. Enem de Schn. frisiere auf den Mund schlagen MüEif. Bäcker, B. Bäutser, hät am Arsch ne Schn., wollt he sech rasiere, schnett he sech en de Niere! Spottr. auf einen Bäcker, der den Spottn. Bäutser hatte Rheinb-Meckenh. — 2. übertr. persönl. a. Schlammbeisser, cobitis fossilis Aach-Horb. — b. ein Terrier, Hund Mörs-Orsoy. Schnäuzer-klavier Köln-Poulh n.: scherzh. Mundharmonika. Schnauzert -ərt (neben -tsər), Pl. -də(n) m.: 1.a. einer, der barsch anfährt Rhfrk, Mosfrk vielfach. — b. scherzh. Mann mit grossem Schnurrbart Neuw-Datzeroth. — 2. Regenschauer Wittl-Krinkhf. schnauzig Adj.: 1. gerne barsch anfahrend, redend Allg. wie schnauzen. — 2. -y- schnippig, ungehörig Saarbr-Wellen. schnaven -ā:v- = heftig zuschlagen s. schnaben. Schnäz I -ts = mageres Weib s. Schnäuse bei schnäusen; Schnäz II -- = Waldschneise s. Schneise II.
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