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schmud bis verschmuddeln (Bd. 7, Sp. 1508 bis 1510) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
schmud schmudd Schmud Schmud(d)-eis Schmud(d)halm Schmud(d)haufen schmud(d)warm Schmuddel I Schmuddel II Schmuddel-brühe Schmuddelfass Schmuddelgrete Schmuddelhahn Schmuddelhuhn Schmuddeljunge Schmuddelkittel Schmuddelpott Schmuddelputzhäuschen Schmuddelsack Schmuddelschürze schmuddelwarm schmuddelig schmuddeln anschmuddeln aufschmuddeln beschmuddeln verschmuddeln schmud(d)en anschmud(d)en verschmud(d)en Schmudder Schmudder-fitzchen schmudderlich schmudderwarm Schmudderich schmudderig schmuddern schmudderzen Schmudderz schmudderzig Schmuddes schmud(d)ig schmud(d)igen schmud(d)sen schmuder-lachen schmudern schmudig schmüen Schmu-eis schmüffelig schmügen schmug be-schmüg-lich verschmüglich Schmuggel schmuggeln durchschmuggeln Schmuggel Schmuggel-kaffee Schmuggeltabak Schmuggelware Schmuggeler schmuggig schmüggig Schmu-halm schmuken Schmul I Schmul II Schmul-groschen Schmulhüttchen Schmullappen Schmulpöttchen schmulen I Schmul-eis schmulen II schmulen III Schmuler Schmüles Schmulf schmulig Schmul(l) Schmüll Schmull(chen) schmullen schmüllen verschmüllen Schmüll Schmüll-bruder Schmüllsack Schmülle Ge-schmülle Schmüllerei Schmülls Schmulz schmulzig schmummeln schmungeln I schmungeln II schmunk Schmunke I | [Bd. 7, Sp. 1509] Schmud -ūt Wend-Furschw Sg. t. n.: ein Ziergras. Schmud(d)-eis -ut- Trier-Börfink Geisf, Bernk (Hunsr), Zell-Hesw Panzw; -ū- Bernk-Etgert Gielert Immert Lückenbg, Zell-Blankenr; -ūl- Simm-Nannhsn, Zell-Grenderich Löffelschd Peterswald; -ur- Trier-Neuhütten Züsch; -uts- Birkf-Eckelhsn n.: Glatteis; s. Schmied-, Schmick-, Schmuckeis. Schmud(d)-halm -ūt- Wend-Werschw; -ūrt- Merz-Thailen; -ūhaləm, meist Pl. -hęləm Birkf m.: das überwinterte, trockene Gras an Hecken u. Rainen, das im Frühjahr angezündet wird. Schmud(d)-haufen (s. S.) m.: 1. -ut- nasser Hobelspanhaufen Kobl. — 2. -ōt- H. abgeschälten Rasens, noch nass, zum Trocknen aufgestellt Zell-Enkirch. schmud(d)-warm -ūt-, –ut-, –ū- Verbr. wie schmud(d) u. -ūt- Birkf-Idar Herrst; -ū- May-Rieden Adj.: drückend w. PfWB Schmuddel I diese Abl. ist am verbreitetsten, u. zwar -ud- Mosfrk in Merz, Saarbg; -ūd- in Bitb, Mos von Trier bis Bernk; -ud- sonst Mosfrk u. Goar-Salzig, Rip u. kurköln. Neuw, NBerg in Sol, Barm, Elbf, Düss, Mettm, Rees-Bislich, Mörs, MGladb, Neuss, Heinsb-Braunsr (-o-), Eup [-u·l. Kreuzn-Langenlonsh, Zell-Pünderich, Koch-Poltersd, Aden-Kaltenborn, ONeuw, NAltk (zur Sieg hin)] Sg. t. m.: Morast, Nasenschleim, an Kleidern u. Körperteilen haftender klebriger Schmutz, schmierig Gekochtes [Schmutzlappen Barm]. Schmuddel II -əl, Pl. -ələ, Demin. -ydəlχən (usf.), -ud- ebd. u. -urəl Meis-Meddersh m. für einen Mann, f. für ein Weib: verächtl. schmutziger, unreinlicher Mensch, auch die Umgebung nicht reinhaltend; das Demin. unsauberes Kind, bes. Mädchen, Weib (-u·l.χə Kemp-Süchteln). Schmuddel-brühe -urəlbrī Birkf f.: verächtl. unreinliches, fades Getränk. Schmuddel-fass -ūd- Bitb-Betting n.: verächtl. Schmierfink. Schmuddel-grete -γrīt Mörs-Birten n.: verächtl. unreinliches Weib. Schmuddel-hahn (s. S.) Saarbg, Daun m.: Truthahn. Schmuddel-huhn (s. S.) ebd. n.: Truthuhn. Schmuddel-junge (s. S.), auch -əlts- Allg. m.: verächtl. unreinlicher J. Schmuddel-kittel -kīəl MGladb-Rheydt m.: verächtl. grosse Ärmelschürze. Schmuddel-pott Rip, MGladb m.: verächtl. Schmierfink. Schmuddel-putzhäuschen (s. S.) Elbf n.: dass. Schmuddel-sack Allg. m.: Schmierfink. Schmuddel-schürze -u·l.īərts Neuw-Isenbg f.: grobe Arbeitsschürze. schmuddel-warm Ahrw-Sinzig Adj.: drückend w. PfWB PfWB ElsWB LothWB schmuddelig ebd. u. weiter gehend, -ud- Kreuzn, Simm [-ul- Crastel; -url- Reich; -urəl- Birkf-Herrst; -ul- Wend-Urw, Ottw-Landsw, Saarbr (u. -udəl-); -ud- Saarl [-ul- Merz-Haustdt Schweml], Wittl, Grevbr, Geilk, Erk, Kemp, OBerg, Lennep [-ud- u. -ul- Elbf; -ūr- Siegld] Adj.: 1. morastig, schmutzig, kleberig von Flüssigkeiten, Wegen, Küchen- u. Tischgerät, Wäsche, vom Wetter; unreinlich, von Menschen, bes. Kindern u. Weibern. — 2.a. schm. Aier halbgargekocht Trier-Stdt. — b. moderig, übelriechend Merz-Bergen; schwammig, weichlich, zergehend von zu [Bd. 7, Sp. 1510] PfWB ElsWB schmuddeln lautl. u. verbr. wie Schmuddel I u. schmuddelig schw.: 1. trans. a. absol. im Wasser mit Händen oder Füssen plätschern u. dabei das W. trübe machen u. sich die Kleider nass machen; em Wasser (heröm)schm.; im Essen mantschen, statt voranzuessen; schmutzige, schmierige Arbeit verrichten, etwa beim Spülen, Putzen, auch schlecht waschen, spülen, putzen, auch an jet (heröm)schm.; an etwas (einem) schm., es (ihn) betasten u. dabei besudeln Allg. — b. absol. widerlich schmeicheln u. an enem (eröm)schm. Sieg-Fussh, Siegld-Fernd. — c. sich schm., sich unordentlich kleiden Trier-Stdt. — 2. intrans. a. leicht schmutzig werden; de Stoff schmuddelt lech (leicht); et Wasser schm. wird trübe Rip, Allg. — b. -od- langsam schmoren Dür-Stdt. — Abl.: die Schmuddel(er)ei, dat Geschmuddel(s), der Schmuddeler (Rip auch -yd-) [unreifer Bursche Wittl, Bitb], die Schmuddelersch(e). an- schmuddeln: sich a., sich bei jmd. anschmeicheln, anbiedern Verbr. wie schm. 1 b. u. Saarbr-Sulzb.auf -schmuddeln: Saarbg-Cahren schw.: den Teich, Wasser a., aufrühren, aufwühlen.be -schmuddeln: etwas b., beschmutzen Verbr. wie schm.ver -schmuddeln: dass. Allg.
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