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schlappen bis Schlappschuh (Bd. 7, Sp. 1246 bis 1249) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
schlappen anschlappen ausschlappen beschlappen durchschlappen verschlappen schlapp Schlapp Schlapp-aas Schlappann Schlappbauer Schlappbetrag Schlappeimer Schlappgrete Schlapphannes Schlappjette Schlappkessel Schlappkutte Schlappmärg Schlappmichel Schlappmittag Schlapprechen Schlappsack Schlappsara Schlappschluri Schlappschuh Schlappsuri Schlapptasche Schlappteimer Schlapptrine Schlapptunn schlappvoll Schlappch schlappchen Schläppchens-käse Schlappe Ge-schläppe schlappelig schlappeln Schlappen Schlappen-bilder Schlappendaries Schlappenflicker Schlappenkasten Schlappenkrämer Schlappenmensch Schlappenschürze Schläpper schläppern Schlapper Schlapper-ment Schlapperstock Schlapperich schlapperig schlappern verschlappern Schlappert Schlappes schlappessig schlappig Schlappig-keit Schlappjee Schlappschen schlappschen Schlappse schlappsen Schlappse Schlar Schlär I Schlär II Schlaraffen-gesicht Schlaraffenland Schlaraffenmaul Schlarant Schlaräuze schlarben verschlarben Schlarbe Schlarb-kotten Schlarbes schlarbig schlarchsen Schlarem schlaren Schlären Schlarer I Schlarer II Schlares schlares-achtig Schlarett Schlarges Schlärn schlarpen I Schlarpe schlarpsen schlarpen II schlärpen aufschlarpen schlarpsen I schlärpsen | [Bd. 7, Sp. 1247] [Bd. 7, Sp. 1248] schlapp Schallw.: 1. das Schlappen begleitend; wann den isst, da gäht et schlapp, schl. er isst hörbar; der Hond süff (säuft) schl., schl.; he küt op de Schlappen (Pantoffeln) schl., schl. heran Rip, Allg.; dat geht schl. de bapp met dem er geht schleppend, gemächlich, in nachlässiger Kleidung Sieg-Leuschd. Dags geht et schl., schl., schl.; nachs steht et för et Bett on gapp? Rätsel von den Schlappen, Schluffen Rees-Brünen. — 2. -ā:p einen Schlag begleitend (wie pā:f, nā:ftiχ); schl., seit Lambeərtes, do schlog he en Lus duət! MGladb (das Zeitw. nicht bezeugt). Schlapp -p, Pl. -bə(n), –pə m.: 1. Schlag, Ohrfeige; enem e Schl. gen Malm-Vith, Ahrw-Remag, Köln-Stdt, Saarbr; Schl.ə hat derjenige bekommen, der schlechte Geschäfte gemacht hat Malm. — 2. in der Wend.: Op den Schl. goəhn gemächlich irgendwohin gehen, die Zeit faul verschwendend, bei Bekannten vorsprechen, um zu schwatzen Gummb-Stdt Berghsn Dieringhsn. Schlapp-aas -:st MülhRh-Heiligenhs n.: verächtl. (u. so die meisten Zs.) schlampiger Arbeiter. Schlapp-ann Ahrw-Sinzig n.: schlampiges Weib. Schlapp-bauer -abūər MGladb-Kleinenbr m.: schmutziger, in seiner Arbeit nachlässiger B. Schlapp-betrag — drāx Eup-Raeren m.: tölpelhaftes Weib. Schlapp-eimer (s. S.) Verbr. wie Schlappe 2 a. α. (s. u.) m.: E. für die Viehsaufe. Schlapp-grete -grēt Saarbr n.: schlampiges Weib. Schlapp-hannes Merz-Becking m.: steifer Mensch. Schlapp-jette (-henriette) Gummb-Eckenhg n.: unordentliches Weib. Schlapp-kessel Schleid, Aden m.: K., zum Kochen der Viehsaufe. Schlapp-kutte Gummb-Dümmlinghsn Hesselb f.: Mädchen, das viel herumläuft, herumschlappt, zum Schwatzen. Schlapp-märg -- Daun-Tettschd m.: nachlässiger Mensch. Schlapp-michel -iχ- Simm-Laub; -eχ- Daun-Tettschd, Neuw-Isenbg, Sieg-ODollend m.: nachlässiger, unordentlicher, träger Mensch. Schlapp-mittag — metāx Sieg-ODollend m.: dass. [Bd. 7, Sp. 1249]
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