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privat bis procheln (Bd. 6, Sp. 1119 bis 1121) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
privat privatisieren Priveet probarem probat probbeln Probe Probe-budellchen Probegläschen Probekirmes Probeletzte probemässig Probemund Probestück Probewurst proben probieren anprobieren aufprobieren unprobieren Probier-peter Probierzange un-pröbig Probst Probstei procheln proches Pröck prockeln pröckeln Proddel Pröddel proddeln pröddeln prodeln Proder produzieren Prof Profat Profazius Profei Profession Professor Profet(er) Proff proffen Profick profiddel Profil Profit Profit-krämer profitlich Profitmacher profitabel profitieren profitier-lich profiziat proforsch profortsproforts proforts Profoss Profus progokel Prohl Projekt Projekten-mächer projektieren prokeln proklamieren Prokoll Prokurator prokuratoren Prokuratersche Prokurör Prol Pröles Prolet Proleten-butter Proletenschmiere Proll Pröll Prollen prollen Prolles pröls Prölsch Promad Promai prömeln Promenade promenieren promenostern promest Promm I Promm II Prömm promovieren prömpeln prompt pronen | privatisieren Trier-Stdt schw.: Rentner spielen. Priveet -vē:t, Pl. -tə, –tər veralt. u. verstreut Köln-Stdt, Bernk-Bollenb, Kobl-Stdt; brofēt Birkf-Herrst, Simm-Laub, Bernk-Rhaunen; -tər Birkf-Idar, Simm-Stdt Schönborn, zu mhd. Lexer privêt, privête, privât(e) < afrz. priveit, mlat. privata (camera) m.: Abort. probarem s. folg. probbeln -ob- = brodeln s. brubbeln. [Bd. 6, Sp. 1120] Probe-budellchen -ū:wə- Mos n.: kleine Flasche zum Verschicken von Weinproben. Probe-gläs-chen ebd. n.: besonderes Gl. zum Weinproben am Fasse. Probe-kirmes -ō:f- Aach-Alsd f.: Herbstkirmes. Probe-letzte -ōwəlęts Bernk-Crummenau (veralt.) f.: schriftliche Prüfungsarbeit in der Schule, vor der Schulentlassung. probe-mässig -b- Saarbr-Sulzb; -ū:f- Trier-Mehring; -ō:f- Koch-Laub, Eusk-Lechenich Adj.: beweiskräftig; dat haste pr. ze machen vor Gericht zu beweisen; ich hau's em pr. gemacht. Probe-mund -ū:f- Ahrw m.: Schmollmund. Probe-stück -ō:f- NBerg n.: Meisterstück; sin Pr. maken (sei Prubst. ableə Wend-Pfeffelb]. Probe-wurst (s. S.) -ō:f- Bitb-Geichl, Koch-Bertrich, Monsch-Vossenack, Aach-Alsd f.: W., die man zur Kostprobe dem Nachbar schickt. PfWB proben ist wenig geläufig, dafür fast immer probieren; nur in folg. Anwendung schw.: 1. den neuen Wein pr.; mer gehn de Wein pruwen; hoste den naue scho gepruft? Saar, Mos; den Druw (ersten Brand beim Branntweinbrennen) pr. auf seine Stärke ebd., WEif. — De Faulicht geproft hat der, der bei einer Verrichtung nicht sorgfältig genug war u. nun bei einem dadurch hervorgerufenen Unfall doch noch heil davonkam Bitb-NWeis. — 2. pr. gohn in die Gesangstunde, zur Einübung des Theaterstückes Allg. (meist in nhd. Lautung; dafür auch üben (in nhd. L.), in Bitb dies allein. — Abl.: die Pruwerei, dat Gepruf(s). probieren steht allg. für proben u. das fehlende versuchen (doch Birkf), -obī:rə(n), –bē:r-, –:r-, –ijərə, –ǫb- [-ab- Prüm-Stdt] Allg.; doch Rhfrk, Hochw, Wittl-Monzel, Zell, Kobl, May-Mörz, Westerw, Siegld vielfach -ow-, –ǫwīrə [-əw- Altk-Flammersf; -owijərə Saarl-Berus] [fərbī:rə neben pro- Elbf; fob- in der Kinderspr. Kref[ [Bd. 6, Sp. 1121] PfWB PfWB an- probieren: etwas a., etwa ein Kleid Allg. PfWB PfWB auf -probieren: etwas a., z. B. einen Hut Allg.un -probieren: Part. nicht probiert; onprobiert schmack net Sieg, Köln. Probier-peter browērpērə Simm-Laub m.: Spottn. für einen bestimmten Handwerker, dessen ständige RA. lautet: dat muss mer mol broweere. Probier-zange -taŋ Klev, Rees f.: Z., mit der der Hufschmied das glühende Hufeisen anpasst. un-pröbig -ī:w-, –e·i.- Saarbg; -e·i.fliχ Merz-Saarhölzb Adj.: unanständig, unmässig, ungebildet, rüpelhaft. Probstei -ę·i.ə Aach-Eschw f.: in dem Kinderreim: Der Hahn geng erus freie en de Pr.; do soss en alt Möhnche, dat kevverden de Bönnche (enthülste die Bohnen) usf. procheln = schüren s. prucheln.
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