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Rheinisches Wörterbuch 
 
Maden II bis Mäden (Bd. 5, Sp. 709 bis 719)
 
 Maden II das Wort, auf made mit kurzem -a-, nicht auf mhd.  Lexer mâde mit langem -â- zurückgehend, verbr. nach Wk. V 14 im Rhfrk zunächst vereinzelt mādə m. Saarbr-Wehrden, Ottw-Heiligenwald [māt, Pl. -rə f. Wiebelsk], dann setzt das Geb. geschlossen ein mārə (-də) m. Wend [Dörrenb māt, Pl. -rə f.], Birkf, Meis, Kreuzn (hier u. da --), Simm, Goar [Braunshorn Brey Dellhf Damschd Langschd Niederbg NSpay OSpay OWesel Perschd Salzig Urbar Weiler --; Werlau gəmādə; Bieberich gəmārə], Hunsr-Orte von Bernk, Zell, Hochw; im Mosfrk an der Saar vereinzelt mnən Merz-Stdt, dann geschlossen mdən m. (vielfach mit Gangk, Schlachte gemischt) [Ruwert --], Trier [Cordel Euren Fohren Kürenz -ād-; Hochw mārə; Riol mātsχər Pl.], Wittl [-ād- Bergw Eckf Gladb Hupperath; -ad- Adelsb Bausend Bengel Hetzhf Honth Kinderbeuren Kinh Krinkhf; -ęd- Cröv; -ǫd- Greimerath NSchleidw OÖffl Reil; -ār- Minderlittgen], Bernk [im rhfrk. Teil -ār-; Bäsch Deuselb Etgert Gielert Hilschd Immert Lückenbg Thalfang -r-; Bollenb Gonzerath Gutenth Monzelf Morb Morschd Odert Rapperath Wederath -ād-; Andel mnən], Zell-Bullay Briedel [sonst im rhfrk. Teile -ār-; Sosbg -ar-; Enkirch Panzw Rödelhsn Trarb -ād-; Burg -ǫd-; Alf Aldegund Briedern Grenderich Liesenich Merl Mittelstrimmig Neef Pünderich Senh -ǫ·r.-; Löffelschd Petersw mālə; Altstrimmig -ǫl-], Koch-Carden Moselkern Treis [sonst -ad-; aber Eller Fankel Meiserich Stdt Ulmen -ǫd-; Brieden Brohl Forst Lahr Möntenich -a·r.-; Faid -ę·r.-; Bremm Bruttig Cond Ediger Eller Ernst Lieg Mörsd Nehren Sehl Valwig -ǫ·r.-; Müden Pommern -r-; s. auch

[Bd. 5, Sp. 710]
Gemade]; Kobl-Winning Güls Waldesch -ār- (sonst gehört Kobl zu dem Geb. mit mā:t f.; s. rrhn.); dann n. Mos geschlossen in der Eif, u. zwar Bitb mōădən, –ō- m., stark mit gāŋk durchsetzt [m·ă.t, –ō:-, Pl. -dən f. Ehlenz Idenh NWeis]; SPrüm mdən m., stark mit ganŋk durchsetzt [Birresborn Mürlenb -ǫd-], NPrüm -ā:d- m. [Gondenbreth NPrüm Schwirzh Philippsw Watzerath Waschd Weinsf Weinsh -ad-]; WDaun -:d- m. [Boxbg Brockschd Darschd Demerath Ellschd Gees Gillenf Immerath Katzwinkel Mehren Mückeln Neichen Neroth NWinkel Pützborn Sarmersb Strotzbüsch Tettschd Udler Üdersd Utzerath Waldkönigen -ǫd-]; NDaun -ā:d- m. [Betteld Berling Büscheich Brück Dackw Dreis Gerolst Hohenfels Hintermeiling Kirchw Lissing Michelb Pelm Schalkenmehren Stdt -ad-; s. auch Gemade]; May -:d- m. [Ditschd Hirt Kollig Luxem Monreal Münk Reudelsterz -ǫd-; Eich Cattenes Gondrf Hatzenport Kalt Kell Kruft Kretz Küttig Lehmen Miesenh MüMaif Mörz Namedy Nickenich Polch Saffig Stdt -ā:d-; Anschau Bermel Burgbrohl Boos Glees Kirchesch Kürrenbg Nachtsh Nitz Niederw NLützing OLützing Volkesf Waldesch Wassenach Weiler -ad-; Brenk Galenbg Wehr -ęd-; Kerben Ruitsch Thür m:dər; Plaidt Rieden -ad-, Pl. -rə]; lrhn. im nun folgenden Rip setzt sich das Wort in Aden, Ahrw geschlossen fort, u. zwar Aden durchweg -ad- m. [Berenb Bodenb Bongard Meisenth Müllenb Ürsf Üss Wiesenschd -ǫd-; Antw Arembg Borler Dorsel Kirmutschd Müsch Nohn Reifferschd Rodder Stdt -ā:d-; Acht Arft Hausten Hohenlimb Hönning Kempenich Langenf Lederb Liers Retterath Spessart Wanderath Weibern -ęd-; Arb -:d-; Barw madər, Pl. -rə; an der Ahr s. Gemade]; Ahrw durchweg -ad- m. [NBreisig OBreisig -ā:d-; Cassel -ęd-; Blasw NZissen madər, Pl. -rə; s. uAhr Gemade]; Schleid jəmat [aber mā:dər Pl. Dollend]; n. davon (s. Wk.) jəmat [doch mā:də Pl. Rheinb-Stotzh; mā:t f., Pl. -də Köln-Kierbg Schwadrf Vochem, Bergh-Mauh, Dür-Frenz; madərə Pl. Aach-Würselen]; rrhn. ist das Wort f. (schon Kobl durchweg mā:t, Pl. -də), es erfüllt den Westerw, das Siegld, das OBerg, RRip, u. zwar mā:t, Pl. -də Neuw nach dem Rheine zu im nichtkurköln. Teile, mat, Pl. -də im kurköln. Teile [Dierd GrMaischd Hümmerich Kausen NHonnef ORaden Puderb Raub Wilnau m:t, Pl. -də; Anhsn Meinborn Rüschd Thalhsn mā:t, Pl. mā:rə; Brückrachd Dernb Elgert Giershf Hanr Urb Woldert m:t, Pl. m:lə(n); ODreis mā:t, Pl. mā:lə(n); Isenbg mā:t, Pl. mā:rə(n); KlMaischd Steb m:t, Pl. m:rə(n); Weroth m:l, Pl. -lə(n); Ehlschd mā:n, Pl. -nə(n)]; Altk im grössten Teile mā:t, Pl. mā:rə(n), nach Horhsn Michelb Herkesd Stdt zu -də(n) [Berzhsn Eichen Fladersb Flamersf Keschd Maulsb Orfgen Rott Schönebg Schürdt

[Bd. 5, Sp. 711]

[Bd. 5, Sp. 713]
Seelb Seifen Stürzelb Walterschen Witthecke mat, Pl. ma·r.ən; nach Almersb Peterslahr zu -də(n); OAltk zum Nistert zu mǫār, Pl. -rə; Alsd Betzd Birken Dernb Dauersbg Eupel Fischbacherhütte NFischb Gebhardshain Harb Katzenb Mudersb Neuhöhe Offhsn Öttershg Selb Steeg Steckenst Steineb Steineroth [Kausen Molzhain Herdrf m], Pl. -də, mān(ə); Siegld mā, Pl. -rə [Eiserf Niedernd -də; Neunk Salchend Würgend mr, Pl. -rə; Freudenbg Pl. mān]; es schliesst sich Sieg, wo meist jəmat herrscht, mit mat, Pl. -də an in Ägid Eudenb Honnef Hennef Harth Hanfmühle Mülld ODollend OPleis Königswinter [-- Leuschd]; MülhRh-Overath mat [uWupp 1870 n.], Pl. mā:də (sonst jəmat), ebenso in NWWaldbr; doch mā, Pl. -ən Dickhsn Hahnenseifen Heide Nosb; mān, Pl. -nən Denkl Derschhsn Drespe Eckenhg Hespert Hunsh Mittelagger Odenspiel Stdt Wehnr; in Wippf-Olpe mā:t, Pl. -dən; Egen mā, Pl. -ən; Forsten Hahnenb Vordermühle mān, Pl. -nən [sonst jəmat, Pl. -mādər]; in Gummb, wo vielfach auch lāən Pl. herrscht, māt, Pl. -dən, māən [Bickenb Driesch Drabenderhöhe Harschd Lantenb Nochem NBreidenb OBreidenb Ründeroth Stromb Vollmershsn Wallef mā, Pl. -ən; Berghsn (u. mā, Pl. -ən) Bielst Bomig Büttinghsn Dieringhsn Gimborn Hunstig Marienhg Nümbrecht Peisel Wiehl mān, Pl. -nən]; Lennep (wo auch Schladen) māt, Pl. -dən [mānən Pl. Bever Beyenbg Halb Herbringhsn Herweg Lüttringhsn (u. -dən) Neuhückeswag NDahl Walbrecken]; Mettm (wo auch Schwaden, Gang) mā:t, Pl. -dən [Cronenbg Dohr Heiligenhs mā:nən Pl.]; Düss (wo durchweg Schwaden) mā:t, Pl. -dən Motzkausen; Sol (wo auch Schwaden u. Gemadd) mā:t, Pl. -dən [Gräfr mā:nən; Hitd madər Pl.] m., f. (s. o.; meist Pl., so dass oft die Sg.form u. das Geschl. nicht ersichtlich ist): Grasschwaden, das mit der Sense auf einen langgestreckten Haufen zusammengemähte Gras (auch Getreide Siegld), auch als Mass für die Breite des Streifens; wieviel M.ə stehn noch uf der Wies? Rhfrk, Allg.; en deck M.; en lang, gruss M.; he nemmt (beim Mähen) en brele (breite) M.; eich hon erscht äne M. gemiht; et get dit Johr gout M.ən; et Gras leit noch op M.ən; et Gr. op de M. treckenen lossen; de M.ən spreiden, zedden, ausenanderdohn, –schlagen Mosfrk, Allg.; et Hau (Heu) of M.ə scherre Zell-Briedel; et Gras op Manen striken Sol-Gräfr; in schlechten Heujahren heisst es: 's war so arm, dass mer die M.ə nit geseihn hot, — nit leie geloss hon Meis-Meddersh; dies Johr get et iwer'm Kromm - mihen (Sichel-) schin M.ən Bernk-Maring; wird das Gras auf beiden Seiten auf einem M. gemäht, so hat man einen Dubbelmadden Daun-Dreis (en Dobbelma zwei von verschiedenen Seiten auf der Mitte zusammengemähte Grasstreifen Siegld) [auch beim Hafermähen entstehen M.ən; meht dir de Hower och op

[Bd. 5, Sp. 714]
M.ən? Verbr. Trier, Wittl, Koch; mäht man das Getreide nicht kahl u. sind die Stoppeln zu beiden Seiten hoch, so entstehen Haumoden Wittl-Binsf].

Ge-made nach Wk. V 14 vereinzelt im Rhfrk, Mosfrk, u. zwar gəmārə Pl. Meis-Abtw Breitenh Desloch Jeckenb Raumb Stdt, Kreuzn-Weiler, Goar-Biebernh Werlau (-mādə); jəmadə Koch-Auderath Büchel Gevenich Gillenbeuren Lutzerath Weiler; -ǫd- Alflen Wollmerath; -ǫ·r.- Dohr; gəmat, Pl. -dər Daun-Birgel Esch Feusd Glaadt; -mā:t, Pl. -də Prüm-Hallschlag; -mat, Pl. -də Aden-Dümpelf Fuchshf Hümmel Insul Lind Pittschd Schuld Wershf Winnerath, ebenso Ahrw an der oAhr, Schleid (auch Pl. -adər- u. -ā:dər), Malm, Monsch (Pl. -madə, –mā:dər) [-mār Pl. Hargat Höfen Mausb Zweifall], Eusk, Rheinb, Bo, Köln, Bergh, Dür (u. Remen), Jül (u. Schwaden), Aach, Eup-Ld (Pl. -madə, –ā:-, –dər, oft bei Sg. -a-, Pl. -ā:-) [Jül-Hompesch NMerz -mā:r, Linnich -mā: Pl.; Aach -māt, –a- Sg., Pl. -mā:r Afden Breinig Dorff Haaren Scherbg Schmitthf Verlautenheide Walh; -mā: Herzogenr; -ma:x Brand (u. -r) Eilend Hehlr OForstb Walh Warden; -mā:rə Hofstdt; -mat u. -jər Sg. Stdt]; Eup-Stdt mā:r, γə- n. u. f. Sg.; Erk (Gang, Schwad, Geschwad) -māt, Pl. -mā:r Doveren Gerderhahn Rurich Stdt; -mā: Körrenz; -ma·r. Glimb Hetzerath (Sg. -mat); -mā:l Houverath; Geilk (u. Jon) -mat, Pl. -madə(r) [-māt, Pl. -mā:r Brachelen Lindern Kraud Ütterath; Pl. -mā: Gangelt Kreuzr Stahe; -mā:x Beeck Hastenr Hünshv Stdt]; Heinsb (u. Gangk, Jon, Schwad) -māt, Pl. -mā:r [-mā: Brüggelchen Hillensbg Höngen Millen Süsterseel Stdt; -mā:x Effeld Leffeld Mühl Porselen Rathm; Sg. -mār, Pl. -mā:rə Kirchhv Obspringen Waldfeucht; mā:t Braunsr Altmyhl]; rrhn. Siegld-Holzhsn Lützeln NDresselnd ODresselnd -măt, Pl. -rə; Sieg, MülhRh -mat, –ā-, Pl. -madə(r), –ā:-; Waldbr -māt Rossel Dattenf Windeck Lückerath, Pl. -mā:dən, -dər; Wippf-Bechen Hardt Hohlkeppel Kalkofen Klespe Loope Offermannsheide -mat, Pl. mā:dən, –dər; Lennep-Burg Dhünn Dabringhsn Neuenhaus Wermelsk -mat, Pl. -mādər (Stdt -ad-); Sol -mat, Pl. -madə(r); Düss-Benr -mat, Pl. -madə, Urdenb -mā:dər (abseits Klev-Stdt γəmadər, –mar Pl.] n.: dass.; ech mihne noch e paar G.ər; e G. Gras (Kli) haue; et Gras lit op (en) (de) G.ər Allg.; et Heu en Gemar schlonn zusammenkämmen SNfrk, — en Gemadder reche Malm-Rocherath, — o (in) G. scherren Malm-Amel, — en enletzig (daubel) G. dohn Malm-Weywertz; de Fruich op et G. haue in Reihen abmähen Schleid-Urft.

Nach- made nrmat Klev-Warbeyen Stdt, Rees-Ringenbg n.: zweiter Grasschnitt (Grummet, das Wort fehlt hier, dafür auch Norheu) [zw. Schnitt der Weiden Warbeyen].

Mad-haken math:k, –h:x (s. S.) Rip,

[Bd. 5, Sp. 715]
NBerg, Gummb-Homburgisch, SNfrk (nicht Selfk) [mā:t- Mettm-Cronenbg, Köln-Berrenr, Erk-Elmpt Golkr, Kemp-Amern], abseits Klev-Warbeyen, also im Geb. der Schlagsense, des Sicht n.: kleiner, schmaler, sichelförmiger Eisenhaken, an einem halblangen platten Holzstiel befestigt, mit dem (in der linken Hand) der Getreidemäher beim Mähen das Getreide zurückhält, zusammenzieht u. liegende Frucht zum Schneiden etwas aufrichtet u. zu Garben auswälzt. Mad-holz matholt Kref, Mörs, Geld, Klev n.: dass. Mad-pick matpīək Kemp-Vorst m.: dass. Mad-tag madāx Elbf, Mettm (aber veralt.) m.: Arbeitstag der verschiedensten Art, die die Mietsleute der Bauern zu leisten gezwungen sind (an dem früher die Zehnten abgeliefert wurden Mettm-Hardenbg]. Mad-zeit mt- Merz-Thailen f.: Ernte.

Maden- in den oft viele Sprossformen zeigenden Zs. für ‘Massliebchen’, bes. in der gefüllten, in Gärten gezogenen Form, hat durchweg zunächst mat(ən)-, aber auch mā:d-; wenn diese Zs. hier im Zusammenhang aufgeführt sind, so soll die Streitfrage, ob sie zu ndl. Madelief (< Maria lieve, maghet lieve?) oder zu Maden II gehören, hier nicht entschieden werden; Sprossformen scheinen aber zu nhd. Massliebchen eine Brücke zu bilden. Maden-blume , gern {ete} Maden-blümchen (s. S.) vom N. ausgehend: mādə- Dür-Kleinhau; mālə- Dür-Klein u. Grosshau, Monsch-Vossenack; mārə- Dür-Brandenbg; mātə- Bo-Gimmersd Liessem OBachem; matə- Rheinb-Ohlerath Wald, Ahrw-Kirchsahr Ramersb [māt- Unkelb], Schleid-Lommersd [mat- Freiling, -tər- Reetz; mǫtə- Hüngersd Ripsd], Aden-Antw Fuchshf Hümmel Müsch Pittschd Rodder Winnerath [makə- Lind]; mātəlts- Sieg-ODollend; mtə- Prüm-Stdt; matəs- Rheinb-Ersd Wormersd, Ahrw, Schleid-OWolfert, May-Andernach; matę·i.s- Ahrw-Vinxt, Aden-Engeln Spessart Weibern, May-Brenk; matsə- Rheinb-Hilberath, Ahrw-Gimmigen Kirchdaun; mętsə- Sieg-Herchen Strombg; matsə- Bernk-Stipshsn, Zell-Mastershsn, Ottw-Lautenb Schiffw, Saarbr-Fürstenhsn, Wend-Kirrw Offenb; męts- Wittl-OKail Seinsf, Kreuzn-Spabrücken; mas- Daun-Brockschd Demerath Waldkönigen, Koch-Müden, Meis-Heimbg Krebsw; męs- Kreuzn-Waldlaubersh; ma- Kreuzn-Sommerloch Wallhsn; mārə- Birkf-Ragulshsn Veitsr; mrə- Zell-Pünderich; m:dχəs- Zell-Bullay; msəms- Altk-Wissen f. (n.): Massliebchen, bellis perennis. Maden-fürzchen matsəfȳətsχən Wermelsk n.: dass. Maden-füss-chen matsfȳtχən (s. S.) Gummb-Berghsn Gimborn; mastə- Gummb-Marienheide; matə- Remschd; matsføtən Lennep-Elbringhsn Wermelsk n.: dass. Maden-gretchen mas- Saarbr-Bischmish n.: dass. Maden-häs-chen matsə- Siegld-Wilgersd n.: dass. Maden-häus-chen matsəhȳ:sχə (s. S.) Dür-Disternich Kelz Lüxh Poll Sievenich,

[Bd. 5, Sp. 716]
Bo-Pützchen Schwarz Rheind, Eusk-Bessenich Friesh Merzenich [mętsəhū:sχə Gymnich; mǫtəshȳ:sχə Niederbg], Schleid-Eicks [mats- Berg; matəs- Bereschd]; mats- Mülh-Rh-Herrenstrunden, Siegld-Neunk Salchend n.: dass. Maden-hütchen (im Geb. von –süss-chen) ma-, męhytə Dinsl-Mehrum, Rees-Wesel; -hytjə Klev-Goch-Griethsn Nütterden, Geld-Veert Stdt (u. -zytjə); -hytə Mörs-Baerl Bönninghardt Camperbr Ginderich Menzeln Ossenbg Rayen Reurdt Rumeln Rossenray Vennikel [-jytən Asterlagen HochEmmerich Wallach] n.: dass. Maden-jünchen mętsəjȳ·ə.nχə Eusk-Sinzenich [matsəjȳ·ə.sχə Dür-Ginnik Wollersh; -j:sχə Eusk-Schwerfen; matsympχə Eusk-Ülpenich] n.: dass. Maden-kühchen mǫtək:χə Aden-Lind n.: Samenkapsel der Herbstzeitlose. Maden-liebchen mędəlē:fχə (s. S.) Wittl-Cröv Kinh; matsə- Eusk-Zülp, Ahrw-Bodend Coisd Kirchsahr Remag Sinzig, Aden-Nürbg, May-Dreckenach Kehrig Lonnig Moselürsch Rüber [mats- Einig Mertloch], Neuw (nicht kurköln.) [mats- Gladb KlMaischd], Kobl-Arenbg Dieblich Kärlich Kaltenengers Lay Metternich Waldesch Winning [mats- Bend SSebastian, Zell-Grenderich Hesw], Goar sehr verbr. [mātsə- Buchholz Kratzenbg Ney; mats- Damschd Dellhf Perschd], Kreuzn-Daxw [mats- Warmsr], Klev-Pfalzd Luisend (pfälz. Kolonie), Simm verbr. [mats- Holzb], Wend-Pfeffelb Schwarzerden Urexw [mats- Dörrenb Werschw, Ottw-Wiebelsk Stdt]; mętsə- Zell-Blankenr; matsəlī:nχə, –lē:- (Magdalene) Ahrw-Ehling Heimersh Hepping Königsf Lohrsd Löhnd Westum [-lī:nəblmχə Franken], May-Cattenes Gondrf Löf Ochtendung, Kobl-Cobern Gülz Moselkern Moselweiss Rübenach Urmitz Weissenthurm, Goar-Alken NFell, Simm-Mutterschd, Wend-Ruthw Thallichtenbg; matsəlī:mχə, –lē:- May-Lehmen, Kobl-Malendar Wolken, Koch-Lieg Zilshsn, Zell-Sosbg, Simm-Ebschd Horn Laub Mutterschd Reckershsn Rheinböllen Riesw; mats- Wend-Stdt; mętsə- Koch-Lahr, Goar-Badenhard Beulich Biebernh Birkh Werlau, Simm-Mörz; matsəlī:r(ĭ)χə, –lē:- Aden-Herschbr Leimb Quiddelb Wiesenschd Wimb, May-Reudelsterz, Neuw-Ariend Dattenbg Leubsd Meinborn [mats- OBieber] [mǫrtsəlē:fχə Neuw-Giershf Stebch; martsə- Koch-Treis; maksə- Kobl-Weissenthurm (u. matsə-) Stdt (u. miksəmaksə-); mālē:fχən Wittl-Bengel, Koch-Lutzerath; martsəlī:rəχə Aden-Barw; -lē:n Koch-Clotten, Ahrw-OBreisig]; maslī:fχə, –lē:fχə vielfach nach dem Nhd. überliefert in Birkf, Meis-Jeckenb Löllb Medard, Kreuzn-Genh Münster Pferdsf Rehb Waldalgesh Weiler [ma- Winterb Wintersbg], vielfach in Simm (u. masə-), Goar [masə- Oppenhsn OWesel], Wittl-Minderlittgen Sehlem, Bernk-Breit Crummenau Gornhsn Hausen Hirzlei Wederath, Zell-Alf Altlay Büchenbeuren Hahn Irmenach Lötzbeuren Niederw

[Bd. 5, Sp. 717]
Panzw Raversbeuren, Koch-Düngenh Kaisersesch (masə-), Kobl-Kettig Kapellen Stolzenfels Rhens, vielfach May (u. masə-), Aden-Drees Nürbg Ürsf Wanderath Wederath, Ahrw-Brohl Gönnersd NBreisig Rheineck, Neuw-NBieber Segend Hönning NHonnef Hümmerich Rockenfels [masə- Heimb Gr-Maischd]; sonst selten vereinzelt -lē:nχə Kobl-Pfaffend Vallendar, Koch-Pommern Treis (-sə-); -li·m.χə Bo-Godesbg Rüngsd; masəlī:mχə May-Volkesf; māsəlē:mχə May-Lasserg; mas- Kobl-Kesselh; masə- Kobl-Neuend Wallersh Arzh (-lī:-); mas-, māslē:mχə, –lī:- Koch-Brieden Forst Roes [masə- Brohl Hambuch Montenich Wirfus; maslē:məsχə Binning Kail], Zell-Bärenb Rödelhsn Sohren Traben [masə- Würrich], Goar-Hirzenach, Simm-Budenb Dill Erb Hasselb Horn Heinzenb Laufersw Laub Maitzborn Nannhsn Reckershsn Riegenr Schönborn Unzenbg [masə- Dickenschd Gehlw Gödenr Kappel Ohlw Reich Riegenr], Kreuzn-Eckenr OStreit Seibersb Schweppenhsn [masə- Seesb; maslīməlχə Hüffelsh], Meis-Hochstätten Merxh, Wend-Gronig Grumb Kappeln; -lī·ə.(rĭ)χə, –lē:-, –l:- Aden-Stdt Kelbg [masə- Meisenth Müllenb Reifferschd Virnebg], May-Luxem [masə- Bermel Hirten, Daun-Boxbg], Neuw-Anhsn Dernb Ehlschd Melsb ORaden Segend [masə- Breitschd Frorath Goldschd Kurtschd Krummschd NBreitb Raub Rossb Rüschd Siebenmorgen Waldbreitb]; malīmχə Kreuzn-Hergenf Langenlonsh Rümmelsh Waldböckelh, Meis-Meddersh; masmīməlχə u. ma- Kreuzn-Sponh; maəmīməlχə Kreuzn-Norh; masglēbχə Simm-Horn Schlierschd Ravengiersbg Stdt Wonr; musəlī:nχə, –lē:- Ahrw-NZissen OZissen Rodder [-lī:mχə ODürenb], May-Kretz NLützing OLützing [-lē:fχə Allenz, Bernk-Monzelf; -lī:rχə May-Ditschd Münk Nachtsh; -lē:mχə Koch-Kaifenh]; -lē·ə.χə, –lī:- Neuw-Linkenb Urb [musər- Hauroth; muslē:fχən Elgert]; misəlē:mχə Koch-Sehl [Sonderformen: malē:sχə Koch-Dohr Meiserich Ulmen; batsəlīnχə  Goar-Salzig Urbar Weiler, Kreuzn-Braunw Weitersborn; baltsəmīməlχə Meis-Lauschd; fasəlīmχə Simm-Schlierschd; halē:məsχə  Koch-Landkern; hesəlē:m(χə) Koch-Ernst; hets- Koch-Lieg] n.: Massliebchen [grosse u. wille M. Wucherblume, chrysanthemum leucanthemum Hunsr]. Maden-lingchen madəliŋkχə Bo-Godesberg Lannesd [-lī:nχə Bo-Pissenh, Rheinb-Fritzd]; mādəliŋksblō:m Sieg-Honnef, Bo-Mehlem Muffend; māt- Sieg-Rhönd; madəl- Ahrw-Bandrf OWinter Rolandseck; madəlī:nə- Aden-Nohn n. (f.): dass. Maden-rös-chen (s. S.) matə- Schleid-Oberhsn, Bo-NBachem, Neuw-Notschd; mat- Schleid-Wollenbg; matəs- Bo-Urf, Schleid-Blumenth Blankenheimerd Bergh Calenbg Call Callerheistert Golb Herhahn Kallmuth Lorb OReifferschd Rohr Rinnen Scheven Scheuren Stdt Tond Urft Wildenbg Wollseifen; mǫtəs- Schleid-Rohr

[Bd. 5, Sp. 718]
Rinnen Urft; matsə- Dür-Berg vor Nideggen Kelz Leversb Thum Winden [mats- NAu; matsfər- Thum], Eusk-Bürvenich Borr Nemmenich Weiler [martsə- Dürscheven], Schleid-Bleibuir Gemünd Hellenth Lückerath Roggend [mats- Harperschd Hostel Strempt], Ahrw-Linz Kripp; mats- Neuss-Butzh Nettesh Zons, Sol-Reusr, Lennep-Stdt, Mettm-Haan; matsə- Düss-Bruchhsn Unterb Urdenb; mats- Sieg-Blankenbg; matsə- Siegld-Burb ODresselnd Würgend, Altk-Biersd Daaden Derschen Friedenwald NDreisb Nisterbg ODreisb Weitef, Neuw-Ohlenbg Erpel [mātsə- Rheinbreitb; marts- OKasb]; maks- Wippf-Frielingsd Lindlar n.: dass. (gel M. gelbe Wucherblume Schleid-Hellenth]. Maden-schöss-chen mattən Sol-Stdt Ohligs Wald Kreuzweg, Mettm-Haan; -sχə Neuw-Unkel, Schleid-Hausen n.: dass. Maden-süss-chen mazytjə, –zȳt-, męzyχə (Geld) Klev, Rees, Dinsl, Ess, Ruhr, Mörs, Geld [-zətjə, –tə Geld-Herongen Hinsbeck Wachtendonk; -zyskə Klev-Üdem, Mörs-Birten Hammerbr Labbeck Marienbaum Millingerheide Veen Vynen Wardt; -bəzytjə Klev-Schenkenschanz; -zȳltjə, –y- Rees-Stdt Bislich Esserden Emmerich Griethsn Hamminkeln Wertherbr, Mörs-Rheinbg, Geld-Kervenh, Klev-Goch; -zyntjə, –ȳ- Rees-Elten Emmerich; -zntjə Rees-Bienen Haffen Heelden Mehr Praest Vehling, Klev-Netterden; -ytən Ess-Ickten Schuir, MülhRuhr-Heissen Holthsn Mellinghf Raadt Saarn Styrum Speld; -tkə Duisb; -tjə Ruhrort; -lytə MülhRuhr-Stdt Menden Speld; -nytə Mülh-Ruhr-Saarn] [rrhn. noch męizytən Lennep-Blombacherb Remschd; -zø- Düss-Rating]; męizøtə Kemp-Dülken; mī- SPeter; mē- Eicken Waldniel; mīr- Grefr; mēizo·y.tjə Heinsb-Millen; mēz:t Brüggelchen Erpen Dremmen Waldenr; mī- Haaren Neuhaaren Altmyhl; mīər- Karken Ophv Stdt Wildenr (mīərzȳ:dərkə); m- Bocket Braunsr Höngen Saeffelen Schalbr Breberen Myhl (mīsd·ə.tərkə); mīə- Erk-Örath; -zøtə Elmpt Grambusch Wegbg; -z:tərkə Stdt; -z:tə Elmpt; -z:sχə Körrenz Rurich; maz:sχə Immerath; męiz:t, –zøt Geilk-Bauchem Grotenr Gangelt Scherpenseel Üb; m(ə)- Baesw Oidtw; m(ə)- Kreuzw Gangelt Stahe; m(ə)z:sχə Kr. Aach durchweg [mā- OForstb Eschw Röhe; māəl- Verlautenheide]; mzøtjə Eup-Ld; męis:sχə Jül-Schleiden Schaufenbg; mā- Broich Bourh Laurensbg Selgersd Stetternich Tetz; mē- Altd Schaufenbg Linnich Langw Calr Fronhv Flossd Langend NMerz Roerd Stdt; mī- Boslar Gereonsw Tetz; mit- Boslar Hompesch; mzø·m.χə Merzenhsn; māzø:sχə Dür-Dhorn Nideggen Frenz Merode; m- Langerwehe Pier Stütgerloch; mā- Monsch-Bergr, Schleid-Floisd; m- Bergh-Garsd Königshv; mī- Kirchherten; m- Grevbr-Hochneuk Höning Neuenhsn Schaan Wevelinghv; dann hat dies sndfrk. u. Aach. Geb. noch mēəl-, –īə-, –ə- Kemp-Amern

[Bd. 5, Sp. 719]
Busch Boish Dülken Dornbusch Hagen Hinsbeck Lobberich Nette Schirick Süchteln Vinkr Waldniel; męl- Kref-Anr Oppum Ossum Traar Willich, Neuss-Grimlinghsn Strabg Üdesh, Grevbr-Wickrathbg, MGladb-Bettr Broich Engelbleek Giesenk Geistenbeck Gerkerath Hardt Herrenshff Hockst Hahn Zehnerholt Kleinenbr Korschenbr Liedbg Lürrig Morr Mülfort Pesch Rheind Rheydt Sittard Viersen; mlzø·y.tjə Eup-Stdt; ml-, məlz:sχə Aach-Berensbg Brand Breinig Büsb Dorff Eilend Hofstdt Haaren Merkst Münsterbusch NBardenbg Scherbg Schmithf SJobs Strass Vicht Würselen Walh, Jül-Stetternich, Monsch-Mulartzhütte Rott; mal- MGladb-Giesenk (u. męl-); māl- Aach-Bierstrass; rrhn. mlzøskə Düss-Derend Hucking Himmelgeist Itter Volmerswerth Stdt [mālzøkskə Neuss-Kaarst; msveəlχə Alshf]; südl. u. ö. dieses Geb. beginnt mats:sχə (auch als mats-:sχə empfunden) Dür, Bergh-Blatzh Buir Glesch Kerpen, Köln [matə- Bad Bergd Brühl Efferen Raderth Schwad]; mats:sχə Bo [mātə- Godesbg Plittersd; madə- Volmershv; mā:də- Berkum; matsə- Weilerswist; matər- Card Rösbg Waldrf]; matə- Rheinb, Eusk [mat- Erp Dorw OElvenich Pingsh Mülh Wichterich Zülp; madə- Rheinb-Adend], Ahrw-Freish Kräling, Aden-Arembg Wershf, Schleid [mat- Dreiborn Glehn Heimb Platten, Monsch-Ruhrbg Schmidt Woffelsb]; rrhn. mats:s Düss-Stdt; -sχə Sol-Lützenk, MülhRh-Eil Overath Sand [matsh:sχə BGladb], Sieg-Blankenbg Hangelar Lichtenbg Seelschd [matə- ODollend; -tər- Westerhsn; map- Süchterschd]; maksȳəsχə Altk-Dernb NFischb Herdrf; magətsīsχə Siegld-Grund NSchelden OSetzen Obersd Wilden; męgə- Eiserf Geisweid Rinsd; magsī- Hainchen NDielfen Weidenau; magshīsχə ODielfen; magsχə Feuersb; ma(r)tsīsχə Siegen Birlenb NSchelden; mats- Wilnsd n.: 1. dass. — 2. übertr. a. mēz:tə Pl. Apfelsorte Kemp, Geilk; mz:tə Heinsb-Breberen Saeffelen. — b. męlz:t Mann (Frau) mit widerlich süsslicher Sprechweise, jedem nach der Nase tanzend, klugfreundlich MGladb; mīəz:t Erk.

ab-maden -ad- Malm-Mürring schw.: eine Wiese a., mähen, dass das Gras in Maden liegt; de Wis es afgemadd.

Maden III, Mäden = Brombeeren s. More II;