| NRhWB PfWB Leuchte zu mhd. Lexer Luchte bildeten rhn. MA. drei Formen, u. zwar laiχt, –ęi- uNahe über den Soonw nach Simm-Ellern Liebshsn Crastel Laub Ebschd Dichtelb Hundh Sargenr (auch Neuw-Fernth); dann im grossen Abstande davon mit Verkürzung des Vokals (u. teilweise nachfolgender Dehnung) lüchte, luchte, u. zwar reicht die erstere Form n. einschl. Malm-Amel [lȳt Laterne; -ū- Lampe], Schleid-Blankenheimerd Hellenth Marmag Dollend, Daun-Gerolst Pelm Dockw Üxh Gees Katzwinkel OEhe, Aden-Weibern Engeln Kelbg Kaltenborn Hohenleimb, May-Volkesf Luxem Burgbrohl, Neuw-UrbKirchd HeimbWeis Dendert, Altk-Horhsn Bachenbg NErb Dermb Michelb Fischbacherhütte, [Bd. 5, Sp. 414]
Waldbr-Dattenf, Altk-Betzd Wissen, Siegld, u. zwar lȳ(ə)χ in Daun, SSchleid, SAhrw, Neuw (u. -y-) [lyχt Ahrw-Brohl, Aden-Weibern, May (s. o.)]; -ȳ-, –y-, Daun, Aden, Neuw, Altk; lyχtə, –ȳ- Gummb, Waldbr [-ø- Waldbr-Dattenf Schladern, Sieg-Ettenhsn Ruppichteroth; ltə, –ȳ- NWGummb; -- Waldbr-Hahn Stdt Wildbg, Wippf-Frielingsd]; lyχtə NOAltk; -e- Siegld; lχtə, –y- Lennep; lȳətə Sol (nach dem Rheine zu); Sieg, MülhRh, NOSchleid, Eusk, Rheinb, Bo, Köln, OBergh lχ; von Malm nach N. über NSchleid, Monsch, Aach, Jül, Dür, WBergh, Erk (rip.), Geilk-Brachelen Grotenr lȳ(ə)t; Eup, Aach-Würselen, Erk-Holtum, Kemp-Hüls Lobberich l(ə)t; Erk, MGladb, Kemp, Kref, Neuss, Grevbr løyt (auch Jül-Gevelsd); die Selfk hat løχt, –y-, –xt; NHeinsb, NWErk, Kemp-Amern SAnton, Geld, Mörs lχ; Klev, n. einschl, Ruhr løχt, –xt; Mülh-Ruhr -y-; Düss, Mettm løyt; sonst NBerg løytə. — Die zweite, auf luchte zurückgehende Form geht von Malm aus südwärts am WRande vorbei bis einschl. Saarl, Ottw, u. zwar lūt Malm, NPrüm [luxt Daun-Gerolst Pelm u. Neuw-UrbKirchd]; lūĭχt SPrüm, Bitb, Trier n. Mos u. Mos; lūt Trier-Hochw, Saarbg; -u- Merz, Saarl, Saarbr-Eiw; luxt OSaarl, Ottw; Pl. - tə(n). — Das grosse Zwischenstück n. laicht an der uNahe bis ö. von Lucht u. südl. von Lüchte hat für Bed. 1 Lanter (Laterne), für Bed. 2 Licht [luxt ‘Laterne’ Aden-Morswiesen steht allein] f.: 1.a. eckige Laterne, Handlaterne, im Gegens. zur grossen Laterne (doch auch die Strassenl. wird L. genannt), Stall- (Perdsstalls-, Kohstalls-), Karen-, Strossenl. Allg. im Geb. von laiχt u. lyχt [Zint Mäərteslöut Fakel zu St. Martin MGladb; Truərlöch (Trauer-) die beim Begräbnis dem Sarge vorangetragene L. MüEif]; das Stubenlicht ist et Licht (de Lamp), die kleine Öllampe ist die Funzel, Krad, Krötsch. — De L. schwalkt, schwademt, qualmt, blackt, es am sterve. — RA.: De ös voll (bezecht) wie en L. Schleid. De steht da wie ne L. ein Dummer Kemp-Hüls. Wenn dou nit siehn kas, dann batt (nützt) dej ock ken L. wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen Mörs. En gruəsse L. en (und) wennig (klein) Lett (Licht) er misst sich Vorzüge bei, ohne sie zu besitzen Aach, Monsch, Köln, Mörs. Do geht mer en L. op! ich begreife Sieg, Allg. Dem es de L. utgegonn er ist gestorben Duisb; dem geht och bald de L. ut MGladb; he hat de L. ut kann nicht mehr Eup. Du bös en schleite (schlechte) L. stehst mir im Lichte Allg. Jo, wenn we twee nit wören, sät de L. för de Mon (Mond), do ging se ut Mörs. De L. sät: et es kloər, der Dag sät: et es net woəhr Heinsb-Waldenr. Me han ken L. nüdig (nötig)! gesagt, wenn jmd. einem im Wege steht Eusk-Zülp. De L. hale (halten) horchen, was andere sagen; sehen, was andere tun, den Aufpasser spielen Neuw-Dattenbg. De mott de L. dragen [Bd. 5, Sp. 415]
wird zum besten gehalten Geld-Nieukerk. Gei höbb do en guə L. zu einem, bei dem ein anderer müssig, zuschauend steht Mörs. De hät seng L. at (schon) bei sich eine rote Nase Eusk, — en L. em Gesech Rheinb-Dünstekoven; he hät de L. an die Ferse schaut aus dem Strumpfloche Schleid-Dollend; he hät en L. om Kopp rotes Haar Barm; hei spart en L. dass. Mörs; he hat grute L.ə e gene Kopp seinen Augen entgeht nichts Eup. — Enen op de L. schüdde einen trinken Rip, Allg. Dat hätt ech met er L. henger dem net gesok (gesucht) Rip, Allg. (s. suchen). De ös ze domm, für met de L. ömzegonn Erk-Kofferen. Er setzt do wie en Eul ön der L. so dumm wie ein Nachtfalter in der L. Altk-Bachenbg NErb, — en Fott (Gesäss) en der L. Sol. De sitt ut wie en F. föər en L. blass, verlebt Eup, Kemp-Lobberich. Onger (unter ) de L.ə stohn sich liederlich herumtreiben Schleid-Hellenth. — b. übertr. α. sachl. αα. die Samendolde des Löwenzahnes; man bläst dreimal drauf, die Zahl der stehen gebliebenen Samenträger gibt die gewünschte Zahl an Verbr. — ββ. hoh L. Weidenrös-chen, epilobium angustifolium Siegld-Geisweid Netphen; hoăhj L. Bühl; huəhj L Büschergrund. — γγ. der die Kuppel des Münsters bekrönende laternenartige Abschluss Aach-Stdt. — δδ. kleiner, viereckiger Vogelkäfig für kleinere Singvögel Eup. — εε. scherzh. dicke, rote Nase MGladb, Mettm. — ζζ. scherzh. Schnapsflasche Aach-Merkst, Erk-Körrenz, MGladb, Kref, Elbf, Ess. — ηη. Repelsche (Mörs-Repelen) L. scherzh. Hemdzipfel, aus einem Loch des Hosenbodens hängend Mörs. — β. persönl. verächtl. αα. derjenige, der überall im Wege steht Kref, MGladb. — ββ. en gruəte L. grosses, hageres Mädchen MGladb; en lang L. Schleid-Hellenth, Aach. — γγ. bang L. ängstlicher Mensch. — δδ. dat es e L. er dünkt sich weise Kemp-Süchteln. — εε. lȳtərχə Bachstelze Dür-Kreuzau. — 2. im Lucht- Geb. a. Licht, Lampe in der Stube, Küche [Lampe fehlt in Prüm, Bitb, Saarbg; L. 1 ist die Lanter; die kleine Öllampe die Funzel, et Ämpelchen; das Mondenlicht et Licht; et Augenlicht; et Troulicht Irrlicht; in Malm lūt Lampe; lȳt Laterne]; de L. onfänken, — ausblosen; licht (-ī-) mer mol mat der L. Allg. in dem Geb. der WEif, Hochw, Saar (s. o.); doch hat Merz, Saarl, Ottw das Wort luxt nur noch in den auch im übrigen Geb. gebrauchten Wend.: Enem ean de L. stehn (auch ihm in irgendeiner Weise hinderlich sein), aus de L. gehn im (aus) dem Tageslicht, der Helligkeit; ich schmeissen dich en de Keller, däte drei Däg de Dagslutt net meih seihscht! Merz-Saarhölzb; et äs deischter (hell) än der Lutt es sieht trübe aus, trübes (helles) Wetter; en hät kän schein L. er sieht betrübt drein; ech gucke käm sein L. un (an) kümmere mich um niemanden; et äs hellutter Dag ganz heller Tag Merz-Mond; sonst Licht. RA.: Engem ebbes op de Trap (Treppe) [Bd. 5, Sp. 416]
leən (legen) an eng L. derbeisezen abschl. Antw. WBitb. Hos dau de L. derbeigehalen? hast du es auch wirklich gesehen? Allg. Wat licht heller wie zwu L.ən? die Flamme Trier-Gilzem. — b. übertr. α. Samendolde des Löwenzahnes; de L. ausblosen Allg. (nicht Saarl, Ottw). Ech gih schlofen, ech blosen de L. aus! Saarbg. — β. et sein Luchten gefuppt Irrlichter SPrüm. — γ. lūt Luke in der Scheunenwand, Giebelwand, im Keller Trier-Kenn; luxt Merz-Wehlen; lut Merz-Mettlach (Kellerloch), Saarl-Bedersd Berus Hüttersd Körprich Lisd Pachten Scheuern Schwalb Wadgassen Wallerfang, Ottw-Hasborn Theley, Saarbr-Bildstock, Wend-Oberth. RA.: Rommele (Runkelrüben) hammer krit, et es ebbes Frässliches, Denger wie Käpp (Köpfe), se gehn net zur L. eren Ottw-Hasborn. Ge- leuchte jəlȳχtə, –ø- Gummb; jəlȳts Malm-Vith Sg. t. n.: Beleuchtung; et hant äwwer en schlecht G. RA.: Dat es en G., äs wenn en Esel om Schof (Leichenbett) lit. Leuchten-anstecker Sol 1870 m.: Laternenanzünder. Leuchten-baum -ō- Aach-Ld (o. O.) m.: Königskerze, verbascum. Leuchten-blume lūĭχtəblō:m Bitb-Betting Geichl Irrel NStedem Messerich, Rittersd, Trier-Menning Newel f.: Blüte der Herbstzeitlose. S. auch Uchten-. Leuchten-bock Waldbr-Wildbg m.: Holz, in das der Leuchtspan kam, zur Zeit der Spanbeleuchtung (veralt.). Leuchten-brett lūĭχtəbrt Verbr. im Geb. von L. 2 n.: Eckbrett für die Lampe. Leuchten-butzer ebd. m.: 1. Lampenzylinderputzer. — 2. übertr. Rohrkolben. Leuchten-glas lūĭχtə- (usf.) ebd. n.: Lampenzylinder. Leuchten-herr -h:r Köln-Stdt m.: verächtl. dünner, magerer Mann. Leuchten-horn uAhr, Rheinb n.: ursprüngl. ein Kuhhorn, voll Talg gegossen, in der Mitte der Masse eine Schnur als Docht, als Laterne dienend (veralt.), noch in der RA.: E hät en Klür (Farbe), — seiht aus wie e L. fahl, grünlich. Leuchten-käfer Altk-Elkenr Neuroth m.: Marienkäfer, Siebenpunkt. Leuchten-kerze -kəts Mü-Eif f.: Laternenkerze. leuchten-klar -·ə.r Sol Adj.: ganz offenbar, kundig. Leuchten-koz -:- Bitb m.: verkohltes Ende des Lampendochtes. Leuchten-krötsche -ət Bergh-Heppend, Grevbr-Wevelinghv f.: 1. Ölbehälter in der Laterne; altes Öllämpchen. — 2. übertr. bleiches Gesicht. Leuchten-lämpchen Eusk, Bo-Ld, Sieg-ODollend, Bergh-Blatzh n.: die alte Öllampe, in der RA.: Er sitt us wie e L. blass, krank. Leuchten-loch lut(ə)- Saarl (s. Leuchte 2 b γ) [nut- Itzb Büren Düren Pachten] n.: Dach-, Giebelluke; Lichtöffnung in Stall u. Scheune. Leuchten-mann m.: 1. Laternenanzünder Köln-Stdt, Eup. — 2. Nachtwächter Aach-Stdt (veralt.). Leuchten-pfahl -p:l Allg. im Geb. von Leuchte 1 [løχtər- Mörs-Orsoy] m.: Laternenpfahl. Leuchten-pi -pī (-peter) Sol m.: Laternenanzünder. Leuchten-stock Neuw-Kurtschd m.: Leuchter. PfWB ElsWB LothWB leuchten laiχtə, –ęi- nicht nur im Geb. von laiχt (uNahe, Simm n. Soonw), sondern auch [Bd. 5, Sp. 417]
im gesamten Rhfrk. u. an der mosfrk. Saar. bis Trier-Stdt einschl. für die intrans. Bed. [trans. luxtən das Tageslicht hereinlassen, -i- das Licht hinhalten Saarbr-Krughütte, Saarl, Merz; lutən Saarbg; līχtən Trier-Stdt (aber ā:nəm hāmleiχtən); Trier-Mehring intrans. līχtən, trans. lūĭχtən]; im übrigen hat das Lucht-Geb. von Trier u. der WEif lītən, –īχt-; das mosfrk. Zwischenstück zwischen Lucht- u. Lücht-Geb, wo das Subst. fehlt, hat līχtə(n) [-uxt- Aden-Morswiesen]; im Lücht-Geb. entsprechend dem Subst. lȳχtə(n), –ø-, –y-, –-, lȳ(ə)tə, –(ə)-, –øy- schw.: 1. intrans. a. leuchten, glänzen; et Lich (de Lamp) löch got Rip, Allg.; de Leucht licht gut; dei Lut lit och gor net Allg. im Lucht-Geb.; wat de Stere (Sterne) l.! (doch von Sonne, Mond stets scheinen) MGladb, Allg.; wat as dat e Lichtes! ein Leuchten Trier-Mehring. RA.: De Luicht (Lampe) licht wie die Teriger (Trier-Thörnich) Noicht (Nacht) gar nicht Trier-Mehring. Dat löch wie en schwatt Kalf in den Düstern Mörs, Klev, — en Katz em Sack Sieg-Leuschd. Et muss jet dem Hellege l., wonn et ke Wass (Wachs) os, dann olt (schon) en Esseltskerz (Talg-) Prüm-Ihren. Da es ka Stere (Stern) mih, der licht da ist nicht mehr zu helfen May, Neuw, Ahrw, — de lechtet Siegld. Streiss-chen (Strauss) op dem Sterichen (Stirne) licht mengem Herichen (Herr) usf. aus dem Fastnachtsld. Bitb-Ehlenz. — Dem löut seng Nas van schierem Fusel (klarem Schnaps) Wermelsk, Allg., — löut wie en Tronsfunsel Düss; dem sein Uhren l. en half Stunn weit Daun-Katzwinkel; sing Auge dähte l. wie Löchwürmcher Köln; de es su mager, dat em de Knoche l. Sieg-Süchterschd; dem l. de Zängk (Zähne) durch de Backe so mager ist er MüEif; si ganz Gesech däht l. wie de Sonn Rip, Allg. — Dem löch de Dommhet (Fulhet, Frechhet, Wellmot, der Ondog, der Spetzbof) an den Ogen herus Rip. — Du bes en gou (gute) Keərz, du lüəts ävvel net! du stehst mir im Lichte Aach, Klev. Du bös noch ne richtige Burepönn (-pinn, Tölpel), du löchs jo noch wie ne Iərlestomp (Erlenstumpf) Sieg-Meind. Wenn de Fuss (Fuchs, Rothaariger) no hem köt, dann es de Motter fruh, dann bruch se kenn Petroleum; de Fuss, de lüət esu Dür-Frenz, Wippf-Hardt. Der os esu düər (mager), dat e lücht Aden-Engeln. De löut van lauter Fusel (Schnaps) von dem geröteten Gesicht eines Trinkers Wermelsk. — b. ət līt, — līχt, — hot gəlīχt es blitzt, namentl. in der Nacht Prüm, Bitb, Wittl, Koch, May, Kobl, Neuw; -ȳχt- Daun, Aden; -ȳt- NPrüm, Malm; det Werer (Wetter) löchtet es wetterleuchtet Siegld; et löchtet örndlich Ess. RA.: En (erstauntes) Gesicht mache wie en Bock, wenn et lücht Aden-Engeln. — c. die weissen Trauben l. vor dem Färben Ahr, Siebengeb. — d. die Eier l., sind durchsichtig, klar, frisch Schleid-Scheven. — e. Samen, Blatt-, Halmfrüchte l. sching (schön), — hon sch. gelicht [Bd. 5, Sp. 418]
stehen grün, saftig Bitb. — 2. trans. a. wie nhd.; hul det Lämpche en leicht mer emol! Rhfrk, Allg.; löut mech ens, ech mott et Peərd fore (füttern)! MGladb, Allg.; löch dem es de Trapp erop! Rip, Allg.; am Martinstage wurden bis ca. 1880 de Bomm (Bäume) gelüət mit brennenden Fackeln beleuchtet Eup-Raeren. RA.: De Lamp es gut, vor em Dode ze l. sie brennt schlecht Birkf. Woste (willst du) l.? zu dem, der dem Arbeitenden müssig zuschaut Mörs-Schwafh. A.: Ek kann niet siehn. B.: Dann batt (nützt) dech ock kenn L. Mörs, Geld, Kemp, Dür-Gürzenich, Sieg-ODollend. Bie (wie) ka mer em Blännen (Blinden) l.? Driss (scheisse) in en Lüch un gangk für, da küt de Bl. dem Geroch noh Neuw-Asb. Do kannste net dren l., sös (sonst) wösste mih; löch dem es ener dren, kener wiərd schlau us (van) dem! Sieg-Ägid. Do kann kener henger (hinter) l.; wemmer h. alles l. könnt! Rip, Allg.; bi wät l. Altk-Betzd. — b. übertr. α. absol. αα. -īχt- Umschau halten Bitb-Dahlem. — ββ. -ȳət-, l. stohn müssig stehen Schleid-Hellenth. — γγ. -ȳt- schlummern Dür-Stdt 1880. — δδ. -ūχt-, l. gohn am Winterabend ins Nachbarhaus zur Unterhaltung gehen Bitb-Badem; s. uchten. — β. einen l. αα. lott hej noch es komme, ek sall öm l.! ihm helfen, ihn ordentlich vornehmen Klev, Mörs, Neuw-Kurtschd. — ββ. einem ein paar l.; ek löch ər dech e paar! ohrfeige dich; he hät er öm en gelöch Kemp, Erk; dem hon ich änt (e paar) geleicht Simm-Laub. — γγ. einem heiml., sich an ihm rächen, ihn verprügeln Allg. nach dem Nhd. — γ.αα. einen nicht l. können, nicht leiden mögen; den kann ich nət l.; die könne sich net l. Ahrw, Rheinb, Bo, Köln, MülhRh; ech kann em net l. Kref; hej kann öm ni l. of siehn Klev. — ββ. einen herausl., hinausweisen; doə socks (solltest) mech helpe, den Kerl eruszelüəte Eup-Raeren; enge lȳtə Malm-Vith, Dür. — δ. Kleidungsstücke droflüchte so lange anziehen, bis sie nicht mehr zu gebrauchen sind, draufschlappen Neuw-HeimbWeis. — Abl.: die Leichterei, dat Gelöch(s). ab- leuchten: 1. einen Raum a., wie nhd.; absol. mit der Lampe auf Schlagwetter untersuchen Saargeb. — 2. he leude van sech af er glänzte ordentlich, so gut war er gekleidet MGladb. an -leuchten: etwas a., durch Leuchten mit der Lampe, Kerze etwas anzünden; mach net, datste möt der Fackel et Heu alöchs! Rip (selten).auf -leuchten: nur übertr. einem a., auflauern; dem werden mer es opl. Rip. | |