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Gammel bis Ganf (Bd. 2, Sp. 995 bis 997) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gammel Gämmelchen gämmelig gammeln gammer I gammerig gammer II gammern abgammern ver-gammert Gämmchen gammer-lich gammsen gammsig gämmern Gammi gampe(l)n Gampel Gampel-traube gampelig Gampen gamper gamsen gän ganen Ganf ganfen gang Gang Oberlangsgang gang Unterlangsgang Abgang Ab-gangs-dach Angang Aufgang Ausgang Aus-gangs-tag Begang Durchgang Eingang Übergang Umgang Vergang gang-achtig Gangart gangbar gangbeinig Gangbergbau Gangbord Gangbrett Gangeisen Gangfenster Ganggesetz Ganghalt Gangkorb Gangholz Gangkreuz Gangsteck Gangstuhl Gangtag Gangtüre gangweg gangwendig Gangwerk gänge begänge Gängel gängeln Gängel-band Gängelriemen Gängeler Gängeler-butte Gängelerflöpp gängelig gängen Ver-gangen-heit Gänger Durchgänger Nachgänger Umgänger Vorgänger Gängerei gangertich gangig gängig abgängig angängig durchgängig umgängig gäng-lich ver-gäng-lich Gäng-ling Be-gäng-nis gangs angangs ungangs gängsen ver-gängst gängstern | [Bd. 2, Sp. 996] gammerig Wend-Reichw Weierb, Kreuzn-Bretzenh Strombg Adj.: gammer 1. gammern ga- Wend, Saarbr-Sulzb Wellesw, Ottw-Hirzw Neunk Spiesen schw.: sehnsüchtig zusehen beim Essen, von Kindern, Hunden. — Abl.: die Gammererei, das Gegammer. ab- gammern: einem etwas a., durch Gammern einen andern zur Hergabe des Ersehnten veranlassen Allg.ver-gammert: v. of (no) ebbes lüstern auf Speisen Allg. Gämmchen Saarbr-Bilzing Sg. t. n.: in der Wend.: Et Gämmchen fällt em eraus dem, der verlangend zusieht. gammer-lich Saarbr; -əriχ Ottw-Hirzw Adj.: nach etwas, bes. nach dem Essen sehnsüchtig verlangend, dabei begehrend hinschauend, von einem Kinde, das aufs Essen nicht warten kann. PfWB PfWB gammsen schw.: 1. -a·m.- Trier, Wittl; -ā- Bitb-Dudeld; -u- Merz-Bachem. a. nach etwas g., sehnsüchtig nach etwas verlangen, gelüsten. — b. hastig nach etwas greifen, haschen; dau gammst gleich no em döcksten Appel; de Kanner g. no dem Rang (Ring) beim Karussellfahren. — 2. gǫmə stehlen, stibitzen Saarbr-Krughütte. — Abl.: die Gammserei, dat Gegamms, de Gammser. [Bd. 2, Sp. 997] gammsig Adj.: sehnsüchtig verlangend, hastig greifend, begierlich aufs Essen. Gampel -bəl, Pl. -ələ ebd., Wend-Heimb (m.) Weierb Sienhachenb, Birkf-Bundenb, Meis-Staudernh Meisenh, Kreuzn-Langenth (m.) Langenlonsh Sobernh Strombg Seesb, Simm-Gemünden f.: hoch aufgeschossenes Mädchen, das sich töricht gebärdet Allg.; unruhiges, flatterhaftes M. Birkf-Bundenb; schmutziges, schlampiges Weib Nahe. Gampel-traube Mos 1825 f.: Tr., die an den Afterzähnen, Geizen wächst. gampelig Adj.: bampelnd, sich schlecht haltend; elend, schwach. Gampen -mb- Saarbr 1833 Sg. u. Pl. m.: müssig umherschlendernder Mensch. gamper = kernig, gesund s. gammer I; gamsen = verlangen, hastig greifen s. gammer II; gän = gegen (s. d.); ganen -ā:- = gefallen s. gaden bei Gaden; Ganf = Eggenring, Stallring s. Kanf;
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