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Rheinisches Wörterbuch 
 
eichen III bis Eiferbuckse (Bd. 2, Sp. 49 bis 55)
 
  NRhWB eichen III Rhfrk ai-, ęi-, ei-; Mosfrk ei- [- Wittl; - Prüm-Mürlenb 1860]; Rip n. der Diphthongierungsl. i- [ē- Aden-Liers]; Nfrk īk-, i- [Sol iχt-] schw.: 1. ein Gefäss, Gewicht e., wie nhd. — Gəächtevoll bis oben gefüllt Wittl. — Der Stell van der Steichschöpp (Stechschüppe, Spaten) es net gəich ist wahrscheinlich schon gebrochen Sieg-Süchterschd. — 2. von Menschen. a. sich e., sich dick voll essen, trinken; doran soll eich meich emol gəeicht han Mos. — b. der viele geistige Getränke vertragen kann, es gəeicht Verbr.

 NRhWB ab- eichen : Gewichte, Masse, Fässer a., neu e.;

[Bd. 2, Sp. 50]
dou muss es de ganze Keller nei ofechen lossen Mosfrk.

 NRhWB Eiche f.: wie nhd.; die nasse E. Ermittlung des Rauminhaltes der Fässer durch Vermessung mit Wasser u. Stechrute Mos (veralt.); die helle E. = 30 l Wein = 1 Gang; die tref (trübe) E. = 40 l Most Mos. RA.: E hot enen iwer de Eich er ist betrunken Bernk-Wehlen. En traut der E. net, e mescht no (misst nach) er erbricht sich (scherzh.) Saarbg-Winchering.

Eich-gewicht iχ- Schleid-Hellenth n.: ein mit Steinchen gefülltes Säckchen, so schwer wie die Tara (Korb oder Eimer), den man an die Wage hängt, um so das Nettogewicht zu bestimmen. NRhWB Eich-mann eiχ- Kobl-Sayn m.: Betrunkener. PfWB Eich-meister ik- Selfk m.: wie nhd.

Eichering, Eichert = Eichhörnchen s. Eiche.
 
 
 PfWB  ElsWB  LothWB Eid t, ē-, ai-, ei-, ā-, -, ī-, īə-, s. Bein, Pl. selten wie Sg., doch -dər Trier, Bitb m.: wie nhd.; en hellegen E.; enen E. dohn, schwere, aflege, hale; enem en E. oplege; et op enen E. ankunn losse; et op enen E. nenn (holle); den E. breche Rip, Allg. RA.: Do schweren ich der enen E. drop das ist sicher wahr Rip, Allg.; do kann ech enen E. op dohn Rip [die MA. sagt lieber statt schweren: enen E. dohn]. Ich schwere dusent E., dat et net wohr ös! Eusk, Allg. Wann eich ebbes son, dat ös su gut, wie honnert Ader geschwor Trier. E kuckt dren wie anen, den e falschen Ad geschwor hot ebd.; dat es su wohr, als wann en Bur en f. E. schwiərt Dür; dem stohn de Hor de Berg, as wenn hej ene f. E. geschworen hätt Klev [vielfach wird noch geglaubt, man könne den göttlichen Strafen eines Falscheides entgehen, wenn man beim Schwur die linke Hand am hintern Hosenknopf hat]. Liewer Land un Leit verlor, als wie enen f. E. geschwor Mos. Gezwongen E. deəht Gott leəd Aach, Köln, Dür, Eusk, Eif.

eid-brüchig ētbriχiχ Prüm-Mürlenb 1860 Adj.: wie nhd., doch in einem gelinderen Sinne wie ledstännig. eid-schwur, eid-lich : nach dem Nhd.
 
 
 NRhWB Eidam Rhfrk rəm Simm-Schlierschd Argenth; rə Simm-Laub, Zell-Enkirch; ārə Goar, Westerw; ārəm Bernk-Bollenb, Koch-Mörsd Treis Pommern: - Zell-Alf, Altk, Siegld (u. ai-); ē:rəm, Pl. -əmər Altk-Sörth; e·i.rəm Altk-Mehren; ē:ləm Neuw-Linkenb Puderb; sonst Mosfrk :dəm, ē:-, ā:- (s. beide) [a- Bitb-Mettend]; e·i.- uAhr u. gegenüberliegender Westerw; ē:- Rip, NBerg [ē:jəm Malm-Büsb, Aach; e·i.əm Eup; ē:m Monsch-Zweifall, Jül-Schaufenbg (neben ē:də); ī·ə.dəm u. ī·ə.r- Mettm-Cronenbg; ē·ə.m Waldbr-Denkl]; SNfrk im S. ē:m, ē·ə.m; im N. ē·.əm, ·.əm, ęiəm, ējəm; im Selfk ējəm, e-; Klevld aiəm [Dinsl ēd-], Pl. -mə m.: 1. Schwiegersohn, Tochtermann;

[Bd. 2, Sp. 51]
doch ist das Wort gegenüber Schwiegersohn durchaus im Veralten; in der Eif bes. aber ist es der Mann der ältesten Tochter, der ins Elternhaus geheiratet hat; ihm gegenüber sagen sogar die andern Kinder des Hauses esen E.; ihm werden gern die schwierigsten Arbeiten aufgehalst, u. er hat nicht viel zu befehlen; deshalb auch die RA.: Et os besser Schwenghirt sen os wie E. on Schnouer (Sohnsfrau) on (in) em Haus Prüm-Ihren. Da kreischt den E. oder d Schnour mot enem Au (Auge) on lacht mot dem anneren ebd. Er moss wie de E. en de Dachdrof (Dachtraufe) gohn untertänig sein Prüm-Burb. — 2. übertr. scherzh. derber, dicker Knüttel Eusk-Zülp.
 
 
 NRhWB Eidechse im ganzen Geb. sind die nhd. Formen im Vordringen aidęks, ęi-, ei-, -, ā-, ē-, je nach der Entwicklung von ei-; auch hier u. da ed- [digs Ottw-Welschb Wustw; degds Ottw-Schiffw; ai- Altk-Luchert; dags Ottw-Elversbg, Neuw-Rheinbrohl; ęidas Saarbg-Mammeln]. — Rhfrk, Mosfrk folgende Formen der MA.: an der uNahe südl. Simm-Schlierschd Gehlw Gemünden Mengerschd Tiefenb Argenth Dichtelb aidegs, ēd-, grinēdəs, –īdəs; n. ēdhas, ēt-, ētas, -təs; dəs, Pl. -sər Wend, Birkf, Simm, Goar, Bernk (Hunsr-Orte) [ē- auch in Malm-Mürring; i- Schleid-Blumenth; dęts Simm-Schlierschd]; daran schliesst sich an der Mos [hinsichtl. der Schärfung schwanken die Angaben; ē:- u. ē- sind bestimmt bezeugt] ērəs, Pl. -sən Bernk-Neumag Cues, Wittl-Greimerath Maring; irəs Bernk-Lieser, Wittl-Monzel; WMosfrk von Merz an Formen mit -d(ə)res, u. zwar eidəres u. -dres Merz, Saarbg, Trier-Ld [südl. Mos) [hier u. da auch ēd-, z. B. ēdris Merz-Losh (neben eidris); īd- Saarbg-Tavern Portz, Trier-Heidenbg; -id- Saarbg-Serrig; eidərets Merz-Mettlach; deidəresχən Merz-Erbring; hęgəneidərs Merz-Britten; ēdərs Trier-Beschd Kenn]; n. Mos ē:dəres, ēd- u. -drəs, hier u. da -dris in Trier, Wittl, Bernk, Koch, Bitb, Daun, Prüm [:rəris Koch-Eller; in Prüm vielfach ēt(ə)res; in Bitb hier u. da :drəs Bitb-Rittersd NStedem (auch Trier-Newel) u. ā:- Bitb-Baustert Betting Bollend Geichl; īătəres Bitb-Speicher; id- Trier-Stdt, Bernk-Merschd; adərs Bitb-Mettend NWeis; eitrəs Malm-BurgReuland; ēdri(χ)smous Bernk]. — Vereinzelt kommen in diesem ganzen Geb. volksetymol. Entstellungen vor: ēgigs Saarl; ēdəhas u. ēt- u. ēdər- u. ētas Simm-Argenth Chümbdchen (u. ēdəs) Ravengiersbg Simmern; ēdərhęgs Merz-Nunk; īd- Bitb-Cruchten, Saarbg-Stdt (neben nīdər- u. īdəres); idərigəs Trier-Karths; ēdəregəs Trier-Schilling; stnhēgəs Birkf-Fischb; lęgsə Saarbr-Lauterb; ləriχs Koch-Eller; ęrărats Zell-Merl, Koch-Bremm; ęrats Kobl-Winning; stnərats Koch-Treis; tānętsər Koch; dęstəlχən Neuw-Rengsd; im Hunsr vielfach grinēdəs,

[Bd. 2, Sp. 52]
–d-  [grin-, kren-, krin-, gran-, griŋən-], s. Grün-; in Goar-OWesel dęrə dəs; in Wittl-Kaimt dīər ęrəris. — In OMosfrk von Zell-Traben Enkirch Burg nach N bis über die Ahr herrschen die Formen mit ęb-, ęw-, u. zwar wəs (auch :-) Zell (s. o.); in May, Ahrw meist ē:sębəs; Koch -bəs [ē:sęlbəs Ahrw-Hoschb; -ęrwəs May-Polch; -ęrbəs Wittl; tānwəs May-MüMaif Lasserg Löf]; bəs, ē-, –pəs Zell-Alf, Wittl-Binsf Gransd Landschd Piesport Dreis (p-), Daun-Gillenf OStadtf Katzwinkel (neben bəs) Nerdlen Strohn Tettschd, Koch-Urschmitt Meiserich (p-), Bitb-Herforst, Prüm-Steffeln; eibəs Daun-Wiesbaum; īəbəs Schleid-Dollend Blankenh; bəs Ahrw-Altenahr [ębərəs Zell-Blankenr; ęwęts Kobl-SSebastian, Ahrw-Walporzh; ēbesər Prüm-Reuth, Wittl-Seinsf]. — Das anschliessende LRip u. Nfrk hat durchweg fī·ə.rfō:s, –f:sχə, –vō:t (s. Fuss), auch RRip in MülhRh, Sieg durchweg; s. auch Vier-pfote, –knoch; in Schleid, Rheinb Eusk hier u. da fī:rbēn(χə), dem auf dem Westerw, Siegld fīrbn(ər), –gəbānts entspricht; doch dass dem grossen rip. u. snfrk. Gebiete auch ursprünglich irgend eine Vertretung von egedehse nicht gefehlt hat, beweisen folgende Formen: vē:rv:təjə ęstər, - Heinsb-Wassenbg Arsbeck, MGladb-Odenk, Erk-Wegbg, — js Heinsb-Süsterseel; ędęstər Kemp-Born; vī·ə.rpȳ·ə.təjə əstər Aach; ǫsę·ŋ.əlstər Neuss-Dormag; ǫs:lstər Neuss-Dormag Hackenbr, Sol-Leichl, Mettm-Haan, MülhRh-Brück, Sieg-Scheiderhöhe; ǫtę·i.lstər Sol, Wippf; ǫsęməs Sieg-Süchterschd Ägid; ǫsęməlts Neuw-SKatharinen; bēnǫməs Schleid-Dreiborn; heidhęksə Wippf-Biesf; ēlęnstər Malm-Meyerode; ęlts Heinsb-Schierwaldenr; s Heinsb-Breberen Neuhaaren Karken Bocket [im NBerg u. OBerg meist fīməltə mit vielen Var. (s. d.)]. — Im Klevld wərdęs, ę-, –tęs [ębərdęs, –dis Rees-Brünen; ęrdasəl Geld-Straelen; ękəltęsə Klev-Asperden; kəltęs Klev-Goch; dęst Klev-Uedem; ēkdęs Mörs-Xanten]; n. Ruhr ēkdęs, –dis [ēkdisəl MülhRuhr; wərdeisəl Rees-Schermbeck]. — Vereinzelte Benennungen s. noch bei Heckenschlicher, Heidschlange, Heidenläufer, Heidhexe, Steinbisser, Schiessotter, –lodder, Re(gen)moll, –melker, Kannenfimelster f. [m. Birkf-Idar]: 1. wie nhd. RA.: Oge as van Äwerdesse Klevld. Hen schmonzelt wie en Edres, die bei er Erber (Erdbeere) setzt Bernk-Morb. E wätzt de Zung wie en Ederes Trier-Mehring. Flenk wie en Eres Bernk-Neumag. En hat Etresse om Boch Kollern im Bauch Prüm-Dahnen. Dem es en Eideks iwer de Lewer gelafe Kobl-Moselw. Eidegs schlahn ein Kindersp Kreuzn. Der Neckn. derer von Saarbg-Weiten ist Weiter Eidres. Beim Anblicke einer E. singen die Kinder: Edrichsmaus, komm eraus, aus dem ale Lumpenhaus; wir bauen dir en

[Bd. 2, Sp. 53]
neies! Bernk-Wehlen. — Volksgl. Wenn de Eraris aus em Borem kimmt, ger et schi Werer Koch-Ernst, Allg. Tötet man eine E. durch einen Schlag auf den Kopf, so zappelt der Schwanz bis zum Sonnenuntergang Koch-Wirfus; schlägt man ihr den Schw. ab, so zuckt er bis S. May-Ruitsch; vor Schrecken fällt ihr der Schw. ab MülhRh-BGladb, Klev-Goch; die abgetretene Schw.spitze entwickelt sich zu einer jungen E. Goar-Carb. Aus den E sollen Schlangen entstehen Koch-Weiler; für giftig wird sie gehalten Düss-Erkr, Mörs-Wallach; sie bespeien die Beeren mit Gift Sol-Immigr. Eine E., gegen Abend gesehen, bringt Glück Kobl-Sayn; ebenso, wenn sie vor einem über den Weg läuft Altk-Seifen. Wenn man einer E. begegnet, stirbt einer aus der Familie Merz-Bachem. Sie zieht den Kühen die Milch aus den Eutern Koch-Lutzerath. Sie folgen einem ins Haus, wenn man Holz stiehlt Sol-Immigr. Den Kindern, die beauftragt sind, im Weinberge die abgeschnittenen Reben zu sammeln, sagt man: Räft noren sauwer, dir derft ken Ref leien lossen; dat geft lauter Eressen sos! Bernk-Dhron. — 2. dəs Wassermolch Simm-Laub. — 3. übertr. dęgs Karre ohne Kasten zum Holztransport, nur mit Storren; im Steinbruch kleines Wägelchen zum Transport für Hausteine Saarbr, Ottw.

eidechslich dęstələχ Neuw Adj.: zanksüchtig.
 
 
Eideck Kemp-Dülken m.: Schlag im Spiel, z. B. im Nachlaufensp.

Eideres = Eidechse (s. d); eielig = sicher, bestimmt s. eiwelich.
 
 
 PfWB Eifel fəl, ā-, ei-, ē- f.: die Gebirgslandschaft südl. der Kölner Bucht bis zur Mos mit der Schneifel u. dem Islik (Bitb). Die Hannerbescher, die n. der Schneifel Wohnenden, nennen das Gebiet südl. der Schn. E.; sie sagen: On der E. steht der Esel op der Dür, d. h. für sie sind die Eifeler rückständig, plump. Die E. gilt als unwirtlich u. rückständig; he komme mer us de Welt en de E. wenn man sich in einer unwirtlichen Gegend nicht auskennt Sieg-ODollend, Birkf; dat passiert nur en der E. Bo; de küt us der E. ein Rückständiger Allg. So alt wid ken Sau en de E. Sieg-Ölinghv. Klemm net över Börvenich (Dür-Bürvenich), söns fällste en de E.! — De E. bleit vom Abendrot MGladb; de E. glöht (lüt leuchtet) Jül-Boslar; wenn de E. lach, git et Ren, dat et krach MülhRh-Ensen, Sieg-Rheidt; wenn de E. blöht, get et Ren Düss-NCassel. — Der südl. des Duffesbaches gelegene Teil von Köln heisst E.

Eifeler m.: 1. Bewohner der Eifel. RA.: Ene E., de Peərd hät, ene Süəschter (Bewohner der Sürst in Rheinb), de ene Oss (Ochse) hät, on ene Nedderländer (Kölner Bucht), de nüs hät, sen drei ärm Lögge (Leute) MüEif.

[Bd. 2, Sp. 54]
Wann de Afeler de Hower robben, essen de Miseler (von der Mosel) Weinsobben Trier. Su stif wie ne E. Dür. — Ene E. steifer, unmanierlicher Mensch Rheinb; en E. Dröscher May-Kottenh. — 2. zur E. gehörig. RA.: Holzäppel sen Eifeler Weintrauwe Aden-Boslar. Wer elo on elei on ela nit kann, de kann kei Eiflisch Mädche han Ahr. Das es e Efelersch Pudder grob heraus alles sagend Saarbr-Sulzb. — 3. übertr. a. ēfələr [ēfəltər Sol] schwerer Pferdeschlag Allg.; auch en dubbele E.b. en goden E. starker Kaffee (scherzh.) Bergh-Heppend.
 
 
 NRhWB Eifels ēfəlts Eusk-Erp Wichterich, Bergh-Blatzh Bergh n.: das oberste Querstück am Hundspflug, das an beiden Enden je eine Öse hat, durch welche die Pflugleine geführt ist; ferner hat das E. an der Vorderseite (auf das Zugtier zu) einen Krampen; durch eine in diesen eingehängte Kette kann das Vorderteil des Pfluges gehoben oder gesenkt werden; im erstern Falle schneidet der Pflug weniger tief, im letzteren mehr tief. S. auch Hillfat Bergh.
 
 
 NRhWB eifer ēfər Bo, Sieg, MülhRh, Wippf, Waldbr, vereinz. in Rhcinb, Schleid, Bergh, Dür, Jül; eifəl Köln; ēwər Altk-Hellert Adj.: pur, lauter, nichts als; dat es e. Wasser; e Kröckche (Obstkraut); den fresse noch de Lüs van e. Dreck. — Neben e. steht in gleicher MA. ē:mər; s. eimer, amber.
 
 
 NRhWB Eifer Rhfrk uNahe aifər; sonst ęi-, ei-, wie auch Mosfrk; Rip, Nfrk īfər [Elbf īwər; Wermelsk ī:vər; Saarl fər; Dinsl-Aldenr īwər; NKlevld i-; Mörs-Neuk if-] Sg. t. m.: 1. Zorn, jähzornige Erregung; en den I. gerode; enen en den I. jage (brenge); den I. enfresse Rip, Allg.; rut wie ne Kribs van I. Rip; he bitt op de Täng van I. Nfrk; hür, ech wor em I.; ech hatt der en I. em Balg; dem schümp (schäumt) de Mul va I. Rip, Allg.; de basch bal van I.; us der Botz (Hose) sprönge für I. Rip; vun E. danzen (trappeln) Bitb, Allg.; ich hun esou en hemlichen E. op dich Merz; he kreg ne glöhdige I. op de Kerl NBerg, Allg.; I. on Grell enhan Monsch. RA : De hatt en E. en, dat e sech net mih losse konnt, — e sech beseckt, — e bal basch (berstet). Loss sech der I. jet lege! beruhigen Rip, Allg. Wenn den em E. es, da wess en net, wat en deht Bernk, Allg. Mer kann em E. enem de Kopp usrisse, äver em Gode net wedder opsetze Sieg. De Mann es em E. wie en Bauer, der en Joch zerbroch hat Bernk-Merschd. — 2. wie nhd., Fleiss; met ene hellegen I. in vollem E. Eup; doch ist diese Bed. im allg. nicht der MA. vertraut; viele MA. kennen sie überhaupt nicht, so Altk-Horhsn, Sieg-Ägid, Bergh-Hüchelhv, Prüm-Ihren, Neuw-Asb.

eifer-achtig īfərtəx Eup Adj.: fleissig. Eifer-beutel -bøgəl Sieg-ODollend m.: leicht

[Bd. 2, Sp. 55]
zorniger Mensch. Eifer-buckse -bots Sieg-Ägid f.: dass.