| NRhWB Grab Rhfrk grāp, Pl. südl. Kreuzn-Bruschd Kenau, Soonw -ęwər, –-, sonst Hunsr -ī-; Saarbr, Ottw, Saarl ö. Fahlschd Lab Schwarzenholz Ensd -āp, Pl. -wər; Saarl -āf [-a- in Becking Pachten Dilling Roden Fraulautern; graft w. Rehling OLimbg NLimbg Saarlouis Beaumarais Neuforw Überherrn], Pl. -wər bis einschl. Saarl-GrHemmersd Siersd, Merz-Haustdt Honzr Hargarten (-ę- ö. Schwalb Griesborn Derlen u. in Überherrn Bisten Neuforw Fraulautern u. n. Siersd OLimbg Dilling Rehling; Piccard hat -- u. -ęfdər]; Merz, Saarbg -āf, [Merz auch -ə-, Merz-Losh --], Pl. -ēwər innerh. Saarl-Fürw Eimersd Fremersd Biring; -ī·ə.- innerh. Saarbg-Eft Orscholz Kessl Sinz (ausschl.); sonst -ē:-; sonst Mosfrk -āf [Koch-Hambuch --, Pl. -ęwər], Pl. -wər [Bitb -ē-, –ēă-]; Rip, Eup, SNfrk -āf [im snfrk. Trübungsgeb. --, –ōə-], Pl. durchweg -ā:vər [selten -:-, -ēə-]; Berg, Ruhr, Klevld -af, Pl. -āwər, –-; im Geb. der Schärfung Dat. Sg.- ā:f (auch fehlend); Demin. -bχə, –fχə, –kə [-ę- Eup, SNfrk, Klevld] n.: 1.a. wie nhd.; et Gr. für den N.; enen en et Gr. legen; en Gr. machen α. ausgraben, was in der Regel von dem Dudegräwer geschieht, im Hunsr aber noch vielfach von den nächsten Nachbarn oder reihum im Dorfe; β. das Gr. schmücken, in Ordnung bringen; en Gr. graven; et Gr. zoscheppen (zuschaufeln); mer geht op et Gr. ans Gr.; derjenige, der ein Familiengrab besitzt, sagt wohl: He hammer us Gräver Rip, Allg. RA.: E Gr. es gege mich e Kaffekränzche ich bin unbedingt verschwiegen Köln. He hät seng ege Gr. gegrave ist seines Unterganges selber schuld Rip, Allg. De Schlessel of's Gr. lege auf den Erbanteil verzichten Saarbr-Sulzb. Wer sei Motter schleht, dem wächst de Hand aus dem Gr. eraus Bernk-Crummenau, Allg. Heə steəht met enge Foss e je Gr. Aach, Allg. En aulen Mann es en M. van einem Dag; he geht met einem Beng im Gr. NBerg. Allen (allein) be en Duden em Gr. Koch-Lutzerath. Er sieht aus, wie wann er scho drei Da o drei Nat em Gr. gele hätt Trier-Mettnich, Allg. Wann he dat wöss, e drihde sich em Gr. eröm Dür, Allg. Zu dem, der ein loses Maulwerk hat: Dau kres die Maul em Gr. noch kabot gehaue Kobl. Enen en et Gr. brenge durch Ärger Rip, Allg. Jet met en et Gr. holle (nenn) Rip, Allg. De Jungen wasset [Bd. 2, Sp. 1331]
(wachsen) in de Höchde, un de Ollen in et Gr. Ess, Rees. Dem Frommen rent's (regnet es) in sei Gr., dem Schlechte uf de Hochzeitsdag Kreuzn-Seesb. Do lüjen (läuten) se en Dojen in (op) et Gr.; ik wass mij all minne Wratten (Warzen) af indem man dieses während des Gr.-geläutes sagt, wäscht man die Hände in fliessendem Wasser Meiderich, Nfrk, Rip. Hä, den Dot sprengt öwer min Gr.; sprengt hej drin, es et gedohn met min! beim Empfinden eines Schauers Emmerich. Van der Weg (Wiege) bis tom (zum ) Gr. mott der Mensch en Schreiner han Wermelsk. Enen to Gr. brengen Geld. Den leit (läutet) den Esel ze Gr. von einem, der auf einem Stuhle sitzend mit den Beinen hin- u. herschwenkt Trier, MGladb-Rheind. Hei lut et zom Duət, hei lut et zom Gr., weisch mich alle die Fratzele af Aach. — Wenn die Kinder Gräber machen, stirbt bald einer Saarbg; fällt das Gr. früh ein, ebenfalls Wend, Ottw. — b. et helleg (heilig) Gr. Darstellung des Gr. Christi in den kath. Kirchen in den Kartagen Kemp, Rees. Wenn et usem Herrgott en et Gr. rent (regnet), dann hält de Iərd (Erde) ken Föchtegket Köln-Poulh. — 2. übertr. Aufsprung im Brote Waldbr-Hahn. PfWB Grab- in der Zs. wie –mal, –rede, –schrift nach dem Nhd., sonst: Grab-apfel -ab- Wittl-Muhlb m.: A.sorte. Grab-blumen Saarl-Wadgassen Pl.: in der Wend.: Die hat schun Gr. uf de Hänn gelbe Flecken. Grab-grün -ē- Meis-Lauschd n.: Immergrün, vinca minor. PfWB ElsWB LothWB Grab-loch Saarbr, Saarl, Neuw-Datzeroth n.: 1. Grab. — 2. m. Totengräber Saarl-Berus. Grab-mächer -- Altk-Birken, Sieg-Leuscheid m.: Totengräber. Grab-stein (s. S.) Allg. m.: nach dem Nhd. Rätsel: Löchte, l., Lämpken, steht op Kösters Kämpken, hät ken Bott (Knochen) of Ben, steht dor ganz allen Dinsl, Rees. Gräber-blume -blū:m Trier-Mehring f.: Strohblume. Gräber-reis Koch-Meserich n.: dem Geistlichen, der Allerseelen die Gräber auf dem Kirchhofe einsegnet, in Form eines Bundes selbstgesponnenen Leinens gegeben. Graben Rhfrk -āwə Sg. u. Pl. [Saarbr Pl. --]; -āw- geht an der Saar bis einschl. Saarl-GrHemmersd Siensd, Merz-Ficking Haustdt Honzr Erbring Hargart; -ə-, –·ə.- innerh. Saarl-Fürw Eimersd Fremersd Biring u. nw. Saarbg-Trassem Freudenbg Castel über den Hochw nach Trier hinein; -ū·ə.- innerh. Saarbg-Eft Hellend Orscholz Kessl Sinz (ausschl.); -:- von einschl. Merz-Silwing Mond Menning Merching Riml im Süden bis Merz-Büschd Tünsd Keuching, Saarbg-Weiten Hamm OZerf Hentern über den Hochw ins Ruwert; -ō:- Merz-Mettlach Keuching Saarhölzb; Trier bis Bernk, WEif -- [Koch, Zell -ǫ-; Bitb Sg. -ōăf, Pl. -wən; auch Saarbg hier u. da -:f, [Bd. 2, Sp. 1332]
Pl. -wən]; Rip, Berg -ā:və Sg. u. Pl.; NWNeuw (kurköln.) bis Sieg-Ägid -av-; Eup, Monsch, Aach, Jül, Bergh, NKöln, SNfrk Sg. -ā:f, Pl. -və; Klevld -āf, Pl. -vəs; Demin. Rhfrk -bχə; sonst -f-, –:-; Nfrk -ęfkə, –- m.: 1. wie nhd.; ene Gr. grave, mache, anlege. opwerfe Rip, Allg., — schmiten, opmaken Gummb, — ufziehe Simm. RA.: Olde Graves opgrawen alte unangenehme Vorkommnisse hervorholen Emmerich. Wie de Miərz (März) de Gravere fingk (findet), su lätt (lässt) he se mit oder ohne Wasser, so den ganzen März hindurch Bo-Volmershv. Erst de Pip an on dann et Perd üt de Gr. Mörs-Xanten, Rees; en Pif an, sät Krölls Kobes, on dann .. Kref-Osterath. Dat sieht us wie en nem Gr., alles drunger (drunter) un drüver Köln. Loss emol eremgohn, hat den op em Rad gesot, dou hat en em Gr. gelen (gelegen) Saarbg-Faha. Loppt nit in twe (siəve) Grawes glick! nicht zu hastig! Rees, Klev, Geld. Wonneh son (sagen) sich Berg on Dal guden Dag? Wenn e Bockeligen an (in) e Gr. fält Trier-Mehring. He ös de domm, öm lans enen drögen Gr. de laupen (da versüpp he noch dren, da krigt hen noch ene nate Fot) Kref, Kemp, Mörs. Er is noch nit iwer de Gr. über alle Schwierigkeiten Simm. — 2.a. Beet für Rebsetzlinge; op Gr. zetze Ahrw-Rech, Trier-NMennig. — b. Rinne im Felde infolge Regengusses Allg., oft Gräfchen. — c. kleines, stehendes Gewässer; Dörpgr. Kref-Willich, Mörs-Orsoy Milling, Ess-Caternbg, MGladb-Rheind. — d. Bach (dieses Wort fehlt dann völlig; s. Bach) Mörs-Orsoy (der Kuhportsche Gr.) Friemersh Bönninghardt (de schwatte Gr.), in Dinsl n. Spellen Vinkel Obrighv Hamminkeln Ringenbg. — e. Kanal Saar. — f. Bergschlucht Trier, Bitb, Daun, z. B. den Hettiger Gr. Schlucht bei Bitb-Hütting; teschent de Gr. FlN Trier-Welschbillig. — 3. Rille in andern Gegenständen, z. B. Gräfche en de Bodder drecke Neuw; Gr. in de Hänn Schrunden Nahe, Simm; Stirnfalten ebd., Saarbr, Trier-Züsch, Altk-Mudersb. — 4. Strasse, im ehemaligen Stadtgraben angelegt, Gr.strasse, z. B. Aach (Friedrich-Wilhelm-Platz), Dülken, Kempen, Klev-Calcar; dat es ne rechte ale Gr. unordentliche Haushaltung, alter Krämpel, genannt nach dem früheren ‘Alten Gr.’, jetzt Eintrachtstrasse, wo früher übelbeleumundetes Volk zusammenwohnte Köln. Graben-beil Simm, Zell, Altk, Siegld, Schleid-Schöneseiffen, Mettm-Wildenbg n.: B., aus Hacke u. B., mit dem die Wiesengräben ausgeschnitten werden. Graben-garten Kemp m.: ein auf der Stelle des früheren Stadtgr. angelegter G. Graben-grille -jre·l. Dür-Girbelsr f.: Feldgrille. Graben-häuchen -hęiχə Simm-Castellaun n.: -beil. Graben-klif Klev n.: -rand. Graben-krischer Kreuzn m.: scherzh. Schreihals.[Bd. 2, Sp. 1333]
Graben-messer Simm-Laub n.: -beil. Graben-schmisser -e- May-Collig m.: scherzh. Schnaps. graben Allg. Infinit. wie Graben; Rhfrk dau grbt [2., 3. Pers. Sg. Präs. mit u. ohne Umlaut, also e grbt u. -ā-], Part. Kreuzn gəgrābt, Birkf, Simm -āp; Mosfrk dou grfst, –ē(ă)-, Prät. grū:f, –ō:-, Conj. -ī:-, –ē:-, Part. gegrwən usf. s. Graben [-ft Bitb-Dudeld]; Rip, Berg dū jr:fs u. -- (im gleichen Orte) [LRip von Prüm an -i-, –e-; Aden-Liers -ī-; OBerg -īə], Prät. grō:f, Conj. -:-, Part. jəjrā:və ; SNfrk eχ jrā:f, dū jrēəfs, –īə-, –ę-; Prät. -ō:f, –o·u., –ǫ u.-, Conj. -:-, –ø·y.-, -·y.-; Klevld ek γrāf, γe γrāft, Part. γəγrāwə st.: 1. techn. Ausdruck. a. der Landwirtschaft. α. em Garden gr. mit dem Spaten stechen; seltener den G. gr.; dafür meist den G. (möt der Schöpp) ömgr. (Klevld spaje); noch su on su vill Jän (Abteile) ze gr. han Rip, Allg. RA.: He hät en Stemm, för em Gard gr. te gohn MGladb-Odenk. Gr. un Hacke mät (macht) schmale Backe Köln, MGladb. — β. em Wengert gr., den W. gr. fünfte u. zugleich schwerste Arbeit im Weinberg im Winter oder Frühjahr; je nach Lage, Bodenart u. Zeit wird das Gr. verschieden bezeichnet: auf Balken gr., gleichgr. (rühren), laatergr., wintergr. oder stülpen; grawen, rühren, schiffeln oder raumen; gr., rühren, schuffeln, zuhauen (anholen); Winter-, Frühjahr-, Sommergr. RA.: Mer ment, er gäng in de Rott gr. zum Roden in den Weinberg, ein solch grosses Butterbrot nimmt er mit Nahe. We well howe (haben), de mus gr. Bernk. — γ. Kartoffeln gr. αα. behäufeln Simm-Sabershsn, Goar, Aden-Fuchshf, Ahrw-NHeckenb. — ββ. mit dem Karst ausmachen Allg.; mehr dafür ausmachen, ausduhn. karsten. — b. eine Grube gr. Allg. RA.: Wer andern en Grof gräf, es en Grondärbeder odder en Dudegräver Köln. — c. no Jsesten (Eisenstein) gr. Rip, Allg.; Kohlen gr. Saar, Wormgeb, Ruhr. RA.: Gelt, de grabscht Kolle? wenn einer an der Nase arbeitet Saarbr, Allg. — d. ene Dass (Dachs), Fuss (Fuchs) gr. in seinem Bau aufstöbern durch Ausgr. Allg. — 2. übertr. niederkommen, in Geburtswehen liegen, von der Wöchnerin; se es am (an't) gr.; se hät gegrave; bei N. han se dis Nach gegrave Aach-Merkst Warden, Geilk, Heinsb. — Abl.: die Graverei, dat Gegrafs, sech zergr. PfWB ab- graben: 1. eine Unebenheit durch Graben beseitigen; de Rech (Abhang) muss ofgegrowen weren Mosfrk. — 2. einem das Wasser a., wie nhd. Allg. RA.: Du kannscht mer es Wasser net a.! mich nicht schädigen Saarbr. auf -graben: 1. etwas a., ein Grab, einen zugeworfenen Brunnen, Teich udgl. wieder öffnen durch Entfernung der Erdschicht Allg. RA.: Olde Grawes opgr. alte, unangenehme Vorkommnisse hervorholen Rees. — 2. die Erde a., [Bd. 2, Sp. 1334]
durch Graben lockern, stets mit der Vorstellung, dass ein bis dahin fester Boden neu gegraben wird (der Graben wird gegraben) Allg. aus -graben: 1. etwas a. a. aus dem Boden herausgr.; en Bom usgr. um ihn zu versetzen; doch meist usmache; einen Grenzstein a., doch meist usmache, –schmisse, –werpe; Erze usgr., meist einfach grave Rip, Allg. — b. en Kul (Kaule, Grube) usgr.; et Fundament u. nach dem Nhd. Rip, Allg. — 2. einen a. a. einen Toten a., exhumieren Allg. — b. einen Verschütteten a. Allg. — c. die kleinen Kinder werden von der Hebamme usgegrave (nicht vom Storch gebracht) Aach. — d. Füchse, Dächse a., aus ihren Höhlen Allg. — e. etwas a., Verschollenes wieder ausfindig machen Allg. be -graben: 1. einen b., beerdigen (letzteres Wort fehlt) Allg. RA.: Met drei Here b. gen bei einem Begräbnis erster Klasse, ein Zeichen des Reichtums Trier, Allg.; et as noch kä Hauderer (Fuhrmann, Vehhändeler) mat dr. H. b. gen sagen diese, um anzudeuten, dass diese Stände selten zu Wohlstand kommen Eif; den es mät de vollen Topp b. Emmerich. Wenn der twei erste Klass b. worden, dann stirft ok gau (schnell) de dridden Rees. Ten Ärmste b. worde so arm, dass die Gebührnisse des Begräbnisses nicht entrichtet werden können; übertr. herkömmliche Gratifikationen bleiben aus, z. B. wenn dem hausschlachtenden Metzger nicht früh genug ein Schnaps gereicht wird, sagt er: word dat Ferke ten Ärmste b.? Klev, Rees. We sech duət werkt, wörd onger der Galg b. Kemp, Dür. Wenn de net alt wells werde, moss de dech jongk b. losse Rip, Allg. Weə bestad (getraut, verheiratet) es, des es noch lang net b. Aach, MGladb, Dür. Freud satt, sät et Kengk (Kind), morge wörd mi Moder b. SNfrk (o. O.). Den sind se ok et B. vergeten er sieht aus wie der lebendige Tod Mörs, Klevld, Ruhr. Do leve, dat es esu got wie b.; do (en der Gend Gegend, en dem Hus) möch ech net b. sen nicht abgemalt sein; loss dech doch b.! abweisende Antw. Rip, Allg.; geh hem; loss dich b. mit deine Gescheidigkät Hunsr; du kams dich mar b. lote Nfrk, Allg. En Wer (Wetter, so wüst), näs du (als da) Grlttje (Möhke) b. wird (es) Klev, Geld. Do lit en duden Hongk (toter Hund) b. gesagt, wenn man strauchelt Bo-Alfter; he lit ne Spellmann b. Dür. Do let den Hond b. so ist die Sache Mörs, Rees; witen (wissen), wo der H. b. lit NBerg. E get no Fredeborg (Freudenburg) b. man trauert nicht viel um ihn Bitb-Geichl. — Beim B. singt der Pastor: wat hät der Duəde os vermat (vermacht)? der Küster antwortet: Dir en Kruən on mir en Quart Rheinb-Queckenbg. We weit (weiss), winnih (wann) dat ich sterwen sall? Sterf ich dann, dann ben ech dut, b. se mech em [Bd. 2, Sp. 1335]
Morgenrut (onger Rusen rut, för de Kerkendör), poten (pflanzen) drei Lelien op min Graf, kömmt ne Bur on plöckt se af; Bur, lot de Lelien stonn, die hant dech nicks gedonn! aus einem Kinderld. Mettm, Rees. Bim, bam, de Glock is krank, et let (liegt) e dorer Mann im Schank; wer well en dann b.? Die Spatze un die Rawe; wer well en dann besenge? De Scheilerkenn von Benge Birkf-Idar, — es Gredel vun der Weilerbach, hot sich halwer dot gelacht Saarbr-Gersw; bumbam, Birebam, am (im) Keller leit en dugden Man; moar get en b. mat siewen schwarzen Rowen; bimbam, Birebam Bitb. — Rätsel: Et woər ene Mann b., ärg dep (tief); he woər äver net em Hemmel on och net op der Eərd on kos (konnte) och net gefonge (gefunden) werde Jonas im Bauche des Fisches MGladb, Rees. Et es en Fra gesterf, on en Kuəb (Rabe) hät op hire Feisse (Füssen) gestann, o wenn se noch ä (ein) Wuərt gesot (gesagt) hätt, wär se net b. gen beruht auf der Verwechselung der Pron. hire u. se u. auf der Selbstverständlichkeit, dass eine Sprechende nicht b. wird Merz-Saarhölzb. Hem, sei (sagte) Gies, du lefde noch; hei oət (ass) enen Peckelhäring, du hei dot woər, en dronk e Glas Bier, du hei b. woər (hei = Häring) Geld-Nieukerk. — γ. Volksbr. s. bei Leiche. — 2. etwas b. a. in die Erde graben; de Feg (Nachgeburt) en de Garde b. Rip, Allg. RA.: He es krank am Schaff (Schrank); et git vill ze fäukele (hätscheln), äver winnig ze b. zu essen; es herrschen dort ärmliche Verhältnisse Köln-Stdt; de ganze Wek (Woche) krank on Sonndags necks to b. Mörs, Rees; sess (6) Dag krank, den sewenten nicks te b. Wermelsk; all me Lewen duət on se Lewen nicks te b. Remschd. An (in) em weisse Berg, do leit (liegt) en gel Blom b., wen de g. Bl. wellt hun, de moss de ganze Berg emgrowen das Ei Bitb-Biesd. — Die Kirmes, Fastnacht, Hochzeit b. s. unter diesen Stichwörtern. — b. Kartoffeln b., mit dem Karst behäufeln Neuw-Altwied Gladb Heimb Weis. bei -graben: noch etwas hinzugraben Rip.durch -graben: 1.a. durch eine Strecke hin graben; he mosst er d. Rip, Allg. — b. eine Strecke d. , durchwühlen Allg. — c. bis zu Ende graben Allg. | |