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glucks bis Glühicht (Bd. 2, Sp. 1285 bis 1289) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
glucks glucksen ausglucksen gluckstern glühen anglühen verglühen glüh-ächtig Glühärschchen Glühbirne Glühbolz Glüheisen Glühkolben Glühkupp Glühküppel Glühlämpchen Glühlaterne Glühlicht Glühnase Glühstrumpf Glühholz Glühwürmchen glühdig Gluhe glühig Glühicht Gluhn Glummes Glumster Glun I Glun II glunkern glunnen Glunsch glunschen I glunschen II glunschen III glunschen IV Glunsche glunsten Glunster glünzeln verglünzeln glupsen Glur gluren glusen Glust glüstig Glut glutig glütig glutschen glutsen glutt Glutt-fresser gluttfressig Gluttmaul Gluttschnüsse gluttschnüssig glutterig ver-glüttert gluttig Gluttig-keit Glutz Gnade Gnaden-brot Gnadengrümmel Gnadenmürbelchen gnädig gnügen Gobbel Göbbel I Göbbel II Göbbel-mühne Göbbelwagen Göbbelingchen gobbeln Gobbel göbbeln begöbbeln vergöbbeln Göbbel Göbbels Göbbels-birne Göbel I Göbel II Goben Goch Göche gochen abgochen Gockel gockelig Gocke Gocker Gocker-liese Gockerich gockerig Gockert | PfWB ElsWB LothWB glucksen schw.: dieses Geräusch verursachen, beim Ausströmen u. Trinken; de [Bd. 2, Sp. 1286] aus- glucksen: nach Neuigkeiten aushorchen Prüm-Burb. gluckstern schw.: 1. glucksen Gummb-Hombg. — 2. verlegen lachen Gummb-Müllenb. NRhWB an- glühen : anglimmen Klevld.ver -glühen: verglimmen Allg. glüh-ächtig -ø·y.ətix Selfk Adj.: glühend. NRhWB Glüh-ärschchen γlrskə Mörs, Rees; -:rkə Duisb; jl:n:χə Dür n.: Johanniswürmchen, Leuchtkäfer. — Für gerötete Nase scherzh : Glüh-birne (s. S.) Kobl, Altk, Gummb, Glüh-bolz Dür, Glüh-eisen -ī:zər MGladb-Rheind, Glüh-kolben -·l.w- Ahrw-Löhnd, Elbf, Düss, Mörs-Veen, Glüh-kupp -o- Sol-Höhschd, Glüh-küppel -y- Klev-Cranenbg, NRhWB Glüh-lämpchen Saarbr-Scheidterbg, Glüh-laterne Ess-Rellinghsn, NRhWB PfWB Glüh-licht Saarbr-Dudw, Kobl-Güls, PfWB Glüh-nase -ns Wesel, Glüh-strumpf -mp Trier [dazu sind die Bed. nach dem Nhd. bekannt]; dazu noch folg. Zs.: Glüh-holz Verbr. n.: in der Dunkelheit glühendes, moderiges H. Glüh-würmchen bezeugt in Kreuzn, Birkf, Saarbr, Merz, May, Bo, Köln, [Bd. 2, Sp. 1287] glühdig s. glühig. NRhWB Gluhe j(ə)lō:n Neuw-Buchholz, Schleid-Blankenh Marmag, Monsch-Witzerath Sg. t. f.: Glut, bes. die noch glühenden Holzkohlen nach erloschener Flamme; gle·i.ə n. ein wenig Glut Saarl-Beaumarais. NRhWB PfWB ElsWB glühig (s. die Vokalgestaltung bei glühen) Rhfrk in Kreuzn, Simm, Goar glīnĭχ; Zell, Koch, Kobl, Neuw (u. -:-), Altk, Siegld (daneben glēnəndeχ) -ē:n-; Wend, Saar, Mos bis Bernk, WEif bis Prüm -īd-, –ī:-, –e i.-, –ē:-; [Saarbr-Püttl -id-; GrRosseln -ūd-; Saarbr (o. O.), O u. SO Saarl, Ottw, Wend-Remmesw, Birkf-Idar (-eĭr-) Herrst, Simm-Crastel Schlierschd, Bernk-Rhaunen, Zell-Raversbeuren -īr-]; Mayf, ODaun jəl:nəliχ; Rip jl:nĭχ; OBerg -ȳ(ə)-, –øy- [-:dĭχ Malm-Bütgenb Vith, Bergh-NEmbt, Dür, uWupp; -:ndiχ Eusk, Sieg-ODollend, Köln; jəjø·y. (-lø) u. jelø·y.nətəχ (-achtig) Aach]; Eup γlø·y. u. γlø·y.əx; NBerg jl:nəχ, –-, –ȳ·ə.- [Elbf -ntəχ (u. -həntəχ), Mettm, Ess; -ndəχ Sol; xlȳ:nəx MülhRuhr, Lennep; jl:d- Düss]; SNfrk in Grevbr, MGladb, Neuss jl:nəχ, sonst -ø·y.əndiχ, –·y.-; -ȳ·ə.-, –yj-, –:j-; Seltk auch jl:; Mörs -ø·y.nĭχ; Klevld γləndəx, –- [u. l-; n. Ruhr auch -niχ, –-] Adj.: 1. von in Glut, Hitze versetzten Gegenständen. a. glühend, rutgl. [glitzegl. Neuw-Isenbg]; gl. Iser, en gl.ə Bolzen Rip, Allg. RA.: Su gl. wie die Hell (Hölle) Altk; en de gl. H. kommen Allg., — en et gl.ə Für Rip, Allg. De es bang wie gl. Eise Neuw-Dattenbg. Do häste gl. Eise angepack dich in eine Sache gemischt, welche dich sehr gereuen wird Eif, Rees. De löt nüs lige wie gl. Ise on Müllesten der gewohnheitsmässige Dieb Rip, Allg. (s. Eisen). Hea greilt net, un wann der Deiwel mat der gl.ən Eisendir do stihn Bitb-Rittersd. De läscht sich e gl.ə Droht dorch de Arsch ziehe der Geizige Simm-Laub. Dat es met en gl.ə Nold genihnt schlecht genäht MGladb-Rheydt Giesenk, NBerg. De hot en gl. Platt em Leif der Trinker oder der grossen Durst hat Bernk. Ech mak der Schlössel gl. wenn man einen unerwünschten Besuch erwartet Düss. En de gl.ə Reng beisse misse so suchen die ältern Schüler die Neulinge zu ängstigen Wend-Remmesw. Se jöckten (liefen) doher, als hätten se en gl.ə Schwamm em Nacke Köln. Op gl.ə Kolle setze Rip, Allg. Augen wie gl.ə Kollen Sol. Dem wörd der Bockseboəm (Hosenboden) gl. der das lange Sitzen nicht gewohnt ist Kref. Mer mant (meint), den hätt e gl.ə Forz em Leif Trier. Der soll se allegoren gl. hollen! Verwünschung Trier; hättst et gl. im Leif! Bernk-Neumag; dat moss och nouch gl. [Bd. 2, Sp. 1288] [Bd. 2, Sp. 1289] Glühicht glē:dĭχt Bitb-Wiersd Sg. t. f.: Hitze.
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