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Atzel bis atzeln (Bd. 1, Sp. 292 bis 294) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Atzel Atzel-auge Atzelbeere atzelfrech Atzelnest Atzelneunmörder Atzelschwanz Atzelspecht atzeln beatzeln Atzeler atzelig ätzen atzen Atzert Atzel-maus Atzeltraudchen atzen ätzen abätzen Ätz-futter Ätzkammer Ätzsült Ätzwasser Ätzel atzeln atzi Atz-ke Atzmann au au äu Au I Au II Au-schaf Aulamm Auschelle Au Äu Aubade Aub-chen Auber Äuber Äuberskindchen Äubersput Äubersschnapp äubern Auberge aubsen auch aucht- Auder audern Audes audessen Audi Auditor Audomarus Auel Äuel Äuelkopf äuelig äuen Auer Auer-hahn Auerhuhn Auerjünchen Aues auf auf-an auf-ein aufeinander aufen Aufer äufern aufere Aufes Auge Aug-apfel Augbra Augbra Augbrade Augbrade Augbraun Augen- Augenausstosser Augenausstecher Augenbart Augenbekaukelei Augenblatz Augenblick augenblicksch Augenblume Augenbogen Augenbrauen Augenbutter Augendeckel Augendetschel Augendiener Augendoktor | [Bd. 1, Sp. 293] PfWB Atzel-auge n.: Hühnerauge am Fuss, Leichdorn. Atzel-beere Kobl-Vallendar f.: Eberesche. atzel-frech Wend-Simm Adj.: sehr frech. PfWB Atzel-nest n.: Elsternest. Aus eine Atzelenescht kommt doch ke Kanarchelchesvuchelche Kreuzn. NRhWB Atzel-neunmörder atsəløymərdər Kobl-SSebastian m.: der Würger (Vogel). Atzel-schwanz m.: RA.: Sei Maul geht wie en A. Simm-Schlierschd. NRhWB PfWB Atzel-specht ebd., Meis-Lauschd m.: Buntspecht, Gimpel. atzeln Allg. bis zur Mos, Westerw; dann Koch-Laub Lutz, Ahrw-Immend Arenbg schw.: 1. etwas a., stehlen (euphem.). — 2. (sich) a., (sich) zanken, disputieren; sich raufen, schlagen, dass die Haare davon fliegen Westerw, Monsch-Kalterherbg. — Im Scherz mit einander ringen, von Verliebten Neuw-Rodenb. — Abl.: die Atzel(er)ei, dat Geatzels. be -atzeln: einen, sich b., bespritzen Kobl-Kapellen. PfWB Atzeler m.: 1.Dieb Saarbr-Malstatt. — 2. Streitsucher Monsch-Kalterherbg. atzelig bis Mos Adj.: 1. intelligent, geweckt, lebhaft; ungestüm, bes. von Kindern, die durch ihr Geplapper die Erwachsenen erfreuen. — 2. frech, diebisch, ungestüm im Verlangen. — 3. atzelig Aən Leichdorn Merz-Saarhölzb. ätzen ętsən Trier-Issel schw.: rätschen, von der Elster gesagt.atzen Saarbr, Kreuzn-Strombg, Goar-Camp, OLahnst, Trier-Waldrach, Prüm-Arzf, Neuw-Leutesd, Westerw, Siegld schw.: stehlen (euphem.); Obst stehlen, naschen. [Bd. 1, Sp. 294] NRhWB PfWB Ätz-futter ęts- Saarbr-Sulzb n.: besonders nahrhaftes und saftiges Grünfutter, Hafer und Wicken untereinander. Ätz-kammer Kemp-Süchteln f.: Spind, Speisekammer. Ätz-sült -søylt Mettm-Haan n.: Grasplatz im Walde, an dem für Rehe Salz vergraben ist. Ätz-wasser n.: Scheidewasser, nach dem Nhd. NRhWB Ätzel ętsəl Saarbr-Feching m.?: eingezäuntes Grasstück, aus welchem gewöhnlich Grün zur Ätzung des Viehs gefüttert wird. atzeln Köln, Aach schw.: 1. essen; es sich schmecken lassen. — 2. Kinder füttern.
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