| NRhWB Ameise Formen: męts, ē- Saarbr, Saarl-Dilling Pachten Rehling, im N. entlang Saarl-Diefflen Piesb Aussen, Merz-Büschf Lockw, Trier-Mettnich, im S. an der oNahe, in deren S. sich die Form hält [amęts, ā- Ottw-Wiebelsk Schiffw Wellersw; məs Saarl-Hüttersd; ē- Saarl-Bilsd; stmęts Ottw-Spiessen, Wend-Remmesw]; męsəl ö. Wend-Heimb Berglangenb Linden Mettw Thalichtenbg Ruthw [nur in einem schmalen Streifen am Glan durch mętsəl unterbrochen], Birkf, WSimm über die Mos bis Wittl-Cröv im W. s. der Mos bis Bernk-Bernk Longkamp Wederath Hundhsn Morb Morschd, Trier-Braunshsn, wo die Form auf das von Saarl aus nach NO. strebende męts-Gebiet trifft. W. dieser Linie im WMosfrk zχ-(zāχ-)məs [vereinzelt zχaməs Merz-Keuching, Trier-Euren Conz, Bitb-Fliessem Moetsch, Daun-NWinkel, Prüm-Pronsf, Bernk-Dhron; -ūməs Bernk-Neumag, Koch-Landkern; -nəs Saarbg-Borg Besch Eft Freudenbg]; m(ām-)bisər an der uNahe (Heimgebiet); węntsəl n. davon in einigen Dörfern um Simm (Riesw Ravengiersbg Mutterschd Argenth Schnorb); męntsəl (a-) in OSimm-Reich Laub Bub Riegenr Kisselb Mörschb Wahlb [mętsəl am Rande dieses Gebietes in einigen Orten Roth Göder Ebschd]; mts (-meits, āmts, –tsəl) in Goar w. Perschd Langschd Heuschhsn bis zur uMos von May-Hatzenp Brodenb an; humātsəl n. davon im Mayf innerh. Lasserg Mertloch Collig Gering Kehrig Allenz Hausen Ettring Ochtend Lonnig; hubtsəl n. davon innerh. May-OMendig Thür Kruft Kretz Plaidt Nickenich; btsəl n. davon in May-Wehr Glees, Ahrw-Brohl, May-Kell Eich Namedy; urbtsəl n. davon in May-NLützing Burgbrohl Wassenach [Ahrw-Brohl humeits; May-Trimbs Wierschem humāts; Neuw-Leutesd beits; [Bd. 1, Sp. 161]
Neuw-Unkel beitsəl, Neuw-Hammerst mbeits]; brməs die Orte s. u. n. der Nette bis Ahr, SRheinb [w. des Mayfeldes in der WEif zēχōməs (s. o.); Koch-Laub, May-Weiler Münk zēχhanəs; Zell-Senh zeihǫməs]; zekməs (ǫ-) LRip bis zur Roer [in Aden Schwanken, z. B. Engeln zēχǫmənts u. zek:tst; Sinnb zekǫmənts u. br-; Köln, Bergh, ODür vielfach mit andern Ableitungssilben: Köln zekm; Köln-Widdersd -mənster; Köln-Kendenich -ǫmstər; Bergh-Bedbg Pütz -ǫməlstər; Bergh-NEmbt -ǫməntsəstər; Dür-Geich zeksmstə; Sieg-Sieglar Troisd zekǫməstə; Sieg-Scheiderh -məs; Monsch-Mulartzh zekədǫməs]; zχməl (-ęmol, –iməl) rrhein. s. Wied; zχhęməlts zu beiden Seiten der mSieg; zekęməs (u. seltener ęməs für sich) n. davon in der Sieggegend [Neuw ǫmets, a-; Neuw-Hardert hǫrbeis; Neuw-Dattenbg zekǫwęntsəl; Altk-NErb Helmengen rǫshęməlts; Altk-Birnb pitshęməlts]; sēk:s, –ǫ·ə.- (Pl. -:stər) oRoer, uInde, Grevbr, WNeuss, MGladb bis w. dicht an Erk, im N. bis Kemp-Dülken, Kref, zēkǫ·ə.m w. davon im SNfrk bis zur Roer; ǫ·ə.mzēk w. davon im SNfrk, hinaufgehend bis ins WRip (WJül, WAach, Eup, NMonsch) [Erk-Merbeck ǫ·ə.məzekəltər; Eup-Raeren uəməzēk; Eup-Stdt huməzēk; um Erk-Elmpt O u. NCrüchten, Kemp-Brüggen Amern Dilkr Mischung von zēkǫ·ə.s u. -ǫ·ə.m]; zēk(s)ęmp, –ęmpəl, –ęmpəlt(ə) n. Kemp-Kaldenk, Geld-Leutherh, Kemp-Breyell Hagenbr Hagen Vorst SToenis, Kref, die Niers aufwärts bis Geld-Wetten; ęmp, mpt(ə), emt von Geld-Weeze Kevelaer Wienedonk Issum ins Mörsische; zēklęmpən, –lęmər im Klev s. der uNiers; -lęmpt ö. der uNiers; impzēk (im-, emzēk (-zeik)) n. Kref-Strümp Oppum, Mörs-Rumeln Kaldenhsn über den Rhein über Düss-Wittlaer zur uRuhr; zēk- (zeik-)im (-iməl, -iməlt(ə) uRuhr bis zur Lippe [MülhRuhr imzeikəltə u. zeikiməltə; Duisb empəzeikə]; amp n. der Lippe [an der westf. Grenze hier u. da migamp(əl)]; emzēk(əl), emzīkəl s. der Ruhr in NMettm, SDüss-Ld, Ess; sēk(s):m, –:məl, –:məs s. davon in SMettm, SDüss, Sol, MülhRh, Wippf, Gummb, sich lrhein. in ONeuss bis nö. zu MGladb hin als zēk:məl fortsetzend [in Sol, MülhRh, WWippf durchsetzt mit zēk:məlstər, -:vənstər; in Gummb mit br:m, -:məl, –:mənstər; Gummb-Neuenrothe Belmicke knīpǫmərtsə; Düss-Angermund Lintorf :məzēk]; zēkamstər, –hamstər, –(h)aməltər Lennep; das NBerg bietet überhaupt eine bunte Liste: Lennep-Walbrucken zēkrabats; Lennep-Blumbroichert Niederdahl, Barm, Elbf -rabaməltə; Mettm-Fingschd -rabaməlts; Sol-Wierschd -raməlts u. -rababəl; Lennep-Ronsd -raməltə; Elbf-Sonnborn -ruməltə; Remschd -rǫuməltə; Lennep-Hückesw, Gummb -huməltə u. -ǫməltsə; Wippf -huməltsə; MülhRuhr-Styrum -heməltə; Ruhrort zeikdømp. [Bd. 1, Sp. 162]
— Durch Kontraktion mit zeiχ- sind entstanden zeimetsə Siegld-Deuz; zøyməs Bitb-Kruchten. Auch sonst fällt -χ- oft aus, ohne Veränderungen zu hinterlassen: zeimənts May, zǫms Saarl-Oberesch; zməsə Altk-Wissen; zeięməlts Neuw-Buchholz; seihęlms Neuw-Limb: zeimtsə Altk-Herd; zməs (zęi) Bitb-Fliessem Wolsf, Wittl-Plein, Merz-Steinbg; zēaməs Prüm-Pronsf; zeiaməs Trier-Euren. — f.: 1. Ameise. Arten werden unterschieden; s. u. Bär-, Wehr-, Ross-, Pferdsameise (die grosse Waldameise), Sprockampe; die kleine, rote Garten- oder Rasenameise meist mit zēχ-, zēk- (wo dies fehlt, ist o. angegeben). Ech han en Kribbeln am Lif, wie wann ech Ämmessen a mer hätt Sieg. So fleissig wie en Ämetz Ottw, Allg. Wuselig, wibbeleg wie en A. Allg. Du wiselig Ametz Person von lebhaftem Wesen Ottw-Bub. Die lofen eröm wie de Ommesse geschäftig LRip, Allg. En got Hokn let Eier wie de Seksoster Erk-Bellingh. — Rätsel: Wibbele, W.-Wäppchen op dem Knäppchen, et os ken Herr on disem Lann, de W.-W.-Wäppche zelle kann Prüm-Ihren. Äppelche, Däppelche of der Bank, Ä., D. onner de B., es ke Mensch em g. L., de ... Zell-Enkirch. — Die A. als Wetterprophet: Warfen de Omessen of Annedag, en strenger Wonter folgen mag Koch-Laub, Eusk-Euenh. Wann de Seichomessen fir Gehannsdag Böss fohren, da göt et fröuhen Wönter Saarbg-Schoden. Wonn de Sechämessen deck Goben machen, da fängt de Bödem gleich ön ze krachen Trier-Thomm. Wenn de Seckommesse huh en et Gras baue, git et en drüg Johr Schleid-Lückerath. Wenn de Sockommessen su kribbelig sen, dann get et schäbbig Wedder LRip. Wenn. de Seckomele schwärme, da git et Ren Bergh-Elsd. Wenn de Sekösster drüg en de Erd setzen, göf et e Reənsjohr Erk-Bellingh. Wenn de Sonn de Seköster op et Lif schingk, lope se wie doll; wenn et rent, krempe se MGladb-Hockst. Wenn de Sekoməls all em Februar herutkiken, es et Fröhjohr rauh on kalt SNfrk. — Vielfach in der Volksmedizin, z. B. wenn mer em Frehjohr de Hand en den Sechomessengubben streckt on un de Nös hält, dann kreit mer de Schnoppen et ganz Johr net Merz-Bachem. — 2. Emp eine schnell gereizte Person Mörs. PfWB Ameisen in Zs.: PfWB Ameisen-brantwein, PfWB PfWB ElsWB LothWB LothWB Ameisen-ei, PfWB PfWB ElsWB LothWB LothWB Ameisen-guppen (WMosfrk) = PfWB PfWB ElsWB LothWB LothWB Ameisen-haufen, Ameisen-hübel (hīwəl Bernk), Ameisen-kupp(en) (= haufen), PfWB Ameisen-nest, PfWB Ameisen-öl, PfWB Ameisen-schnaps , = Ameisen-spiritus wie nhd., sonst: Ameisen-brot huməzēkəbrū·ə.t Eup n.: Pilzart. Ameisen-ferse : in der Wend.: Was haben wir gekocht? Antw.: Ingemachte Ämetzeferschte Saarbr-Scheidterbg. Ameisen-gelze mętsəngęlts Ottw, Wend. [Bd. 1, Sp. 163]
f.: schlechtes, stumpfes Messer. — -gęltsər m.: rohes Schimpfwort Saarl-Felsbg. PfWB Ameisen-harz məsənhărts Merz-Saarhölzb m.: Harzfluss an Kirsch-, Pfirsichbäumen. Ameisen-honig mętsənhūnĭχ Wend-Sotzw, Saarbr-Sulzb m.: dass. Ameisen-kummel -o- Trier-Schilting m.: -haufen. Ameisen-sack m.: mit A. angefüllter S., angewandt gegen Gicht Simm-Ebschd. Ameisen-wachs Wend, Ottw m.: -harz. ameisen ēməsən Trier-Mehring schw.: prickeln in Händen und Füssen nach unterdrücktem Blutkreislauf. De Fangern emessen mich. NRhWB ameisig məsiχ Altk-Wissen; ęimętsiχ Trier-Mettnich; məsĭχ Bitb-Rittersd; ūmətsiχ Zell-Briedel; »omərtsiχ« Monsch-Westbg Adj.: fleissig, geschäftig. — Davon zu trennen oməsiχ NEif, LSRip zu oməs f.: Unruhe, Sorge, Getue < Un-musse. Amel I s. Ameld, Anwand (des Ackers).
Amel II āməl Birkf-Herrst f.: törichte, närrische Person. O geh, du doricht A.
amel: im Auszählvers: Ämke, Prümke, Zuckermanie; amel, Domanie, Himmelsbruət, sonder Nuət; Ümke, Prümke duət Grevbr-Wickrathbg, Verbr.
NRhWB Amel(d) āməl(t) Goar, um Simm; məldər Goar-Gondershsn f.: Anwand (s. d.) des Ackers. | |