NRhWB PfWB ElsWB LothWB Aal I Rhfrk u. auch im :-Gebiet vielfach, besonders in der Eif, wo ‘Schlangen-, Langfisch, Steinbisser’ herrschend ist, wie nhd. āl, Pl. ālə. Sonst Mosfrk :l [·ă.l, –ō:-], Pl. :lə, doch auch :l (dichter um Koch-Kobl); Rip :l, Pl. :lə u. :l; SNfrk ·ă.l, Pl. ·ă.lə u. ·ə.l (dichter in Mörs, Geld), ·ə.lə um MGladb, Klevld l, Pl. lts u. lts. — Daneben im Sg. eine umgelautete Form :l, Pl. :lə, bes. Rip verbr. bis Wippf, Gummb, Grevbr, Düss; auch Mosfrk :l, Pl. :lə Saarl-Eidenb Hüttersd Ueberherrn, Trier-Fell, Koch-Lutz; i·l. Malm-Amel. — Demin. :lχə, :lχə, lkə, ltjə, lə — m. [Aber auch f. Goar-NSpay, Saarl-Hüttersd, Daun, Sieg-Fussh, Altk-Kirchen, Wippf, MülhRh-Ensen, Lennep-Hückesw]: 1. Aal, der Fisch. In Vergleichen wegen seiner Glätte u. Beweglichkeit. So glatt, glattig, flutschig, glitschig, flitschig, flenk, letschig, schlank, schlickerig wi en O. Dat flutscht wi en O. Ess. Er ritscht dorch wi en A. Kreuzn-Sobernh. He hät sich bi en O. erausgeschlängelt aus der Verlegenheit Kobl-Sayn. Wie en A. es er mir durchgewitscht Ottw-Elversb. Hen krengelt sich wi ene O. Geld-Kapellen. He spottelt wi en O. Kemp. He krömp sech für Peng (Pein) wi ne O. Rip. Hej wend [Bd. 1, Sp. 5]
(dräjt) sich wi en O. Klev. En bruərt sich wi en O. Merz-Bachem. He sprengk wie en O. en der Pann Rip. Su fett (masteg, lang) wie en O. He blenk wie en O. De hät e Leve su zih (fred) wie en O. Su voll wie en O. betrunken Allg. Er seift wie en O. Mosfrk. En Mul wie ne O. Köln. Hen hot en O. am (im) Deppen ist betrunken Bitb-Cruchten. Rup mar net ehr O., bis dat dou üm an de Start häs Meiderich u. sonst Nfrk. Der Unbeständige es so weinig te halden as en A. bei der Start Klev. Et es jo, as wemme en Ö. am Sterte hä wenn jemand gar zu eilig weg will Nfrk. Derjenige, dem man das Ende seines Unglücks verkündet, sagt: Jedes Ding hät sin Jnd, sag den O., do trok mer üm de Hut ower den Kopp MülhRuhr. Den bürt den O. üt hebt ihn aus, arbeitet erfolgreich Klev. Ech han de A. em Nes gefangen beim Kartenspiel einen guten Zug gemacht Ess-Werden. Dohan ech en O. gefange ich habe nasse Füsse bekommen Dür-Winden, Jülich-Tetz. Hej vermäkt sich as enen A. op de Sölder er langweilt sich, ist in bedrängter Lage Klev. En Ö. schmert der Köttel fördert den Stuhlgang Düss-NCassel. Ganz igal, Fesch on Aal Koch-Ernst. — A. en Gelee Mensch, der sich in den Gossen herumtreibt Köln. — Im Haschespiel: Ringel rangel reih, en O. as am Deich, am Deich as en O., nau fänk mich emol das so sprechende Kind läuft mit den letzten Worten davon, und das andere sucht es zu haschen Trier-Heidenbg. Blengen O. lofen Blindekuhspiel Berg. — Arten: der rhein. Fischer unterscheidet den Steinaal Ol, Sumpfaal Modder-, Mutol, das Neunauge Negenöüger. Aber auch andere Arten sind ihm bekannt: Sand-, Pann-, Pujer-, Drifweikes-, Kuk-, Mar-, Kat-, Quabol; Bret-, Spetzmul (s. d. W.). Syn.: Lang-, Schlangenfisch, Schlangenol, Strumbängelche (Strumpfbändel). — Fang: RA.: Blöht der Wet (Weizen), der Ö. an Angel on en Körf geht Düss-NCassel. Ausser den bei den Worten Aalängeler, –fucke, –kar, –kas, –korb, –leine, –reipe, –schere, –schnur erwähnten Geräten und Fangarten noch folg.: pojere, strecken (s. d. W.). — Lebend wird er verkauft; dem noch lebenden A. bindet man eine Kordel um den Hals und hängt ihn auf, schneidet die Haut an den Kiemen durch und zieht sie ab Duisb. Man schlägt ihm einen Nagel durch den Kopf, an dem man ihn aufhängt Kemp-Amern. — 2. herunterhängender Nasenschleim Ahrw-Brohl. | | Al [Ál Dü.; Ôl K. Ingenh.; Ol Breitenb. Pl. –ə] f. Schusterahle: ‘mit der Alen’ Pauli 379. |
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| | | Automatisch erzeugte Rückverweise | | | Äl LothWB ·Ahle PfWB ·Ol LothWB | | Automatisch erzeugte Querverweise | | | aal DWB ·Aal GWB ·Aal I RhWB ·Al ElsWB ·Drache GWB |
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