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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Seiten-gang bis Seiten-sprung (Bd. 6, Sp. 54)
 
Seiten-gang, m.
Seiten-geschirr, n.
Seiten-gewände, n.
Seiten-gewehr, n.
Seiten-haken, m.
Seiten-kammer, f.
Seiten-keller, m.
Seiten-mauer, f.
Seiten-schelle, f.
Seiten-speck, m.
Seiten-sprung, m.
Seiten-stechen, n.
Seiten-stich, m.
Seiten-straße, f.
Seiten-stück, n.
Seiten-tasche, f.
Seiten-teil, n.
Seiten-trieb, m.
Seiten-wand, f.
Seiten-weg, m.
Seiten-wind, m.
Seiten-wurzel, f.
seiter
seiter-dem
seitern
Seiters, f.
Seiters-äcker, Pl.
Seiters-berg, m.
Seiters-birne, f.
Seiters-born, m.
Seiters-busch, m.
Seiters-feld, n.
Seiters-gewanne, f.
Seiters-graben, m.
Seiters-hang, m.
Seiters-wald, m.
Seiters-weg, m.
Seiters-wiese, f.
seit-her, Adv.
sinder-her, Adv.
seitig
seitlich, Adv.
seitlings, Adv.
seitrie
seit-wärts, Adv.
seit-wegs, Adv.
seit-werks, Adv.
Sei-weberei, f.
sekedieren
Sekes, m.
Sekret, n.  (f.)
Sekretär, m.
Sekretärin, f.
Sekret-haus, n.
Sekt, m.
Sekte, f.
Sekunde, f.
Sekunden-zeichen, n.
Sekunden-zeiger, m.
sekundieren, schw.
Sekwester
selb1, Pron.
selb2
Sel-bach
selb-dritt, Num.
selbem-nach, Adv.
Selb-ende
selben-mal(s), Adv.
selb-, Adv.
selben-weg, Adv.
selben-wegen, Adv.
selber1, Pron.
selbe, Pron.
selb2, Pron.
selber2, Pron.
selbert, Pron.
selberst, Pron.
Sel-berg
selber-gemacht, Adj.
selbert
selberst
selbiger, Pron.
selbige, Pron.
selbiges, Pron.
selbig-mal(s)
selbiges-
Selb-kante
selb-mals
selbst1, Pron.
selbst2, Adv.
selb-ständig, Adj.
Selbst-binder, m.
Selbstbinder-buschel, n.
Selbst-fahrer, m.
selbst-gelegt, Adj.
selbst-gemacht, Adj.
Selbst-gespräch, n.
selbst-gezogen, Adj.
Selbst-mord, m.
Selbst-mörder, m.
 -gang m.: wie schd., -gang [ KU-Diedk LU-Alsh]. Rhein. VIII 66. — -geschirr n.: = PfWB Seitenblatt 1, -gescherr [ KB-Kriegsf]. — -gewände n.: 'seitliche Türeinfassung', -gewänn [ PS-Erfw]; vgl. PfWB Türgewände. — -gewehr n.: 'kurze Hieb- und Stichwaffe, seitlich am Koppel getragen, Bajonett', -gewehr [mancherorts]. RA.: Antwort auf die Frage, wie jemandem ein neues Kleid steht: Ou jear, unn wie! Sou guud wie ännre Gääs e Seidegewehr! [Braun Lääsebuuch II 168]. a. 1725: »Nach den alten Satzungen wird jeder, der ohne Ladstock oder mit einem Seitengewehr in den Schießstand geht ... gestraft« [Dochnahl 184]. — -haken m.: 'seitlicher Haken am Zugscheit zum Einhängen der Zugstränge', -hoke [Klein Wag. 105]; Ggs. PfWB Mittelhaken; s. Abb. 85. — -kammer f.: 'Seitenraum', nur Dim. -kämmerle [ GH-Neubg]. — -keller m.: 'seitliches Kellergelaß, Kellernische', -keller [ KU-Wolfst KB-Zell]. — -mauer f.: wie schd., -mauer [ NW-Frankeck]. Rhein. VIII 66. — -schelle f.: 'Beschlag an den Enden des Zugscheits, an dem der Seitenhaken befestigt ist', -schell [ PS-Steinalb]; vgl. PfWB Nebenschelle; s. Abb. 85. — -speck m.: = PfWB Speckseite, -speck [Beam Penns 100 Danner Penns 7]. 's gebt Schunkefleesch un Seideschpeck / Un gude Wascht (Wurst) fer brode [Birmelin Penns Poems 31]. — -sprung m.:
1. 'Sprung zur Seite'. De Gaul hot en Seidesprung gemacht [ BZ-Dernb]. —
2. übertr. 'Abweichung vom sittlich Gebotenen, insbes. in sexueller Hinsicht' [mancherorts]. —