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seigen bis Seihel (Bd. 6, Sp. 35 bis 36) | |||
seigen, schw. Seigen, n. Seihen, n. Seigen-eck, n. Seigen-gärten, Pl. Seigen-rech, m. Seih Seih-becken, n. Seih-blech, n. Seih-bolle, f. Seihe, f. Seihel, m. seihen, schw. Seihen, FlN Seihen-baum Seiher, m. Seih-korb, m. Seih-lappen, m. Seih-pfanne, f. Seih-schüssel, f. Seih-tuch, n. Seih+-wald, m. Seih-wiese, f. Seil1, n. Seil2 seilen, schw. Seil-ende, n. Seiler, m. Seiler-bahn, f. Seilers-busch, m. Seil-huppsen, n. Seil-knopf, m. Seil-macher Seil-stroh, n. Seil-tanzen, n. Seil-tänzer, m. f. Seil-tänzerin, m. f. Seiltänzers-kost, f. Seil-winde, f. Seim, m. seimen sein1 sein2 seiner-zeit, Adv. seines-gleichen, Pron. seinet-wegen, Adv. sein-lassen sein-lebtag Seira, Gen.? seirer seirerie seit, Präp., Konj. seiter, Präp., Konj. sitter, Präp., Konj. sint, Präp., Konj. sinter, Präp., Konj. seit-dem, Adv., Konj. seiter-dem, Adv., Konj. sinter-dem, Adv., Konj. Seite, f. Seiten-altar, m. Seiten-aufsteller, m. Seiten-bahn, f. Seiten-blatt, n. Seiten-bord, n. Seiten-dauge, f. Seiten-diel, m. Seiten-eingang, m. Seiten-galgen, m. Seiten-gang, m. Seiten-geschirr, n. Seiten-gewände, n. Seiten-gewehr, n. Seiten-haken, m. Seiten-kammer, f. Seiten-keller, m. Seiten-mauer, f. Seiten-schelle, f. Seiten-speck, m. Seiten-sprung, m. Seiten-stechen, n. Seiten-stich, m. Seiten-straße, f. Seiten-stück, n. Seiten-tasche, f. Seiten-teil, n. Seiten-trieb, m. Seiten-wand, f. Seiten-weg, m. Seiten-wind, m. Seiten-wurzel, f. seiter seiter-dem seitern Seiters, f. Seiters-äcker, Pl. Seiters-berg, m. Seiters-birne, f. Seiters-born, m. Seiters-busch, m. | 1. 'blecherne Seihe 1', bes. zum Seihen der frischgemolkenen Milch, Seihblech [verbr. NWPf mancherorts NPf WPf vereinzelt SPf VPf]. Rätsel: Was ist am dümmsten im Haus? Antwort: Das S., die Milch läßt es durch, den Schmutz behält es [Vogelsgesang 53]. — 2. 'Haarsieb zum Durchseihen der Käsemilch' [ RO-O'mosch KL-Alsbn]. — RhWB Rhein. VIII 50. — -bolle f.: 'gelochte Schöpfkelle', z. B. zum Klöße schöpfen, Seihboll [Kröher Lyoner 139]. 1. 'durchlöchertes Gefäß, Sieb zum Filtrieren von Flüssigkeiten (Milch, Kaffee, Tee, Most) oder zum Trennen von Flüssigkeiten von festen Stoffen (Salat, Gemüse)', Seih (sai) [verbr., Christmann Kaulb 89 PfId. 131 Thielen 104 Beam Penns 100 Lambert Penns 149], Säih (sęi) [vereinzelt SWPf]; Pl. -e [verbr.]; Dim. Sg. Seihche [mancherorts WPf NPf NOPf], Seihle [mancherorts VPf]; vgl. PfWB Seihbecken, -blech, -pfanne, -schüssel, PfWB Seiher, PfWB Sieb 1; Zs.: PfWB Butter-, PfWB Hopfen-, PfWB Käse-, PfWB Milchseihe; PfWB Kaffeeseihchen. Loß die Milich dorch die S. laafe! [Kleeberger 118]. Gebbt's dicki Millich zu Grumbēre, / E' großi S. werd [Bd. 6, Sp. 36] ausgeschott [Schandein Ged. 116]. a. 1525: Item ein kupfere syhe [SpeyDomKl.]; a. 1537: Ein alt Zerprochen messin Seyhe [SpeyTreudInv.]; a. 1571: Item 2 messin seyen, ist die ein gar klein [WerschwSchR]; a. 1748: Ein Blechen Sey [Kurpf. 978-976 (FR-Flomh)]; a. 1767: Eine kupferne Seyhe [Kurpf. 940-942 (KU-Einöll)]. — 2. 'die Brause der Gießkanne' [ ZW-Battw]; vgl. PfWB Seiher 2; Syn. s. PfWB Zotte. — RhWB Rhein. VIII 50; LothWB Lothr. 475, ALLG I 273; ElsWB Els. II 338, ALA II 28; Eichhoff WA 79.
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