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Schleif-riemen bis Schleif-trog2 (Bd. 5, Sp. 1070 bis 1071) | |||
Schleif-riemen, m. Schleif-ring, m. Schleif-rock, m. Schleif-schiene, f. Schleif-schuh, m. Schleif-stein, m. Schleifstein-bock, m. Schleifstein-drehe, f. m. Schleifstein-dreher, f. m. Schleifstein-gestell, n. Schleif-trog1, m. Schleif-trog2, m. -waage, f. -walzer, m. -weg, m. -weide, f. Schleim, m. Schleim-blase, f. Schleime, f. schleimen, schw. Schleimer1, f. Schleimer2, m. schleimern, schw. Schleim-fieber, n. Schleim-holz, n. schleimig, Adj. Schleim-lecker, m. Schleim-pumper, m. Schleim-scheißer, m. Schleim-schisser, m. Schleim-suppe, f. Schleiß-berg, m. Schleiße, f. Schleize, f. Schleißel, n. schleißen, st., schw. schleizen, st., schw. Schleißen-schlag, m. schleißig, Adj. Schleit, FlN Schlei-thal, ON Schleize schleizen Schleizer, m. Schlemberte Schlemihl, m. schlemihlig, Adj. Schlemmer, m. Schlempe1, f. Schlempe2 Schlempels-turm, m. schlempen, schw. Schlemperte Schlender, Gen.? schlendern, schw. Schlendrian, m. schlendrig, Adj. Schlenke Schlenkel schlenkeln, schw. Schlenken schlenken Schlenker1, f., m. Schlenker2 Schlenker-bahn, f. Schlenker-bein, n. Schlenker-bine, f. Schlenkerchens, n. Schlenkerer Schlenker-hannes, m. schlenkerig, Adj. Schlenker-kopf, m. Schlenker-liese, f. Schlenker-maschine, f. schlenker-maulig, Adj. Schlenker-mazurka, m. schlenkern, schw. Schlenker-partie, f. Schlenker-pflug, m. Schlenker-sakrament, n. Schlenz-auge, n. Schlenze, f. m. Schlenzen, f. m. schlenzeln, schw. schlenzen Schlenzen-peter, m. Schlenzer, m. schlenzig, Adj. Schleppchen, n. Schlepp-dampfer, m. Schleppe, f. schleppeln schleppen1, schw. schleppen2 Schlepp(en)-schlecker, m. Schlepp(en)-träger, m. Schlepper1, m. Schlepper2 Schlepperei, f. Schleppet, f. | 1. 'Bremsschuh, der bei steilen Abfahrten oder Glatteis unter das Rad gelegt wird und dieses blockiert', Schlääfschuck, -schuh [mancherorts, Klein Wag. 109], Schlaaf- [ KU-Hefw KL-Morb PS-Steinalb]; vgl. PfWB Schleife 2 a, PfWB Schleiftrog. RA.: e Maul wie e Sch., von einem großen, breiten Mund [ KU-Lohnw]. — 2. 'Schlittschuh', Schleifschuh [Don-Tscherwk (Albrecht)]. — 3. übertr. 'Person, die überall hindert', Schläfschuck [Thielen 98]. — Südhess. V 416; RhWB Rhein. VII 1302. — -stein m.: 1. 'in einem Gestell gelagerter runder Stein zum Schleifen von Werkzeugen, der mit einer Kurbel gedreht wird', Schleifstään, -stään, -staan, u. a., s. PfWB Stein [verbr., Müller Dietschw 64 Lambert Penns 135 Krämer Gal 187], Schliff- [lothr. SWPf, Glass 104], Grundw. auch abgeschwächt -schte (-də) [mancherorts]; s. Abb. 76; de Sch. drehe [ KU-Schmittw/O]; RA.: zunemme wie e Sch. 'abmagern' [ HB-Kirrbg]; uf ebbes (z. B. auf einem Fahrrad) sitze (hocke) wie e Aff uf eme Sch. 'ungeschickt, unbeholfen, unzureichend auf etwas sitzen' [Spey, verbr.]. Der kann schwimme wie e Sch. [FR-Tiefth, verbr.]. Das geht (dreht sich) wie e Sch. 'Das geht (dreht sich) schwerfällig' [ WD-Niedkch PS-Geisbg]. 's is so loo (lau) un windstill, daß mr Schleifschtan sä'e könnt [Kühn Hamet 79]. Er macht e Maul wie e Esel, wann er uf de Sch. spauzt [Hebel 14, Feierowend 6/1966]. SprW.: Mer kann alles mache, närr kä hilzerne (hölzerne) Schleifstään [ GH-Kand]. a. 1709: 1 Schleifstein mit Trog, Schraubstock, Schneidbank [R. Wihr Rehhütter [Bd. 5, Sp. 1071] Chronik 1938 44]. — 2. nur Dim. 'aufrecht stehendes Spinnrad mit Spule über dem Rad', Schleifstäänche [KU-Schmittw/O KL-Fischb Trippstdt PfL 2. 12. 1933], -staanche [ KU-Kaulb]; vgl. PfWB Bock 4 f, im Ggs. zu PfWB Geiß 3 a, PfWB Schubkarch 2 a. »In der Mitte der Stube saßen die Spinnerinnen mit ihren Schleifsteinchen (in die Höhe gebaute Spinnrädchen mit Elfenbeinknöpfen)« [F. Heeger in: Die Volkstracht der Pfalz. Kaiserslautern 1920 36/37]. — 3. ehem. FlN; a. 1487: im Schliffsteyn [Veld. I 45 (WD-Marth Niedkch)]. — RhWB Rhein. VII 1295/96; Südhess. V 417; LothWB Lothr. 451; ElsWB Els. II 600. ![]() [Bd. 5, Sp. 1072] VII 1302; DWB DWb. IX 607. —
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