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Schäsen-bauer bis Schäsen-pferd (Bd. 5, Sp. 887 bis 888) | |||
Schäsen-bauer, m. Schäsen-bock, m. Schäsen-fahrt, f. Schäsen-gaul, m. Schäsen-geißel, f. Schäsen-geschirr, n. Schäsen-kopf, m. Schäsen-kummet, n. Schäsen-partie, f. Schäsen-peitsche, f. Schäsen-pferd, n. Schäsen-puppe, f. Schäsen-remise, f. Schäsen-spritze, f. Schäsen-wagen, m. Schaskeler, m. schaskeln, schw. schaskenen, schw. Schaskener, m. schaskern, schw. Schaß, m. schasseln, schw. schassen, schw. Schassepo (Chassepot), n. schassewieren, schw. Schaß-korb, m. Schassör, m. Schättel, m. Schatten, m. Schätten, m. Schät, m. schatten Schatten-amarelle, f. Schatten-baum, m. Schatten-bild, n. Schatten-blume, f. Schatten-fänger, m. Schatten-riß, m. Schatten-seite, f. Schatten-strich, m. Schatter Schatter-gans, f. schättern1, schw. schättern2, schw. Schatt-holz, n. schattig, Adj. schättig, Adj. Schatulle, f. Schatz, m. Schätz(e)lerei, f. schätzeln, schw. schatzeln, schw. schätzen, schw. Schätzer, m. Schätz-geld, n. Schätzum, m. Schatzung, f. schätz-wohl, Adv. Schau, f. Schaub, m., f., n. Schaub+-dach, n. Schaub-decker, m. Schauben-, m. Schaub-ding, Gen.? Schaube, f. schauben, Adj. Schauben-decker Schaub-läuten, n. Schaub-stecken, n. Schaude Schauder, m. schaudern, schw. schauen, schw. Schauer1, m. Schur2, m. Schauer2 Schauer3 Schauer-delle, f. schauerig schauern1, schw. schauern2 Schauern-heide, f. Schauern-heim, ON Schaufel, f. schaufeln, schw. Schaufel-pflug, m. Schaufel-stiel, m. Schau-fenster, n. Schaukel, f. schaukeln, schw. Schau-lappen Schaule, f. Schau-leder Schau-leute, Pl. Schaum, m. Schaumel, m. schaumen, schw. schäumen, schw. schaumig, Adj. Schaum-löffel, m. | 1. a. 'Kutschenpferd', -gaul [verbr. (mit vereinzelten Belegen in der äußersten WPf im Perd-Gebiet, s. K. 39)]; vgl. PfWB Schäsenpferd 1. RA.: Sie is so därr wie e Sch. 'sehr mager' [ KB-Kriegsf]. De ganze Dag han se Hunger wie e Sch. 'großen Hunger' [Westricher Kalender 1957 102]. Er hält (träät) de Kopp wie e Sch. 'ist eingebildet, stolz' [KU-Kaulb, verbr.], macht e Kopp wie e Sch., dass. [ KU-Bedb], zieht 's Kreiz wie e Sch., dass. [ KU-Kaulb], hängt de Kopp wie e Sch. 'Er ist verrückt' [ PS-Lautschw]. Einen VR. s. PfWB Knecht 1 a. — b. 'altes, mageres, abgetriebenes Pferd'; e alder Sch. [KU-Lauteck Spey, Feierowend 6/1954 2]; Syn. s. PfWB Mähre 1 b. Der is lahm wie e alder Sch. [Krieger 20]. — 2. 'große weibliche Person' [ KL-Erfb]; Syn. s. PfWB Gammel 1. — Südhess. V 202/03; RhWB Rhein. VII 942. — -geißel f.: 'Peitsche mit langem [Bd. 5, Sp. 888] dünnem Stiel und kurzer Treibschnur', -gääschel [ KL-Baalbn]; vgl. PfWB Schäsenpeitsche. Südhess. V 203. — -geschirr n.: 'Feiertagskleidung', scherzh., -geschärr [ KL-Hütschhs]. — -kopf m.: 'großer, viereckiger Kopf', -kopp [ PS-Nd'simt]; vgl. PfWB Kopf I1. RhWB Rhein. VII 942. — -kummet n.: 'leichtes, gepolstertes Kummet für Kutschenpferde', -kummet [ ZW-Battw PS-Hintwdth KB-Bubh LU-Friesh]. Südhess. V 203. — -partie f.: 'Ausflug mit der Schäse 1 a', -pardie [ KB-Kriegsf]; vgl. PfWB Schäsenspritze. — -peitsche f.: 'Peitsche mit langem dünnem Stiel und kürzerer und dünnerer Treibschnur (im Ggs. zur PfWB Ackerpeitsche)', -beitsch [ KB-Bubh, mancherorts]; vgl. PfWB Schäsengeißel. Südhess. V 203. — -pferd n.: 1. 'Kutschenpferd', -perd [verbr. westl. WPf vereinzelt übrige Pf]; vgl. PfWB Schäsengaul. RA.: Der streckt de Kopp wie e Sch. 'ist stolz, eingebildet' [Hebel 13]. — 2. 'Frau, die sich viel im Dorf herumtreibt'. 's Mahlche isch e richdiches Sch. [IB-Ensh (Glass II 55)]. — RhWB Rhein. VII 942. —
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