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Rhein bis Rein-pfalz (Bd. 5, Sp. 517 bis 519) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Rhein, m. Rhein-blume, f. Rhein-gewanne, f. Rhein-gönheim, ON Rhein-hessen, n. Rhein-land, n. Rhein-länder, m. Rheinland-Pfalz, n. Rein-luft, f. Rein-ort, m. Rein-pfalz, f. Rein-schiffsmühle, f. Rein-schnake, f. Rein-see, m. Rheins-not, f. Rhein-ufer Rhein-wald, m. Rhein-wasen, m. Rhein-wasser, n. Rhein-wind, m. Rhein-zabern, ON rheumatisch, Adj. Rheumatis(mus), m. Rhinozeros, n. Rhodt, ON ri Ribbel, m., f. Riebel, m., f. Ribbel-brei, m. Ribbel-deisem, m. Ribbeler, m. Ribbel-käse, m. Ribbeln-, m. Ribbel-kuchen, m. Ribbeln(s)-, m. Ribbelchens-, m. Ribbel-milchsuppe, f. ribbeln, schw. riebeln, schw. rippeln, schw. Ribbel-stadt Ribbel-suppe, f. Ribbeln-, f. Ribbelchens-, f. ribbschen, schw. ribbsen, schw. Ribo, f. Richard, m. Rich-farn, m. richt, Adv. richt-ane richt-aus Richt-bahn, f. Richt-braten, m. Richte1, f. Richte2 richtement, Adv. richten, schw. c d Richter, m. Richter-spruch, m. Richter-stuhl, m. Richt-fest, n. richt-herüber richt-hinüber Richt-hof, m. richtig, Adv. Richtigkeit, f. Richtig-machen, n. Richt-latte, f. Richt-scheit, n. Richt-schnur, f. Richt-statt, f. Richt-stelle, f. Richt-stroh, n. Richtung, f. richt-unten Richt-weg, m. rick Ricke Rickel1 Rick(el)chen Rickel2 Ricken Ricke-racke Ricke-racker Ricks-heim Ridd Ridikül, n. Rido, m. Riebel riebeln riebig Riech-am-Riemen, m. riechen, st. Riecher, m. Riech-klee, m. Riech-kräutchen, n. Riech-seife, f. | [Bd. 5, Sp. 518] ge' [LU-Muttstdt, verbr.]. Scherzh. Antwort auf die Frage, wo jemand sei: Er is in de R. gefall [Zweibr, mancherorts, Krämer Gal 175]. 's werd nit in de R. g'falle sein 'Es wird sich doch noch finden' [Bergz (Kamm 95), verbr.]. Wer eine Dummheit mit ärgerlichen Folgen begeht, geheert uf e Wildsau geschnallt un iwwer de R. (auch: iwwer de Blechhammer) geschmuggelt [Kaislt, ähnlich: NPfGV 1926 18]. Wann ich dich im Arsch hätt, dät ich dich in de R. scheiße [WD-Niedkch, vereinzelt, Krämer Gal 175, auch Don Buch Rußl]. Er is in de R. gange 'hat Selbstmord begangen' [ LU-Altr SP-Harths]. SprW.: Esch aach das Haus bräät wie de R., 's g'heert nor ään Frää enein [ BZ-Dierb, Var. KL-Niedkch]. Die Schand wäscht de R. nit ab [Land]. Winzerregel: Anfang Mai (An Pingschde) misse die Wingert iwwer de R. scheine [RO-Ebbg, Wilde Notizen]. WR.: Recheboge iwwer'm R., morche soll schäi (gut) Werrer sein [ BZ-Albw]. Weitere WR. s. PfWB Pflug 1, PfWB Regen 1, PfWB Regenbogen 1; zum Brauchtum s. Becker Vk. 122/123; Rätsel s. PfWB Floh 1 a, PfWB Krug 1. In LU-Altr hat sich folgender Spruch erhalten: Sechzehnhundertundacht, / Da war der Rhein ein Bach. / Sechzehnhundertundneun, Da brach durchs Seckemer Ried der Rhein [Heimatblätter für Lu'haf 10/1913]. VR.: Kathrineliß, Kathrineliß, / geh mit mer in die Hasselniß! / Die Hasselniß sin nit so gut, / geh mit mer in de Zuckerhut! De Zuckerhut esch nit so gut, / geh mit mer an de R.! / Geh weg, orrer ich schmeiß dich nein! [ LA-Edh]. Elfriedche, Elfriedche, / geh mit mer an de R.! / Ich trau mer net, ich trau mer net, / ich han Angscht, ich fall enein [PfRSch 2. 12. 1934]. Weitere VR. s. PfWB Peter 2, PfWB Bohnenblatt 1, PfWB Puppe 2 b, PfWB Büttel 2 a, PfWB trauen 1 a, PfWB Dullenblatt, PfWB König 1 a, PfWB Saar, PfWB Storch. um a. 1432: zwuschenn den zweyen schiffrichenn waßerenn Mossel vnd Rin [PfWeist. 266 (KB-Dreis)]. a. 1604: fünff Viertel (Acker) geforchen naher Rhein vnd Waltt [SSp, Lgb. 120, Bl. 25 (KB-Göllh)]. Südhess. IV 1381/ 82; RhWB Rhein. VII 376 ff.; LothWB Lothr. 412; ElsWB Els. II 264/65. 1. 'Bewohner des Rheinlandes', Rheinlänner [mancherorts]. — 2. a. ein älte- [Bd. 5, Sp. 519] rer Tanz [verbr.]. — b. eine Traubensorte [ BZ-Albw]. — c. eine Pferderasse [ KU-Hinzw]. — Südhess. IV 1383; RhWB Rhein. VII 380.
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