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Leg-horn bis Lehen-ausrufen (Bd. 4, Sp. 877 bis 878) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Leg-horn, n. Leg-huhn, n. Leg-hünkel, n. Legion, f. Leg-ohr, n. Leg-taube, f. Legung Leh, f. Le Havre de Grace Lehen, n. Pl. Lehncher, n. Pl. Lehen-ausrufen, n. Lehen-herr Lehen-mann, m. Lehen-zins Lehl Lehm lehm Lehmann Lehmen Lehn +Lehncher Lehne, f. Lehne, f. lehnen, schw. lehnen, schw. Lehn(en)-bank, f. Lehn(en)-base, f. Lehn(en)-gote, f. Lehn(en)-sessel, m. Lehn(en)-stuhl, m. Lehn(en)-wein, m. Lehner, m. Lehnert-bank, f. Lehn(s), m. lehns, Adv. Lehn(s)-acker, m. Lehn(s)-bauer, m. Lehn(s)-feld, n. Lehn(s)-frau, f. Lehn(s)-geld, n. Lehn(s)-gut, n. Lehn(s)-haus, n. Lehn(s)-herr Lehn(s)-land, n. Lehn(s)-leute, Pl. Lehn(s)-mann, m. Lehn(s)-stück, n. Lehn(s)-vieh, n. Lehn(s)-zins, m. Lehen-, m. Lehnung, f. Lehr-bube, m. Lehr-bursche, m. Lehre, f. lehren, schw. Lehrer, m. Lehrerei, f. Lehrerin, f. Lehrers-frau, f. Lehrersin Lehrer(s)-sohn, m. Lehrer(s)-stube, f. Lehrer(s)-zimmer, n. Lehr-geld, n. lehrig, Adj. Lehr-jahr, n. Lehr-junge, m. Lehr-knecht, m. Lehrling, m. Lehrlings-zeit, f. Lehr-mädchen, n. Lehr-mädel, n. Lehr-meister, m. Lehr-saal, m. Lehr-stand, m. Lehr-stunde, f. Lehr-vertrag, m. Lehr-werkstatt, f. Lehr-zeit, f. Lei Leib, m. Leib-arzt, m. Leib-bete Leib-biene, f. Leib-bild, n. Leib-binde, f. Leibchen, n. Leibel, n. Leibchens-hosen, Pl. Leib-diener, m. Leib-ding, Gen.? Leibe leib-eigen, Adj. Leibeigenschaft, f. Leibel Leibel(s)-knöpfe, Pl. Leibel(s)-sack, m. Leibel(s)-wurst, f. leiben, schw. | [Bd. 4, Sp. 878] (Kluge-Mitzka20 431). — Südhess. IV 242; RhWB Rhein. V 302. 1. 'gegen gewisse Leistungen verliehener Grundbesitz'; vgl. PfWB Lehne2 1. a. 1250: dis lehen sol man niet deilen [ZweibrReg. 37]. a. 1305: Aber dar gein hat er vns vor orsazet vnd of geben vnd wider zu lehen von uns entphangen siner eigen morgen achthalpe [OttbgUrkb. 266]. — 2. in der Verb. Lehen (Lencher) ausruf(f)en 'Mädchen versteigern'; vgl. PfWB Lehenausrufen. a. 1566: Alle heydnische abergläubische Gebräuche, Fastennacht-spiele, Verkleidungen, Staubauß, Praten-heischen, Drey-Königs-Spiele und Umgänge, Johannes-Feuer machen und daruber springen, Rathscheiben und Lencher ausruffen und dergleichen Dinge noch mehr, so nach Aberglauben schmecken, werden hiemit gäntzlich, verbotten bey 1 Thl. Straff [Kirchenordnung für die Leininger Lande (aus: A. Becker Pfälzische Frühlingsfeiern, in: Beiträge zur Heimatkunde der Pfalz II, Kaiserslautern 1908, S. 6)]. a. 1566: pratten heischen, Butzen gehen, Lehen ausrufen [Leininger Polizeiordnung (aus: PfMus. 1922 147)]. Zum Brauch vgl. Becker Vk. 304, 314; RhWB Rhein. V 314/15 Lehne 2a, 767/68 Mailehn.
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