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Gas-geruch bis Gassen-bube (Bd. 3, Sp. 52 bis 54) | |||
Gas-geruch, m. Gas-hahn(en), m. Gas-herd, m. m. f. m. n. Gas-kocher, m. m. f. m. n. Gas-laterne, m. m. f. m. n. Gas-ofen, m. m. f. m. n. Gas-rohr, m. m. f. m. n. gassaten, Adv. Gassaten-gänger, m. Gäßchen Gasse, f. Gassen-bengel, m. Gassen-besem, m. Gassen-besen, m. Gassenbesen-läuten, n. Gassen-bube, m. Gassen-dreck, m. Gassen-engel, m. Gassen-fenster, n. Gassen-glänzerchen, n. Gassen-graben, m. Gassen-grund, m. Gassen-hammel, m. Gassen-hauer, m. Gassen-kehrer, m. Gassen-kind, n. Gassen-kitsche, f. Gassen-klammen, m. Gassen-läufer, m. Gassen-lied, n. Gassen-schenke, f. Gassen-stich, m. Gässer Gäßler, m. Gast, m. Gast, m. f. Gästin, m. f. Gast-bündel, m. Gästchen Gästel Gasterei, f. gast-frei, Adj. gast-freundlich, Adj. Gast-freundschaft, f. Gast-geber, m. Gast-gericht, n. Gast-halter, m. Gast-haus, n. gäst-hitzig, Adj. Gast-hof, m. gastieren, schw. gastig, Adj. Gastin Gästin gastlich, Adj. Gast-nickel, m. Gast-recht, n. Gast-schwein, n. Gast-stube, f. Gast-wirt, m. Gas-uhr, f. Gas-vergiftung, f. Gäte, f. gäten, schw. Gät-gras, n. Gät-häckel, n. Gätsel, n. Gatsch, m. Gatsche, (Gen. Gätsche gatschelig gätschelig gatscheln gätscheln gätscheln gätschen, schw. Gattel-ginkel, (Gen. Gatter, m., n. gatting(en), Adj. gattings, Adj. Gattings-anzug, m. Gattings-grundbirnen, Pl. Gattings-kuh, f. Gattung, f. Gatting, f. gätzen, schw. gatzig, Adj. gatzig, Adj. Gatz-vogel, m. Gau, m. n., selten f., m. Gäu, m. n., selten f., m. Gau-, f. Gäu+-ahm, f. Gau-bahn, f. Gau-bauer, m. Gaube, f. Gauben-fenster, n. Gaub-loch, n. Gaubloch-fenster, n. Gäu-butz, f. | [Bd. 3, Sp. 53] 1. a. 'Dorfstraße', selten (nur in der Alltagsspr. der Älteren) 'Straße in der Stadt', bei den Jüngeren fast allg. durch Straße ersetzt (ausgenommen schmale Seitenstraßen), Gaß (gas) [verbr. südl. WPf östl. NPf nördl. u. mittl. VPf], (gḁs) [verbr. NWPf westl. NPf Ost-PS südl. VPf]; Pl. Gasse; Dim. Gäßche, Gäßje [WPf (ohne Ost-PS) NPf nördl. VPf], Gässi [ KU-Schmittw/O RO-Feilbg], Gässel [mittl. u. südl. VPf Ost-PS]. Zs. PfWB Vorder-, PfWB Hinter-, Kreuz-, Lang-, PfWB Mittel-, PfWB Neben-, PfWB Neu-, Nieder-, PfWB Ober-, PfWB Oster-, PfWB Sack-, Seiten-, PfWB Unter-, PfWB Wester-, PfWB Zwerchgasse. Ich muß heit noch die G. kehre [KU-Kaulb, verbr.]. Er wohnt in der hinnerscht G. im Dorf, wo die Ärmsten wohnen [ LU-Opp]. RA.: Er braucht die ganz G., vom Betrunkenen [ KU-Schmittw/O]. 's isch Zeit, daß se vun der G. kummt 'daß sie heiratet' [GH-Schwegh, verbr.]. SprW.: Der Hochmut leit uf der G.; dumm is, wer 'ne net ufrafft [ Gal-Dornf]. AR.: 1, 2, 3, geht e Gässel nein, Forts. s. PfWB Baum 1. a. 1430: Das nyman affter winglocken an der gaßen sol gen (ein Glockenzeichen gebot früher das Schließen der Weinstube) [Weist. im StArch. von NW-Deidh]. a. 1538: die gaß die In das nider dorff geet [SSp., SLgb. Leiningen]. — b. FlN.; In de G. [KU-Kaulb Kreimb (beiderseits der Lauter)]; Am Gässel (a. 1694: am Gaßell) [ NW-Haardt]; a. 1275: an der gaßen [ LA-Burrw]; a. 1682: vff der Gaß [ KL-Erfb]. Zs. PfWB Burg-, PfWB Tränk-, PfWB Vieh-, PfWB Fron-, PfWB Froschen-, PfWB Fuchs-, PfWB Gülden-, PfWB Heide-, PfWB Hirten-, PfWB Hohl-, PfWB Juden-, PfWB Käse-, PfWB Kirch-, PfWB Kloster-, PfWB Kraut-, Kühe-, PfWB Mandel-, PfWB Markt-, PfWB Mittel-, PfWB Mühl-, PfWB Ratzen-, PfWB Sand-, PfWB Schäfer-, PfWB Schlangen-, PfWB Schlau-, PfWB Schloß-, Schul-, PfWB Wasser-, PfWB Weeden-, PfWB Welsch-, PfWB Zwiebelgasse. — 2. a. Dim. 'schmaler Durchgang zwischen zwei Häusern', Gäßche, Gässel [HB IB]; vgl. PfWB Gang 6 b. Syn. s. PfWB Reuel. — b. s. PfWB Stallgasse. — c. s. PfWB Hotter-, PfWB Rappel-, PfWB Scheißgasse. — d. Die gut G., ein Kinderspiel mit folgendem Verlauf: Man schiebt seine Knöpfe durch die Lücken eines aufrecht stehenden Kartons; zu gewinnen sind so viel Knöpfe, wie dies die über den jeweiligen Lücken stehende Zahl anzeigt [Kaislt]. — Südhess. II 1106/07; RhWB Rhein. II 1041/42; LothWB Lothr. 184; ElsWB Els. I 235; Bad. II 297/98. [Bd. 3, Sp. 54] Nacht' (das gleichsam die Gassenbesen von den Straßen fegt) [PfPr. 1.7.1926].
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