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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Frucht-schaufel bis Frucht-sturz (Bd. 2, Sp. 1619)
 
Frucht-schaufel, f.
Frucht-schemel, m.
Frucht-scheuer, f.
Frucht-schopp, m.
Frucht-sense, f.
Frucht-sieb, n.
Frucht-speicher, m.
Frucht-spiel, n.
Frucht-stock, m.
Frucht-stube, f.
Frucht-sturz, m.
Frucht-tuch, n.
Frucht-wagen, m.
Frucht-wanne, f.
Frucht-wasser, n.
Frucht-wurf, m.
Frucht-zehnt, m.
Frucht-zeit, f.
Fruckes, m.
früh, Adj.,  Adv.
Früh-äpfel, Pl.
Früh-aufständer, m.
Früh-aufsteher, m.
Früh-beet, n.
Früh-birne, f.
Früh-blut, n.
Früh-bohnen, Pl.
Frühe, f.
Früh-erbsen, Pl.
Früh-frühjahr, n.
Früh-geburt, f.
Früh-gelbrüben, Pl.
Früh-gemüse, n.
Früh-gewitter, n.
Früh-grundbirnen, Pl.
Früh-hafer, m.
Früh-herbst, m.
Früh-jahr, n.
früh-jahrs, Adv.
Frühjahrs-anfang, m.
Frühjahrs-anzug, m.
Frühjahrs-arbeit, f.
Frühjahrs-blume, f.
Frühjahrs-eier, Pl.
Frühjahrs-ferkel, n.
Frühjahrs-gewitter, n.
Frühjahrs-honig, m.
Frühjahrs-katze, f.
Frühjahrs-kleid, n.
Frühjahrs-krankheit, f.
Frühjahrs-kraut, n.
Frühjahrs-kur, f.
Frühjahrs-luft, f.
Frühjahrs-markt, m.
frühjahrs-mäßig, Adj.
Frühjahrs-nebel, m.
Frühjahrs-regen, m.
Frühjahrs-saat, f.
Frühjahrs-sau, f.
Frühjahrs-sonne, f.
Frühjahrs-tee, m.
Frühjahrs-tracht, f.
Frühjahrs-veilchen, n.
Frühjahrs-wetter, n.
Früh-kirche, f.
Früh-kirsche, f.
Früh-kraut, n.
Früh-licht, n.
Frühling, m.
Frühlings-anfang, m. f. f. n.
Frühlings-luft, m. f. f. n.
Frühlings-sonne, m. f. f. n.
Frühlings-wetter, m. f. f. n.
Früh-messe, f.
Früh-messer, m.
Frühmeß-gut, n.
früh-morgens, Adv.
Frühmorgens-regen, m.
Früh-obst, n.
Früh-quetschen, Pl.
Früh-regen, m.
Früh-saat, f.
Früh-salat, m.
Früh-schoppen, m.
Früh-schwarze, Pl.
Früh-spitz, m.
Früh-stück, n.
früh-stücken, schw.
Früh-tracht, f.
Früh-traube, f.
Früh-wein, m.
Früh-weiß, n.
Früh-weiße, Pl.
früh-zeitig, Adj.
Frulle, f.
Frullei, f.
frünsch
fruselig, Adj.
fs-fs
Fuchenz
 -schaufel f.: 'hölzerne Wurfschaufel', -schaufel [verbr. Don Gal-Sap Sewerynowka]; vgl. Korn-, PfWB Wurfschaufel. Südhess. II 977. — -schemel m.: Volksgl.: Wammer vergeßt en Fruchtschemel zu säe 'Wenn man beim Säen einen Streifen ausläßt', sterbt mer sell Johr [Fogel Beliefs Penns Nr. 536]. — -scheuer f.: 'Getreidescheune'. a. 1596: 350 schaub 'Strohbündel' zu eindeckung der Walben vber der grosen frücht scheuern [WerschwSchR, Bl. 314]; vgl. PfWB Fruchtschopp. — -schopp m.: 'Getreideschuppen', -schopp [ ZW-Battw]; vgl. PfWB Fruchtscheuer. Südhess. II 977; RhWB Rhein. IX 1218. — -sense f.: 'mit einem Fruchtbogen versehene Getreidesense', -sens [ LU-Alsh]; vgl. PfWB Kornsense. — -sieb n.: 'Getreidesieb', Frochtseeb [ KU-Schmittw/O], Fruchtsieb [ PS-Gersb]; vgl. Ähren-, PfWB Kornsieb. Südhess. II 977; Rhein. II 836 Z. 5. — -speicher m.: 'Speicher für das gedroschene Getreide', -speicher [verbr., auch Gal]; vgl. PfWB Fruchtkammer. Südhess. II 977; RhWB Rhein. IX 1219. — -spiel n.: 'große Getreidemenge'. Er bringt sein Frochtspeel net unner Dach un Fach [ KU-Schmittw/O]. — -stock m.: 'Getreideschober', Fruchtstock [Beam Penns 38 Don-Liebling]. Südhess. II 977. — -stube f.: 'Speicherraum für das gedroschene Getreide, auch für den Nußvorrat', -stubb [ NW-Kallstdt Lach], -stobb [ BZ-Apphf]; vgl. PfWB Fruchtkammer, PfWB Nußspeicher. In BZ-Apphf auch umgedeutet in Ferchtestobb, weil Kinder dort einander schreckten [Doerzapf 129]. Südhess. II 977. — -sturz m.: 'die mit der Herrschaft zu verrechnende Getreidemenge'. a. 1578: 1 albus für ein suppen dem schulthessen zu Niederkirchen, welcher mir (dem Schaffner) seinen frucht Sturtz gelifert [Werschw-SchR, Bl. 112]. —