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Ver-schwender bis ver-seckern (Bd. 2, Sp. 1274 bis 1275) | |||
Ver-schwender, m. ver-schwenderisch, Adj. ver-schwiegen ver-schwindeln, schw. ver-schwinden, st. verschwindibus ver-schwistert, Adj. ver-schwitzen, schw. ver-schwören, st. Ferse, f. f., m. Ferst, f. f., m. ver-seckern, schw. ver-sehen, st. Verseh-gang, m. ver-seibeln, schw. ver-seichen, schw. ver-seifern, schw. ver-seihen, schw. ver-seilen, schw. ver-sekundieren, schw. ver-senden, schw. Fersen-geld, n. ver-sengeln, schw. ver-sengen, schw. ver-senken, schw. Fersen-kläuel, n. Ver-seß, m. ver-sessen ver-setzen, schw. ver-seucht, Adj. ver-sichern, schw. Ver-sicherung, f. Versicherungs-nadel, f. ver-sickern, schw. ver-siegeln, schw. ver-silbern, schw. ver-simpeln, schw. ver-sinken, st. ver-sinnen, st. ver-sinnern, schw. Ver-sinnerung, f. ver-sinniert, Adj. ver-sitzen, st. ver-soffen ver-sohlen, schw. ver-sorgen, schw. Ver-sorgnis, f. ver-spachteln, schw. ver-spalten, schw. ver-spänen, schw. ver-spannen, schw. ver-späten, schw. Ver-spätung, f. ver-spauzen, schw. ver-speisen, schw. ver-spekulieren, schw. ver-spendieren, schw. ver-sperren, schw. ver-spielen, schw. ver-spinnen, st., schw. ver-splittern, schw. ver-sporen, schw. ver-spötteln, schw. ver-spotten, schw. ver-sprachen, schw. ver-spratteln, schw. ver-sprechen, st. Ver-sprechen, n. Ver-sprechens, n. ver-spreien, schw. ver-spreiten, schw. ver-sprengen, schw. ver-sprenzeln, schw. ver-springen, st. ver-spritzen, schw. Ver-spruch, m. Verspruchs-imbiß, m.? ver-spunden, schw. ver-spüren, schw. Ferst Verst ver-staateln, schw. ver-stäbeln, schw. ver-stabern, schw. ver-stacheln, schw. ver-städtern, schw. ver-stahlen, schw. ver-stämpfeln, schw. ver-stampfen, schw. Ver-stand, m. verstande-wu ver-ständig, Adj. ver-ständigen, schw. Ver-ständnis, n. Verstands-kasten, m. Verstands-zahn, m. ver-stänzen, schw. ver-stauben, schw. ver-stäuben, schw. ver-stauchen, schw. | 1. a. 'unsichtbar werden'. Die Sunn verschwindt [ KU-Bedb]. Eis un Schnee (sin) verschwunne [Keiler 11]. — b. 'sich unauffällig entfernen'. Wo is er schun widder verschwunn? [ KL-Reichb]; vgl. PfWB verduften. Veschwinn! [PS-H'einöd, verbr.], veschwenn! [ IB-Rohrb], verschwindibus! [ NW-Weish/S]. Verschwinne so schnell, wie die Gääß trät (tritt)! [ FR-Grünstdt]. — 2. 'dahinschwinden'. Sein Geld verschwinnt wie Rääch (Rauch) [ BZ-Dernb]. — 3. v. lassen. a. Mer hän ään veschwinne losse 'haben einen getrunken' [VPf]. — b. 'entwenden'. Baß uf, daß er nix verschwinde loßt [ LU-Friesh BZ-Dernb Pleisw]. Syn. s. PfWB stehlen. — F.: -nd- vorn. VPf, -nn- vorn. WPf NPf. — Südhess. II 624; [Bd. 2, Sp. 1275] RhWB Rhein. VII 2076; Saarbr. 220; LothWB Lothr. 152; ElsWB Els. II 526; Bad. II 108. 1. sich v. 'angestrengt arbeiten, so daß man ins Schwitzen kommt'. Ich hab mich verschwitzt [ GH-Kand]. — 2. etwas v. a. 'durch Schwitzen feucht machen'; 's Hemd verschwitze [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB durchschwitzen. — b. übertr. 'vergessen', umgspr. Er hot alles verschwitzt [ KU-Schmittw/O LU-Altr]. — Südhess. II 624; RhWB Rhein. VII 2085; Bad. II 108. 1. sich v. 'schwören', sich ve(r)schweere [verbr.]. Verstärkt im Wortpaar: Er dut sich verhaaße un verschweere [KU-Kaulb, verbr.]; vgl. PfWB verheißen 1. — 2. a. 'abschwören'. (Sie hot) 's Heirate veschwore [Zahn Pläsier 201]. — b. 'sich von einem eidlich lossagen'. a. 1595: (daß der Verbrecher) aus den Grafschaften Alt- und Neuleiningen zu ewigen Tagen verschworen und verwiesen sein soll [Heimat-Blätter Nr. 10/ 1931]. — Südhess. II 624; Rhein. VII 2088/89; Bad. II 108. 1. 'hinterster Teil des Fußes', Fäärscht (fǟrd) [fast allg., auch Don Gal Buch], (fǟÄrd) [KU-Kaulb KL-Hütschhs Lind mittl. VPf (Bertram § 328)], (fǟÄd) [Kaislt], Fäärsch (fǟr) [ KU-Roßb], Fercht [ WD-Niedkch], Fäärs (fǟrs) [KB-Kriegsf Kerzh Albish LU-Altr NW-Haßl Neustdt LA-Maik Land BZ-Albw], Fersch [Schandein Bav. IV/2, 241], Farschde und Färschde [PSA K. 10]; Pl. -e, seltener endungslos. Er hot sich die Fäärscht ufg'schärft [ LU-Opp]. RA.: Se sein'm (dem Verbrecher) uf de F. [ KU-Schmittw/O]. Der geht net aus'm Schritt, un wann'm 's Gewidder hinne uf de Fäärschde is [ KU-Diedk]. Ich schlaa der ans Kapitel, daß der die eerscht Hibedeek (Hypothek) zu de Fäärschde enausfahrt! [ PS-H'einöd]. Mer sieht'm liewer uf die Fäärscht as uf die Zehe [ BZ-Dierb]. — 2. 'F. des Strumpfes' [allg.]. Jetzt will ich noch de Fäärscht in de Strump stricke [ LU-Alsh]. — Der sekundär angetretene Dental-Auslaut wie in bǫrd 'Bursche', fǟrd 'Vers', fǫrχd 'Furche', kǫfərd 'Koffer' u. a. — Gen. m. bei fǟrd 'Ferse' in der mittl. VPF (Bertram § 328). — Südhess. II 625; RhWB Rhein. II 402; Saarbr. 62; LothWB Lothr. 152; ElsWB Els. I 143; Bad. II 108/09.
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