durch-glosen, schw.durch-gratteln, schw.durch-greifen, st.durch-greifend, Adj.durch-gucken, schw.durch-häckeln, schw.durch-hacken, schw.durch-halten, st.durch-hauen, st., schw.durch-hecheln, schw.durch-helfen, st.durch-hocken, schw.durch-hungern, schw.durch-indurch-jagen, schw.durch-jäten, schw.durch-jucken, schw.durch-kampeln, schw.durch-karbatschen, schw.durch-kauen, schw.durch-kitschen, schw.durch-klopfen, schw.durch-knäbbern, schw.durch-kneten, schw.durch-kochen, schw.durch-kommen, st.Durch-kommens, n.durch-können, schw.durch-kosten, schw.durch-krabbeln, schw.durch-kratzen, schw.durch-krätzen, schw.durch-kriechen, st.durch-kriegen, schw.Durch-laß, m.durch-lassen, st.Durch-lauf, m.durch-laufen, st.durch-ledern, schw.durch-leiern, schw.durch-lesen, st.durch-liegen, st.durch-lüften, schw.durch-machen, schw.durch-mähen, schw.durch-mahlen, st.Durch-marsch, m.Durch-marschdurch-marschieren, schw.durch-mogeln, schw.durch-nehmen, st.durch-pelzen, schw.durch-pfeffern, schw.durch-pfeifen, st.durch-pfetzen, schw.durch-plänkeln, schw.durch-plotzen, schw.durch-plumpsen, schw.durch-pressen, schw.durch-prügeln, schw.durch-purzeln, schw.durch-putzen, schw.durch-racken, schw.durch-raffen, schw.durch-rasen, schw.durch-raspeln, schw.durch-rasseln, schw.durch-rätschen, schw.durch-ratzeln, schw.durch-ratzen, schw.durch-rechelndurch-rechnen, schw.durch-reden, st.durch-regnen, schw.durch-reiben, st.Durch-reise, f.durch-reisen, schw.durch-reißen, st.durch-reiteln, schw.durch-rennen, schw.durch-ribbeln, schw.durch-rinnen, st.durch-rippsen, schw.durch-riseln, schw.durch-rohren, schw.durch-rollen, schw.durch-rosten, schw.durch-rösten, schw.durch-rühren, schw.durch-rumpeln, schw.durch-rupfen, schw.durch-rutschen, schw.durch-rütschen, schw.durch-rütteln, schw.durch-säbeln, schw.durch-sacken, schw.durch-sägen, schw.durch-sammeln, schw.durch-sapchen, schw.durch-saufen, st. | durch-glosen schw.: 'durchglimmen, -schwelen'. Der Balke war dorichgeglust [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB durchbrennen 1. — -gratteln schw.: = PfWB durchkriechen. Volksgl.: En Fraa in Familieumstände därf net unnich're Wäschlein därichgraddle, oder sie muß en härt Kindbett därichmache [Fogel Beliefs Penns Nr. 1837]. — -greifen st.:1. gegenst. a. 'durch eine Öffnung hindurchgreifen', -greife [verbr.]. — b. 'durch häufiges Anfassen abnutzen'. Der Buchdeckel esch in der Mitt ganz dorichgegreffe [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB durchreiben. — 2. übertr. a. 'Ordnung schaffen, energisch vorgehen'. Der nei Borjemeeschder, der greift endlich emol durch [NW-Haßl, verbr.]; vgl. PfWB durchfahren 4. — b. 'Wirkung zeigen'. Die Arznei greift dorch [ PS-Schmalbg, FR-Albsh]. — Südhess. I 1868; RhWB Rhein. II 1381. [Bd. 2, Sp. 651]
durch-greifend Adj.: 'Wirkung zeigend', s. PfWB durchgreifen 2 b. Das war emol e durchgreifender Reen, vom Regen, der tief in die Erde eingedrungen ist [ ZW-Battw, KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB durchdringlich.
durch-gucken schw.: 1. 'durch etwas hindurchschauen', -gucke [verbr.]. Do an dem Zaun kann mer gut durschgucke [Kaislt]. — 2. 'durch ein Loch zum Vorschein kommen'. Die Knie gucke dorch [ KL-Hütschhs]; vgl. PfWB durchsehen. — Südhess. I 1868; RhWB Rhein. II 1481. — -häckeln schw.: 'ein Beet von einem Ende zum anderen mit einer kleinen Hacke auflockern', dorchhäckele [ KL-Siegb]; vgl. PfWB durchhacken 1 b, PfWB -jäten, PfWB -kratzen 2. Südhess. I 1868/69. — -hacken schw.: 1. a. 'entzweihacken (ein Stück Holz, ein Stück Fleisch)', auch vom unbeabsichtigten Zerhacken einer Kartoffel bei der Ernte, -hacke [verbr.]; vgl. PfWB durchhauen 1. — b. 'einen Hackfruchtacker von einem Ende zum anderen mit der Hacke bearbeiten'; die Riewe, die Grumbeere d. [allg.]; vgl. PfWB durchhäckeln. — 2. übertr. 'überstehen (eine Krankheit, eine schwierige Lage)', vgl. PfWB durchbeißen 2 a. Er hot's wirrer dorchgehackt 'ist wieder gesund geworden' [ LA-Nd'hochstdt, LU-Alsh/Gr]; er hackt's nimmi dorch 'wird die Krankheit nicht mehr überstehen' [ebd.]. — Südhess. I 1869. — -halten st.: 'aushalten bis zum Ende'. Er halt net darch [NWPf, verbr.]. Er kann's net dorichhalde [ BZ-Dernb]. RhWB Rhein. III 163. — -hauen st., schw.: 1. 'entzweihacken', -haue, -hauwe, -haa(e), -haache, -hääe, -hääche, s. PfWB hauen [verbr.]; vgl. PfWB durchhacken 1 a; die Latt dorchhaue [ KL-Matzb]. — 2. 'verprügeln'; durchhaue, daß die Schwart kracht [KU-Brück, verbr.]; vgl. PfWB durchblaueln 2, PfWB -bleuen, PfWB -brennen 3, PfWB -bumpen, PfWB -drehen 3 a, PfWB -dreschen 2, PfWB -feilen 2, PfWB -feimen, PfWB -filzen, PfWB -fitzen 2, PfWB -flappen, PfWB -flatschen, PfWB -gerben, PfWB -karbatschen, PfWB -klopfen, PfWB -lassen 2 b, PfWB -laufen I 2 b, PfWB -ledern, PfWB -pelzen, PfWB -pfeffern, PfWB -prügeln, PfWB -rohren, PfWB -rösten, PfWB -schlagen 3, PfWB -schmieren, PfWB -schwarten, PfWB -schwingen, PfWB -veiolen, PfWB -wackeln, PfWB -walken, PfWB -wamsen, PfWB -wäschen, PfWB -watschen, PfWB -weichen, PfWB -wichsen, PfWB -wickeln, PfWB -wimmeln, PfWB -wuppen, PfWB -ziehen 1 f. Alle Syn. s. PfWB verhauen. — Südhess. I 1869; RhWB Rhein. III 319/20; Bad. I 603; zu 2: Küpper I 143. — -hecheln schw.: 1. 'Flachs oder Hanf durch die Hechel ziehen', dorchhechele [ NW-Hardbg, RO-Obd]. — 2. übertr. a. 'über jemanden viel und lange klatschen'. Heit werd (beim Kaffeekränzchen) wieder alles dorchgehechelt [Krieger 29]. In der Fastnachtszeit werden in witzigen Vorträgen die Vorkommnisse des vergangenen Jahres durchgehechelt [PfPr. 27. 2. 1927]; vgl. PfWB durchlaufen 2 b β, PfWB -rätschen, PfWB -ziehen 1 e. — b. 'das Lernpensum nochmals rasch durchnehmen' [ NW-Hardbg]. — [Bd. 2, Sp. 652] Südhess. I 1869; RhWB Rhein. III 386; ElsWB Els. I 301; Bad. I 603; zu 2 a: Küpper I 143. — -helfen st. : einem d. 'helfen beim Überwinden von Schwierigkeiten', -helfe [verbr.]. Er hot mer dorchgeholf [nördl. VPf]. Südhess. I 1869; RhWB Rhein. III 490. — | |