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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Dresch-lohn bis Dresch-tisch (Bd. 2, Sp. 494 bis 495)
 
Dresch-lohn, m.
Dresch-maschine, f.
Dresch-maschiner, m.
Dresch-rute, f.
Dresch-schlegel, m.
Dreschschlegel(s)-haupt, n.
Dreschschlegel(s)-külpen, m.
Dreschschlegel(s)-rute, f.
Dreschschlegel(s)-stiel, m.
Dresch-tenn, n.
Dresch-tisch, m.
Dresch-wagen, m.
Dresch-zeit, f.
Tresor, m.
Tresor-tisch, m.
Tresor-tuch, n.
dresseln
Tressen, Pl.
dressilieren
dressieren, schw.
Dressur, f.
Trester, m.
Trester-korb, m.
Trester-kraut, n.
Trester-messer, n.
Trester-most, m.
Trestern
trestern, schw.
Trester-sack, m.
Trester-schnaps, m.
Trester-wasser, n.
Trester-wein, m.
treten, st.
Treter, m.
Tret-mühle, f.
Tret-platz, m.
Tret-wägelein, n.
Tret-weg, m.
treu, Adj.
Treu, m.
Treu-blümchen, n.
Treue, f.
Treu-handschaft, f.
treu-herzig, Adj.
treulich, Adj.
treu-los, Adj.
Treu-ring, m.
Treusch
Triangel, m.
Triangel, f.
triangeln, schw.
Tribeler, m.
tribeln, schw.
tribeln, schw.
Triber
tribern
Tribulant, m.
tribulieren, schw.
Tribulierer, m.
Tribunal, n.
Trichine, f.
Trichter, m.
Trichter-blume, f.
Trichter-kuchen, m.
trichtern
Trichter-winde, f.
Trick, m.
trickeln
Drickser
Tricot
Trieb, m.
Triebe, f.
Trieber
Trieb-ferkel, n.
Trieb-knabe, m.
Drie-bord
Trieb-sau, f.
Trieb-schnur
Trieb-schwein, n.
Trieb-stickel, m.
Trieb-wagen, m.
Trief-auge, n.
triefen, st.
Triefen-bach, f.
Triel, m.
trielen, schw.
trielig, Adj.
Driesch, f.,  m.,  n. f.,  m.
Driescht, f.,  m.,  n. f.,  m.
driesch, Adj.
drieschen, schw.
Driesch-feld, n.
drieschig
Driesch-land, n.
Drieschling, m.
Driesch-nase, f.
Driescht
driescht
Driesch-weide, f.
Driesch-wiese, f.
  -lohn m.: Drescherlohn, nicht zu verwechseln mit Dreschgeld, -lohn, -lohn, -lahn, louhn, s. PfWB Lohn [verbr.]. Südhess. I 1718. — -maschine f.: wie schd., -maschin (-maˈīn) [fast allg.], -maschin [ KL-Hütschhs PS-Schmalbg]. An die Stelle der früher üblichen Hand- und PfWB Göpeldreschmaschine ist seit etwa 1930 immer mehr der aus Dreschwagen, Strohbinder und Spreugebläse bestehende Dreschsatz getreten. Mer nemme morje die groß D.! 'leihen uns (gegen Bezahlung, s. PfWB Dreschgeld) den Dreschsatz aus' [ PS-Fehrb]. Wammer die D. hot, hot mer mer veel Unmuß 'viel Arbeit und Unordnung im Hause' [ KU-Schmittw/O]. RA.: 's brummt mer in de Ohre, wie wann ich e D. im Kopp hätt [Kus]. Südhess. I 1718/19; RhWB Rhein. I 1487; Bad. I 554. — -maschiner m.: gew. Pl. die Dreschmaschiner 'Arbeiter an der Dreschmaschine, die das Einlegen des Getreides und die Wartung der Maschine besorgen' [ KU-Schmittw/O]. Südhess. I 1719. — -rute f.: = Dreschflegel(s)rute, -rut [ KU-Lauteck Schmittw/K Buch-Illisch]. — -schlegel m.: = PfWB Dreschflegel, -schleg(e)l (-leg(ə)l) [verbr. nördl. u. mittl. VPf (neben -schlech(e)l) SP-Mechth (hier neben Dreschflegel)], -schlech(e)l(-leχ(ə)l, le(ə)l) [verbr. nördl. u. mittl. VPf (neben -schleg(e)l) NW-Iggb LA-Dammh Godramst Frankw GH-Weingt Westh Lingf], -schlej(e)l (-lej(ə)l, -j- mit Neigung zum Übergang zu -γ-) [NW-Weidth Haßl Friedh Dannstdt Meckh Gönnh LU-Böhl (nach Bertram § 203)], -schleel (-lēl) [ FR-Kl'karlb NW-Kallstdt Freinsh Weish/S. KB-Lauth RO-Dörrmosch Don-Abtshs: 1 Dreschschlegel [SSp., v. d. Leyen, Fasc. 100]. — Das

[Bd. 2, Sp. 495]
pfälzische Verbreitungsgebiet, s. K. 96, zeigt Ausstrahlungen über den Rhein hinweg in östlicher und nordöstlicher Richtung, vgl. bes. Südhess. I K. 102. — Bertram § 275 sieht die Entstehung des Wortes in der Entwicklung: Dreschflegel > *Dreschlegel (durch Ausfall von f) > Dreschschlegel mit Anschluß des zweiten Wortteils an Schlegel (zu »schlagen«). Diese Entwicklung ist, wie der historische Beleg (s. o.) und das Vorkommen des Wortes in der donaupfälzischen Siedlung Abtshausen (Auswanderungszeit 18. Jh.) annehmen lassen, spätestens für das 18. Jh. anzusetzen. — Südhess. I 1719; RhWB Rhein. I 1488; Bad. I 554.
 
  
Dreschschlegel(s)-haupt n.: = PfWB Dreschflegelskülpe, Dreschschlechelhääpt (-hbd) [ SP-Harths]. Südhess. I 1719. — -külpen m.: dass., -schlechelskilwe [ FR-Bobh]. Südhess. I 1719. — -rute f.: = PfWB Dreschflegelsrute, -schlechelsrut [ FR-Kirchh NW-Bobh Geinsh], -schlegels- [ NW-Ruppbg LA-Frankw], -schlegel- [ FR-Battbg Flomh]. Südhess. I 1719. — -stiel m.: dass., -schlechelstiel [ KL-Frankst BZ-Annw], -schlegelstiel [ LU-Iggh NW-Lindbg], -schlechelsteel [ NW-Esth]. Südhess. I 1719.
 
 
Dresch-tenn n.: 'Tenne in der Scheune, auf der gedroschen wird', Dreschdenn [BZ-Gleisz/Gleishb Lambert Penns 44]; dafür auch PfWB Scheuertenn, meist jedoch einfach Tenn, Tenne 1. DWB DWb. II 1405. — -tisch m.: ' Teil der Dreschmaschine, von dem aus die aufgebundenen Garben auf die Trommel geschoben werden', -disch [ BZ-Ingh]. —