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Pfälzisches Wörterbuch 
 
darüber-fliegen bis darüber-hinein (Bd. 2, Sp. 123)
 
darüber-fliegen, st.
darüber-galoppieren, schw.
darüber-gehen, st.
darüber-gucken, schw.
darüber-hauen, schw.
darüber-heben, st.
darüber-henken, st.
darüber-her, Adv.
darüber-hin, Adv.
darüber-hinaus, Adv.
darüber-hinein, Adv.
darüber-holpern, schw.
darüber-huppsen, schw.
darüberig, Adj.
darüber-klettern, schw.
darüber-kommen, st.
darüber-krabbeln, schw.
darüber-laufen, st.
darüber-legen, schw.
darüber-machen, schw.
darüber-pappen, schw.
darüber-reiben, st.
darüber-reichen, schw.
darüber-rennen, schw.
darüber-rütschen, schw.
darüber-schlagen, st.
darüber-schleifen, st.
darüber-schlupfen, schw.
darüber-schritten, schw.
darüber-schütten, st.
darüber-spannen, schw.
darüber-springen, st.
darüber-steigen, st.
darüber-stolpern, schw.
darüber-streuen, schw.
darüber-strüpfen, schw.
darüber-stürzen, schw.
darüber-träppeln, schw.
darüber-weg, Adv.
darüber-wischen, schw.
darüber-ziehen, st.
dar-um
darum-binden, st.
darum-bringen, st.
darum-eben, Konj.
darum-hängen, schw.
darum-herum, Adv.
Darumherum-lauf, m.
darum-kommen, st.
darum-legen, schw.
darum-machen, schw.
darum-sein
darum-wickeln, schw.
dar-unten
dar-unter, Adv.
darunter-fahren, st.
darunter-hinein, Adv.
darunter-kommen, st.
darunter-krabbeln, schw.
darunter-kriechen, st.
darunter-legen, schw.
darunter-machen, schw.,  st.
darunter-mischen, schw.
darunter-mutscheln, schw.
darunter-schlupfen, schw.
darunter-setzen, schw.
dar-von
dar-vor
dar-wider
dar-zählen, schw.
dar-zu
dar-zwischen
das
Tasche, f.
Täsche, f.
Täschel-kraut, n.
täscheln
taschen, schw.
täschen, schw.
Taschen-dieb, m.
Taschen-futter
Taschen-geld
Taschen-lampe
Taschen-mann, m.
Taschen-messer, n.
Täschen-rudlerin, f.
Taschen-tuch, n.
Taschen-uhr, f.
Taschen-wadel, m.
Tascher, m.
dasda-mal, Adv.
da-sein
da-selbend, Adv.
da-selb(e)s, Adv.
Däsem
dasig, Adj.
da-sitzen, st.
das-jahr, Adv.
das-jährig, Adj.
das-mal, Adv.
  -fliegen st.:
1. 'über etwas fliegen'. Meenscht, die Hinkel kennen do (über den Zaun) net driwwerflieche? [ LU-Alsh, allg.]. —
2. 'über etwas stürzen'. Ich hun net owwachtgebb, un do bin ich (über den Stein) driwwergefloo [ Gal-Dornf]; vgl. PfWB darüberfallen. — Südhess. I 1398; RhWB Rhein. I 1267. — -galoppieren schw.: 'über ein Hindernis galoppieren', -kalobbiere [ LU-Alsh]. — -gehen st.:
1. 'über etwas (einen Rasen, ein Beet usw.) gehen'. Do därf mer net driwwergeh! [ LU-Alsh/Gr, allg.]. —
2. Es geht mer nix driwwer 'Das ziehe ich allem anderen vor' [ KB-Kriegsf, allg.]. — Südhess. I 1398; RhWB Rhein. I 1267 and. Bed. — -gucken schw.: 'über etwas (einen Zaun usw.) hinweg schauen'. Ich kann net driwwergucke [KL-Enkb, verbr.]. Südhess. I 1398. — -hauen schw.: 'schlagen, prügeln'. Ich werr der gleich ääni driwwerhaue, über den Kopf, das Gesäß [ ZW-Bechhf]. Mer hot gsieh, wie der Merder dem uf de Wersching driwwerghaut hot [Feierowend Nr. 11/1966]. — -heben st.: 'über etwas hinweg heben'. Soll ich dich (über den Zaun) driwwerhewe? [ KL-Matzb, allg.]. — -henken st.: 'darüberhängen'. Iwwer de Krautstänner muschde e Duch driwwerhenke, daß kän Staab eninfliet [ KL-Reichb]. Südhess. I 1398.
 
 
darüber-her Adv.: Wie die Wilde sinn se (z. B. über die Äpfel) driwwerher [VPf]. — -hin Adv.: = PfWB darüberhinaus 2; driwwerhin husche [ NW-Weidth], d. huschele [ LU-Hochd]. — -hinaus Adv.:
1. 'über ein Hindernis, eine Gefahr hinweg'. Er kummt nimmi driwwernaus 'wird die Krankheit nicht mehr überstehen' [ GH-Kand NW-Frankeck]. Dann sin mer d., daß mer ball die Fatze verlor hän, von einer eiligen Flucht [ Gal-Dornf]. RA.: Des isch d. 'ärger als arg' [Schandein Sprachsch.]; vgl. PfWB darüberaußen. —
2. von flüchtiger Arbeit; d. huddle [ LA-Gommh], d. mache [ LA-Mörzh GH-Schwegh BZ-Albw]. Des is so'n Holderpolder d. [verbr. Don Gal Buch]; vgl. PfWB darüberhin. — ElsWB Els. I 78. — -hinein Adv.: von Sorglosigkeit und Draufgängertum; driwwernein [VPf]. Die lewe driwwernin [Pirmas]. Er geht driwwereninn wie de Blücher [Hebel 16].