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auf-setzen bis auf-spielen (Bd. 1, Sp. 399 bis 401) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
auf-setzen, schw. Auf-setzer, m. Auf-sicht, f. auf-sieben, schw. auf-sitzen, st. auf-spannen, schw. Aufspann-reitel, m. auf-sparen, schw. auf-speichern, schw. auf-sperren, schw. auf-spielen, schw. auf-spießen, schw. auf-sprengen, schw. auf-sprenkeln, schw. auf-sprießen, schw. Aufsprieß-reitel, m. auf-springen, st. Aufspül-schüssel, f. auf-spüren, schw. auf-spuren, schw. auf-stabeln, schw. auf-stacheln, schw. auf-stampfen, schw. Auf-stand, m. auf-stäubeln, schw. auf-stechen, st. auf-stecken, schw. Auf-stecker, m. Aufstecker-diele, f. auf-stehen, st. auf-steigen, st. auf-steipern, schw. Aufstell-bord, n. auf-stellen, schw. Auf-steller, m. auf-sticheln, schw. auf-stiefeln, schw. auf-stiften, schw. auf-stöbern, schw. auf-stübern, schw. auf-stoßen, st. Auf-stößer, m. auf-strampeln, schw. auf-straufen, schw. auf-streichen, st. auf-streifen Auf-strich, m. auf-stübern auf-stülpen, schw. auf-stumpfen, schw. auf-stumpfern, schw. auf-stüpfeln, schw. auf-stupfen, schw. auf-stüpfen, schw. auf-stürzen, schw. auf-stützen, schw. auf-suckeln, schw. auf-takeln, schw. auf-tapfen, schw. auf-tappsen, schw. auf-tauchen, schw. auf-tauen, schw. auf-teilen, schw. auf-termen, schw. auf-tischen, schw. Auf-trag, m. Auftrag-brett, n. auf-tragen, st. Auf-träger, m. Auftrags-bürste, f. auf-trampeln, schw. auf-trappen, schw. auf-treiben, st. auf-trennen, schw. auf-treten, st. Auf-tritt, m. auf-trossen auf-trossen, schw. auf-trückeln, schw. auf-trumpfen, schw. auf-tucken, schw. auf-tun, st. auf-türmen, schw. Auft-weide Auf-und-zu, f. auf-wachen, schw. Auf-wachs, m. auf-wachsen, st. Auf-wand, m. auf-wärmen, schw. auf-warten, schw. Auf-wärter, m. Auf-wartung, f. Aufwasch-eimer, m. auf-wäschen, st. Aufwäsch-fetzen, m. Aufwäsch-lappen, m. Aufwäsch-lumpen, m. Aufwäsch-sack, m. Aufwäsch-schüssel, f. | 1. etwas auf etwas setzen; de Hut, die Kapp ufsetze [allg.]; dafür auch PfWB aufziehen. a. 1501. (Abschr. 1642): so soll ... im (dem Schöffen) (der buttel) ein schefpell uf setzen [Grimm Weist. V 588 (SP-Schiffstdt)]. Sie setzt die Dorfbrill uf 'hält die flach ausgetreckte Hand als Sonnenschutz über die Augen' [verbr. Gal Buch-Onufry Don-Gertianosch]. Die Dauwe 'Faßdauben' u. [ FR-Albsh]; Schreppkepp [Bd. 1, Sp. 400] 'Schröpfköpfe' u. [Germh GH-Kand]; de Kuche, 's Brot u. 'ins Brotkörbchen, auf das Kuchenblech setzen' [ LA-Nd'hochstdt]. — 2. 'aufeinanderschichten'; Holz, Stroh u. dgl. u. [allg.]. — 3. 'aufrichten'; Keele (Kechele, Kegele) u. [verbr.]; dafür häufiger PfWB aufstellen. SprW.: Wer kegelt, muß aach ufsetze [Hebel, verbr.]. — 4. Ää u. 'Augen a. = okulieren' [ RO-Als NW-Haßl]. — 5. de Kopp u., vom eigensinnigen Pferd, das den Kopf auf die Brust setzt [ ZW-Gr'bundb]; übertr. vom Menschen, der trotzt, sich bockbeinig stellt [allg.]; vgl. PfWB aufhocken. — 6. jemand de Drumm u. 'streng mit ihm verfahren' [Land]. — 7. e Brief u. 'schriftlich entwerfen' [allg.]. — RhWB Rhein. VIII 100; LothWB Lothr. 517; ElsWB Els. II 383; Bad. I 86. 1. 'wer die Kegel beim Kegelschieben aufsetzt', Ufsetzer [ Don-Schowe Torscha]; dafür meist PfWB Kegelbub. — 2. 'ein eigensinniges Pferd', Ufsetzer [ Don Schowe-Torscha]; vgl. PfWB aufsetzen 5. RhWB Rhein. VIII 107; ElsWB Els. II 384; Bad. I 86. — 3. in der Sprache der Fußballer 'ein Ball, der nicht direkt vom Fuß des Schützen ins Tor geht, sondern vorher noch einmal den Boden berührt', Ufsetzer [allg.]. 1. in Verb. mit haben: Der hot en rausgefressna Kopp ufsetze [ BZ-Albw], e Sumser 'dicken Kopf' [ KU-Wolfst], Fäßche ufsitze, dass. [ KU-A'glan]. Du hasch de letscht Kopp ufsitze, sagt man zu einem, der stark hustet (mit der Antwort: 's gebt jo noch Krautkepp) [ PS-Hetths]. Er hot ene ufsitze 'ist betrunken' [ KU-Wolfst RO-Dörrmosch]. — 2. Der sitzt uf, wenn einer ratlos ist [Lu'haf u. Umg.]. Do war ich ufgsesse, dass. [NW-Lambr, verbr.]. — 3. a. 1792: einem a. 'in die Falle gehen' [Klein Prov.]. — 4. 's Auto sitzt uf, wenn es mit dem Chassis festsitzt [allg.]. — RhWB Rhein. VIII 175; ElsWB Els. II 385; Bad. I 86. 1. de Scherm (Schirm) ufspanne [allg.]. — 2. de Gaul u. 'den Spannstrick lösen' [ Gal]. (Der Spannstrick wurde dem Pferde oberhalb der Fessel um die Vorderfüße gelegt, um es am Laufen zu hindern.) — 3. Reef ufspanne 'Reifen auflegen' [Klein Wag. 110]. — RhWB Rhein. VIII 254; Bad. I 86. 1. 'weit öffnen', bes. vom Mund [allg.]. Er sperrt's Maul uf bis hinner die Ohre [verbr.]; vgl. 2. Volksgl.: Wann en Krankes [Bd. 1, Sp. 401] es Maul im Bett ufschpärrt, is es en schlechti Sein (engl. sign) [Fogel Beliefs Penns 524]. Sperr's Meilche (des Schnäwele) uf! Aufforderung an ein Kind, das gefüttert wird [ PS-Burgalb SP-Harths]. Do steht er un sperrt 's Maul uf, von einem Untätigen [allg.]. Er sperrt Maul un Nas uf 'schaut und horcht gespannt vor Staunen und Verwunderung' [allg.]. Verrissene Schuh sperren die Meiler uf [ HB-Kirrbg]. — 2. 's Maul ufsperre 'gähnen' [verbr., bes. WPf, NPf]. — RhWB Rhein. VIII 320; LothWB Lothr. 517; ElsWB Els. II 546; Bad. I 86. 1. zum Tanz a., wie schd., ufspiele [verbr.]. — 2. sich a. 'sich brüsten', nach dem Schd. [verbr.]. Syn. s. PfWB prahlen. — RhWB Rhein. VIII 340.
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