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Pfälzisches Wörterbuch 
 
auf-lätscheln bis auf-leitern (Bd. 1, Sp. 382 bis 383)
 
auf-lätscheln, schw.
auf-latschen, schw.
auf-lätschen, schw.
auf-lätzeln, schw.
auf-lauern, schw.
Auf-lauf, m.
auf-laufen, st.
auf-leben, schw.
auf-lecken, schw.
auf-legen, schw.
auf-leiern, schw.
auf-leitern, schw.
auf-lenzen, schw.
auf-lesen, st.
auf-letschen
auf-letzen
auf-liegen, st.
auf-löckeln
auf-locken, schw.
auf-lockern, schw.
auf-lösen, schw.
auf-lückeln, schw.
auf-lüpfen, schw.
auf-luren, schw.
auf-machen, schw.  u.  st.
auf-mähen, schw.
auf-mahnen, schw.
auf-malen, schw.
auf-marschieren, schw.
auf-mauern, schw.
auf-merken, schw.
auf-merksam, Adj.
auf-modeln, schw.
auf-mucken, schw.
auf-mutzen, schw.
auf-nähen, schw.
Auf-nahme, f.
auf-nehmen, st.
auf-nehmisch, Adj.
auf-nucken, schw.
auf-nussen, schw.
auf-packen, schw.
auf-pappeln, schw.
auf-päppeln, schw.
auf-pappen, schw.
Auf-paß, f.
auf-passen, schw.
Auf-passer, m.
auf-patschen, schw.
auf-pelzen, schw.
auf-pfeffern, schw.
auf-pflanzen, schw.
auf-pfülben, schw.
auf-pfülbern, schw.
auf-picken, schw.
auf-pitteln, schw.
auf-placken, schw.
auf-platzen, schw.
auf-plaudern, schw.
auf-plotzen, schw.
auf-plumpsen, schw.
auf-plustern, schw.
auf-poltern, schw.
auf-prallen, schw.
auf-pritschen, schw.
auf-probieren, schw.
auf-pumpen, schw.
auf-bumpen, schw.
auf-puppeln, schw.
auf-purren, schw.
auf-pusen, schw.
auf-putzen, schw.
Aufputz-lumpen, m.
auf-quäckeln, schw.
auf-quellen, st.
auf-raffen, schw.
auf-rappeln, schw.
auf-rappschen, schw.
auf-raumen, schw.
auf-räumen, schw.
Aufräumungs-kommission, f. m.
Aufräumungs-verein, f. m.
auf-rebellen, schw.
auf-recheln, schw.
auf-rechen, schw.
auf-recht, Adj.
auf-regen, schw.
Auf-regung, f.
auf-reibeln, schw.
auf-reiben, st.
auf-reihen, schw.
auf-reißen, st.
auf-reiteln, schw.
auf-reizen, schw.
auf-rennen, schw.
auf-ribbeln, schw.
auf-ribbsen, schw.
auf-richten, schw.
auf-richtig, Adj.
auf-richtlich, Adj.
   auf-lätscheln schw.: = PfWB auflätschen, uflätschele [ KL-Mölschb PS-L'mühl Hintwdth Schönau]. Syn. s. PfWB auftauen.
 
 
auf-latschen, -lätschenschw.: = PfWB auftauen, vom gefrorenen Boden, uf-latsche [KL-Landstl], uflätsche [WPf]. — Zu PfWB latschen, PfWB lätschen 'weich werden'.
 
  
auf-lätzeln schw.: = PfWB auflätschen, uflätzele [ PS-Glashtt]. Syn. s. PfWB auftauen. — Zu Latz 'große Lache, Schmutzbrühe', RhWB Rhein. V 164.
 
 
auf-lauern schw.: einem a. 'im Verborgenen einen abwarten', uflauere [allg.]; vgl. PfWB aufluren.

[Bd. 1, Sp. 383]
a. 1747: so hatt ihn der Meder 'Mäher' den Andren feyerdag auff geläuert so Er ihn die Neyestatt gangen ist ... [NW-Mußb (MHVPf IV 11 ff.)]. RhWB Rhein. V 181; Bad. I 83.
 
 
Auf-lauf m.:
1. 'Zusammenlaufen von Menschen, Aufruhr', Uflaaf, -lääf [allg.]. a. 1341 (Abschr. 1430): kein uffloif noch krig [VeldKopb. B. XIV, 4 Nr. 2]. —
2. 'gebackene Speise, die über dem Feuer in die Höhe gegangen ist', Uflaaf, Auflauf [allg.]. — RhWB Rhein. V 202; Bad. I 83.
 
  
auf-laufen st.:
1. intrans.
a. 'aufblähen'; die Kuh is ufgeloff(e), wenn ihr Pansen durch übermäßige Aufnahme von Grünfutter aufgetrieben ist [allg.]; vgl. PfWB auftreiben 3 b. —
b. 'anschwellen', von Körperteilen, sei Hänn sin ufgeloff [WPf]. —
c. 'anwachsen', von Kosten, Schulden. a. 1596: an uffgeloffenen Vncosten [WerschwSchR Bl. 299]. —
2. trans. sich die Füße a. 'wund laufen' [allg.]. RA.: Er hot sich die Nas ufgeloffe, wenn einer mit einer Sache übel angekommen ist [ LU-Böhl]. — RhWB Rhein. V 195; LothWB Lothr. 517; ElsWB Els. I 566; Bad. I 83.
 
 
auf-leben schw.:
1. intrans. 'neuen Mut gewinnen, froh werden', nach einer Krankheit, nach schwerer Drangsal, uflewe [allg.], ufgelebt 'froh, munter' [Lambert Penns 153]. —
2. trans. 'durch Kränkung aufreiben'. Der lebt mich noch uf [Don-Tscherw, verbr. Gal u. Buch]. — RhWB Rhein. V 258.
 
 
auf-lecken schw.:
1. wie schd., Honich uflecke [allg.]; vgl. PfWB aufschlecken. —
2. Part. ufgeleckt 'herausgeputzt'. Doch sunndahs kummt er ufgeleckt; Hot appelgrine Hännsche [Schandein Ged. 66].
 
  
auf-legen schw.:
1. trans.
a. etwas a. Kohle ufle(che), um das Feuer zu unterhalten [verbr.]; e Bett u. 'Getreidebett zum Dreschen a.' [verbr., vor 1910]; hääße Dicher u., gegen Magenschmerzen [allg.]; Duwak u., bei der Ablieferung des Tabaks [ BZ-Stein GH-Freisb]; die Karde u. (auch mit Weglassung des Objekts) 'offen auf den Tisch legen, wenn das Spiel mit Sicherheit gewonnen ist' [allg.]. a. 1563: Der sein geburt- und kundschaftsbrief ufflegen kann ... [PfWeist. I 87 (FR-Beindh)]. —
b. einem etwas a. Du hoscht mer e bißche viel ufgeleet [ Gal-Dornf]; dafür auch PfWB aufladen. —
2. sich a., auch: sich mit einem a. 'Streit beginnen'; er leet sich uf [verbr. WPf Gal-Dornf Danner Penns 106]; eich maan mich net merem uflee [ KU-Kaulb]. —
3. Part. ufgeleet, -gelecht 'gelaunt, gestimmt'. Er is gut, schlecht u. [NPf, allg.]. — RhWB Rhein. V 297/98; ElsWB Els. I 573; Bad. I 83.
 
 
auf-leiern schw.: 'aufdrehen'. De Strang hot sich ufgeleiert [NPf].
 
  
auf-leitern schw.: de Wache ufledere 'die Ernteleitern aufsetzen' [ LU-Friesh SP-Berghs]. RhWB Rhein. V 385; LothWB Lothr. 517; Bad. I 83.