| Pfälzisches Wörterbuch | ![]() | ||
an-starr bis an-steipern (Bd. 1, Sp. 283 bis 284) | |||
an-starr, Adv. an-starren, schw. an-statt(s), Präp. an-stechen, st. Ansteck-brenke, f. an-stecken, schw. An-stecker, m. Ansteck-kran, m. an-stehen, st. an-steigen, st. an-steipern, schw. Anstell-bord, n. Anstell-diele, f. an-stellen, schw. An-steller, m. An-stellerin, f. an-stellig, Adj. Anstell-leiter, f. An-stellung, f. Anster An-stich, m. an-stickeln, schw. an-stiefeln, schw. an-stieren, schw. an-stiften, schw. An-stifter, m. an-stimmen, schw. An-stoß, m. an-stoßen, st. An-stößer, m. an-stößig, Adj. an-sträffen, schw. an-strämmen, schw. an-strecken, schw. an-streichen, st. An-streicher, m. an-strengen, schw. An-strich, m. an-stricken, schw. an-stritzen, schw. an-strüpfen, schw. an-stückeln, schw. an-stücken, schw. an-stumpfen, schw. an-stüpfeln, schw. an-stupfen, schw. Ansturm, m. an-stürmen, schw. an-sturren, schw. an-stürzen, schw. an-stutzen, schw. An-tacke antackieren an-tanzen, schw. an-täpeln, schw. an-tapern, schw. an-tappisch, Adj. an-tappsen, schw. an-tapschen, schw. an-tapsen, schw. an-tasten, schw. an-tätscheln, schw. an-tatschen, schw. Ant-bord, n., m. ant-borden, schw. An-teel An-teil, n. Anteil-nahme, f. an-telefonieren, schw. Anterich, m. an-termen, schw. anternen Ant-haupt, n. Ant-häupt, n. Anti-christ, m. an-tigern, schw. an-tippeln, schw. an-tippen Anti-semit, m. Antoinette, f. Anton, m. an-totten, schw. An-trag, m. Antrag-brett, n. an-tragen, st. an-trapieren, schw. an-treffen, st. an-treiben, st. an-trensen, schw. an-treten, st. an-trinken, st. An-tritt, m. an-trotteln, schw. an-trudeln, schw. An-trunk, m. Antuka an-tun, st. Antunich an-tupfen, schw. an-tüpfen, schw. | 1. 'den Zapfhahn in ein Bier- oder Weinfaß treiben'; e Faß (e Fässel) aansteche (-dęχə) [verbr.]; vgl. PfWB anstecken. — 2. Die Drauwe sin aangestoch(e) (vom Rebstecher) [allg.]. — 3. aang(e)stoche kumme 'im Stechschritt daherkommen' [ BZ-Dernb]. — RhWB Rhein. VIII 553; ElsWB Els. II 572; Bad. I 62. 1. 'anzapfen', aanstecke (-dęgə). De Wert steckt e Fässel Bier aan [LA-Nd'hochstdt, verbr.]; vgl. PfWB anstechen 1. — 2. e Streißche a., wie schd. [allg.], in der RA. 'ein Kompliment machen' [Don, verbr.]. 's Lied 'die Liednummer' a., an der Stecktafel in der Kirche [LA-Nd'hochstdt, verbr.]. — 3. 'anzünden'; 's Feier, 's Licht, 's Haus aanstecke [allg.]. RA.: Dich soll de Schnee anschdecke!, Ausruf der Verwunderung [Weber 124]. Der dät brenne, wammer'n aansteckt, von einem abgemagerten Pferd [ ZW-L'wied]. Der Deiwel steckt der die Kerz aan! Drohung [ NW-Weish/S]. — 4. a. einen a., auch von Tieren und Pflanzen. Er hot (hat) sich aangesteckt, 'sich durch Ansteckung eine Krankheit zugezogen' [allg.]. Die schwarze Bladdere sin aarisch aansteckend [allg.]. SprW.: E grindich Schoof steckt die ganz Herd aan [KB-Bischh, verbr.]. Aangesteckte Trauwe 'von Peronospora befallene Trauben' [VPf]. — b. 'durch böses Beispiel verleiten'. Faulheit steckt aan [allg.]. — RhWB Rhein. VIII 553; ElsWB Els. II 582; Bad. I 62.
Aus den Nachträgen 1. 'stehenbleiben, stocken'. Loß die Sach net aanstehe (-dēə) 'Laß die Sache nicht unerledigt!' [allg.]. Es steht noch aan 'ist noch die Frage' [Schandein Sprachsch. (Notizen)]. WR.: Steht owend im Weschte e Damm 'Wolkendamm' aan, werd's am annere Daag net scheen [ KU-Bedb]. a. 1503 (1553): Das bleib auch an dem gemüede anstan als die nechst frage [PfWeist. [Bd. 1, Sp. 284] I 191 [ HB-Breitfurt]. — 2. mit Dat. 'passen'. Die Newwelkapp steht 'm gut aan [KL-Mackb, verbr.]; dafür meist einfaches stehen. Auch vom Menschen: De Hannes hot 'm Gretche oo(n)gestann 'gefiel ihr' [verbr. Gal]. — RhWB Rhein. VIII 575/76; ElsWB Els. II 565; Bad. I 62. 1. wie schd., aanstei(ch)e (-daiə, -daiχə). De Weg steit stärk aan [ FR-Bockh, allg.]. — 2. 'mit großen Schritten herzukommen'. Er kummt aangeschtieche [FR-Grünstdt, verbr.]. — RhWB Rhein. VIII 589.
| ||
| © 2002—2010 by Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier Home | Impressum | Kontakt | ![]() | ||