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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Stern bis Stern-drachen (Bd. 6, Sp. 544 bis 550)
 
Stern, m.
Sternen, m.
Stern-acker, m.
Stern-anis, m.
Stern-beller, m.
Stern-berg, m.
Stern-bild, n.
Stern-brünnchen, n.
Stern-buben, Pl.
Stern-donnerkeil, m.
Stern-donnerwetter, n.
Stern-drachen, m.
Stern(en)-bier, n.
Stern(en)-blume, f.
Stern(en)-glanz, m.
Stern(en)-gukkeler, m.
Stern(en)-gückler, m.
Stern(en)-gucker, m.
stern(en)-hell, Adj.
Stern(en)-himmel, m.
stern(en)kanonen-voll, Adj.
sternen-klar, Adj.
Stern(en)-licht, n.
Stern(en)-schein, m.
Stern(en)-schlager, m.
Stern(en)-spritzer, m.
Stern(en)-wagen, m.
Stern(en)-werfer, m.
Stern(en)-wirt, m.
Stern-garten, m.
Sterngranaten-donnerkeil, m.
sterngranatenhagel-voll, Adj.
Sterngranatenkreuz-donnerwetter, n.
sterngranatenkrotten-voll, Adj.
sterngranaten-voll, Adj.
Sternhagel-donnerwetter, n.
sternhagelgranaten-voll, Adj.
stern-hagelig, Adj.
sternhagel-neu, Adj.
sternhagel-voll, Adj.
sternig, Adj.
Stern-jagen, n.
Stern-kanone
Stern-kerze, f.
Stern-kopf, m.
stern-köpfig, Adj.
Stern+-kraut, n.
Stern-kruzifix, n.
Stern-laterne
Stern-miere, f.
Stern-million
Stern-most, m.
Stern-rös'chen, n.
Stern-sakrament, n.
Stern-schießen, n.
Stern-schnuppe, f.
Stern-schnuppen, m.
Stern-schnupper, m.
Stern-schuppe, f.
Stern-singen, n.
Stern-singer, m.
Sternstempel-gewürzlade, f.
stern(s)-voll, Adj.
Stern-wald, m.
Stern-walze, f.
Stern-weiler, m.
Sterz, m. f.
Sterze, m. f.
sterzeln, schw.
Sterz(en)-pflug
Sterz(en)-stock, m.
stet, Adj.,  Adv.
stetig, Adj.
Stetig-grün, n.
stets, Adv.
Stetten, ON
Steuer1, f.
Steuer2, n.
Steuer-aufseher, m.
Steuer-bote, m.
Steuer-buch, n.
Steuer-einnehmer, m.
steuer-frei, Adj.
Steuer-kette, f.
Steuer-kontrolleur, m.
Steuer-mann, m.
steuern, schw.
Steuer-schraube, f.
Steuer-zettel, m.
Stibbeler
stibbeln
Stibber
stibitzen, schw.
Stibitzer, m.
Stibitzersin, f.
Stich, m.
Stichen, m.
Stichaner
Stich-balken, m.
stich-dunkel
   Stern, Sternenm.:
1. 'nächtlich leuchtender Himmelskörper', Stern (dęrn) [verbr. ges. Pf, Bernhard 154 Heeger Südostpf. 8 Mang 96 Schneckenburger 29, 51], Starn (darn, dan) [KU-Föckbg Liebsth Mühlb Nd'staufb Schellw RO-Duchr/O'hs KL-Matzb Obernh/Kircharnb Pörrb PS-Bobth Hirschth Leim Schönau Vinn SP-Dudhf LA-Göckling Mörzh BZ-Billh (Schmitt Billh. 127) Dierb Eußth Nd'horb GH-Berg Knitth Nd'lustdt Scheibhdt Vollmw], Sterr (dęr) [ IB-Ensh], Sterne (dęrnə) [PS-Bundth Erfw LA-Birkw Frankw Herxhwey Siebdg Wollmh BZ-Albw Apphf Billh Dierb Dimb Kapswey Kling Nd'ottb Schweig Schweighf W'rohrb GH-Büchbg Hay Kand Leimh Minf Wind, Ph. Gimmel in: PfMus. Okt. 1920], Stäre (dǟrə) [ KU-A'glan Dittw], Stere (dērə) [KU-Ulm (Zink Notizen) ZW-Battw], Steren (dērən) [ GH-O'lustdt], Sterre (dęrə) [KU-Albess A'glan Godhs Herchw Konk WD-Hoof Niedkch Ostbr HB-Medh IB-Bebh Gersh Habkch Ormh Bliesgau (PfId. 137)], Starne (darnə) [ PS-Bruchw/Bärb LA-Herxh O'hochstdt GH-Hatzbühl], (die Form Stern dominiert zunehmend zu Lasten der übrigen Formen in der ges. Pf); s. K. 363; Pl. Stern (dęrn) [verbr. ges. Pf], Sterne (dęrnə) [vereinzelt SOPf], Starne (darnə, danə) [vereinzelt südl. SPf, Schmitt Billh. 127]; Dim. Sternche (dęrnχə) [vereinzelt WPf], Ster- nel (dęrnəl) [ LU-Alsh BZ-Gossw], Sternelche (dęrnəlχə) [ LU-Alsh]; Pl. Dim. Sterncher (dęrnχər) [vereinzelt WPf nördl. VPf], Sternelcher (dęrnəlχər) [ LU-Alsh], Sternlich (dęrnliχ) [ GH-Zeisk], Sternle (dęrnlə) [vereinzelt SPf östl. VPf]; Zs.: PfWB Abend-, PfWB Glücks-, Morgen-, PfWB Schwanz-, PfWB Unglücksstern. Die Stern stehn schun am Himmel [ KU-Bedb]. De Hund bellt die Sterne an [ BZ-Gossw]. Die Stern leichten [ BZ-Hermbghf]. Do leicht' kee Stern, kee Hoffnung schimmert [Münch Werke I 130]. Silwerisch lache viel Sterncher es Fenschter rin [Kraus Pat 27]. Mit Aage, hell wie Schterncher [Sommer Hausapothek 64]. Guck vor dich, nett an die Stern! [ KL-Reichb]. RA.: Aage wie zwee Stern 'leuchtend' [Krieger 27]; de St. vun Bethlehem, sagt

[Bd. 6, Sp. 545]
ein Vater zu seinem Kind, wenn am Himmel ein besonders heller St. steht [ KB-Kriegsf]; in die Stern gucke 'nichts tun, träumen, gedankenlos herumlaufen' [ NW-Elmst, vereinzelt], 'hilflos, ratlos sein' [ GH-Leimh], 'etwas hochmütig, stolz sein, die Nase nach oben tragen' [ NW-Frankeck, vereinzelt], 'bei einer Sache leerausgehen' [ SP-Mechth], 'Wasser abschlagen, urinieren' [ KL-Siegb]. Du guckscht numme, wou die Stern kumme 'bist ein Trödeler und Faulenzer' [ PS-Hintwdth]. Michel, steck die Stern an!, sagt man zu einem, der gerne und fortwährend befiehlt [Hebel 23]. Wann dem sei Tate an de Stern stehe däre! 'Was der schon alles gemacht hat!' [ NW-Elmst]. Jetzt geht mer en St. uf! 'Mir fällt etwas ein, habe verstanden' [ LA-Queichh, GH-Freckf]. Dem (Bei dem) leicht kän St. 'Er hat kein Glück' [ GH-Vollmw, mancherorts]. Iwwer dem sein Wie (Wiege) hot aa kan gurer St. geleicht 'Er hat wenig Glück im Leben' [ KB-Albish]. Dem sei Sterne esch aach im Sinke [ GH-Leimh]. Iwwer dem steht en gurer St. 'Er hat Glück und Erfolg' [ LU-Alsh]. Do es kan St., der (wo) leicht 'Es gibt keine Hoffnung, daß etwas besser wird; es hilft nichts, das muß getan werden; das Geld reicht nicht' [KU-Kaulb, verbr., Krämer Gal 207]. Der flucht (liegt) die Stern vum Himmel runner 'flucht (lügt) viel' [ GH-Minf, vereinzelt]. Er will die Stern vum Himmel hole 'will Unmögliches' [ SP-Mechth]. Unser Gaul holt die Stern vum Himmel runner 'Unser Pferd schlägt viel mit den Hinterbeinen aus' [ LU-Alsh]. En de Stern steht's geschreb! 'Es ist ungewiß' [RO-Sippf]. Du bleibscht aus, bis die Stern am Himmel stehe [ KB-Kriegsf]. Der will in de Stern lese kenne [ KL-Reichb]. Wann ich nor soviel Zwanzig-Mark-Stükker hätt als Stern am Himmel sein! [ PS-Hintwdth]. Jetzert steht der Minsch do un guckt in die Stern 'steht da und träumt' [ KL-Stelzbg]. Dess schteht noch in de Schterne 'ist noch ungewiß' [Damm Pälzer 9]. Mer läwen uf kam gure St., sagt man in schlechten Zeiten [ FR-Bockh]. Er hot 'n Sterne (Starne) 'Er hat einen Rausch' [ LA-Birkw Frankw Herxh Ranschb Roschb], hot e Sternche, dass. [ FR-N'lein]. Die Stern putzen sich, sagt man, wenn eine Sternschnuppe fällt [ NW-Forst]; Var.: Alleweil is e St. geschoss [ KB-Albish, KU-Albb Albess Roßb RO-Als Rockhs KL-Alsbn PS-Gersb LA-Gommh], die Stern fallen [ KL-Erfb]. Wahrheitsbeteuerung: Do missen sich die Stern biege, wenn's net wohr is [ LA-Birkw]. BR.: De Himmel steht steif voll Stern, 's gebt gut Werrer [ RO-Steinb]. Wenn d'Stern funkele, werd's kalt [ LA-Freimh GH-Vollmw]. Volksgl.: Wenn en St. schießt, soll mer sich ebbes winsche (der Wunsch geht in Erfüllung, wenn man ihn niemandem verrät) [KB-Kriegsf, verbr., Fogel Beliefs Penns Nr. 295]. Wemmer an St. sieht schieße un hot Geld im Sack, hot mer 's ganz Johr [ GH-Schwegh]. Eltern erzählen ihren Kindern, daß jeder ihrer Verstorbenen ein Sternlein habe. Sie zeigen den Kindern den St. des einen oder anderen Angehörigen [ GH-Leimh, ZW-

[Bd. 6, Sp. 546]
Bechhf]. Voraussagen des künftigen Ehepartners: Man zählt an sieben aufeinanderfolgenden Tagen die sieben Sterne des Großen Wagen. Den Menschen, dem man am folgenden Morgen zuerst begegnet, wird man heiraten [Kirchhbol]. Wann en Ring um der Mund (Mond) is, so viel Sterne as drin sin, so viel Dag is es noch Schnee [Fogel Beliefs Penns Nr. 1249]. VR.: Leih du mer dein Ladernche! / Heit Naacht es stockfinschder, / es leichdet kan Sternche [ KB-Kriegsf]. —
2. 'sternförmige, zackige Gegenstände'.
a. 'Abzeichen, Orden'. Der hot die ganz Bruscht voll Stern hänke [ FR-Bockh]. —
b. 'Stern als Wirtshauszeichen', e goldener St. [ LU-Friesh Lu'haf]; vgl. PfWB Stern 6 b Wirtshausnamen. —
c. 'Schmuck für den Weihnachtsbaum', Sterne Pl., Sterncher Dim. Pl. [ KU-Diedk, KB-Kriegsf LA-Mörzh]; Zs.: PfWB Weihnachtsstern. —
d. 'Symbol im christlichen Glauben, beim Dreikönigsumzug'. Volksbr.: »Als Zeichen ihrer Würde führen die Dreikönigsgestalten einen Stab und einen Stern mit sich. Als Stern verwenden sie ein altes Spinnrädchen, das an einer hohen Stange befestigt und mit Hilfe einer Schnur gedreht wird« (an Epiphanias, 6. Januar) [Stoll 39]. VR. (Dreikönigsspruch): Der Sterne, der Sterne soll rume gehn, / wir müssen heut noch weiterziehn [GH-Westh (G. Heeger in: PfL 17. 3. 1934)]. —
e. 'sternförmiges Gebäck', bes. zu Weihnachten [vereinzelt WPf]; Zs.: PfWB Vanille-, PfWB Himmels-, PfWB Mandel-, PfWB Schokoladen-, PfWB Zimt-, PfWB Zuckerstern. —
3.
a. 'weißer Fleck auf der Stirn eines Tieres, Bläß', Stern [ZW-O'aub, Lambert Penns 141], Sterre [ WD-Niedkch]; vgl. PfWB Spiegel 4. —
b. 'Kuh oder Pferd mit weißem Stirnfleck', die St. Gen. f. [ WD-Niedkch, vereinzelt]. —
c. 'Name für ein Tier mit weißem Stirnfleck', die St. Gen. f. [ WD-Niedkch ZW-O'aub KL-Lind LA-Ilbh BZ-Hermbghf]. —
4. 'Sehloch des Auges, Pupille' [IB-Bebh Heckdh GH-Zeisk SOPf (Heeger Nachl.)]; Dim. Sternel [SOPf (Heeger Nachl.)]; Zs.: PfWB Augenstern 1; Syn. s. PfWB Pupille 1. —
5.
a. 'der geliebte Mensch, Schatz, Liebste(r)', auch als Kosename [mancherorts]; Zs.: PfWB Augenstern 2; e goldicher St. 'ein hübsches Mädchen' [ LU-Opp]; e St. hawe 'verliebt sein' [ LU-Oggh]. Mein St.! [ KU-Diedk, vereinzelt]. Ich geh zu meim St. [ NW-Ellstdt]. —
b. 'der Bräutigam' [ KU-Rammb]. —
6. Namen.
a. FlN; a. 1776: in den Sternen [Kurpf. A. Nr. 1072/2 (KL-Gimsb)]. —
b. Gasthausnamen: Zum Stern [ GH-Scheibhdt], Zum Sternen [ GH-Rh'zab], Der Sternen [ BZ-Nd'ottb], Im Sternen [ GH-Neubg], Zum goldenen Stern [ KU-Lauteck]; ins Sterns gehe 'in das Gasthaus der Familie Stern' [ HB-Mimb]; vgl. PfWB Stern 2 b Wirtshauszeichen, Sternenbier, Sternenwirt.
7. in Verwünschungen, Flüchen, wobei der Zusatz -stern- eine Steigerung der Bedeutung bewirkt: E Gewirrer muß dich durch Sunn unn Mond schlaae, daß der die Stern am Arsch hänge bleiwe [ PS-Saalstdt]. Fluch: Himmel! St. an de Bettlad! [ KU-Hinzw FR-Bockh]; Zs.: Gewitter-

[Bd. 6, Sp. 547]

[Bd. 6, Sp. 549]
sterndonnerkeidel, PfWB Gewittersterngranaten, PfWB Himmelerdesternlaterne, PfWB Himmelkreuzsternkanone, PfWB Himmelmillionsterndonnerkeil, PfWB Himmelstern, PfWB Himmelsterndonnerwetter, PfWB Himmelsterngranatendonnerwetter, PfWB Himmelsternlaterne, PfWB Himmelsternmillion, PfWB Himmelsternsakrament, PfWB Himmelsternsauerei, PfWB Sterndonnerkeil, PfWB Sterndonnerwetter, Sterngranatendonnerkeil; Syn. s. PfWB Donnerwetter 2 a. —
8. in weiteren Zs.: PfWB Goldstern, PfWB Hasensternchen, PfWB Ochsen-, PfWB Osterstern. — Mhd. stërne, stërre, stërn 'Stern' ( Lexer Lexer II 1182). — RhWB Rhein. VIII 637 ff.; LothWB Lothr. 497 Sterren; ElsWB Els. II 614 Stern, Sternen, 615 Sterni, ALA II 254.
 
  
Stern-acker m.: FlN, mda. Sternacker [ NW-Dürkh]. — -anis m.: 'die sternförmige Frucht der Anispflanze (Illicium anisatum)', ein Latwerggewürz, -anis (-a̩nīs) [KU-Schmittw/O, vereinzelt, Seebach Essen 102]. RhWB Rhein. VIII 640; ElsWB Els. I 42 Sternänes. — -beller m.: 'Hund, der gerne den nächtlichen Himmel anbellt'. Das esch 'n Sternebeller [ BZ-Stein]. — -berg m.: FlN, Sternberg [ KL-Ottb BZ-Gleisz/Gleishb], Sterrenberg [Zink FlN 53]. a. 1422: das burggestelle des bergs genannt Sterrenberg [UrkGBSpey II 122 (KL-Ottb)]. — -bild n.: 'Himmelsfigur aus Sternen', Sternbild [ KL-Siegb FR-Bockh GH-Minf]. Vk.: Sternbildnamen: Bär 2 f, PfWB Drache, PfWB Drachen 1 b, PfWB Egge 2, PfWB Fisch 2 a, PfWB Glucke 3, PfWB Hünkel 2 b α, PfWB Jungfrau 2 b, PfWB Krebs 2, PfWB lebendig I 2 b, PfWB Löwe 2, PfWB Rechen 2 b α, β, γ, PfWB Schlange 2, PfWB Schmälzpfanne 3, PfWB Schütze 2, PfWB Skorpion, PfWB Steinbock 3, PfWB Sternenwagen, PfWB Stier 3, PfWB Waage 3, PfWB Wagen, PfWB Wassermann, PfWB Widder, PfWB Zwilling. -brünnchen n.: FlN, amtl. Sternbrünnchen [ ZW-Marthh]. — -buben Pl.: 'durch das Dorf ziehende und Gaben heischende Sternsingerbuben', Sternbube, -buwe [ BZ-Stein], Sternebuwe [JKurpf. 1930]. Volksbr.: Brauch zum Dreikönigstag (6. Januar) [ BZ-Gleisz/Gleishb Gossw Lug Völkw], bis 1875 [ BZ-Stein], bis etwa 1880 [ BZ-Nd'ottb]. »Um den Dreikönigstag kamen dann die Sternebuwe aus dem Westrich mit ihren hohen Papiermützen und einem Stern, der am Ende eines Stockes befestigt war« [G. Heeger in: PfL 17. 3. 1934]. Die St. führten an einer Stange ein Rad vom Spinnrad mit, das mit Hilfe eines herabgespannten Fadens in ständige Umdrehung versetzt wurde. Dazu wurden Heischereime gesprochen. Zum Brauchtum der Sternbuben: s. PfWB Dreikönigsbuben, PfWB Stern 2 d; H. und E. Schwedt: Bräuche zwischen Saar und Sieg. Mainz 1989 191; Stoll 38, 121, 228. — -donnerkeil m.: Fluchwort, Sterndunner- keil! [ KU-Bedb Obw/T]; Zs. PfWB Gewittersterndonnerkeidel, Himmelmillionensterndonnerkeil; vgl. PfWB Stern 7; Syn. s. PfWB Donnerwetter 2 a. — -donnerwetter n.: Fluchwort, Sterndonnerwedder noch ämol [ LU-Opp GH-Nd'lustdt], Ster- nedunner- [ SP-Mechth]; vgl. PfWB Stern 7; Syn. s.

[Bd. 6, Sp. 550]
PfWB Donnerwetter 2 a. Neckname für die Bewohner von ZW-Bottb: die Bottebacher Starndonderwedder [ PS-Vinn]. — -drachen m.: 'Flugdrachen als Kinderspielzeug', -drache [ RO-Imsw KB-Göllh].