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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Steck-rebe bis Steck-zwiebel (Bd. 6, Sp. 473 bis 474)
 
Steck-rebe, f.
Steck-reff, n.
Steckrüben-geiß, f.
Steck-saat, f.
Steck-schaufel, f.
Steck-schere, f.
Steckser, m.
Steck-spengel, f.
Steck-weiler, ON
Steck-wiese, f.
Steck-zwiebel, f.
Steegen, ON
Stefan, m.
Stefans-tag, m.
Stefans-turm, m.
Steffens-wiese, f.
Stefze, f. m.
Stefzen, f. m.
Stefzen-kopf, m.
Stefz-zahn, m.
Steg, m.
Stegen, ON
Stegen-haus, n.
Steg+-graben, m.
Steg-leiste, f.
Steg-reif, m.
Stegreif-rede, f.
Steg-wiese, f.
Steh-bau, m.
stehen, st.
stehen-bleiben, st.
stehen-lassen, st.
Steh-fallum, m.
Steh-geld, n.
Steh-haar, n.
Stehhaars-kuh, f.
Steh-kragen, m.
Stehkragen-bauer, m.
Steh-lampe, f.
Steh-leiter, f.
stehlen, st.
stehlens-wert, Adj.
Stehler, m.
Steh-licht, n.
Steh-machen, n.
Steh-ohr, n.
Steh-platz, m.
Steh-salat, m.
Steh-schoppen, m.
Steh-umlegkragen, m.
Steh-waage, f.
Steier, m.
steif, Adj.
steif-beinig, Adv.
Steif-bettler, m.
steifen, schw.
Steif-fresser, m.
Steif-gefressener, m.
steif-gestärkt, Adj.
steif-halten, st.
steif-holzig, Adj.
Steif-joch, n.
Steif-lande, f.
Steif-pflug, m.
Steif-schächter, m.
Steif-schere, f.
Steif-stiefel, m.
steif-voll, Adj.
steifvoll-gesoffen, Adj.
Steif-waage, f.
Steig
Steig+-baum, m.
Steig-bügel, m.
Steigbügel-salat, m.
Steige, f.
Steig-eisen, n.
Steige-kosten, Pl.
Steigen, ON
steigen1, st.
steigen2, schw.
Steiger, m.
Steiger-hof, m.
Steigerhof-mann, m.
Steig-erlös, m.
Steiger-mannschaft, f.
steigern, schw.
Steigerter-hof, m.
Steig-gasse, f.
Steig-geld, n.
Steiging
Steig-kröpfer, m.
Steig-leder, n.
Steig-leiter, f.
Steig-liebhaber, m.
Steig-mühlberg, m.
Steig-rede, f.
Steig-riemen, m.
Steig-schilling, m.
Steigung1, f.
Steigung2, f.
  Steck-rebe f.: 'Pflanzrebe, Rebsteckling', Steckreb [vereinzelt Weinbauorte]. — -reff n.: 'eine große, hagere Frau', -reff [ LA-Mörzh]; vgl. PfWB Reff 3 b, PfWB Steckenreff; Syn. s. PfWB Gammel 1.
 
 
Steckrüben-geiß f.: Schimpfwort für eine Frau, Schteckriewegääß [Damm Pälzer 17].
 
  
Steck-saat f.: 'Pflänzchen, die aus Samen entstanden sind', Stecksoot [ BZ-Lug]. RhWB Rhein. VIII 562. — -schaufel f.: 'Gerät zum Umgraben des Bodens, Spaten', -schaufel [ GH-Max'au Neubg]; vgl. PfWB Stechschaufel und K. 354; Syn. s. PfWB Spate, PfWB Spaten. WKW 45, 46. — -schere f.: 'Gabeldeichsel am Einspännerfuhrwerk', -scher [LU-Friesh Ruchh Klein Wag. 104]; zum Grundw. s. PfWB Lande und K. 85 Deichsel; K. 329 Schere; vgl. PfWB Stecklande; Syn. s. PfWB Schere 2 a.
 
  
Steckser m.: 'wer beim Sprechen oder Lesen

[Bd. 6, Sp. 474]
hängenbleibt, Stotterer', Steckser (dęgsər) [ NW-Geinsh]; vgl. PfWB Stackser.
 
  
Steck-spengel f.: 'Stecknadel', Steckspengel (ˈdęg̩bęŋəl) [ ZW-Gr'steinhs PS-Windsbg]; vgl. Steckgofe-, nadel; zu Verbr. und Syn. s. K. 163 Gofe. Kretschmer 484/85. — -weiler ON: Name einer Siedlung im Kr. RO, Steckweiler [ RO-Bayf/Steckw], mda. Steckwiller [ RO-Bayf/Steckw]. a. 1227: Stekwilre [Dolch-Greule SN 445]. Christmann SN I 576. — -wiese f.: FlN; a. 1584: genant die Steckwiese [Lgb. 53 Bl. 170 (NW-Lambr)]. — -zwiebel f.: 'haselnußgroße Zwiebel zum Zwiebelanbau', im Gegensatz zur Eßzwiebel, die für den Verzehr bestimmt ist, -zwiwwel [ LU-Oggh, vereinzelt], -zwewwel [ KU-Schmittw/O, vereinzelt]; Pl. -zwiww(e)le [ KU-Bedb, mancherorts], -zweww(e)le [ PS-Erfw, mancherorts], -zwiewele [Rockhs]; zum Grundw. s. PfWB Zwiebel; s. auch Sä-, PfWB Setzzwiebel. RA.: Von einer älteren unverheirateten Frau sagt man, daß sie dobleiwe mißt fir e St. (als St.) [ LU-Oggh]; vgl. RA. bei Samen 1 a. DWB DWb. X, II,1 1372.