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Stampfes-berg bis Stand (Bd. 6, Sp. 422 bis 423) | |||
Stampfes-berg, m. Stampfes-fresser, m. Stampfes-grundbirnen, Pl. Stampfes-hannes, m. Stampfes-kittel, m. Stampfes-knopf, m. Stampfes-nickel, m. Stampfes-wichser, m. Stampf-loch, n. Stampf-mühle, f. Stand, m. Standal Standarte, f. Stand-baum Stand-bild Stand-buche, f. Ständchen, n. Stande, f. Stand-eiche, f. Ständ(e)ler, m. Standen, m. Stand(en)-baum, m. Stand(en)-bühl, ON Stand(en)-fleisch, n. Ständen-hof, m. Standen-stecken, m. Stander, m. Ständer, m. Ständer-käse, m. Ständerlein, n. Ständer-licht, n. Ständerling, m. Ständer-tüpfchen, n. Standes-amt, n. standes-amtlich, Adj. Stand-geld, n. Stand-gericht, n. stand-halten, st. ständig, Adj. Stand-kiefer, f. Stand-knecht, m. Stand-laut, m. Stand-licht, n. Stand-ort, m. Stand-punkt, m. Stand-rede, f. Stand-reis, n. Stand-uhr, f. Stand-wand, f. Stange, f. Stangen, Pl. Stangen-acker, m. Stangen-bohnen, Pl. Stangen-eis, n. Stangen-fieber, n. Stangen-gaul, m. Stangen-gebiß, n. Stangen-gerüst, n. Stangen-glas, n. Stangen-holz, n. Stangen-käse, m. Stangen-kummet, n. Stangen-lägel, n. stangen-mäßig, Adj. Stangen-pferd, n. Stangen-prügel, m. Stangen-rose, f. Stangen-scheide, f. Stangen-sohl, FlN Stangen-wald, m. Stangen-wiese, f. Stangen-zaum, m. Stänk, m. stanken Stänker, m. Stänkerei, f. Stänkerer, m. Stänker-fritz, m. Stänker-lieschen, n. stänkern, schw. Stanniol-papier, n. stante-pede, Adv. Stänz stänzen Stanze, f. stanzen, schw. Stanz-klotz, m. Stanz-messer, n. Stanz-platte, f. Stapel, m. stapeln stapfchen, schw. stapfen, schw. Stapfseler, m. stapfsen, schw. Star1, m. Star2, m. star-blind, Adj. Star-brille, f. Staren-baum, m. | [Bd. 6, Sp. 423] malige Ölmühle. 1. a. 'der mit Brettern gebaute Verschlag für Stallvieh', manchmal zum Separieren von besonderen Tieren, Stand [mancherorts]; Pl. Stänn [KU-Kaulb RO-Sippf KL-Reichb Trippstdt Kaislt], Ständ [PS-O'simt LU-Alsh Altr Muttstdt Opp GH-Nd'lustdt Henn Mda.-Int. 110]; Zs.: PfWB Vieh-, PfWB Gauls-, PfWB Kälber-, PfWB Küh-, PfWB Scheide-, PfWB Sprungstand; zur Trennwand: Syn. s. PfWB Scheidewand. De Kuhstall hot Scheidewänd zwische de Stänn [RO-Sippf]. Mach dem Raipling (Räupling 'Jungrind') en St.! [ LU-Alsh]. Zwische 'm Jungveh un de Alde sin holzene Ständ [ GH-Nd'lustdt]. Die Gail stehn im St. [ KB-Kriegsf]. — b. 'Verkaufsbude auf dem Jahrmarkt, Marktstand' [mancherorts, Klein Prov. 167]; Zs.: PfWB Bänder-, PfWB Dreikreuzer-, PfWB Guts-, PfWB Kirbe-, PfWB Markt-, Nachbar-, PfWB Schieß-, PfWB Schubkarch-, PfWB Zuckerstand. Middachs gehn mer an d' Ständ nunner [ LA-Gommh]. E paar Stänn warn schun fort [Karch Gimmdg/ Muttstdt 154]. Manche hetzen, manche schleichen / un an de Schtänd die Händler kreischen [Damm Nachtdischlamp 18]. — 2. 'Art des Stehens, Stehvermögen, Halt'; Zs.: PfWB Hand-, PfWB Schulterstand. Du hasch kää St. uf dere Lääder, baß uf! [Kaislt]. Er hot kee feschte St. [Krämer Gal 205]. — 3. a. 'das Mal, von dem aus beim Spiel mit Klickern, Knöpfen oder Bohnen geworfen wird' [ KU-Eßw BZ-Dernb]; Syn. s. PfWB Anmal1. — b. 'Erdhaufen im breiten, seichten, fließenden Wasser, von dem aus der Fischer sein Netz wirft' [ Don-Schowe Torscha]. — 4. übertr. 'Zustand, Befindlichkeit, Position'; Zs.: PfWB Anstand 1 und 3, PfWB Auf-, PfWB Bauern-, PfWB Be-, PfWB Braut-, PfWB Buben-, PfWB Ehe-, PfWB Ein-, PfWB Ver-, PfWB Vor-, PfWB Land-, PfWB Lehr-, PfWB Miß-, PfWB Mittel-, PfWB Nähr-, PfWB Rück-, PfWB Um-, PfWB Wehestand; in de geischtliche St. trere 'Pfarrer, Mönch, Nonne o. ä. werden' [ LA-Wollmh]; in eme annere St. sen 'schwanger sein' [ KU-Bedb]. Do is kee Menschesprooch im Stann, / daß mer die Schlacht beschreiwe kann [Münch Werke I 205]. Die Landwertschaft war flott im Stand, / 'es Handwerk hat gebliht im Land [Münch Werke I 79]. Sag wie schteht 's mit deine Wingert - / Sin se all recht schää im Schtand? [Sommer Hausapothek 88]. Un die Kuldur im Pälzer Land, / Die is noch tadellos im Stand [Münch Werke I 130]. RA.: em St. sein 'zu etwas fähig sein' [vereinzelt, Lambert Penns 142]. Der hot deham en schlechte St., hat es schwer in seiner Familie [ KB-Mauchh]. De Acker es gut im St., ist gut gedüngt [ RO-Als]. Dodevor tret mer in de heilig St. vun de Eh [Krieger 61]. — 5. weitere Zs.: PfWB Anstand 2, PfWB Bienen-, PfWB Hoch-, PfWB Hutmacher-, PfWB Immen-, PfWB Kappen-, PfWB Ruhe-, PfWB Sonnen-, PfWB Wasserstand. — RhWB Rhein. VIII 515/16; LothWB Lothr. 493; ElsWB Els. II 602.
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